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Verfasser
Cassy
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
zuletzt 16. Aug.

Hundeopa, Krebs? OP? Chemo?

Ich bin wieder mal am overthinken. Mein Senior Mischling ist 12. Er hat kleine gesundheitliche Probleme, Lipome, Schilddrüse und bekommt Physio aufgrund von Rückenschmerzen (wahrscheinlich Hüfte). Nun mache ich mir Gedanken darüber was wäre, wenn der kleine Krebs hätte. Er hat bereits einige Lipome seit 3 Jahren. Was wäre nun wenn eins davon doch bösartig ist? Würdet ihr dem Hund die Tortur mit OP und Bestrahlung in dem Alter noch zumuten? Leider kommt der Krebs ja recht häufig zurück. Lohnt sich das alles in dem Alter noch oder würdet ihr dem Hund noch eine restliche schöne Zeit schenken?
 
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R
10. Aug. 13:21
Die Frage ist eben, ob eine Chemotherapie die Lebensqualität eines Hundes wirklich so maßgeblich verschlechtert. Oder ob es eben einfach Nebenwirkungen sind, die auftreten können, aber nicht zwangsläufig müssen. So wie beim Menschen eben auch. Ich weiss es nicht, und es hätte mich interessiert, Erfahrungen von jemanden zu hören, der eine Chemotherapie mit Hund gewagt hat. Diese Grundablehnung würde ich halt gerne rational nachvollziehen . Das Ziel sollte dabei Natürlich sein, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten, sofern keine Heilung möglich ist. Jede Therapie kann doch auch jederzeit abgebrochen werden, wenn die Nebenwirkungen zu schlimm sein sollten.
Nach einer Chemo tut dir bereits die Sonne auf der Haut weh. Noch irgendwelche Fragen, wie nebenwirkungsfrei das ist? ... Man kann den Hund doch nicht monatelang ins Bett legen und hoffen die drei Monate verlängerung waren es dann wert. Aggressiver Krebs kann operiert werden, kommt er wieder oder hat gestreut ist es nur noch Frage der Zeit. Entweder erneute ops oder Chemo oder wirklich Palliativmedizin bleibt da übrig. Nun hat ein Hund vlt meistens den Krebs erst im Alter. Früherkennung Krebs ist bei Tieren sehr unwahrscheinlich. Das ist anders als bei Menschen mit Vorsorgecheck. Chemo ist alles andere als angenehm zu ertragen, egal was dir da suggeriert wurde. So zurückziehen und "krank machen" können die wenigstens und Tiere eigentlich gar nicht. Chemo ist niemals ein Spaziergang!
 
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Sina
10. Aug. 13:38
Nach einer Chemo tut dir bereits die Sonne auf der Haut weh. Noch irgendwelche Fragen, wie nebenwirkungsfrei das ist? ... Man kann den Hund doch nicht monatelang ins Bett legen und hoffen die drei Monate verlängerung waren es dann wert. Aggressiver Krebs kann operiert werden, kommt er wieder oder hat gestreut ist es nur noch Frage der Zeit. Entweder erneute ops oder Chemo oder wirklich Palliativmedizin bleibt da übrig. Nun hat ein Hund vlt meistens den Krebs erst im Alter. Früherkennung Krebs ist bei Tieren sehr unwahrscheinlich. Das ist anders als bei Menschen mit Vorsorgecheck. Chemo ist alles andere als angenehm zu ertragen, egal was dir da suggeriert wurde. So zurückziehen und "krank machen" können die wenigstens und Tiere eigentlich gar nicht. Chemo ist niemals ein Spaziergang!
Ich streite nicht ab, dass eine Chemotherapie furchtbar sein kann, aber nicht bei jedem müssen die Nebenwirkungen so ausgeprägt sein. Jeder Mensch reagiert anders darauf. Die Medikamente sind halt auch völlig unterschiedlich und hängen von Krebsart und Stadium ab um da eine pauschale Aussage treffen zu können.
Heute gibt es zudem "sanftere" Methoden als noch vor 15 Jahren.

Was natürlich trotzdem ein wichtiger Punkt ist, ist natürlich dass der Hund uns im Gegensatz zum Menschen nunmal nicht mitteilen kann, wie es ihm wirklich damit geht.
Das ist dann schon ein triftiger Grund dagegen.
 
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Nadine
16. Aug. 19:09
Solange der Hund in der Lage dazu ist eine OP oder Bestrahlung zu überstehen, würde ich das machen. Meine Hündin hat mit 15 Jahren eine Gebärmutterentzündung die geplatzt ist plus Blutvergiftung überlegt. Mit 16 wurde ihr unter Narkose eine Hautveränderung entfernt. Und davor auch mit 12 Mammaleiste entfernt. Und dann begann ich den Fehler einen Infekt nicht behandeln zu lassen und einzuschläfern. Das ist das schlimmste für mich, eine mögliche Behandlung abzuschlagen wegen inkompetent Arzt. Hunde stecken mehr weg als man denkt und dank modernster Medizin ist super viel behandelbar und kann die Lebensqualität aufrecht erhalten. Für Hunde ist es viel Wert, mehr Zeit zu bekommen. Chemotherapie würde ich auch machen, die ist für Hunde sogar milder und zum Beispiel bei Knochenkrebs undenkbar, wenn man den behandeln will.
Hunde werden durch diese Möglichkeiten immer älter und wenn sie gut eingestellt sind und behandelt werden, können sie ihre Seniorentage genießen.

Natürlich alles eine individuelle Entscheidung da muss man auf sein Tier schauen..
 
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Nadine
16. Aug. 19:12
Meine Luna wurde 12, verstorben an innerlich geplatzter, unentdeckter Pyometra. Vorher also mit ca 8 die Milchleisten raus, wegen Erbsengroßen mini Tumoren und rechtzeitig gehandelt. Sie hatte auch viele Lipome und einige Warzen. Das erste war am Bein, dies hatten wir bei einer Warzenentfernung direkt mit entfernen lassen. Dann kamen kleinere am Rücken. Schließlich das größte am Brustbein, dieses ist faustgroß geworden. Diese vielen Lipome wurden nur abgetastet und punktiert und beobachtet und nicht entfernt. Der TA sagte immer, dass wir mit den Lipomen nichts tun brauchen, solange der Hund dadurch keine Bewegungseinschränkung oder Schmerzen hat. Wäre mit 12 ein Krebs diagnostiziert worden, hätte ich mich glaube nicht für eine Chemo oder was größeres entschieden. Nur noch Schmerztherapie/unterstützend lindernde Behandlung, Palliativ sagt man glaube. Wäre es mit 7 oder 8 und guter Heilungsprognose, hätte ich mich wohl für größere Behandlungen entschieden.
Oh nein wie schrecklich. Das tut mir wahnsinnig leid. Meine hatte das mit 15. Die Klinik schickte uns erst mal weggeschickt, weil sie sagten sie schafft das vlt nivht udn sie müssten da erst mal den Chirurgen fragen! Unglaublich. Es platze dann und wir sind zum Haustierafzt gesüßt der sie operiert hat und direkt mitgegeben hat und nach wenigen Tagen war sie wie vorher. Ich finde es ganz schlimm, wie manche Tierärzte praktizieren..
 
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Nadine
16. Aug. 19:19
Ich streite nicht ab, dass eine Chemotherapie furchtbar sein kann, aber nicht bei jedem müssen die Nebenwirkungen so ausgeprägt sein. Jeder Mensch reagiert anders darauf. Die Medikamente sind halt auch völlig unterschiedlich und hängen von Krebsart und Stadium ab um da eine pauschale Aussage treffen zu können. Heute gibt es zudem "sanftere" Methoden als noch vor 15 Jahren. Was natürlich trotzdem ein wichtiger Punkt ist, ist natürlich dass der Hund uns im Gegensatz zum Menschen nunmal nicht mitteilen kann, wie es ihm wirklich damit geht. Das ist dann schon ein triftiger Grund dagegen.
Es gibt gute Indizien seinen Hudn zu lesen. Auch wie man Schemerzen siejt an ganz feiner Körpersprache und Chemo ist für Hudne viel milder als bei Menschen. Und ganz wichtig auch bei Knochenkrebs. Entfernung plus Chemo.
 
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Edith
16. Aug. 20:33
Mein Hund hatte mit knapp 15 1/2 Jahren einen Tumor im.Auge. Die OP erfolgte unter Kurznarkose und war keine große Sache. Er brauchte weder Schmerzmittel noch Trichter. Deshalb habe ich das in seinem hohen Alter noch machen lassen. Zum Glück war der Tumor gutartig und der Hund war am nächsten Tag schon wieder der Alte. Wäre er bösartig gewesen, hätte ich ihn nur palliativ behandeln lassen. Eine Chemotherapie die den Hund stark belastet hätte ich ihm in seinem Alter niemals zugemutet. Die Tierärztin war übrigens der gleichen Meinung