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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Eva
3. Apr. 13:25
Ein Frenchy ist ein Molosser. Jemand, der die Molosserart liebt, wird schwerlich seine Liebe zum Jagdhund, Hütehund oä . entdecken. Man kann dann nur versuchen innerhalb der Molosserfamilie etwas Gesundes zu finden.
Tatsächlich? Wäre mir persönlich nicht wichtig. Ich hab ja aktuell sozusagen nen Jagdhund, könnte mir aber genau so gut nen Hütehund oder Molosser vorstellen. Meiner Meinung nach Unterscheiden sich Hunde innerhalb der Rasse mindestens genauso sehr wie zwischen den Rassen. Was es natürlich schon gibt ist Rassespezifische Fähigkeiten und generelle Tendenzen. Aber auch das ist ja erstmal fließend.
 
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Sina
3. Apr. 13:28
Und da wird es schwierig. Deswegen ist der Carne Corso momentan so kommen. Der ist aber viel größer, viel massiver und viel näher an den arbeitenden Molossern. Die französische Bulldogge war so lange Begleithund, da ist wenig von der Ernsthaftigkeit geblieben. Man könnte zu den Bull and Terrier Rassen greifen wie zum Beispiel im Miniatur Bullterrier oder Staffordshire Bullterrier. Die sind aber charakterlich näher am Terrier. Auch cool, aber nicht das, was die französischen Bulldoggenliebhaber eigentlich wollen. Und der Miniatur Bullterrier hat zum Beispiel ein riesiges Inzuchtproblem…
Der Staffordshire Bullterrier wäre tatsächlich eine gute Alternative für Frenchie Liebhaber.
Meine Hündin ist ja ein Mix, und sie ist dem Charakter eines Frenchies schon sehr sehr ähnlich. Nur eben auch nicht gesund, dank dem englischen Bulldogge -Anteil.
Leider ist der reinrassige Staffbull fast überall ein Listenhund, sehr schade!

Der Miniatur Bullterrier ist charakterlich und auch von der Größe schon sehr ähnlich, aber optisch natürlich wieder das totale Gegenteil. Muss man mögen, mir gefällt es sehr gut.
 
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Sabine
3. Apr. 13:30
Ich finde es auch schwer, den Charakter einer Rasse in Worte zu fassen. Das ist ja oft im Gesamtbild, dass einerseits mit den Assoziationen, die wir zur Rasse haben, zusammen hängt und andererseits auch von den Eigenschaften der Rasse selbst kommt. Wenn ich mir zum Beispiel Border Collie vorstelle, dann habe ich einen sehr schnellen Hund im Kopf. Auch im Kopf sehr schnell immer so ein schelmisches Glitzern in den Augen. „Ey, was machen wir als Nächstes?“ Aber immer alles zusammen und immer an meiner Seite. Und einem vorauseilenden Gehorsam und das ist gar nicht negativ gemeint. D.h. nicht, dass man mit diesem nicht viel Spaß hat und mit ihm auch witzige Situation erlebt, aber jemand einen eigenständigen Hund hat, der findet seinen Hund dann vielleicht witziger. Mein Lagotto ist zum Beispiel ein eher selbstständiger Hund, der trotzdem unglaublich nah am Menschen ist d.h. wenn du mit ihm unterwegs bist, dann hat er auch mal 200 m Abstand und trotzdem bleibt er gedanklich bei dir. Der findet viele Sachen interessant und ist sehr gut motivierbar. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur still in deiner Nähe liegen. Wenn ich das jetzt mit dem Corgi von einer Freundin vergleichen, das ist ne ganz andere Welt. Dieser Hund ist so pfiffig im Kopf. Der ist einfach total lustig. Eben weil sie so willensstark ist. Wenn Hund irgendwo nicht lang gehen möchte, dann geht er da auch nicht lang. Die guckt dich an, setzt sich auf dem Boden sagt „Du kannst mich mal“. Aber auf eine so charmante Art und Weise, dass du gar nicht böse sein kannst. Und oft findet sich dann auch ein Kompromiss, man geht weiter und alles passt. Das ist jetzt nur erst mal ne grobe Einschätzung der Rasse. Jeder Hund hat natürlich auch noch mal seinen eigenen Charakter. Und diejenigen die französische Bulldoggen witzig finden, die werden mit einem Windhund nicht glücklich. Für die ist auch der Border Collie nicht das richtige. Die wollen eher was rumssiges, was auch ein bisschen präsent ist und sturköpfig ist , auf eine bestimmte Art und Weise. Und natürlich Menschenbezogen ist. Das wäre für mich behauptet der passende Hund, aber das muss es ja auch nicht sein. Und ich verstehe wie frustrierend das ist wenn du ne Hunderasse kennen gelernt hast die im Charakter wirklich gut zu dir passt, aber gesundheitlich so im Arsch ist, dass du die eigentlich nicht kaufen kannst. Nicht umsonst holen sich viele französische Bulldoggenliebhaber lieber einen aus dem Tierschutz. Weil sie, trotz der gesundheitlichen Probleme, nicht auf die Rasse verzichten wollen. Und deswegen find ich’s auch schwierig, die Rückzüchtung da so komplett zu verurteilen. Die Liebe zur Rasse verschwindet ja nicht, nur weil man aufhört zu züchten.
Ja, da hast du wohl Recht. Die Entscheidung für oder gegen eine Rasse findet ausschließlich im Kopf statt.

Aber nicht anhand von Tatsachen und Fakten sondern ausschließlich aufgrund des Bildes welches wir aufgrund von Erfahrungen, Berichten und Bildern uns zusammen geschustert haben. Das widerum unterscheidet sich von Halter zu Halter logischerweise.

Deshalb ist es auch so schwer den Charakter einer Rasse in Worte zu fassen oder was einem gefällt.

Am Ende wollen alle nur das eine: bedingungslose Liebe, die nur ein Hund geben kann. Und dabei ist die Rasse eigentlich egal. Wenn nicht das Problem mit der Gesundheit wäre.....

Und trotzdem verstehe ich das totale Ausschalten von bewiesenen Fakten bei der Auswahl des Hundes nicht. 😢
 
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Dogorama-Mitglied
3. Apr. 13:31
Tatsächlich? Wäre mir persönlich nicht wichtig. Ich hab ja aktuell sozusagen nen Jagdhund, könnte mir aber genau so gut nen Hütehund oder Molosser vorstellen. Meiner Meinung nach Unterscheiden sich Hunde innerhalb der Rasse mindestens genauso sehr wie zwischen den Rassen. Was es natürlich schon gibt ist Rassespezifische Fähigkeiten und generelle Tendenzen. Aber auch das ist ja erstmal fließend.
Das finde ich irgendwie krass und auch total cool, dass du das so sagen kannst. Ich hab Hunde kennen gelernt, bei denen ich genau weiß. Das sind tolle Hunde aber wir würden niemals harmonieren. Zum Beispiel ein Hund eine sehr klare Führung braucht, funktioniert mit mir nicht gut, weil ich selbst eher so „passt schon“ bin. Oder Herdenschutzhunde richtig cooler Charakter, aber die Ernsthaftigkeit, bei der ich ein bisschen raus bin.
Treibhunde, total cool, total witzig, und überhaupt nicht passend zu mir.

Ich hab mich tatsächlich in das weiche und leichtführige vom Jagdhund verliebt.
Ich könnte mir tatsächlich ein Windhund für mich vorstellen, das könnte auch harmonieren oder einen Hütehund. Der müsste aber einen sehr netten Charakter haben.

Und ich weiß, dass die Hunde innerhalb einer Rasse und unterschiedlichen Charakter haben können, aber es gibt halt schon Tendenzen. Ein Hund, der darauf selektiert, wurde Rinder zutreiben, von dem erwarte ich nicht, dass der sich immer unterwirft und so netter, zarter Charakter ist. Ein Hund, der darauf gezüchtet wurde, Wölfe zu vertreiben und Bären und selbstständig zu handeln und zu agieren, von dem erwarte ich nicht, dass er neben mir in der Stadt herläuft und alles befolgt was ich ihm sage.

Und ich finde schwierig, wenn man davon ausgeht, dass Rasse überhaupt kein Einfluss auf den Charakter hat. Das mag für Mischlinge stimmen, bei denen man gar nicht mehr nachvollziehen kann, woraus sie entstanden sind oder moderne Rasseschöpfung, bei denen so viele verschiedene Richtungen mit eingeflossen sind, dass es kein Fokus mehr gibt. Aber eine Rasse oder ein Schlag, der schon seit langer Zeit in eine bestimmte Richtung geht, da gibt es auch charakterlich eine Ausrichtung. Und kommt jetzt nicht mit dieser Studie an, die angeblich beweist, dass die Rasse unabhängig vom Charakter ist. Denn wenn man sich die Studie durchliest, dann sagt sie genau das nicht. Sie sagt nur, dass Rasseeigenschaften auch außerhalb einer bestimmten Rasse vorkommen.Und nur weil die meisten Labrador Wasser lieben, aber auch andere Hunde ins Wasser gehen, kann ich nicht sagen, dass Labrador den gleichen Charakter hat wie jeder andere Hund.

Und ich weiß auch nicht, ob wir wirklich alle das selbe von unserem Hund wollen. Ich kenne viele unterschiedliche Hundehalter mit unterschiedlichen Hunden und unterschiedlichen Rassen. Und da sind die Motivation dahinter oft ganz unterschiedlich und auch die Erwartungen, die an die Hunde gestellt werden. Gerade wenn es um das Thema Nähe und Distanz geht, haben wir da. Teilweise ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Während der eine vielleicht ein Hund braucht er die gesamte Zeit an der Seite ist, wäre das für den anderen viel zu viel. Für mich ist zum Beispiel in selben Raum sein angenehm. Aber bitte beide entspannt und mit sich selbst beschäftigt. Andere brauchen einen Hund, der die gesamte Zeit bei Ihnen liegt. Und wirklich die gesamte Zeit sagt, „ich bin da“. Wieder andere finden es total cool, wenn der Hund draußen auf dem Hof liegt und sein eigenes Leben hat.
 
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Eva
3. Apr. 13:38
Das finde ich irgendwie krass und auch total cool, dass du das so sagen kannst. Ich hab Hunde kennen gelernt, bei denen ich genau weiß. Das sind tolle Hunde aber wir würden niemals harmonieren. Zum Beispiel ein Hund eine sehr klare Führung braucht, funktioniert mit mir nicht gut, weil ich selbst eher so „passt schon“ bin. Oder Herdenschutzhunde richtig cooler Charakter, aber die Ernsthaftigkeit, bei der ich ein bisschen raus bin. Treibhunde, total cool, total witzig, und überhaupt nicht passend zu mir. Ich hab mich tatsächlich in das weiche und leichtführige vom Jagdhund verliebt. Ich könnte mir tatsächlich ein Windhund für mich vorstellen, das könnte auch harmonieren oder einen Hütehund. Der müsste aber einen sehr netten Charakter haben. Und ich weiß, dass die Hunde innerhalb einer Rasse und unterschiedlichen Charakter haben können, aber es gibt halt schon Tendenzen. Ein Hund, der darauf selektiert, wurde Rinder zutreiben, von dem erwarte ich nicht, dass der sich immer unterwirft und so netter, zarter Charakter ist. Ein Hund, der darauf gezüchtet wurde, Wölfe zu vertreiben und Bären und selbstständig zu handeln und zu agieren, von dem erwarte ich nicht, dass er neben mir in der Stadt herläuft und alles befolgt was ich ihm sage. Und ich finde schwierig, wenn man davon ausgeht, dass Rasse überhaupt kein Einfluss auf den Charakter hat. Das mag für Mischlinge stimmen, bei denen man gar nicht mehr nachvollziehen kann, woraus sie entstanden sind oder moderne Rasseschöpfung, bei denen so viele verschiedene Richtungen mit eingeflossen sind, dass es kein Fokus mehr gibt. Aber eine Rasse oder ein Schlag, der schon seit langer Zeit in eine bestimmte Richtung geht, da gibt es auch charakterlich eine Ausrichtung. Und kommt jetzt nicht mit dieser Studie an, die angeblich beweist, dass die Rasse unabhängig vom Charakter ist. Denn wenn man sich die Studie durchliest, dann sagt sie genau das nicht. Sie sagt nur, dass Rasseeigenschaften auch außerhalb einer bestimmten Rasse vorkommen.Und nur weil die meisten Labrador Wasser lieben, aber auch andere Hunde ins Wasser gehen, kann ich nicht sagen, dass Labrador den gleichen Charakter hat wie jeder andere Hund. Und ich weiß auch nicht, ob wir wirklich alle das selbe von unserem Hund wollen. Ich kenne viele unterschiedliche Hundehalter mit unterschiedlichen Hunden und unterschiedlichen Rassen. Und da sind die Motivation dahinter oft ganz unterschiedlich und auch die Erwartungen, die an die Hunde gestellt werden. Gerade wenn es um das Thema Nähe und Distanz geht, haben wir da. Teilweise ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Während der eine vielleicht ein Hund braucht er die gesamte Zeit an der Seite ist, wäre das für den anderen viel zu viel. Für mich ist zum Beispiel in selben Raum sein angenehm. Aber bitte beide entspannt und mit sich selbst beschäftigt. Andere brauchen einen Hund, der die gesamte Zeit bei Ihnen liegt. Und wirklich die gesamte Zeit sagt, „ich bin da“. Wieder andere finden es total cool, wenn der Hund draußen auf dem Hof liegt und sein eigenes Leben hat.
Nee die generellen Tendenzen sollte man auf keinen Fall abstreiten, da bin ich bei dir. Wobei man da auch Eigenschaften und Fähigkeiten nicht vermischen darf. Ich will damit auch nicht sagen, dass ich bei meiner Hundeauswahl unkompliziert bin, eher das Gegenteil😅, nur die Kategorie alleine wäre für mich nicht wirklich ein entscheidendes Kriterium.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Apr. 13:39
Der Staffordshire Bullterrier wäre tatsächlich eine gute Alternative für Frenchie Liebhaber. Meine Hündin ist ja ein Mix, und sie ist dem Charakter eines Frenchies schon sehr sehr ähnlich. Nur eben auch nicht gesund, dank dem englischen Bulldogge -Anteil. Leider ist der reinrassige Staffbull fast überall ein Listenhund, sehr schade! Der Miniatur Bullterrier ist charakterlich und auch von der Größe schon sehr ähnlich, aber optisch natürlich wieder das totale Gegenteil. Muss man mögen, mir gefällt es sehr gut.
Wobei die Bullterrier sollten mit ihrer „Bananen“-Schauze auch zu den Qualzuchten zählen… die führt ähnlich wie die Brachyzephalie zu Atemwegsstörungen und Zahnfehlstellungen 🫣
 
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Sonja
3. Apr. 13:42
Zb die Bulldogge meiner Freundin kriegt regelmäßig aus dem nichts ihre 5 Minuten, wo sie im Kreis rennt, anfängt ihr Spiegelbild anzubellen, usw. Das ist schon sehr süß und lustig (außer dass sie dann immer aufgrund dieser überzüchtung anfängt zu kotzen, dann tut es einem wieder sehr leid). Sie ist absolut stur, sie macht wirklich nicht mal Sitz und auch sonst kein anderes Kommando, aber folgt meiner Freundin auf Schritt und Tritt, geht nicht mal mit anderen Menschen spazieren. Sie wirkt auch irgendwie ein bisschen dumm 😂 aber auch das ist sehr lustig. Allgemein sagt man frenchys ja dieses verspielte, sture und anhängliche nach ..
Schonmal daran gedacht das solche "lustigen Dinge" mit den eigentlichen QZ Merkmale zusammenhängen/zusammenhängen können. So ein Verhalten ist nicht "normal" wenn es regelmäßig auftritt, sondern geht bereits in Richtung Verhaltensauffälligkeit. Besonders bei den Brachys wo der Kopf so rund ist hat oftmals das Hirn einfach zuwenig Platz, wird "eingequetscht", das ist auch eine Ursache für solche Auffälligkeiten. Schonmal daran gedacht das "All die lustigen Dinge" die Franchie und Co so machen gar nicht "lustig" sondern eben Folgen ihrer unnormalen Anatomie sind ? Wie dich genau jedes einzelne QZ-Merkmsl auswirkt/auswirken kann ist noch nicht erforscht..... Wenn hier wer das nun wehement abstreitet sollte er sich mal Gedanken machen ; woher Kommt es dann das alle anderen Rassen diese "lustigen Dinge" eben nicht machen. Ich finde es nicht lustig wenn ein Franchie im beim Versuch sich an gewissen Stellen zu kratzen/putzen im Kreis dreht weil er nicht rankommt. Beim "Sitz" umkippt, neben sich in der Luft kratzt ( ein Sympthom das oft bei Cavaliere King Charles Spaniel wegen des gequetscht Hirns auftritt) etc... Das sind Dinge die leider viele als "lustig" ansehen. "Lustig" finde ich wenn einem Hund einfach Missgeschicke passieren , sich aus lauter Lebensfreude rumkugelt, wen er "richtige Gespräche führt" ( z.b. Husky, andere Nordies WH etc)
 
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Michi
3. Apr. 13:45
Tatsächlich? Wäre mir persönlich nicht wichtig. Ich hab ja aktuell sozusagen nen Jagdhund, könnte mir aber genau so gut nen Hütehund oder Molosser vorstellen. Meiner Meinung nach Unterscheiden sich Hunde innerhalb der Rasse mindestens genauso sehr wie zwischen den Rassen. Was es natürlich schon gibt ist Rassespezifische Fähigkeiten und generelle Tendenzen. Aber auch das ist ja erstmal fließend.
Bei wirklichen Rassen, also nicht gedoodelt oder so, da sind die spezifischen Eigenschaften schon sehr gefestigt. Nimm einen Rauhaardackel und einen Pudel. Beides Jagdhunde und doch sehr unterschiedlich.
Innerhalb der Rasse und sogar eines Wurfes gibt es natürlich individuelle Unterschiede, aber die spezifischen Rasseeigenschaften sind immer da. Sonst würde Rassezucht ja garkeinen Sinn machen.
Wenn du da sehr flexibel bist, dann ist das toll und begrüßenswert. Ich für meinen Teil bin das garnicht und würde sogar soweit gehen, dass ich mit 98 Prozent der Rassen nicht glücklich werden könnte.
Als Züchter und Trainer von Islandpferden weiß ich, wie sehr genetisch fixiert Eigenschaften sein können und sind.
Ich persönlich finde das sehr gut.
Denn wenn man sich selber gut einschätzen kann, dann kann man schon anhand der Rasse Eigenschaften finden, die zu einem passen.
 
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Sina
3. Apr. 13:45
Wobei die Bullterrier sollten mit ihrer „Bananen“-Schauze auch zu den Qualzuchten zählen… die führt ähnlich wie die Brachyzephalie zu Atemwegsstörungen und Zahnfehlstellungen 🫣
Oh, das ist mir neu. Schade, dass wäre der einzige Rassehund den ich mir für die Zukunft hätte vorstellen können.
Aber dann wirds halt doch wieder ein Second Hand Mix, damit ist sowieso allen mehr geholfen.
 
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Eva
3. Apr. 13:46
Oh, das ist mir neu. Schade, dass wäre der einzige Rassehund den ich mir für die Zukunft hätte vorstellen können. Aber dann wirds halt doch wieder ein Second Hand Mix, damit ist sowieso allen mehr geholfen.
Vielleicht müssen wir ne Zucht starten😂. Kleine gesunde Molosser.