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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Katrin
7. März 11:03
Das Argument ,,nicht gewusst" konnte ich damals noch nachvollziehen als ein Internetzugang noch selten in einem Privathaushalt vorhanden war und man weder Insta noch Facebook usw kannte. Es gab zwar auch schon gegen Ende der 90er Aufklärung in dem Bereich aber da musste man schon gezielt nach suchen. Heutzutage kann und darf dieses Argument aber meiner Meinung nach nicht mehr gelten.
 
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Nina &
7. März 11:14
Haben hier auch so eine Familie die haben zwei Frenchies : der ältere ( ungefähr 3 oder 4) der jüngere etwas über ein Jahr, alt. Der ältere ist schon schlimm dran aber der jüngere ( sonderfarbe) übertrifft den bei weiten. Vor einigen Wochen wiedermal abends "begegnet" ich hörte ein röcheln/grunzen , war weit entfernt aber dennoch deutlich zu hören, das Geräusch kam näher, und ich dachte zuerst an Wildschweine ( sind/waren hier schon öfter in den Gärten/Siedlung unterwegs.) Als das Geräusch aber "ums Eck kam" sah ich das es der HH war. Vor einiger Zeit habe ich die wiedermal versucht auf das Problem anzusprechen, und auch gefragt ob/ wann sie die beiden operieren lassen. Da meinte die HH nur nein wieso die sind doch gesund und das röcheln müsse so sein . Im Frühling würden sie in ein Haus ziehen und dann mit ein oder zwei weiteren Frenchies züchten. Es seien ja so tolle Hunde .... Darauf fragte ich unter welchem "Zuchtverein". Die Antwort: natürlich in keinem einfach nur so sie bräutchen keine Papiere für die Welpen, ausserdem wollte sie bunte und besondere Welpen "züchten" ... Also im klartext Sonderfarben und schlimmeres....
Ich verstehe bei sowas immer nicht, wie man sich selbst so belügen kann. Man hört es doch und grade wenn man damit täglich lebt, dann weiß man doch, was für Probleme der eigene Hund hat. Ob es die Atmung ist oder Allergien oder der Bewegungsapparat. Warum muss man solche armen Wesen dann auch noch just for fun vermehren? Da fällt mir nichts mehr zu ein.
 
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Sonja
7. März 11:38
Das Argument ,,nicht gewusst" konnte ich damals noch nachvollziehen als ein Internetzugang noch selten in einem Privathaushalt vorhanden war und man weder Insta noch Facebook usw kannte. Es gab zwar auch schon gegen Ende der 90er Aufklärung in dem Bereich aber da musste man schon gezielt nach suchen. Heutzutage kann und darf dieses Argument aber meiner Meinung nach nicht mehr gelten.
Aber mal ehrlich , mit "etwas gesunden Menschenverstand" sieht/erkennt man doch das diese Tiere leiden, das mit ihnen was nicht stimmt oder ganz einfach gesagt "nicht normal sind" , dazu braucht es doch kein Internet und/oder soziale Medien..etc....🙄. In meiner Kindheit z.b. ( bin Jahrgang 72) waren Pekinse und Dackel ( zumindest in unserer Gegend) die "üblichen Opa/Oma Hunde". Die Dackel waren damals noch etwas "gesünder" als heutzutage (nicht so langer Rücken krumme Beine etc.) Aber die Pekinesen waren damals schon " Qualzucht hoch 10"....aber selbst als (Kindergarten)-Kind wusste ich irgendwie das diese Hunde nicht gesund/nicht normal waren....🤗. Meine Mutter erzählte mir mal eine Story, ich war damals 4 oder 5 Jahre alt und mit ihr und unseren beiden SH auf einem Park-Spielplatz. Da sass auch eine "Oma" mit ihrem Pekinesen auf einer Bank. Ich sei hingegangen und habe die "Oma" gefragt ob ihr Hund krank/erkältet sei, oder bald sterben würde , weil er so geräusche beim Atmen machte und wesshalb sie mit dem armen kranken Hund nicht mit ihm zum Tierarzt gehe( direkter Kindermund halt😉🙃) weil unsere Hunde täten das nie nur einmal als einer davon erkältet war aber dann sei er zum Tierarzt gebracht worden und der hätte ihn gesund gemacht... . Darauf sei die "Dame" ihr gegenüber sehr unfreundlich geworden....Als meine Mutter mir dann erklärte das der Hund Zwar krank sei aber nicht gesund gemacht werden könne; brach für mich quasi "eine Welt zusammen"....
 
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Katrin
7. März 11:48
Aber mal ehrlich , mit "etwas gesunden Menschenverstand" sieht/erkennt man doch das diese Tiere leiden, das mit ihnen was nicht stimmt oder ganz einfach gesagt "nicht normal sind" , dazu braucht es doch kein Internet und/oder soziale Medien..etc....🙄. In meiner Kindheit z.b. ( bin Jahrgang 72) waren Pekinse und Dackel ( zumindest in unserer Gegend) die "üblichen Opa/Oma Hunde". Die Dackel waren damals noch etwas "gesünder" als heutzutage (nicht so langer Rücken krumme Beine etc.) Aber die Pekinesen waren damals schon " Qualzucht hoch 10"....aber selbst als (Kindergarten)-Kind wusste ich irgendwie das diese Hunde nicht gesund/nicht normal waren....🤗. Meine Mutter erzählte mir mal eine Story, ich war damals 4 oder 5 Jahre alt und mit ihr und unseren beiden SH auf einem Park-Spielplatz. Da sass auch eine "Oma" mit ihrem Pekinesen auf einer Bank. Ich sei hingegangen und habe die "Oma" gefragt ob ihr Hund krank/erkältet sei, oder bald sterben würde , weil er so geräusche beim Atmen machte und wesshalb sie mit dem armen kranken Hund nicht mit ihm zum Tierarzt gehe( direkter Kindermund halt😉🙃) weil unsere Hunde täten das nie nur einmal als einer davon erkältet war aber dann sei er zum Tierarzt gebracht worden und der hätte ihn gesund gemacht... . Darauf sei die "Dame" ihr gegenüber sehr unfreundlich geworden....Als meine Mutter mir dann erklärte das der Hund Zwar krank sei aber nicht gesund gemacht werden könne; brach für mich quasi "eine Welt zusammen"....
Das Problem ist das die meisten Brachys im Welpenalter tatsächlich fit und freiatmend sind. Noch. Altersmäßig sind wir beide ja nicht weit auseinander. Auch ich hatte Verwandte und Bekannte mit solch problematischen Rassen. In der Regel blieb es bei einer einmaligen Anschaffung. Ich erinnere mich aber auch daran das die Haltung anders war und das die Leute früher sich weitaus weniger Gedanken um solche Themen machten. Man nahm es als gegeben hin, manche dachten es länge am Individuum und nicht an der Rasse usw. Hundehaltung und Hundewissen war doch ein ganzes Stück anders wie heute.
 
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Sonja
7. März 11:58
Das Problem ist das die meisten Brachys im Welpenalter tatsächlich fit und freiatmend sind. Noch. Altersmäßig sind wir beide ja nicht weit auseinander. Auch ich hatte Verwandte und Bekannte mit solch problematischen Rassen. In der Regel blieb es bei einer einmaligen Anschaffung. Ich erinnere mich aber auch daran das die Haltung anders war und das die Leute früher sich weitaus weniger Gedanken um solche Themen machten. Man nahm es als gegeben hin, manche dachten es länge am Individuum und nicht an der Rasse usw. Hundehaltung und Hundewissen war doch ein ganzes Stück anders wie heute.
Früher dachten aber HH mit solchen Rassen vielleicht mehr : "Nein nicht nochmal" Heutzutage aber eher : " der nächste ist gesünder" . Aber genau das ist das verrückte unbegreifliche daran besonders bein den "offiziellen Qualzuchtrassen" . 100% auf Gesundheit gibt's nie , und bei eigentlich noch gesunden Rassen kann man auch die "A..Karte" ziehen , da verstehe ich es wen ein Nachfolger deselben Rasse gewählt wird ,normalerweise wird dann aber beim zweiten Mal "besser hingeuckt" zumindest ein verantwortungsvoller HH tut dies.
 
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Katrin
7. März 12:09
Früher dachten aber HH mit solchen Rassen vielleicht mehr : "Nein nicht nochmal" Heutzutage aber eher : " der nächste ist gesünder" . Aber genau das ist das verrückte unbegreifliche daran besonders bein den "offiziellen Qualzuchtrassen" . 100% auf Gesundheit gibt's nie , und bei eigentlich noch gesunden Rassen kann man auch die "A..Karte" ziehen , da verstehe ich es wen ein Nachfolger deselben Rasse gewählt wird ,normalerweise wird dann aber beim zweiten Mal "besser hingeuckt" zumindest ein verantwortungsvoller HH tut dies.
Ich denke das man früher nicht mit heute vergleichen kann. In den letzten 20Jahren kam soooo viel an Wissen und an Recherchemöglichkeiten dazu das eigentlich absolut jeder der sich für einen Hund entscheidet das Wort Qualzucht schonmal gehört hat. Das Problem ist das gerade Rassen wie Mops, Frenchy extrem vermarktet werden. Man sieht sie als Plüschtiere, Gartendeko, Raumdeko, auf Kissen, Blöcken usw.

Das normalisiert diese Optik.

Das war der Schulblock meiner Tochter. Ohne Infos wollte sie den nicht mit in die Schule nehmen. Der sorgte dort für reichlich Gesprächsstoff.
 
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Silke
7. März 13:26
Ich denke das man früher nicht mit heute vergleichen kann. In den letzten 20Jahren kam soooo viel an Wissen und an Recherchemöglichkeiten dazu das eigentlich absolut jeder der sich für einen Hund entscheidet das Wort Qualzucht schonmal gehört hat. Das Problem ist das gerade Rassen wie Mops, Frenchy extrem vermarktet werden. Man sieht sie als Plüschtiere, Gartendeko, Raumdeko, auf Kissen, Blöcken usw. Das normalisiert diese Optik. Das war der Schulblock meiner Tochter. Ohne Infos wollte sie den nicht mit in die Schule nehmen. Der sorgte dort für reichlich Gesprächsstoff.
Bei meiner Tochter ist es nicht lange her da war Topmodel total in. Bei vielen Sachen sind Hunde dabei. Seitdem sie aufgeklärt ist und das war sie schon von Anfang an sucht sie sich nur Sachen ohne Hunde aus. Weil sie nicht immer die armen kranken Hunde anschauen möchte.
 
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Silke
7. März 13:27
Blöcke oder Hefte mit Qualzuchttieren verweigert sie total. Und wie Kinder da so sind sagt sie es auch jedem ins Gesicht wie krank solche Tiere sind uns wie sie leiden.😅
 
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Katrin
7. März 13:45
Blöcke oder Hefte mit Qualzuchttieren verweigert sie total. Und wie Kinder da so sind sagt sie es auch jedem ins Gesicht wie krank solche Tiere sind uns wie sie leiden.😅
Sowas passiert hier auch nur wenn der Papa Schulmaterial besorgt😅. Aber so beschriftet diente es immerhin etwas zur Aufklärung. Das mache ich übrigens auch in den Zeitschriften die in Wartezimmern liegen. Natürlich frag ich da vorher.
 
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Sonja
7. März 15:05
Sowas passiert hier auch nur wenn der Papa Schulmaterial besorgt😅. Aber so beschriftet diente es immerhin etwas zur Aufklärung. Das mache ich übrigens auch in den Zeitschriften die in Wartezimmern liegen. Natürlich frag ich da vorher.
Beim unserem TA standen beim letzten Besuch ( Impftermin im Herbst) mehere Plüsch-Hunde (Franchie , Mops, Pomerians,) aber auch Plüsch Katzen (Perserkatzen , Faltenohr/Knickohr Katzen) und Plüsch Hängeohr-Hasen/Kaninchen herum , die hatten alle ein Halstuch mit der Aufschrift: "in echt bin ich eine Qualzucht" um. Auch gab's "Wurfmaterial" wie Kugelschreiber, USB Sticks, Flaschenöffner etc. mit Abbildungen von den Hunden und anderen Qualzucht-Tieren, und eben demselben Spruch. Auch gabs Bonbons und Schokoladentäfelchen mit solchen Hinweise/Infos auf der Verpackung und Info flyer zum Thema. Da konnte man gegen eine Spende ( mit dem Geld wurde Behandlungen von solchen Qualzucht Tieren die im Tierheim sassen mit finanziert) oder auch kostenlos bedienen....fand ich echt eine gute Idee...