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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sabine
3. Apr. 12:27
Vielleicht lernst du ja mal Welche näher kennen, dann weißt du was ich meine. Klar ist ein Bully nicht das Idealbild, wenn man einen gelehrigen Hund haben möchte. Gar nicht. Aber anhänglich hat auch nichts mit Stalking zu tun.
Hier gibt es kaum welche, aber ich werde mal drauf achten. Vielleicht verstehe ich es dann.

Was bedeutet anhänglich denn für dich, wenn es kein Stalking ist? Halterorientiert? Will to please? Passt ja nicht mit stur zusammen?! Hast du mal n Beispiel?
 
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Sophia
3. Apr. 12:30
Verspielt? OK, das ist bestimmt schön und lustig. Gibt es da nicht noch andere Rassen, die das auch sind? Stur? Also schwer erziehbar? Trifft eigene Entscheidungen? Oder körperlich nicht in der Lage? Wäre nicht mein Idealbild von Hund. Sehr anhänglich? Stalker? Mmmmph...... Ich gehe gerne alleine auf die Toilette. Nein, ich kann das Lustige immer noch nicht sehen 🫣🤷
Es ist auch nicht für jeden was und ist doch ok 😅
Ich finde den Charakter von frenchys auch sehr sonderbar, lustig und süß wäre aber überhaupt nicht mein Hund, weil es irgendwie kein richtiger Hund für mich ist 😂 (tut mir leid für das Vorurteil)
 
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Michi
3. Apr. 12:32
Hier gibt es kaum welche, aber ich werde mal drauf achten. Vielleicht verstehe ich es dann. Was bedeutet anhänglich denn für dich, wenn es kein Stalking ist? Halterorientiert? Will to please? Passt ja nicht mit stur zusammen?! Hast du mal n Beispiel?
Hmmm, will to please im Sinne von...ich will gerne was lernen...auf keinen Fall.
Aber den Charme spielen lassen , um zu gefallen...auf jeden Fall.
Anhänglich bedeutet, dass sie alles mitmachen , total flexibel und begeisterungsfähig sind.
Die lieben Action und liegen genauso gern mit dir auf dem Sofa. Stalking ist für mich ein Erziehungsproblem und kommt bei allen Rassen oder Mixen vor.
Die wollen dich überwachen.
Der Frenchy ist einfach überall und unkompliziert mit dabei .
 
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Eva
3. Apr. 12:36
Hmmm, will to please im Sinne von...ich will gerne was lernen...auf keinen Fall. Aber den Charme spielen lassen , um zu gefallen...auf jeden Fall. Anhänglich bedeutet, dass sie alles mitmachen , total flexibel und begeisterungsfähig sind. Die lieben Action und liegen genauso gern mit dir auf dem Sofa. Stalking ist für mich ein Erziehungsproblem und kommt bei allen Rassen oder Mixen vor. Die wollen dich überwachen. Der Frenchy ist einfach überall und unkompliziert mit dabei .
Naja aber das würd ich wiederum genau so auch von Lotte behaupten😅
 
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Michi
3. Apr. 12:38
Naja aber das würd ich wiederum genau so auch von Lotte behaupten😅
Das stimmt bestimmt auch alles bei Lotte.
Trotzdem ist es nicht mit dem Charakter eines Frenchys vergleichbar.
Es ist halt schwer zu erklären.
 
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Michi
3. Apr. 12:42
Und um mal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen, bei der ich mich hier eingeschaltet habe...
Warum man nicht gleich einen Beagle nimmt, statt einen Retromops...
Der Charakter eines Beagles hat überhaupt garnix gemeinsam mit dem eines Mopses oder Frenchys.
Selbst die Sturheit, die alle gemeinsam haben, die ist eine ganz andere.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Apr. 12:57
Ich finde es auch schwer, den Charakter einer Rasse in Worte zu fassen. Das ist ja oft im Gesamtbild, dass einerseits mit den Assoziationen, die wir zur Rasse haben, zusammen hängt und andererseits auch von den Eigenschaften der Rasse selbst kommt.

Wenn ich mir zum Beispiel Border Collie vorstelle, dann habe ich einen sehr schnellen Hund im Kopf. Auch im Kopf sehr schnell immer so ein schelmisches Glitzern in den Augen. „Ey, was machen wir als Nächstes?“ Aber immer alles zusammen und immer an meiner Seite. Und einem vorauseilenden Gehorsam und das ist gar nicht negativ gemeint. D.h. nicht, dass man mit diesem nicht viel Spaß hat und mit ihm auch witzige Situation erlebt, aber jemand einen eigenständigen Hund hat, der findet seinen Hund dann vielleicht witziger.

Mein Lagotto ist zum Beispiel ein eher selbstständiger Hund, der trotzdem unglaublich nah am Menschen ist d.h. wenn du mit ihm unterwegs bist, dann hat er auch mal 200 m Abstand und trotzdem bleibt er gedanklich bei dir. Der findet viele Sachen interessant und ist sehr gut motivierbar. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur still in deiner Nähe liegen.

Wenn ich das jetzt mit dem Corgi von einer Freundin vergleichen, das ist ne ganz andere Welt. Dieser Hund ist so pfiffig im Kopf. Der ist einfach total lustig. Eben weil sie so willensstark ist. Wenn Hund irgendwo nicht lang gehen möchte, dann geht er da auch nicht lang. Die guckt dich an, setzt sich auf dem Boden sagt „Du kannst mich mal“. Aber auf eine so charmante Art und Weise, dass du gar nicht böse sein kannst. Und oft findet sich dann auch ein Kompromiss, man geht weiter und alles passt.

Das ist jetzt nur erst mal ne grobe Einschätzung der Rasse. Jeder Hund hat natürlich auch noch mal seinen eigenen Charakter. Und diejenigen die französische Bulldoggen witzig finden, die werden mit einem Windhund nicht glücklich. Für die ist auch der Border Collie nicht das richtige. Die wollen eher was rumssiges, was auch ein bisschen präsent ist und sturköpfig ist , auf eine bestimmte Art und Weise. Und natürlich Menschenbezogen ist.

Das wäre für mich behauptet der passende Hund, aber das muss es ja auch nicht sein. Und ich verstehe wie frustrierend das ist wenn du ne Hunderasse kennen gelernt hast die im Charakter wirklich gut zu dir passt, aber gesundheitlich so im Arsch ist, dass du die eigentlich nicht kaufen kannst.
Nicht umsonst holen sich viele französische Bulldoggenliebhaber lieber einen aus dem Tierschutz. Weil sie, trotz der gesundheitlichen Probleme, nicht auf die Rasse verzichten wollen.
Und deswegen find ich’s auch schwierig, die Rückzüchtung da so komplett zu verurteilen.
Die Liebe zur Rasse verschwindet ja nicht, nur weil man aufhört zu züchten.
 
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Michi
3. Apr. 13:02
Ich finde es auch schwer, den Charakter einer Rasse in Worte zu fassen. Das ist ja oft im Gesamtbild, dass einerseits mit den Assoziationen, die wir zur Rasse haben, zusammen hängt und andererseits auch von den Eigenschaften der Rasse selbst kommt. Wenn ich mir zum Beispiel Border Collie vorstelle, dann habe ich einen sehr schnellen Hund im Kopf. Auch im Kopf sehr schnell immer so ein schelmisches Glitzern in den Augen. „Ey, was machen wir als Nächstes?“ Aber immer alles zusammen und immer an meiner Seite. Und einem vorauseilenden Gehorsam und das ist gar nicht negativ gemeint. D.h. nicht, dass man mit diesem nicht viel Spaß hat und mit ihm auch witzige Situation erlebt, aber jemand einen eigenständigen Hund hat, der findet seinen Hund dann vielleicht witziger. Mein Lagotto ist zum Beispiel ein eher selbstständiger Hund, der trotzdem unglaublich nah am Menschen ist d.h. wenn du mit ihm unterwegs bist, dann hat er auch mal 200 m Abstand und trotzdem bleibt er gedanklich bei dir. Der findet viele Sachen interessant und ist sehr gut motivierbar. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur still in deiner Nähe liegen. Wenn ich das jetzt mit dem Corgi von einer Freundin vergleichen, das ist ne ganz andere Welt. Dieser Hund ist so pfiffig im Kopf. Der ist einfach total lustig. Eben weil sie so willensstark ist. Wenn Hund irgendwo nicht lang gehen möchte, dann geht er da auch nicht lang. Die guckt dich an, setzt sich auf dem Boden sagt „Du kannst mich mal“. Aber auf eine so charmante Art und Weise, dass du gar nicht böse sein kannst. Und oft findet sich dann auch ein Kompromiss, man geht weiter und alles passt. Das ist jetzt nur erst mal ne grobe Einschätzung der Rasse. Jeder Hund hat natürlich auch noch mal seinen eigenen Charakter. Und diejenigen die französische Bulldoggen witzig finden, die werden mit einem Windhund nicht glücklich. Für die ist auch der Border Collie nicht das richtige. Die wollen eher was rumssiges, was auch ein bisschen präsent ist und sturköpfig ist , auf eine bestimmte Art und Weise. Und natürlich Menschenbezogen ist. Das wäre für mich behauptet der passende Hund, aber das muss es ja auch nicht sein. Und ich verstehe wie frustrierend das ist wenn du ne Hunderasse kennen gelernt hast die im Charakter wirklich gut zu dir passt, aber gesundheitlich so im Arsch ist, dass du die eigentlich nicht kaufen kannst. Nicht umsonst holen sich viele französische Bulldoggenliebhaber lieber einen aus dem Tierschutz. Weil sie, trotz der gesundheitlichen Probleme, nicht auf die Rasse verzichten wollen. Und deswegen find ich’s auch schwierig, die Rückzüchtung da so komplett zu verurteilen. Die Liebe zur Rasse verschwindet ja nicht, nur weil man aufhört zu züchten.
👏🏻👏🏻👏🏻
 
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Michi
3. Apr. 13:05
Ich finde es auch schwer, den Charakter einer Rasse in Worte zu fassen. Das ist ja oft im Gesamtbild, dass einerseits mit den Assoziationen, die wir zur Rasse haben, zusammen hängt und andererseits auch von den Eigenschaften der Rasse selbst kommt. Wenn ich mir zum Beispiel Border Collie vorstelle, dann habe ich einen sehr schnellen Hund im Kopf. Auch im Kopf sehr schnell immer so ein schelmisches Glitzern in den Augen. „Ey, was machen wir als Nächstes?“ Aber immer alles zusammen und immer an meiner Seite. Und einem vorauseilenden Gehorsam und das ist gar nicht negativ gemeint. D.h. nicht, dass man mit diesem nicht viel Spaß hat und mit ihm auch witzige Situation erlebt, aber jemand einen eigenständigen Hund hat, der findet seinen Hund dann vielleicht witziger. Mein Lagotto ist zum Beispiel ein eher selbstständiger Hund, der trotzdem unglaublich nah am Menschen ist d.h. wenn du mit ihm unterwegs bist, dann hat er auch mal 200 m Abstand und trotzdem bleibt er gedanklich bei dir. Der findet viele Sachen interessant und ist sehr gut motivierbar. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur still in deiner Nähe liegen. Wenn ich das jetzt mit dem Corgi von einer Freundin vergleichen, das ist ne ganz andere Welt. Dieser Hund ist so pfiffig im Kopf. Der ist einfach total lustig. Eben weil sie so willensstark ist. Wenn Hund irgendwo nicht lang gehen möchte, dann geht er da auch nicht lang. Die guckt dich an, setzt sich auf dem Boden sagt „Du kannst mich mal“. Aber auf eine so charmante Art und Weise, dass du gar nicht böse sein kannst. Und oft findet sich dann auch ein Kompromiss, man geht weiter und alles passt. Das ist jetzt nur erst mal ne grobe Einschätzung der Rasse. Jeder Hund hat natürlich auch noch mal seinen eigenen Charakter. Und diejenigen die französische Bulldoggen witzig finden, die werden mit einem Windhund nicht glücklich. Für die ist auch der Border Collie nicht das richtige. Die wollen eher was rumssiges, was auch ein bisschen präsent ist und sturköpfig ist , auf eine bestimmte Art und Weise. Und natürlich Menschenbezogen ist. Das wäre für mich behauptet der passende Hund, aber das muss es ja auch nicht sein. Und ich verstehe wie frustrierend das ist wenn du ne Hunderasse kennen gelernt hast die im Charakter wirklich gut zu dir passt, aber gesundheitlich so im Arsch ist, dass du die eigentlich nicht kaufen kannst. Nicht umsonst holen sich viele französische Bulldoggenliebhaber lieber einen aus dem Tierschutz. Weil sie, trotz der gesundheitlichen Probleme, nicht auf die Rasse verzichten wollen. Und deswegen find ich’s auch schwierig, die Rückzüchtung da so komplett zu verurteilen. Die Liebe zur Rasse verschwindet ja nicht, nur weil man aufhört zu züchten.
Ein Frenchy ist ein Molosser.
Jemand, der die Molosserart liebt, wird schwerlich seine Liebe zum Jagdhund, Hütehund oä . entdecken. Man kann dann nur versuchen innerhalb der Molosserfamilie etwas Gesundes zu finden.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Apr. 13:23
Ein Frenchy ist ein Molosser. Jemand, der die Molosserart liebt, wird schwerlich seine Liebe zum Jagdhund, Hütehund oä . entdecken. Man kann dann nur versuchen innerhalb der Molosserfamilie etwas Gesundes zu finden.
Und da wird es schwierig. Deswegen ist der Carne Corso momentan so kommen. Der ist aber viel größer, viel massiver und viel näher an den arbeitenden Molossern. Die französische Bulldogge war so lange Begleithund, da ist wenig von der Ernsthaftigkeit geblieben. Man könnte zu den Bull and Terrier Rassen greifen wie zum Beispiel im Miniatur Bullterrier oder Staffordshire Bullterrier. Die sind aber charakterlich näher am Terrier. Auch cool, aber nicht das, was die französischen Bulldoggenliebhaber eigentlich wollen. Und der Miniatur Bullterrier hat zum Beispiel ein riesiges Inzuchtproblem…