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Dogorama
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zuletzt 6. Juli

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Michi
3. Juli 17:19
Ich spreche hier FÜR die Hunde, falls das jemandem aufgefallen ist und bleibe selbstverständlich bei meinen Statements. Aber wo kommen wir denn da hin, wenn der Hund machen darf was er will 😂😂😂 ??? Anarchie 🤣 !! Wirklich lustig oder auch traurig … Bei der „Rettung“ von Straßenhunden muss man sehr genau hinsehen: https://www.geo.de/wissen/warum-die-adoption-von-strassenhunden-nicht-immer-eine-gute-idee-ist-35894952.html https://www.facebook.com/100057423109109/posts/stra%C3%9Fenhunde-ein-leben-zwischen-freiheit-und-missverst%C3%A4ndnisseit-2014-interessie/1201828851741207/ Aber das ist nun wirklich ein anderes Thema. Und nein, auch die Schleppleine ist kein Freilauf - einfach mal bei sich selbst ausprobieren, wer’s nicht glaubt 🙃.
Was die Leinenpflicht angeht, da bin ich bei dir.
Aber die Situation der Straßenhunde, die kann niemand beurteilen, der da nicht tätig ist.
Und aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sehr viele Straßenhunde ihr erbärmliches Leben sehr, sehr gerne mit einem eingeschränkteren Leben in Deutschland eintauschen würden.
Gewissermaßen ist das oftmals sowieso ihre einzige Chance.
Leider weiß ich da sehr genau, wovon ich spreche...
 
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Marion
3. Juli 19:35
Und genau da bin ich anderer Meinung. Eine generelle Leinenpflicht für alle , immer und überall...das halte ich tatsächlich für tierschutzrelevant. Da würde ich Marions Meinung auf jeden Fall unterstützen. Gäbe es solche Auflagen in Deutschland, dann würde ich das Land verlassen. Ich habe mit meinem Hund hart dafür trainiert, dass er ohne Leine auf dem Weg bleibt. Und das haben Andere auch. Ich bemerke , dass genau die Leute immer nach einer generellen Leinenpflicht rufen, die ihre Hunde nicht ableinen können. Jeder soll das so machen, wie er kann und möchte. Solange nichts und niemand belästigt wird oder zu Schaden kommt. Aber ein Leben an der Leine, das kann ich mir für meinen Hund niemals vorstellen!
Ja, das wäre auch für mich keine Option in einem Land mit genereller Leinenpflicht mit meinen Hunden zu leben.
Obwohl ich nix für den Freilauf trainiert habe 😉… anderes Thema 🙈…
 
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Marion
3. Juli 19:41
Was die Leinenpflicht angeht, da bin ich bei dir. Aber die Situation der Straßenhunde, die kann niemand beurteilen, der da nicht tätig ist. Und aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sehr viele Straßenhunde ihr erbärmliches Leben sehr, sehr gerne mit einem eingeschränkteren Leben in Deutschland eintauschen würden. Gewissermaßen ist das oftmals sowieso ihre einzige Chance. Leider weiß ich da sehr genau, wovon ich spreche...
In meinem Beitrag hatte ich auch zwei Links geteilt.
Dort äußern sich Menschen, die dort tätig waren, viel Zeit mit Straßenhunden verbracht und sogar Bücher darüber geschrieben haben.
Kennst du vielleicht auch.
Aber natürlich ist nicht jeder Fall gleich.
 
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Marion
3. Juli 19:47
Wer sagt das ich es noch nicht probiert habe😂 Mehr sag ich dazu nicht😉
Danke Dir für deine Offenheit 😅👍!

Eine Schleppleine muss der Hund manchmal wirklich schleppen und ich wollte doch eigentlich keine Zughunde sondern Windhunde 😂.
 
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Sigi
4. Juli 07:04
Das sicherste bei der Hundehaltung ist am besten keinen zu haben.😁
 
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Sabrina
4. Juli 08:05
Dass dein Hund gebissen wurde, tut mir leid – aber genau das war ja der Fehler eines Halters, der seinen Hund eben *nicht* unter Kontrolle hatte. (Sebbi hat schon drei Attacken hinter sich. Eine war so kritisch dass ich eingreifen musste. Danach wurde ich im KH behandelt) Genau für solche Situationen gilt für mich: „Mein Hund wird niemals unangeleint neben mir herlaufen, wenn wir eine Begegnung mit z. B. einem angeleinten Hund haben.“ Das gebietet einfach der Respekt und die Rücksichtnahme. Zu deiner Frage nach der Einschränkung: Der Unterschied ist die Körpersprache und die Kommunikation. Ein Hund an einer Leine (egal wie lang) sendet ganz andere Signale an Artgenossen als ein freier Hund. Er kann im Zweifel nicht ausweichen, die Leine überträgt deine Körperspannung, und das schränkt seine natürliche Kommunikation massiv ein. Und ja, ein Restrisiko (wie der Jagdtrieb) bleibt immer, weil es Lebewesen sind. Aber das allgemeine Lebensrisiko rechtfertigt einfach keine lebenslängliche "Sicherheitsverwahrung" an einer Schnur für alle Hunde. Und ich verstehe auch nicht, dass sich alle so am Rückruf festbeißen. Wichtiger ist die Kontrolle auf Distanz – und die beginnt ab da, wo die Leine aufhört. Ich habe das schon so oft erlebt: Da wird der Name geschrien, ein oder zwei verschiedene Rückrufkommandos hinterhergejagt, und der Hund denkt sich: 🖕🏼 Man beschränkt die Entfernung beim Freilauf eben nur so weit, wie man die maximale Kontrolle hat. Wenn das am Anfang nur 2m sind, dann ist das eben so. Das mit der Distanzkontrolle lernen Hund und Halter schnell. Den Abstand zu vergrößern ist die Kunst. Das kann schon sehr lange dauern. Ich sage nur „Stopp!“ und Sebbi steht oder Sitzt. Dann sage ich „Down“ und Sebbi liegt. Sobald er liegt, lobe ich ihn überschwänglich. Ich entscheide dann, ob er im Down bleiben muss oder zu mir kommen soll. In einer für ihn spannenden Situation den Rückruf zu fordern, kann ich mir schenken. Dann würde auch er mir symbolisch den Mittelfinger zeigen.
Deine Einstellung für Respekt und Rücksichtnahme ist super👍 und so würde ich mir wünschen würden es alle handhaben, dann wäre die generelle Leinenpflicht ja kein Thema. Nur leider ist dem nicht so und deswegen bin ich halt der Meinung...kann aber deine Argumentation gut nachvollziehen.
 
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Sabrina
4. Juli 08:12
Und genau da bin ich anderer Meinung. Eine generelle Leinenpflicht für alle , immer und überall...das halte ich tatsächlich für tierschutzrelevant. Da würde ich Marions Meinung auf jeden Fall unterstützen. Gäbe es solche Auflagen in Deutschland, dann würde ich das Land verlassen. Ich habe mit meinem Hund hart dafür trainiert, dass er ohne Leine auf dem Weg bleibt. Und das haben Andere auch. Ich bemerke , dass genau die Leute immer nach einer generellen Leinenpflicht rufen, die ihre Hunde nicht ableinen können. Jeder soll das so machen, wie er kann und möchte. Solange nichts und niemand belästigt wird oder zu Schaden kommt. Aber ein Leben an der Leine, das kann ich mir für meinen Hund niemals vorstellen!
Wie gesagt, würden es alle so handhaben wie Sebbi + Rainer geschrieben hat, hätte ich auch kein Problem damit. Wenn aber unangeleinte Hunde auf uns zu kommen habe ich ein Problem damit und finde es absolut respektlos und auch teilweise beängstigend.
 
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Marie
4. Juli 08:40
Das sicherste bei der Hundehaltung ist am besten keinen zu haben.😁
👍👍😂😂
 
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Melanie
4. Juli 08:43
Ein Rückruf muss zu 150% sitzen, egal ob Schaff , Wildtiere, Vögel,und natürlich auch fremde Hunde! Egal wie lieb jede Fellnase ist, manchmal funkzt einfach nicht..Also, ohne Leine nur bei 150% Rückruf🤷🏽‍♂️
Auch mit 150% Rückruf werden bei freilaufenden Hunden in der Setz und Brutzeit Tiere gestört und deshalb ist für mich die Leine im Wald und auf Wiesen das ganze Jahr über Pflicht. Man kann einen Hund auch wunderbar mit Radfahren und anderen Sportarten auspowern. Ein freilaufender Hund hat in der Natur nichts zu suchen. Meine Meinung seit 45 Jahren als Hundebesitzerin.
 
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Melanie
4. Juli 08:44
Wenn der Hund hört kann mann ihn auch mal Laufen lassen
Eben nicht, er stört Tiere in freier Wildbahn und es gibt genug Menschen die Angst vor Hunden haben! Alles andere ist für mich total verantwortungslos.