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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Katrin
7. Aug. 19:37
Ich muss ganz ehrlich sagen das mir die Lebensdauer eher weniger wichtig ist. Wichtiger wäre mir die Lebensqualität während dieser Zeit. Ein Frenchy der 12 Jahre alt wird und genauso lange leidet wegen seinen Qualzuchtmerkmalen finde ich ehrlich gesagt weniger toll wie einen größeren gesunden Hund mit kürzerer Lebenserwartung.
 
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Eva
7. Aug. 19:44
Ich muss ganz ehrlich sagen das mir die Lebensdauer eher weniger wichtig ist. Wichtiger wäre mir die Lebensqualität während dieser Zeit. Ein Frenchy der 12 Jahre alt wird und genauso lange leidet wegen seinen Qualzuchtmerkmalen finde ich ehrlich gesagt weniger toll wie einen größeren gesunden Hund mit kürzerer Lebenserwartung.
Jein, einerseits finde ich dass es ein schlechtes Argument ist, wenn damit zb behauptet wird Chihuahuas seien gesund- andererseits sehe ich es durchaus als Argument dass eine Rasse eine Qualzucht ist bzw ein Problem innerhalb der Rasse besteht.

Ein gutes Beispiel wäre da der Dobermann, mit 50% DCM. Die sterben dann ja schnell und hatten bis zu dem Moment, kurz vor der Diagnose durchaus relativ normale Lebensqualität.
 
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Katrin
7. Aug. 19:52
Jein, einerseits finde ich dass es ein schlechtes Argument ist, wenn damit zb behauptet wird Chihuahuas seien gesund- andererseits sehe ich es durchaus als Argument dass eine Rasse eine Qualzucht ist bzw ein Problem innerhalb der Rasse besteht. Ein gutes Beispiel wäre da der Dobermann, mit 50% DCM. Die sterben dann ja schnell und hatten bis zu dem Moment, kurz vor der Diagnose durchaus relativ normale Lebensqualität.
Deswegen würde ich den Dobi einem Frenchy auch vorziehen. Aber ich verstehe worauf du hinaus möchtest.
 
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Eva
7. Aug. 19:55
Deswegen würde ich den Dobi einem Frenchy auch vorziehen. Aber ich verstehe worauf du hinaus möchtest.
Auf jeden Fall, aber bewusst mit DCM weiterzuzüchten finde ich dennoch dann zb verwerflich. Ich könnte aber auch schwer damit umgehen, wenn alle meine Hunde so jung sterben.
 
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Katrin
7. Aug. 20:02
Auf jeden Fall, aber bewusst mit DCM weiterzuzüchten finde ich dennoch dann zb verwerflich. Ich könnte aber auch schwer damit umgehen, wenn alle meine Hunde so jung sterben.
DCM führte hier auch zum Rasseausschluss. Ich hatte zuviel Angst davor das der Hund beim toben mit den kids dann plötzlich tot umfällt.
 
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Susa
7. Aug. 20:21
DCM führte hier auch zum Rasseausschluss. Ich hatte zuviel Angst davor das der Hund beim toben mit den kids dann plötzlich tot umfällt.
Kann man den feststellen ob ein Dobermann das hat bevor er tot umfällt?
Sonst ist es ja schwierig von der Zucht auszuschließen oder? 🙈
 
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Eva
7. Aug. 20:31
Kann man den feststellen ob ein Dobermann das hat bevor er tot umfällt? Sonst ist es ja schwierig von der Zucht auszuschließen oder? 🙈
DCM ist meines Wissens erst kurz bevor die Symptome kommen diagnostizierbar. Wirklich ausschließen lässt es sich damit leider auch nicht, manche züchten deshalb nur mit Hunden über 7Jahre (hätten sie dcm wären sie mit großer Wahrscheinlichkeit schon tot), aber ob das der richtige Weg ist? Letztlich kann man beim Dobermann (oder anderen Rassen, wo DCM übermäßig häufig vorkommt) nur regelmäßig Herzultraschall machen. DCM ist leider nicht wirklich behandelbar.

Gentests auf zwei Gene gibts, aber die sind leider nur sehr begrenzt aussagekrätig.
 
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Sonja
7. Aug. 20:45
DCM ist meines Wissens erst kurz bevor die Symptome kommen diagnostizierbar. Wirklich ausschließen lässt es sich damit leider auch nicht, manche züchten deshalb nur mit Hunden über 7Jahre (hätten sie dcm wären sie mit großer Wahrscheinlichkeit schon tot), aber ob das der richtige Weg ist? Letztlich kann man beim Dobermann (oder anderen Rassen, wo DCM übermäßig häufig vorkommt) nur regelmäßig Herzultraschall machen. DCM ist leider nicht wirklich behandelbar. Gentests auf zwei Gene gibts, aber die sind leider nur sehr begrenzt aussagekrätig.
Aber da DCM ja vererbt wird könnte ein paar FG zurück geschaut werden und wenn in diesen Linien DCM vorkam, halt diese Tiere/Linie von der Zucht ausschließen. Möglich das dann Tiere ausgeschlossen werden die "DCM Frei" sind, aber eigentlich besser so als umgekehrt..Also als mit DCM Hunden züchten🤗
 
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Julia 🐾Nero
7. Aug. 21:06
Selbst bei vergleichbaren , grösse, Gewicht, typus grossen rassen gibt's erhebliche Unterschiede, z.b. Dearhound vs. Irischer Wolfhund: Dearhound 8-11, Irischer 6-10... Wolfhunde kannst bezüglich Wachstumsgeschwindigkeit nicht mit z.B. DSH/SH vergleichen. Ein 2 Jähriger DSH/SH ist "praktisch fertig" ein 2 Jähriger WH aber noch lange nicht... Ausserdem müsste ein DSH 60-65cm weil immschnitt kleiner als ein NI/SWH (ab 65 , Hündinnen 62/63 cm ) älter werden als eben ein WH....trifft aber im durchnitt nicht zu..
Das ändert nichts an der Tatsache, dass ein Wolfhund wie der NI durchschnittlich 12 bis 14 wird und eine wirklich "kaputt gezüchtete" Rasse wie der DSH 10 bis 14 wird.
Man kann durchaus behaupten, dass Wolfhunde sich im oberen Spektrum der durchschnittlichen Lebenserwartung großer Hunde befinden, aber eben auch nicht darüber hinaus (wobei der Saarlooswolfhund durchschnittlich auch "nur" 10 bis 12 wird).
Und das ist auch ok, deswegen sind sie nicht "schlechter" oder ungesünder.
Aber sofern es sich um große Individuen handelt (die Spanne bei Wolfhunden ist ja sehr groß, von 20 bis 50kg ist da alles dabei) haben sie auch die Lebenserwartung eines gesunden, großen Hundes. Nicht mehr und nicht weniger.

Große Hunde haben eine geringere Lebenserwartung, als kleine Hunde. Das ist super schade, ist aber so.
Ob man Hunde in Übergröße (50kg +) züchten sollte wird zurecht hinterfragt (wobei ich mir auch für meinen 40kg Hund 5kg bis 10kg weniger wünschen würde, einfach was den Verschleiß der Gelenke angeht). Genauso wie die Zucht von Hunden unter 5kg zurecht hinterfragt wird.
 
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Li
10. Aug. 13:20
Habe gerade bei uns im Wochenspiegel die Anzeige gelesen, dass süße Chihuahua-Mops Welpen zu verkaufen sind...🙈
Solange jeder Hirni vermehren darf, wird das leider nie aufhören.