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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Kirsten
7. Juni 10:18
Auslandshunde können eingeschätzt und an passende Menschen vermittelt werden. Das ist nicht unbedingt konträr dazu ein passendes Match zu finden. Wer vermittelt, sollte Interesse und Möglichkeiten dazu haben, Rückläufer übergangsweise unterzubringen und erneut gut passend zu vermitteln. Trotz gut getroffener Vorkehrungen kann das Leben dazwischen kommen, oder die Menschen eben doch nicht, wie ursprünglich angenommen, zum Hund passen.

Passiert das in dem angesprochenen Projekt?
 
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Yvonne
7. Juni 10:34
Auslandshunde können eingeschätzt und an passende Menschen vermittelt werden. Das ist nicht unbedingt konträr dazu ein passendes Match zu finden. Wer vermittelt, sollte Interesse und Möglichkeiten dazu haben, Rückläufer übergangsweise unterzubringen und erneut gut passend zu vermitteln. Trotz gut getroffener Vorkehrungen kann das Leben dazwischen kommen, oder die Menschen eben doch nicht, wie ursprünglich angenommen, zum Hund passen. Passiert das in dem angesprochenen Projekt?
Das würde mich auch interessieren.
Der Hundetrainer, den ich meine, das ist der Steve Kaye. Der hilft auch hiesigen Tierheimen und nimmt „schwerer“ zu vermittelnde Hunde in sein Hundedorf auf.
Er nimmt auch Rückläufer zurück, bzw. hat Alternativen in der Rückhand (ist so kommuniziert und ich hoffe, dass es so ist).

Ich unterstütze auch einen Auslandstierschutzverein und die Hunde, die nach Deutschland geholt werden, sind sorgfältig ausgesucht und gut vermittelbar.
Die kommen auch nicht direkt zu Adoptanten, sonder immer zuerst in die Hundeauffangstation und den Pflegestellen. Dort wird sich ein genaueres Bild vom Hund (Charakter, Eigenschaften, Verhalten) gemacht. Die Hunde werden an Halsband, Geschirr, Leine und den Alltag gewöhnt und parallel startet die Suche nach passenden Familien.

Ich habe immer und werde auch zukünftig immer einen Hund aus dem Tierheim/Auslandstierschutz übernehmen.
Demnächst gerne auch älter, als bisher 😊
 
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Sabine
7. Juni 11:46
Ich hab das jetzt auf das Projekt von Martin Rütter bezogen wie das gehandhabt wird kann ich nicht beurteilen. Aber wie in einem vorherigen Thread mit dem Hund der nach Dänemark umziehen soll und jetzt rauskam das viel HH drin ist ohne dass man das sieht finde ich Vermittlungen aus dem Ausland nicht unschwierig.
 
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Thomas
7. Juni 11:59
Wenn hier jemand privat ein Tierheim eröffnen würde fände ich das Klasse, wenn aber dann nur ATS Hunde dort hinkommen würde ich es nicht unterstützen. Fakt ist unsere TH sind am Limit und brauchen Entlastung. Es gibt bereits zuviele Hunde ohne Zuhause in Deutschland. Diese Hunde zu vermitteln sollte Priorität haben und dann kann man sich auch um die ATS Hunde kümmern. Ich möchte für mich als nächstes weder den TH Hund noch den ATS Hund. Mein nächster kommt wieder mit 8W vom Züchter eben weil ich genau weiß was ich will, was ich nicht will und was ich hier brauche und nicht brauche.
Wieviele Tierheime kennst Du persönlich und weisst woher die Hunde kommen? Ein Grossteil der Tierheime hat inzwischen Kooperationen mit Tierschutzvereinen in ganz Europa - weil von dort gut vermittelbare Hunde kommen.

Die meisten Tierheime in D sind deshalb am Limit weil sie eine staatliche Pflichtaufgabe (Fundtierbetreuung) übernehmen und dafür nicht ausreichend bezahlt werden.

Sehr viele der Abgabetiere aus D sind auch kaum vermittelbar, weil ihre vorherigen Halter sie total "verkorkst" haben. Die sitzen dann jahrelang im Tierheim und blockieren Plätze.
 
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Lina
7. Juni 12:01
Ich halte es auch für sehr wichtig, sich vor der Übernahme eines Hundes genau Gedanken zu machen, was einem wichtig ist und was man selbst überhaupt leisten kann. In den örtlichen Tierheimen (viele große Hunde mit Listenanteil) war damals nichts für mich dabei (Hundeanfängerin, Großstadt, Wohnung etc.) daher habe ich im Auslandstierschutz geschaut. Ich wollte keinen Hund vom Laster und einen Welpen habe ich mir nicht zugetraut. Daher also einen älteren „fertigen“ Hund, nicht zu groß, nicht zu schwer. Daher habe ich nach Pflegestellen geschaut. Meine Hündin kommt aus Rumänien und war damals 5 Jahre alt, hat im Familienverband mit Kindern, Katzen und anderen Hunden mehrere Wochen in Deutschland gelebt. So hatte ich Ansprechpartner und mir konnte schon viel über ihre Art gesagt werden. Klar gibt es rassebedingte Veranlagungen, der Charakter eines Hundes ist aber individuell. Ich hatte großes Glück mit der Pflegestelle, die den Hund und mich gut einschätzen konnten.
Schlussendlich habe ich den für mich absolut perfekten Hund bekommen und den gleichen Weg würde ich immer wieder wählen.
 
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Juli
7. Juni 12:01
Ich hab das jetzt auf das Projekt von Martin Rütter bezogen wie das gehandhabt wird kann ich nicht beurteilen. Aber wie in einem vorherigen Thread mit dem Hund der nach Dänemark umziehen soll und jetzt rauskam das viel HH drin ist ohne dass man das sieht finde ich Vermittlungen aus dem Ausland nicht unschwierig.
Das ist jetzt tatsächlich ein unglückliches Beispiel, aber es gibt bestimmt auch etliche positive Beispiele.
Deshalb eine Adoption aus dem Auslandstierschutz generell abzulehnen, finde ich persönlich nicht gerechtfertigt.
 
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Ani
7. Juni 17:40
Ich hab das jetzt auf das Projekt von Martin Rütter bezogen wie das gehandhabt wird kann ich nicht beurteilen. Aber wie in einem vorherigen Thread mit dem Hund der nach Dänemark umziehen soll und jetzt rauskam das viel HH drin ist ohne dass man das sieht finde ich Vermittlungen aus dem Ausland nicht unschwierig.
Das ist mein Hund, den du da ansprichst ;). Und uns war klar, dass HH in ihm ist, denn er kommt schließlich aus Rumänien. Das ist ja so, als würde man sich bei ner Pizza wundern, dass da Tomatensauce drauf ist. Bei Juri geht es nicht drum, dass HH drin ist, sondern dass es wohl ausgerechnet die Rasse Owtscharka ist, die in Dänemark verboten ist.
Das hat aber mit dem Thema hier absolut nichts zu tun.

Er ist btw der unkomplizierteste Hund, den es gibt.
 
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Sabine
7. Juni 18:40
Das ist mein Hund, den du da ansprichst ;). Und uns war klar, dass HH in ihm ist, denn er kommt schließlich aus Rumänien. Das ist ja so, als würde man sich bei ner Pizza wundern, dass da Tomatensauce drauf ist. Bei Juri geht es nicht drum, dass HH drin ist, sondern dass es wohl ausgerechnet die Rasse Owtscharka ist, die in Dänemark verboten ist. Das hat aber mit dem Thema hier absolut nichts zu tun. Er ist btw der unkomplizierteste Hund, den es gibt.
Dein Hund war nur ein Beispiel ich kenn einen Kuvac aus dem Tierschutz der ist zwei Jahre lang unters Bett geflüchtet wenn Menschen kamen selbst die erwachsenen Kinder. Angst im Dunkeln Angst vor Männern Angst vor Taschenlampen… Gibt es hier nicht genug Hunde zu vermitteln dass wir auch noch alle aus dem Ausland retten müssen und gute Züchter schlecht gemacht werden weil es ja besser ist man holt einen aus dem Ausland.
 
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S
7. Juni 19:14
Mich nervt die Doppelmoral vieler. Lese ziemlich oft, dass Auslandstierschutz als Problem dargestellt wird, weil deutsche Tierheime voll sind. Gleichzeitig werden aber weiterhin Hunde gezüchtet oder vermehrt. Wenn man ein Problem mit den vollen Tierheimen hat, müsste man doch eigentlich konsequenterweise auch die Zucht/Vermehrung kritisch sehen.
Ich frage mich außerdem, warum es bei vielen eine bestimmte Rasse sein muss, wenn man diese nicht für die ursprünglichen Aufgaben braucht. Dass ein Schäfer einen Hütehund hat oder der Jäger einen Jagdhund, kann ich nachvollziehen. Aber warum braucht eine normale Familie diese und jene Rasse?
 
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Juli
7. Juni 19:17
Dein Hund war nur ein Beispiel ich kenn einen Kuvac aus dem Tierschutz der ist zwei Jahre lang unters Bett geflüchtet wenn Menschen kamen selbst die erwachsenen Kinder. Angst im Dunkeln Angst vor Männern Angst vor Taschenlampen… Gibt es hier nicht genug Hunde zu vermitteln dass wir auch noch alle aus dem Ausland retten müssen und gute Züchter schlecht gemacht werden weil es ja besser ist man holt einen aus dem Ausland.
Das heißt also, wenn man einen Hund aus dem Tierschutz adoptieren möchte, soll man die aus dem Ausland von Anfang an kategorisch ausschließen? Hört sich für mich sehr fragwürdig an! Hätten wir das damals so gemacht, wäre Lizzy heute nicht bei uns. Es kommt doch darauf an, ob der Hund zu einem passt und nicht ob er aus Deutschland oder einem anderen Land kommt.
Abgesehen davon ist Lizzy seit 13 Jahren eine tolle, unproblematische Hündin.