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Katrin
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zuletzt 23. Juli

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sebbi
16. Juli 06:47
Kranke Menschheit!
Mich würde mal interessieren, wie die Kinder aussehen würden, wenn auch da der Mensch etwas beeinflussen könnte.
 
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Luna
18. Juli 08:52
Deine "andere Sichtweise" bedeutet fortgesetztes Tierleid. Nur weil Du (und andere Rasseliebhaber) nicht einsehen wollen das es für etliche Rassen keine Zukunft mehr gibt. Selbst jede "Rückzucht/Retrozucht" oder Einkreuzung anderer Rassen produziert ja Generationen von kranken Hunden - nur um mit viel Glück eventuell irgendwann einen halbwegs gesunden Hund mit einem zumindest ähnlichen Aussehen/Charakter zu haben. Sowas hat in meinen Augen mit Tierliebe nichts zu tun, sondern ist purer Egoismus.
👏🏻
 
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Luna
18. Juli 09:54
Kranke Menschheit! Mich würde mal interessieren, wie die Kinder aussehen würden, wenn auch da der Mensch etwas beeinflussen könnte.
süß oder?💩 wobei, da ist der Kopf noch viel zu groß.
 
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Sonja
18. Juli 12:07
Kranke Menschheit! Mich würde mal interessieren, wie die Kinder aussehen würden, wenn auch da der Mensch etwas beeinflussen könnte.
Guck dir mal das Robinow Syndrom an. Das ist praktisch das gleiche beim Menschen. Nur mit dem Unterschied, dass der Mensch das bei seinen Kindern ganz sicher nicht will. Komische Welt 🫣
 
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Regina
18. Juli 18:07
süß oder?💩 wobei, da ist der Kopf noch viel zu groß.
Ich finde auch den Kiefer zu breit, müsste schmaler sein, außerdem viiiiiel mehr Falten
 
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Sonja
19. Juli 06:41
Guck dir mal das Robinow Syndrom an. Das ist praktisch das gleiche beim Menschen. Nur mit dem Unterschied, dass der Mensch das bei seinen Kindern ganz sicher nicht will. Komische Welt 🫣
Diese "Mutation" liegt ja teilweise bei Mensch und Hund in der dominanten Version auf der "gleichen Gengruppe" ( weiss das es nicht der Fachsausdruck ist 😉) beim Menschen ist es u.A. DVL1 und DVL3. Beim Hund DVL2.....aber bei beiden Mutation ist ja nicht nur Schädel betroffen sondern auch Rippen, Wirbelsäule, etc....hier mal Kurzbeschreibung vom Robinow Syndrom beim Menschen: .... https://www.medicover-diagnostics.de/leistungsverzeichnis/humangenetik/robinow-syndrom-labor-diagnostik ......Und sorry aber man muss schon "Blind und Taub" sein um die "Paralellen" zur Bulldoggen-Anatomie nicht zu sehen..🫣🥴....Also wie kommt es dass dann einige praktisch die gleichen symtome/auswirkung bei Menschen als "Behinderung/Krankheit" sehen , bei Tieren Hund/Katze als "niedlich, süss" und viellweicht noch schlimmer als "muss so sein (Rassestandart) "sehen....🙈....das wird (nicht nur) mir wohl immer ein Rätsel bleiben..... Vielleicht sollte man mal solchen Leuten Bilder/Zeichnungen von Menschen und Tieren mit dieser "DLV-Gen Mutation/defekt" inter die Nase halten....wie würden die wohl reagieren 🤔....❓️❓️
 
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Andreas
19. Juli 07:24
Wer so offensichtliche Qualzuchtmerkmale wie z.b. bei Frenchie , Mops, Bulldoggen, Cavaliere, Pomerian, Apfelkopf-Chihuahua "übersieht", will tatsachen einfach nicht akzeptieren, und trägt eine rosarote Brille...und solche "Hundeliebhaber" sind und bleiben "beratungs/aufklärungsresistent" und genau solche Leute tragen die Hauptschuld das Qualzuchttiere weiter produziert werden....denn Nachfrage reguliert das angebot...Was besonders Auffällt /Interessant ist: Diese QZ Rassenliebhaber, "sehen" sofort das "Hasenrücken DSH" ein Qualzuchtmerkmal ist, und sofort wird "geschriehen" Der Deutsche Schäferhund ist eine Qualzuchtrasse...🙄.....das der abfallende Rücken eon Qualzuchtmerkmal ist bestreitet hier auch keiner.... ABER der "Hasenrücken" ist KEIN Rassestandart des DSH! Daher ist der DSH keine eigentliche/offizielle Qualzuchtrasse im gegensatz zu Frenchie, Bulldoggen Mops wo die deformierung (Brachyzephalie) Rassestandart ist. Ebenso ist bei Cavaliere, Pomerian, Chihuahua der extrem runde /kurze Schädel Rassestandart ( oder zumindest zu bevoezugen) . Und genau DAS, DIESER Unterschied ist der Grund wieso einige Rassen nicht zu retten/gesund zu züchten sind....
..ja.. der "Karpfenrücken ist kein Standard". Ich bin da voll bei Dir.. jedoch bewerten die Zuchtrichter bis heute.. solche Hunde als vorzüglich und Weltsieger mit Karpfenrücken werden stolz vorgeführt.

Oder ist mein Wissen (hoffentlich!) veraltet. Seit einigen Jahren bin ich aus einer DSH Ortsgruppe ausgetreten und bemerke sehr wohl, dass es vereinzelte Gegentrends gab/ gibt... wieder nach urspünglichem Standard zu züchten..
 
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Sonja
19. Juli 08:06
..ja.. der "Karpfenrücken ist kein Standard". Ich bin da voll bei Dir.. jedoch bewerten die Zuchtrichter bis heute.. solche Hunde als vorzüglich und Weltsieger mit Karpfenrücken werden stolz vorgeführt. Oder ist mein Wissen (hoffentlich!) veraltet. Seit einigen Jahren bin ich aus einer DSH Ortsgruppe ausgetreten und bemerke sehr wohl, dass es vereinzelte Gegentrends gab/ gibt... wieder nach urspünglichem Standard zu züchten..
Mag vielleicht auch Gebietsabhängig sein...🤗 also wir hatten hier "ums Eck" bis vor ungefähr 2 Jahren einen DSH-Ortsgruppen-Hundeplatz. Eine Haupt-Gassirunde sowie der Weg zu meinem Pferd, führte/führt daran vorbei, ich bin also beinahe täglich daran vorbei und oft trainierten die mit ihren DSH auf dem Platz. ((Mein jetziges Pferd steht seit 14 Jahren an dem Stall (und sein Vorgänger auch ein paar jahre)). Anfangs sah ich dort recht oft und viele "Hasenrücken-DSH"...🫣🥴 aber die letzten ungefähr 10 jahre , ware die absolute Ausanahme, vieleicht insgesammt 2 oder 3, bei den Junghunden/Welpengruppen gar keine mehr....🤗 (ok die welche dort trainierten waren wahrscheinlich auch keine HH die auf Austellungen etc gingen...)...Aber hier in der Gegend gibt es recht viele DSH ...aber nur einziger den ich sah war/ist ein "Krummrücken" , aber der leider wirklich extrem, (könnte durchaus "Amerikanische Showlinie" sein) aber diese Besitzer sind in allem (Auto, Motorrad, Haus, Klamotten, Accesoir, Kinderwagen etc) hmm wie soll ich sagen🤔 🫣" gut Betuchte Poser"...🙃😉🫣
 
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Andreas
19. Juli 08:11
Mag vielleicht auch Gebietsabhängig sein...🤗 also wir hatten hier "ums Eck" bis vor ungefähr 2 Jahren einen DSH-Ortsgruppen-Hundeplatz. Eine Haupt-Gassirunde sowie der Weg zu meinem Pferd, führte/führt daran vorbei, ich bin also beinahe täglich daran vorbei und oft trainierten die mit ihren DSH auf dem Platz. ((Mein jetziges Pferd steht seit 14 Jahren an dem Stall (und sein Vorgänger auch ein paar jahre)). Anfangs sah ich dort recht oft und viele "Hasenrücken-DSH"...🫣🥴 aber die letzten ungefähr 10 jahre , ware die absolute Ausanahme, vieleicht insgesammt 2 oder 3, bei den Junghunden/Welpengruppen gar keine mehr....🤗 (ok die welche dort trainierten waren wahrscheinlich auch keine HH die auf Austellungen etc gingen...)...Aber hier in der Gegend gibt es recht viele DSH ...aber nur einziger den ich sah war/ist ein "Krummrücken" , aber der leider wirklich extrem, (könnte durchaus "Amerikanische Showlinie" sein) aber diese Besitzer sind in allem (Auto, Motorrad, Haus, Klamotten, Accesoir, Kinderwagen etc) hmm wie soll ich sagen🤔 🫣" gut Betuchte Poser"...🙃😉🫣
Klasse.. so etwas macht mir Mut 👍
 
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Annette
19. Juli 11:29
Naja dadurch das der doodle keine Rasse ist sondern eine “Designer Rasse” oder ganz einfach gesagt ein Mischling, das bedeutet es gibt es keine Rasse Merkmale, keine Zucht Verbände und keine Regeln. Seriöse Züchter, die die nötigen Tests gemacht haben (HD etc.) beider Rassen (also in meinem Beispiel Pudel und Labrador) sind meist nicht interessiert daran ihre reinrassigen Hunde mit Ahnentafel mit anderen Rassen zu kreuzen. Das bedeutet bei den Hunden die zur “zucht” genutzt werden fallen die Tests meist weg, die Leute die es machen sind damit keine Züchter sonder vermehrer. Außerdem kreuzt man zwei Rassen mit unterschiedlichen Eigenschaften, was bedeutet, dass das was dabei raus kommt eine wundertüte ist. Viele doodle Leute die ich kenne sind von dem hohen Energie Level des Labradors in Kombination mit der Intelligenz des Pudels überfordert. Das sind keine Familie Hunde sondern 1A Jagdhunde mit einer Menge Energie die richtig ausgelastet werden müssen- das ist nicht mit einem langen Spaziergang am Tag getan- sondern da geht es vor allem auch um geistige Auslastung. aber vielleicht “hat man ja Glück.” Das Ding mit dem Allergiker freundlich ist in den meisten Fällen auch eher Wunschdenken. Relevant für die Fragestellung der Qual Zucht hier aber vor allem die ungetesteten Elternteile: da beide Rassen zu ähnlichen Krankheiten neigen ist das Risiko hier stark erhöht. Hüftdysplasie und ko keine Seltenheit. Ich liebe meinen Hund ohne Ende, aber ich würde jedem von einem doodle abraten. Wenn man einen mischling will, geht man besser ins Tierheim. Wenn man einen Hund mit bestimmten Eigenschaften hat die dem doodle nachgesagt werden entscheidet man sich lieber für eine “rasse” achtet dabei auf die Gesundheit der Tiere (also keine qualzuchtrassen) und sucht sich einen angesehenen Züchter. Aber das ist meine Meinung und Erfahrung. Ich weiß, dass die Geister sich hier scheiden und die doodles viele Fans haben :)
Jeder Mischling, ob Doodle oder Tierschutzhund ist eine Wundertüte. Gizmos Vorgänger war ein ehemaliger Straßenhund aus Sardinien. Da hat die Vermehrung auf der Straße ohne Tests etc. stattgefunden. Er war übrigens von allen meinen Hunden der mit den meisten gesundheitlichen Problemen und mit der geringsten Lebenserwartung. Er wurde nur 12 Jahre alt. Meine anderen Hunde, alles reinrassige Terrier sind 16 und fast 17 Jahre alt geworden, darunter ein Yorki mit 3 Kilo Gewicht.