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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Alfons
8. Juni 15:01
Ich würde dem Herrn vermutlich erst mal Doppelmoral vorwerfen. Auf der anderen Seite können sich Menschen auch ändern, und das sollte man dann auch anerkennen. Ich halte sein Projekt durchaus für unterstützenswert. Obwohl die Hunde in dieser Umgebung eher funktionieren als leben, da der Stressfaktor für sie einfach noch zu hoch sein kann. Aber in Anbetracht dessen, dass viele Hunde erst drei Monate nach der Ankunft bei ihrer neuen Familie ihr wahres Ich zeigen, ist das schon mal ein guter Ansatz. Viele unterschätzen leider Hunde aus dem Tierschutz oder gar dem Auslandstierschutz. Sie denken, sie tun etwas Gutes, verzweifeln dann aber oft an der Aufgabe. Gerade Menschen, die nie zuvor einen Hund hatten. Jenen, die es durchziehen, muss man folglich deutlich Respekt zollen. Auch wenn es natürlich viele Hunde gibt, die von Anfang an einfach Zucker sind.
Ich habe zwei Siberian Husky, perse schon keine einfache Rasse und Beide kommen unabhängig voneinander aus dem Tierschutz mit teils verstörender Vergangenheit.

Entweder man stellt sich der Aufgabe, denn der Hund hat in den seltensten Fällen ausgesucht wo er leben soll, sondern es ist doch umgekehrt, der Mensch zwängt ihn in eine neue Umgebung.
Tut man es nicht, ist man einfach egoistisch und empathielos gegenüber einem Schutzbefohlenen! Und das passiert sowohl bei Welpen vom Züchter als auch bei Secondhand-Hunden. Erst süß und niedlich, dann das Erwachen dass es mit viel Arbeit verbunden ist.
 
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Michaela
8. Juni 15:07
Ich habe zwei Siberian Husky, perse schon keine einfache Rasse und Beide kommen unabhängig voneinander aus dem Tierschutz mit teils verstörender Vergangenheit. Entweder man stellt sich der Aufgabe, denn der Hund hat in den seltensten Fällen ausgesucht wo er leben soll, sondern es ist doch umgekehrt, der Mensch zwängt ihn in eine neue Umgebung. Tut man es nicht, ist man einfach egoistisch und empathielos gegenüber einem Schutzbefohlenen! Und das passiert sowohl bei Welpen vom Züchter als auch bei Secondhand-Hunden. Erst süß und niedlich, dann das Erwachen dass es mit viel Arbeit verbunden ist.
Richtig. Leider sind sich viele dieser Verantwortung nicht bewusst. Wenn ich lese, ein Hund wird angeschafft weil das Kind sich einen ausgesucht hat, zweifle ich an dem Verstand der Erwachsenen. Dasselbe ist es mit z.B. Huskys in der Großstadt. Man sollte sich vorher im Klaren sein, was ich von meinem Vierbeiner erwarte.
 
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Carola
8. Juni 15:08
Ich will keinesfalls etwas etwas schön reden. Es wird immer Fälle geben, wo die HH ihren Hunden nicht gewachsen sind wegen Fehleinschätzung des Hundes, der Arbeit mit dem Hund etc. Wie immer ist es eine Frage der Selbstreflektierung. Ich muss mir darüber im Klaren sein, was in gegebenen Umständen auf mich zukommen kann. Meine Mädels waren Direktadoptionen (meine Freundin aus der Orga war vor Ort und hat eine Einschätzung abgegeben) und obwohl sie Schwestern sind, ist die erste von Beginn viel mutiger gewesen als die zweite. Mit ihr haben wir noch etwas Arbeit vor uns, da sie erst ein Jahr bei uns ist. Trotzdem gehen wir unseren Weg in unserem Tempo. Sie tragen beide HSH Gene in sich, sind aber handelbar. Ein Kangal oder Mix ist eine ganz andere Hausnummer.
Das ist schön und ich gönne jedem Hund ein gutes Leben. Dennoch passen nicht immer Mensch und Hund zusammen und da ist eben eine sorgfältige Auswahl äußerst wichtig!
Bevor ich mich für meine Hunde entschieden habe hatte ich mir sehr genau überlegt was ich möchte, was ich brauche und auch ob ich dem Hund das Leben geben kann was er verdient. Darum sind es die Hunde geworden die ich jetzt habe und es war perfekt. Da ich ganz konkrete Vorstellungen hatte was sowohl die Größe als auch die Charaktereigenschaften und Veranlagungen angeht sind es eben Rassehunde geworden. Das ist für mich richtig gewesen und wenn etwas anderes für andere richtig ist finde ich es völlig in Ordnung.
Man kann aber nicht irgendetwas predigen und etwas anderes für falsch erklären. Das ist weder für Hund noch für Mensch erfreulich.
 
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Petra
8. Juni 15:08
In den Tierheimen kommen jetzt verstärkt Malinois und deren Mischlinge vor. Die sind selten aus dem Ausland, sondern Vermehrung. Auch hier überschätzen sich Halter massiv.
Das glaube ich gern. Wie gesagt man sollte schon wissen was man sich holt. Schade um die tollen Hunde, die dann im Heim landen.
 
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Carola
8. Juni 15:12
Das glaube ich gern. Wie gesagt man sollte schon wissen was man sich holt. Schade um die tollen Hunde, die dann im Heim landen.
Ja es sind tolle Hunde aber sie gehören in die richtigen Hände genauso wie Herdenschutzhunde sonst ist die Katastrophe programmiert! Hier helfen weder Mitleid noch selbst Überschätzung oder Idealismus sondern nur Realismus und eine vernünftige Selbsteinschätzung.
Auch ein Dackel kann in falschen Händen eine Katastrophe sein. Und ja! Spitze können auch eine Katastrophe in falschen Händen sein.
 
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Michaela
8. Juni 15:14
Das ist schön und ich gönne jedem Hund ein gutes Leben. Dennoch passen nicht immer Mensch und Hund zusammen und da ist eben eine sorgfältige Auswahl äußerst wichtig! Bevor ich mich für meine Hunde entschieden habe hatte ich mir sehr genau überlegt was ich möchte, was ich brauche und auch ob ich dem Hund das Leben geben kann was er verdient. Darum sind es die Hunde geworden die ich jetzt habe und es war perfekt. Da ich ganz konkrete Vorstellungen hatte was sowohl die Größe als auch die Charaktereigenschaften und Veranlagungen angeht sind es eben Rassehunde geworden. Das ist für mich richtig gewesen und wenn etwas anderes für andere richtig ist finde ich es völlig in Ordnung. Man kann aber nicht irgendetwas predigen und etwas anderes für falsch erklären. Das ist weder für Hund noch für Mensch erfreulich.
Völlig richtig. Das muss alles wohl durchdacht sein und Hund und Mensch sollten kompatibel sein. Allerdings kann man auch als Team zusammenwachsen und das wiederum hat nichts mit Tasse oder Mischling, nichts mit ATS oder Züchter zu tun. Am Ende des Tages ist es das andere Ende der Leine, worauf es ankommt.
 
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Carola
8. Juni 15:16
Völlig richtig. Das muss alles wohl durchdacht sein und Hund und Mensch sollten kompatibel sein. Allerdings kann man auch als Team zusammenwachsen und das wiederum hat nichts mit Tasse oder Mischling, nichts mit ATS oder Züchter zu tun. Am Ende des Tages ist es das andere Ende der Leine, worauf es ankommt.
Ja und nein! Natürlich kann man zusammenwachsen aber manchmal ist es ein harter und teilweise auch schwerer Weg. Den bin ich mit meinem früheren Hund 15 Jahre lang gegangen und ich kann nicht sagen dass ich diesen Weg noch mal gehen würde. Das war ein toller Hund und ich habe sie geliebt und sie blieb auch bis zu ihrem letzten Atemzug bei mir aber dieses Abenteuer brauche ich nicht noch mal.
 
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Michaela
8. Juni 15:21
Ja und nein! Natürlich kann man zusammenwachsen aber manchmal ist es ein harter und teilweise auch schwerer Weg. Den bin ich mit meinem früheren Hund 15 Jahre lang gegangen und ich kann nicht sagen dass ich diesen Weg noch mal gehen würde. Das war ein toller Hund und ich habe sie geliebt und sie blieb auch bis zu ihrem letzten Atemzug bei mir aber dieses Abenteuer brauche ich nicht noch mal.
Das ist in Ordnung für dich. Wir drehen uns hier leider im Kreis. Für meinen Teil bin ich diese Herausforderung zum dritten Mal eingegangen und es schreckt mich nicht ab. Ich wusste, worauf ich mich einlasse und würde es jederzeit wieder tun. Aber ich mache mir vorher Gedanken darüber, welcher Hund bei mir reinpasst und nehme nicht den erstbesten. Jeder hat seine Meinung und die sollte respektiert werden.
 
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Jörg
8. Juni 17:18
Ist ja wohl ein Unterschied, ob ich einen Tierarzt finde, der das böse Spiel mitspielt oder ob es politische Diskussionen gibt, dass regelmäßig in Tierheimen durchzuführen.
Der Kern ihrer Aussage: Astrid Damerow (CDU Politikerin) am 30.11.2023 plädierte dafür, dass schwer verhaltensgestörte, gefährliche oder dauerhaft nicht vermittelbare Tiere (wie manche verhaltensauffällige „Kampfhunde“) in deutschen Tierheimen im Extremfall eingeschläfert werden dürfen.

Man beachte den Satz dauerhaft nicht vermittelbare wovon es Recht viele gibt unabhängig von den Listen Hunden, die im Haupt Grund als nicht vermittelbare gelten durch die Liste.
 
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Svenja
8. Juni 17:30
Ein Herdenschutzmix/ Herdeschutzhund muss nun mal in die Umgebung passen in die er geholt wird. Natürlich sind es tolle Hunde wenn aber Hund und Halter nicht zusammenpassen geht es schief. Da muss man sie auch nicht anpreisen und auch nicht von Angst machen reden sie müssen passen. Wenn jemand einen Hund haben möchte der andere Eigenschaften hat und vielleicht 30 bis 40 cm groß ist möchte er keinen 60 kg Hund der auch noch mindestens doppelt so groß ist. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und ich sehe leider häufig"gerettete" Hunde die überhaupt nicht zu ihrem Halter passen weil die so völlig überfordert sind. Die laufen dann noch nach Jahren mit Sicherheitsgeschirr herum weil sie dazu verdammt sind ihr Leben in Angst zu verbringen oder aber sie sind plötzlich weg weil sie das Kind gebissen haben oder den Nachbarn. Das gleiche gilt natürlich ebenso für Rassehunde und wenn sich jemand einen Malinois holt und ihm nicht annähernd gerecht werden kann gibt es die gleiche Katastrophe. Was für einen Menschen passt muss für einen anderen noch lange nicht passen und sowohl Mensch als auch Hund können dann ein glückliches Leben führen wenn es passt. Darum sollte man bei der Auswahl des Hundes eben äußerste Sorgfalt walten lassen. Weder Optik noch Mitleid sind Kriterien die bei der Auswahl des Hundes die erste Rolle spielen sollten.
Das ist vermutlich das einzige, wirklich eklatante und überwältigende Problem.
Dass jeder jeden Hund produzieren, kaufen, adoptieren, retten, finden oder oder ... kann.
Aber das zu regulieren ist vermutlich wirklich schlicht nicht möglich.
Ich hab selber mal als junger Mensch einen Hund bei eBay Kleinanzeigen gekauft 🤦🏼‍♀️
Und der hat mir wirklich viel abverlangt.