Viel wichtiger ist doch die Frage wie man mit dem Thema umgeht und selbst zur "Aufklärung" beiträgt.
Es kann sicher nicht der beste Weg sein, Halter zu beleidigen oder altes Material für hetze heranzuziehen.
Ich trage selbst dazu bei, indem ich jedem, der meinen Chihuahua süß findet oder nach der Rasse fragt, sage, dass das eine Qualzucht ist. Dann kläre ich auf warum er eine Qualzucht ist und bin bisher nie auf Unverständnis getreten. An andere Chihuahua Besitzer geraten wir selten, weil die Hunde uns vom weiten immer verbellen.
Aber wir hatten letztens eine Begegnung. Er erzählte mir, dass er 2 Teacup Chihuahua hatte. Einer wurde nur 3 und der andere 7. beide wogen nicht einmal 1,5 kg. Ich habe ihm ganz offen gesagt, dass das die höchste Form der Quälerei ist. Die Hunde wurden aus Angst immer in der Tasche getragen und durften nie Kontakt zu anderen Hunden haben, aus Angst, dass was „kaputt“ geht.
Ich beleidige niemanden aber ich rede es nicht schön oder normalisiere es nicht.
Wenn ich sehe, wie manche französische Bulldoggen-Liebhaber unter Rückzüchtungen mit „jetzt ist es aber keine französische Bulldogge mehr mit der Nase“ posten, kann man jede Aufklärung betreiben, egal wie respektvoll..es bringt nichts.
Wie viel Respekt verdient so ein Mensch noch, der sich so bewusst für eine flache Nase, inklusive schlechter Atmung und ggf. Operationen, entscheidet?
Die wenigen die ich kenne, holen sich nie wieder so eine Rasse..zum Glück.