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Dogorama
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zuletzt 6. Juli

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Melanie
4. Juli 08:46
Leinenpflicht für Hundehalter die ihren Hund nicht erzogen haben.
Auch gut erzogene Hunde stören andere Tiere in der Natur!
 
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Kirsten
4. Juli 08:46
Wir sind aktuell im Urlaub.

Die Hunde haben hier viele Freiheiten, dafür sind sehr viele Gebiete in der Natur überhaupt nicht mit Hund zugänglich. Auch nicht mit langer oder kurzer Leine. Ist natürlich auch ein Konzept, um Natur und Wild zu schützen. Nicht zugänglich, heißt an vielen Stellen mit hohem Zaun inklusive Kletterschutz oben drüber abgetrennt.

Ich finde es sehr schön zuhause viele Möglichkeiten zu haben, die Natur zu erkunden. Sehr gerne mit Leine in NSG oder wildreichen Gebieten.
 
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Liane
4. Juli 09:32
Auch gut erzogene Hunde stören andere Tiere in der Natur!
Dann stören auch die Radfahrer, Wanderer usw. Dürfe ja niemand mehr in den Wald. Ein gut erzogener Hund der auf dem Weg bleibt, zurück kommt wenn man ruft stört nicht.
 
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Sebbi
4. Juli 10:27
Auch mit 150% Rückruf werden bei freilaufenden Hunden in der Setz und Brutzeit Tiere gestört und deshalb ist für mich die Leine im Wald und auf Wiesen das ganze Jahr über Pflicht. Man kann einen Hund auch wunderbar mit Radfahren und anderen Sportarten auspowern. Ein freilaufender Hund hat in der Natur nichts zu suchen. Meine Meinung seit 45 Jahren als Hundebesitzerin.
Nach 45 Jahren Hundehaltung sollte man eigentlich wissen, dass artgerechte Auslastung nicht nur aus stupidem Auspowern am Fahrrad besteht. Ein Hund erforscht seine Umwelt primär über die Nase und braucht dafür auch Freiraum – natürlich nur dort, wo es erlaubt ist und der Hund niemanden gefährdet.

Was ist eigentlich mit den ganzen Mountainbikern, Wandergruppen, Geocachern, Autos, oder schreienden Kindern die unkontrolliert durch den Wald springen?
Stören die die Natur etwa nicht? Komischerweise wird die Schuld immer nur auf die freilaufenden Hunde geschoben.
So wie du das beschreibst, fällt scheinbar jedes Wildtier beim bloßen Anblick eines Hundes sofort tot um.

Ein unerzogener Hund an einer Leine oder gar Schleppleine, der permanent unter Strom steht, ins Unterholz prescht und alles fixiert, bringt massiv Unruhe ins Revier und verbreitet puren Stress.
Ein gut erzogener Hund im Freilauf dagegen, der unaufgeregt auf den Wegen bleibt und sofort abrufbar ist, verhält sich für die Tierwelt völlig berechenbar und hinterlässt deutlich weniger Schaden als so manche rücksichtslose Menschengruppe.


Lass mich dir mal zwei Beispiele aus unserem Alltag zeigen, wie „störend“ ein gut erzogener Hund im Freilauf wirklich ist:

Gestern erst kam auf schätzungsweise 15 Metern ein ziemlich großer Hase aus dem Gebüsch und blieb auf dem Weg sitzen. Ich blieb stehen, mein Hund blieb stehen (das funktioniert bei ihm automatisch). Der Hase sah uns, fühlte sich aber nicht mal gezwungen, wegzulaufen. Ich habe in aller Ruhe mein Handy gezückt und Fotos gemacht. Als ich locker weiterging, blieb mein Hund sitzen und beobachtete das Tier einfach nur fasziniert. Erst als der Hase entspannt weiterhoppelte und ich meinen Hund zum Weitergehen aufforderte, liefen wir ruhig weiter – während der Hase uns immer noch gelassen aus der Entfernung hinterherguckte.
Anderes Szenario: Anfang des Jahres in der Dunkelheit im selben Gebiet. Mein Hund lief etwa 10 Meter vor mir, blieb plötzlich stehen und starrte nach rechts und schaute dann zu mir. Ich knipste meine Stirnlampe an und sah in maximal 15 Metern Entfernung drei Rehe im Gras liegen. Wieder Handy raus, Foto gemacht. Die Rehe blieben völlig entspannt in der Wiese liegen, während ich meinen Hund lobte und wir einfach ruhig weitergingen.

Und du willst mir ernsthaft erzählen, dass ein durchdrehender Hund, der mangels Erziehung nur noch panisch oder aggressiv in die Leine springt, für das Wild in diesen Situationen entspannter gewesen wäre?
Für mich klingt es so, als hättest du keinen Erfolg beim Training mit der Distanzkontrolle, was dich folglich zur Leinenführung zwingt. Deshalb bist du neidisch auf alle, die sich diesbezüglich in der Sonne baden. Um diesem Unmut Herr zu werden, forderst du mit unsinnigen Argumenten einen dauerhaften Leinenzwang für alle. Da fällt mir trotz deiner 45 Jahre Hundehaltung nur eine Antwort ein: Setzen, sechs!

Dass während der Brut- und Setzzeit besondere Rücksicht genommen werden muss, steht außer Frage. Aber das ganze Jahr über ein pauschales Freilauf-Verbot zu fordern, ist keine Tierliebe, sondern Bequemlichkeit auf Kosten des Hundes.
 
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Christa
4. Juli 10:42
Eben nicht, er stört Tiere in freier Wildbahn und es gibt genug Menschen die Angst vor Hunden haben! Alles andere ist für mich total verantwortungslos.
Meine Hunde sind in Sichtweite, wenn sich Menschen nähern, spreche ich sie einfach an, ob ich anleinen soll oder ob sie Angst haben....habe damit die besten Erfahrungen!
 
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Marion
4. Juli 10:59
Wer nicht versteht , dass der Hund zur Brut- und Setzzeit an die Leine gehört, ist für mich ein Egoist und speziesistischer Tierquäler, denn das Restrisiko, dass ein gesunder Hund losläuft und jagt ist ja gegeben. Das wird ja einfach willentlich in Kauf genommen, weil das ja nur irgendein Wildtier ist. Seien wir auch alle mal ehrlich: 98% der Hunde sind nicht zu 100% abrufbar. Ein sehr großer Teil wird erst gar nicht abgerufen und darf sich sogar daneben benehmen und das auch im Naturschutzgebiet. Das beobachte ich auf jedem Spaziergang, weil ich meine angeleinte, ängstliche Hündin gegen irgendeinen übergriffigen, leinenlosen Hund abschirmen muss, der oft noch nicht einmal abgerufen wird - zur Brut und Setzzeit, mitten im Naturschutzgebiet.
 
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Sebbi
4. Juli 14:51
Wer nicht versteht , dass der Hund zur Brut- und Setzzeit an die Leine gehört, ist für mich ein Egoist und speziesistischer Tierquäler, denn das Restrisiko, dass ein gesunder Hund losläuft und jagt ist ja gegeben. Das wird ja einfach willentlich in Kauf genommen, weil das ja nur irgendein Wildtier ist. Seien wir auch alle mal ehrlich: 98% der Hunde sind nicht zu 100% abrufbar. Ein sehr großer Teil wird erst gar nicht abgerufen und darf sich sogar daneben benehmen und das auch im Naturschutzgebiet. Das beobachte ich auf jedem Spaziergang, weil ich meine angeleinte, ängstliche Hündin gegen irgendeinen übergriffigen, leinenlosen Hund abschirmen muss, der oft noch nicht einmal abgerufen wird - zur Brut und Setzzeit, mitten im Naturschutzgebiet.
Respekt Marion😳

Deine Unterstellung, dass Hundehalter das Risiko eines wildernden Hundes „willentlich“ in Kauf nehmen, zeugt von einem grundlegenden Missverständnis der Begriffe. „Willentlich“ bedeutet im juristischen Sinne direkten Vorsatz. Du unterstellst Menschen hier also ernsthaft die pure Absicht, ihr Tier gezielt auf Wildtiere zu hetzen oder anzusetzen. Das ist völlig absurd und geht meilenweit an der Realität vorbei.

Fakt ist: Verantwortungsbewusste Halter, die sich wirklich mit ihrem Hund befassen, ihn trainieren und erziehen, wissen ganz genau, dass in Naturschutzgebieten und während der Brut- und Setzzeit besondere Regeln gelten. Sie sind entsprechend geneigt, sich daran zu halten.
Und sollte ein vernünftiger Halter auch nur die geringsten Zweifel haben, dass sein Hund mit der aktuellen Situation überfordert ist oder ein Restrisiko besteht, wird er ihn von sich aus an die Leine nehmen – auch wenn an dieser Stelle explizit kein Verbot herrscht.

Die wirklichen Dummköpfe, also die, die ihre Hunde frei laufen lassen, obwohl sie diese nicht mal ansatzweise unter Kontrolle haben, sind eine Spezies für sich. Davon abzugrenzen sind Halter, denen einfach mal ein menschliches Missgeschick passiert.
Aber alle über einen Kamm zu scheren, deutet nur auf reine Verbitterung hin. Deine Kritik geht komplett an den Menschen vorbei, die tagtäglich echte Verantwortung zeigen.

Wenn wir aber schon über das „wissentliche“ und „billigende“ Inkaufnehmen von Gefahren für die Natur aus reiner Bequemlichkeit sprechen, reicht ein Blick auf dein Profilbild.
Du sitzt selbst am Steuer eines Autos – und lächelst dabei sogar unbeschwert in die Kamera. Mit jeder einzelnen Fahrt nimmst du wissentlich und völlig tiefenentspannt in Kauf, dass Menschen und Wildtiere durch dein Fahrzeug verletzt oder getötet werden. Ganz abgesehen von den Hunderten Insekten, die ihre letzte Ruhe an deiner Windschutzscheibe finden – womit übrigens von so einigen Brutpaaren eine Menge Küken-Schnäbel gestopft werden könnten.
Diese realen, tödlichen Gefahren akzeptierst du mit einem Lächeln im Gesicht für deine eigene Komfortzone.

Anderen vorsätzliche Tierquälerei vorzuwerfen, während man selbst gut gelaunt ein Auto lenkt, die Bedürfnisse von Hunden ignoriert und verantwortungsvolle Halter in Sippenhaft nimmt, ist die reinste Doppelmoral.
Wer den Unterschied zwischen einem unkontrollierten Wilderer und einem gut erzogenen Hund im Gehorsam nicht versteht, sollte nicht moralisierend den Zeigefinger heben, sondern erst einmal das eigene Lächeln einfrieren lassen und den Zündschlüssel stecken lassen.
 
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Petra
4. Juli 14:55
Wer nicht versteht , dass der Hund zur Brut- und Setzzeit an die Leine gehört, ist für mich ein Egoist und speziesistischer Tierquäler, denn das Restrisiko, dass ein gesunder Hund losläuft und jagt ist ja gegeben. Das wird ja einfach willentlich in Kauf genommen, weil das ja nur irgendein Wildtier ist. Seien wir auch alle mal ehrlich: 98% der Hunde sind nicht zu 100% abrufbar. Ein sehr großer Teil wird erst gar nicht abgerufen und darf sich sogar daneben benehmen und das auch im Naturschutzgebiet. Das beobachte ich auf jedem Spaziergang, weil ich meine angeleinte, ängstliche Hündin gegen irgendeinen übergriffigen, leinenlosen Hund abschirmen muss, der oft noch nicht einmal abgerufen wird - zur Brut und Setzzeit, mitten im Naturschutzgebiet.
Kann ich nur lachen, solche Aussagen nehme ich zu 100% nicht ernst und das ist schließlich meine Meinung 🤣👍
 
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Nathalie
4. Juli 16:21
Wer nicht versteht , dass der Hund zur Brut- und Setzzeit an die Leine gehört, ist für mich ein Egoist und speziesistischer Tierquäler, denn das Restrisiko, dass ein gesunder Hund losläuft und jagt ist ja gegeben. Das wird ja einfach willentlich in Kauf genommen, weil das ja nur irgendein Wildtier ist. Seien wir auch alle mal ehrlich: 98% der Hunde sind nicht zu 100% abrufbar. Ein sehr großer Teil wird erst gar nicht abgerufen und darf sich sogar daneben benehmen und das auch im Naturschutzgebiet. Das beobachte ich auf jedem Spaziergang, weil ich meine angeleinte, ängstliche Hündin gegen irgendeinen übergriffigen, leinenlosen Hund abschirmen muss, der oft noch nicht einmal abgerufen wird - zur Brut und Setzzeit, mitten im Naturschutzgebiet.
Mal eine Frage : Ist deine Hündin denn abrufbar?
Zu behaupten, das 98 % der Hunde nicht abrufbar sind ,finde ich schon sehr unterirdisch......
Du unterstellst verantwortungslvollle Hundebesitzer ,die sich alles hart erarbeitet haben, dass sie den Hund aus lauter Freude & Spaß wildern schicken 🫣

Ich weiß ja nicht was du für Hundebesitzer kennst , ich kenne solche nicht und habe sie bisher noch nicht getroffen......
 
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Sebbi
6. Juli 20:10
Wer nicht versteht , dass der Hund zur Brut- und Setzzeit an die Leine gehört, ist für mich ein Egoist und speziesistischer Tierquäler, denn das Restrisiko, dass ein gesunder Hund losläuft und jagt ist ja gegeben. Das wird ja einfach willentlich in Kauf genommen, weil das ja nur irgendein Wildtier ist. Seien wir auch alle mal ehrlich: 98% der Hunde sind nicht zu 100% abrufbar. Ein sehr großer Teil wird erst gar nicht abgerufen und darf sich sogar daneben benehmen und das auch im Naturschutzgebiet. Das beobachte ich auf jedem Spaziergang, weil ich meine angeleinte, ängstliche Hündin gegen irgendeinen übergriffigen, leinenlosen Hund abschirmen muss, der oft noch nicht einmal abgerufen wird - zur Brut und Setzzeit, mitten im Naturschutzgebiet.
Impressionen von gerade eben…


Warum sollte ich meinen Hund an die Leine nehmen? Er war ca. 10 m vor mir und sah das Reh zuerst – so, als ob er es mir zeigen wollte. Es war links von uns im Feld. Denn als ich dort war, wollte er schon des Weges ziehen, musste aber warten, bis ich das Foto gemacht hatte. Während der ganzen Zeit fand keine Kommunikation zwischen uns statt.
Ich behaupte mal, dass das bei vielen anderen auch so vorbildlich funktioniert.