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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Juli
7. Juni 19:19
Mich nervt die Doppelmoral vieler. Lese ziemlich oft, dass Auslandstierschutz als Problem dargestellt wird, weil deutsche Tierheime voll sind. Gleichzeitig werden aber weiterhin Hunde gezüchtet oder vermehrt. Wenn man ein Problem mit den vollen Tierheimen hat, müsste man doch eigentlich konsequenterweise auch die Zucht/Vermehrung kritisch sehen. Ich frage mich außerdem, warum es bei vielen eine bestimmte Rasse sein muss, wenn man diese nicht für die ursprünglichen Aufgaben braucht. Dass ein Schäfer einen Hütehund hat oder der Jäger einen Jagdhund, kann ich nachvollziehen. Aber warum braucht eine normale Familie diese und jene Rasse?
Da bin ich ganz bei dir😉!
 
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Lena
7. Juni 19:20
Sorry, aber für mich schließen sich die Aussagen nicht zwingend aus.

- was brauche ich; was passt zu uns; welcher Charakter könnte passen? - heißt ja nicht, dass man dann eine passende Rasse ausgespuckt bekommt.

- Vermittlung aus dem Tierschutz: Die Leute kennen die Hunde, wie ist dieser spezifische Hund drauf? Wo hat er Baustellen? Wo gibt es keine Probleme?

Nach deinen anderen Posts habe ich den Eindruck, dass du grundsätzlich gegen Auslandstierschutz bist.
 
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Jörg
7. Juni 19:29
Was mich am Auslandstierschutz so ein wenig stört, sind die Kosten für einen Hund der hier nach Deutschland geholt wird. Von dem Geld könnten mehrere Hunde vor Ort ein Gutes leben führen. Aber nein es wird lieber viel Geld für ein einzelnen Hund investiert um ihn nach Deutschland zu bringen. Ob das so wirklich Sinn macht weiß ich nicht. Ansonsten ist mir Recht schnuppe ob es ein Auslandshund ist oder eben nicht. Diese Entscheidung muss halt jeder selbst treffen und darüber nachdenken.
 
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Li
7. Juni 19:31
Dein Hund war nur ein Beispiel ich kenn einen Kuvac aus dem Tierschutz der ist zwei Jahre lang unters Bett geflüchtet wenn Menschen kamen selbst die erwachsenen Kinder. Angst im Dunkeln Angst vor Männern Angst vor Taschenlampen… Gibt es hier nicht genug Hunde zu vermitteln dass wir auch noch alle aus dem Ausland retten müssen und gute Züchter schlecht gemacht werden weil es ja besser ist man holt einen aus dem Ausland.
Die Hunde im Ausland leben unter viel schlechteren Bedingungen.

Man sollte sich mal versuchen in einen solchen Hund reinzuversetzen.

Viele Hunde, die hier in den Tierheimen sitzen, haben Auflagen oder sind an normale Hundehalter nicht vermittelbar.

Obwohl ein Tierheim immer schlimm ist, ist das im Ausland noch mal eine andere Hausnummer.

Fürchterliche Bedingungen und Tötungsstationen.
Die Hunde können nichts dafür, deshalb sollte man da nicht so abfällig drüber reden.
 
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Sabine
7. Juni 19:32
Sorry, aber für mich schließen sich die Aussagen nicht zwingend aus. - was brauche ich; was passt zu uns; welcher Charakter könnte passen? - heißt ja nicht, dass man dann eine passende Rasse ausgespuckt bekommt. - Vermittlung aus dem Tierschutz: Die Leute kennen die Hunde, wie ist dieser spezifische Hund drauf? Wo hat er Baustellen? Wo gibt es keine Probleme? Nach deinen anderen Posts habe ich den Eindruck, dass du grundsätzlich gegen Auslandstierschutz bist.
Ich bin nicht gegen Auslandstierschutz für mich würde das aber aus Kastrationen futterstellen und Aufklärung der Menschen schon in den Schulen bestehen aber das ist einfach nur meine Meinung und Erfahrung mit einigen problematischen Hunden aus dem Ausland
 
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Sylvia
7. Juni 19:35
Ich hatte viele TS-Hunde und DSH. Ich brauche aber in meinem jetzigen Leben Hunde, die sich schnell einfinden, nicht territorial sind, wenig Jagdtrieb haben, freundlich gegenüber fremden Hunden und Menschen sind, und, und, und… Das ist im TS die Nadel im Heuhaufen. Deswegen habe ich Collies von einer seriösen Züchterin. Der nächste Hund wird wahrscheinlich wieder ein TS Hund, weil ich dann wieder anders lebe.
 
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Jörg
7. Juni 19:39
Die Hunde im Ausland leben unter viel schlechteren Bedingungen. Man sollte sich mal versuchen in einen solchen Hund reinzuversetzen. Viele Hunde, die hier in den Tierheimen sitzen, haben Auflagen oder sind an normale Hundehalter nicht vermittelbar. Obwohl ein Tierheim immer schlimm ist, ist das im Ausland noch mal eine andere Hausnummer. Fürchterliche Bedingungen und Tötungsstationen. Die Hunde können nichts dafür, deshalb sollte man da nicht so abfällig drüber reden.
Da muss man sich aber auch die Frage stellen warum dort soviele Hunde unterwegs sind warum leben dort soviele Hunde auf der Straße und ist es nicht die Aufgabe der Staatsoberhäupter da mal so ein wenig auf die Vermehrung zu achten. Das wird dort schlichtweg einfach nicht gemacht gibt ja immer einer der das unterstützt. Zb Deutsche die sich genau für ein Auslandshund entscheiden, was im grunde ja gut ist nur dann vor Ort der Staat sich zurucklehnt und nichts macht außer solche Stationen ein zu richten.
 
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Tina
7. Juni 19:39
Zitiert von der Homepage Tierheim Chemnitz:

"Wer hat nicht schon von ihnen gehört, den Straßenhunden in Süd- und Osteuropa. Viele Tierschutzorganisationen und Privatpersonen versuchen den Tieren zu helfen. Leider ist die gut gemeinte Hilfe nicht immer sinnvoll für die Tiere.

Sehr häufig werden ehemalige Straßenhunde nach Westeuropa gebracht und hier weitervermittelt. Bei diesen „Vermittlungen“ wird gezielt mit dem Mitleid der tierlieben Menschen gearbeitet. Die Hunde stammen laut Beschreibung allesamt aus Tötungsstationen und konnten immer gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Das mag in vielen Fällen auch stimmen. Nur nachweisen lässt sich das schwerlich und wer sagt dem Käufer, dass sein geretteter Hund nicht aus einer Tötungsstation, sondern aus einer Massenzucht stammt.

In den Massenzuchten unserer östlichen Nachbarländer werden Hunde für den Export regelrecht „produziert“. Sicherlich gibt es auch in Deutschland gewissenlose Züchter, doch amtliche Auflagen verhindern größtenteils die Entstehung zu großer Zuchtbetriebe. Die bedauernswerten Hunde werden unter unsäglichen Bedingungen im Hinterhof großgezogen, die Kosten liegen pro Tier und Tag bei wenigen Euro. Die Zuchttiere werden gnadenlos verschlissen und dann entsorgt. Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und häufig illegal über die Grenze geschafft. Geschwächt und oftmals krank werden die Hunde in Deutschland dann für 250 – 500 € über das Internet oder Zeitungsannoncen gewinnbringend verkauft.

Die Rettung von Hunden aus Tötungsstationen ist zweifelsfrei ehrenvoll, aber dennoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, mit dem sich bedauerlicherweise viele Tierheime und Tierschutzvereine finanziell über Wasser halten. In den Herkunftsländern werden die Hunde von tierlieben Menschen gepflegt, geimpft, kastriert und nach Deutschland geschafft. Die Kosten dafür übernehmen fast immer entweder die Tierhelfer im Ausland oder die neuen Besitzer in Deutschland. Den Tierschutzorganisationen entstehen dabei fast keine Kosten, trotzdem werden oftmals Schutzgebühren in Höhe von 250 – 400 € verlangt. Ebenso wie viele Hunde aus den Massenzuchten sind die importierten Hunde häufig nicht sozialisiert und trotz der Gesundheitschecks krank. Ob man den Straßenhunden, die an ihre Umwelt perfekt angepasst sind, einen Gefallen tut, wenn man sie nach Deutschland in eine den Hunden völlig fremde Welt schafft, ist fraglich.

Ohne Frage besteht in vielen südlichen und osteuropäischen Ländern Handlungsbedarf. Durch den Hundeimport werden allerdings die Probleme der Straßenhunde nicht geklärt.

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt die hilfsbedürftigen Länder mit groß angelegten Kastrationsprogrammen und regelmäßigen Spendenlieferungen an die ortsansässigen Tierheime. Die Bevölkerung wird über die Problematik aufgeklärt. Denn nur vor Ort kann Tierschutz wirkungsvoll betrieben werden und nur so kann das Elend der Straßenhunde nachhaltig verbessert werden."
 
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Thomas
7. Juni 19:40
Was mich am Auslandstierschutz so ein wenig stört, sind die Kosten für einen Hund der hier nach Deutschland geholt wird. Von dem Geld könnten mehrere Hunde vor Ort ein Gutes leben führen. Aber nein es wird lieber viel Geld für ein einzelnen Hund investiert um ihn nach Deutschland zu bringen. Ob das so wirklich Sinn macht weiß ich nicht. Ansonsten ist mir Recht schnuppe ob es ein Auslandshund ist oder eben nicht. Diese Entscheidung muss halt jeder selbst treffen und darüber nachdenken.
Zwei Punkte dazu: was verstehst Du unter "von dem Geld könnten mehrere Hunde vor Ort ein Gutes leben führen"? Wird dann die Tötungsstation besser geheizt oder gibt es mehr Futter? Kauft das Tierheim schönere Hütten? Oder wie stellst Du Dir das vor?

Und Zweitens: Auslandstierschutz ist 100% privat finanziert, also aus Spenden. Du möchtest also den Leuten vorschreiben was sie mit Ihrem Geld machen sollen?
 
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Kirsten
7. Juni 19:41
Wo findet man denn die angesprochenen Infos zur Auslandsvermittlung vom MR-Verein? Ich verfolge MR nicht wirklich.

Ich habe mal auf der Vereinsseite geschaut und das hier gefunden. Das klingt für mich nicht nach eigener Vermittlungsarbeit.