Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Demnach bin ich früh und oft mit dem Thema in Kontakt gekommen. Und wer glaubt, dass es mit der Anzahl der Hunde oder mit erwachsen werden leichter wird, der irrt sich … zumindest bei mir.
Für mich fühlt es sich so an, als wenn jeder Hund und auch jede Katze einen Teil von mir, einen Teil meines Herzens mit sich genommen hat. Ich versuche mich in meiner Trauer darauf zu besinnen was sie in meinem Herzen und meinen Erinnerungen hinterlassen haben, was sie mich gelehrt haben…. übers Leben, über den Tod, über mich selbst. Das hilft mir in der Trauerverarbeitung etwas.
Dennoch vermisse ich sie alle und auch die Tränen fließen oft.
Für mich war es als Kind immer sehr schlimm, wenn die Hunde dann beim Tierarzt bleiben mussten und zum Abdecker gingen. Sobald ich ausgezogen war und selbst endlich entscheiden konnte, habe ich mich für die Einzeleinäscherung entschieden. Und so stehen nun drei Urnen bei uns in der „Memorial Vitrine“ und die Katzen wurden im Garten beerdigt.
So gibt es mir endlich ganz andere und bessere Möglichkeiten mit der Trauer umzugehen. Als Kind half oftmals nur die Verdrängung, was für mich der Übelste Weg war damit umzugehen und dementsprechend auch Folgen hatte.
Klar gehört der Tod zum Leben dazu, aber genau so gehört Trauer und Trauerbewältigung mit dazu. Und jeder geht damit unterschiedlich um und das ist völlig ok.