Die Frage ist eben, ob eine Chemotherapie die Lebensqualität eines Hundes wirklich so maßgeblich verschlechtert.
Oder ob es eben einfach Nebenwirkungen sind, die auftreten können, aber nicht zwangsläufig müssen.
So wie beim Menschen eben auch.
Ich weiss es nicht, und es hätte mich interessiert, Erfahrungen von jemanden zu hören, der eine Chemotherapie mit Hund gewagt hat.
Diese Grundablehnung würde ich halt gerne rational nachvollziehen .
Das Ziel sollte dabei Natürlich sein, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten, sofern keine Heilung möglich ist.
Jede Therapie kann doch auch jederzeit abgebrochen werden, wenn die Nebenwirkungen zu schlimm sein sollten.
Nach einer Chemo tut dir bereits die Sonne auf der Haut weh. Noch irgendwelche Fragen, wie nebenwirkungsfrei das ist? ... Man kann den Hund doch nicht monatelang ins Bett legen und hoffen die drei Monate verlängerung waren es dann wert. Aggressiver Krebs kann operiert werden, kommt er wieder oder hat gestreut ist es nur noch Frage der Zeit. Entweder erneute ops oder Chemo oder wirklich Palliativmedizin bleibt da übrig. Nun hat ein Hund vlt meistens den Krebs erst im Alter. Früherkennung Krebs ist bei Tieren sehr unwahrscheinlich. Das ist anders als bei Menschen mit Vorsorgecheck. Chemo ist alles andere als angenehm zu ertragen, egal was dir da suggeriert wurde. So zurückziehen und "krank machen" können die wenigstens und Tiere eigentlich gar nicht. Chemo ist niemals ein Spaziergang!