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Cassy
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 10
heute 17:18

Hundeopa, Krebs? OP? Chemo?

Ich bin wieder mal am overthinken. Mein Senior Mischling ist 12. Er hat kleine gesundheitliche Probleme, Lipome, Schilddrüse und bekommt Physio aufgrund von Rückenschmerzen (wahrscheinlich Hüfte). Nun mache ich mir Gedanken darüber was wäre, wenn der kleine Krebs hätte. Er hat bereits einige Lipome seit 3 Jahren. Was wäre nun wenn eins davon doch bösartig ist? Würdet ihr dem Hund die Tortur mit OP und Bestrahlung in dem Alter noch zumuten? Leider kommt der Krebs ja recht häufig zurück. Lohnt sich das alles in dem Alter noch oder würdet ihr dem Hund noch eine restliche schöne Zeit schenken?
 
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Sonja
Beliebteste Antwort
heute 15:38
Ich bin selbst gerade in der Lage.. Meine Hündin wird im Oktober 15. Sie hat ein großes lipom unter der Achsel, desweiteren Niereninsuffizienz und Leber Probleme. Wahrscheinlich beides tumorös sowie man auf dem Ultraschall gesehen hat. Die Frage an mich von der ärztin waren die gleichen die du dir stellst... Ich möchte ihr das ganze Theater aber nicht mehr antun und sie wird bei mir solange Gott will ihre letzten Lebensabende so verbringen solange und wie sie es möchte. Sie bekommt war Diät Futter für die Nieren und ne Unterstützung für die Leber aber sonst nichts weiter. Bis jetzt erfreut sie sich noch ihres Lebens... Und falls es mal soweit sein sollte dann bin ich an ihrer Seite... So wie sie es verdient hat
 
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Sonja
heute 15:38
Ich bin selbst gerade in der Lage.. Meine Hündin wird im Oktober 15. Sie hat ein großes lipom unter der Achsel, desweiteren Niereninsuffizienz und Leber Probleme. Wahrscheinlich beides tumorös sowie man auf dem Ultraschall gesehen hat. Die Frage an mich von der ärztin waren die gleichen die du dir stellst... Ich möchte ihr das ganze Theater aber nicht mehr antun und sie wird bei mir solange Gott will ihre letzten Lebensabende so verbringen solange und wie sie es möchte. Sie bekommt war Diät Futter für die Nieren und ne Unterstützung für die Leber aber sonst nichts weiter. Bis jetzt erfreut sie sich noch ihres Lebens... Und falls es mal soweit sein sollte dann bin ich an ihrer Seite... So wie sie es verdient hat
 
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Cassy
heute 15:40
Ich bin selbst gerade in der Lage.. Meine Hündin wird im Oktober 15. Sie hat ein großes lipom unter der Achsel, desweiteren Niereninsuffizienz und Leber Probleme. Wahrscheinlich beides tumorös sowie man auf dem Ultraschall gesehen hat. Die Frage an mich von der ärztin waren die gleichen die du dir stellst... Ich möchte ihr das ganze Theater aber nicht mehr antun und sie wird bei mir solange Gott will ihre letzten Lebensabende so verbringen solange und wie sie es möchte. Sie bekommt war Diät Futter für die Nieren und ne Unterstützung für die Leber aber sonst nichts weiter. Bis jetzt erfreut sie sich noch ihres Lebens... Und falls es mal soweit sein sollte dann bin ich an ihrer Seite... So wie sie es verdient hat
Danke dass du deine Geschichte teilst❤️ ich finde das ist der einzig richtige Weg den du gehst. Ich wünsche euch noch eine sehr schöne und lange Zeit zusammen. Bleib stark😘
 
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Tina
heute 15:51
Meine Luna wurde 12, verstorben an innerlich geplatzter, unentdeckter Pyometra.

Vorher also mit ca 8 die Milchleisten raus, wegen Erbsengroßen mini Tumoren und rechtzeitig gehandelt.

Sie hatte auch viele Lipome und einige Warzen. Das erste war am Bein, dies hatten wir bei einer Warzenentfernung direkt mit entfernen lassen. Dann kamen kleinere am Rücken. Schließlich das größte am Brustbein, dieses ist faustgroß geworden. Diese vielen Lipome wurden nur abgetastet und punktiert und beobachtet und nicht entfernt. Der TA sagte immer, dass wir mit den Lipomen nichts tun brauchen, solange der Hund dadurch keine Bewegungseinschränkung oder Schmerzen hat.

Wäre mit 12 ein Krebs diagnostiziert worden, hätte ich mich glaube nicht für eine Chemo oder was größeres entschieden. Nur noch Schmerztherapie/unterstützend lindernde Behandlung, Palliativ sagt man glaube.

Wäre es mit 7 oder 8 und guter Heilungsprognose, hätte ich mich wohl für größere Behandlungen entschieden.
 
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Cassy
heute 15:55
Meine Luna wurde 12, verstorben an innerlich geplatzter, unentdeckter Pyometra. Vorher also mit ca 8 die Milchleisten raus, wegen Erbsengroßen mini Tumoren und rechtzeitig gehandelt. Sie hatte auch viele Lipome und einige Warzen. Das erste war am Bein, dies hatten wir bei einer Warzenentfernung direkt mit entfernen lassen. Dann kamen kleinere am Rücken. Schließlich das größte am Brustbein, dieses ist faustgroß geworden. Diese vielen Lipome wurden nur abgetastet und punktiert und beobachtet und nicht entfernt. Der TA sagte immer, dass wir mit den Lipomen nichts tun brauchen, solange der Hund dadurch keine Bewegungseinschränkung oder Schmerzen hat. Wäre mit 12 ein Krebs diagnostiziert worden, hätte ich mich glaube nicht für eine Chemo oder was größeres entschieden. Nur noch Schmerztherapie/unterstützend lindernde Behandlung, Palliativ sagt man glaube. Wäre es mit 7 oder 8 und guter Heilungsprognose, hätte ich mich wohl für größere Behandlungen entschieden.
Ja das denke ich auch. Wir sind es ihnen schuldig ihnen ein schönes und möglichst schmerzfreies Ende zu ermöglichen. Danke dir für deine Geschichte❤️
 
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Heike
heute 16:12
Ich denke, das müsste man im realen Fall entscheiden.
Wäre es ein Tumor an einer leicht zugänglichen Stelle, also gut zu operieren und eine Narkose-Fähigkeit beim Hund wäre vorhanden, würde ich den Tumor operieren lassen.
So war es beim Hund einer Bekannten. Es wurde noch zu anschließender Bestrahlung geraten, die aber mit mehrfacher Vollnarkose durchgeführt werden müsste.
Das hat meine Bekannte abgelehnt. Der Hund war 11 und gesundheitlich schon angeschlagen durch orthopädische Probleme (Dreibein). Jetzt wird er bald 13 und es ist kein Tumor mehr gekommen.
Nur um das Leben zu verlängern würde ich keine belastende Behandlung machen lassen, nur wenn eine Chance auf Heilung des Krebses besteht.
 
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Cassy
heute 16:15
Ich denke, das müsste man im realen Fall entscheiden. Wäre es ein Tumor an einer leicht zugänglichen Stelle, also gut zu operieren und eine Narkose-Fähigkeit beim Hund wäre vorhanden, würde ich den Tumor operieren lassen. So war es beim Hund einer Bekannten. Es wurde noch zu anschließender Bestrahlung geraten, die aber mit mehrfacher Vollnarkose durchgeführt werden müsste. Das hat meine Bekannte abgelehnt. Der Hund war 11 und gesundheitlich schon angeschlagen durch orthopädische Probleme (Dreibein). Jetzt wird er bald 13 und es ist kein Tumor mehr gekommen. Nur um das Leben zu verlängern würde ich keine belastende Behandlung machen lassen, nur wenn eine Chance auf Heilung des Krebses besteht.
Ja da hast du recht. Es kommt ganz auf die Lage und Schweregrad an. Man muss wahrscheinlich ganz individuell entscheiden. Danke für deinen Beitrag😘
 
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Katrin
heute 16:47
Ganz ehrlich? Nein. In dem Alter würde ich nur noch Schmerzbehandlung machen aber keine Chemo oä.
 
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Cassy
heute 16:48
Ganz ehrlich? Nein. In dem Alter würde ich nur noch Schmerzbehandlung machen aber keine Chemo oä.
Danke dir für deine Antwort❤️
 
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Sonja
heute 16:57
Ich habe sowas ähnliches mit meinem ersten Pferd erlebt...er hatte teils "unerklärliche" gesundheitliche Probleme, einige Monate später gabs dann die Diagnose Krebs (durch MRT festgestellt) ....der TA meinte damals auch man könnte noch dieses und jenes tun um das ganze eventuell etwas zu verzögern, aber Heilung also das er den Krebs besiegen würde, währe sehr unwarscheinlich, und die Krankheit würde fortschreiten....ich entschied mich damals nur für eine "Palliativbehandlung"....als dann die schlechten Tage trotzdem überhand nahmen, lies ich ihn "in würde" gehen obwohl er noch für ein Pferd jung war (erst 10)....Ja es war hart, aber "bereut/angezweifelt" habe ich diese Entscheidung nie, und würde/werde es bei meinen Tieren immer wieder so entscheiden....der letzte und wichtigste "Liebesbeweis" ist loszulassen und das Tier gehen zu lassen, wenn es kaum/keine Hoffnung mehr gibt , und ihm bis "zum letzten Atemzug" beizustehen/dabei zu sein...
 
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Cassy
heute 17:18
Ich habe sowas ähnliches mit meinem ersten Pferd erlebt...er hatte teils "unerklärliche" gesundheitliche Probleme, einige Monate später gabs dann die Diagnose Krebs (durch MRT festgestellt) ....der TA meinte damals auch man könnte noch dieses und jenes tun um das ganze eventuell etwas zu verzögern, aber Heilung also das er den Krebs besiegen würde, währe sehr unwarscheinlich, und die Krankheit würde fortschreiten....ich entschied mich damals nur für eine "Palliativbehandlung"....als dann die schlechten Tage trotzdem überhand nahmen, lies ich ihn "in würde" gehen obwohl er noch für ein Pferd jung war (erst 10)....Ja es war hart, aber "bereut/angezweifelt" habe ich diese Entscheidung nie, und würde/werde es bei meinen Tieren immer wieder so entscheiden....der letzte und wichtigste "Liebesbeweis" ist loszulassen und das Tier gehen zu lassen, wenn es kaum/keine Hoffnung mehr gibt , und ihm bis "zum letzten Atemzug" beizustehen/dabei zu sein...
Das stimmt. Du hast alles richtig gemacht!😘