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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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wolf
4. Aug. 07:12
Das habe ich doch geschrieben, dass die Anforderungen an einen Therapiebegleithund nicht die gleichen sind, wie bei einem Assistenzhund. Und dann gibt es auch Unterschiede zwischen Therapiebegleithunden und Therapiehunden. Aber auch der Therapiebegleithund wird ausgebildet und muss mit Stress umgehen können, oder dass ihn die Kinder plötzlich zwicken oder schlagen. Auch muss er die Emotionen aushalten. Klingt nicht nach "viel", ist es aber und bei weitem nicht jeder Hund ist dafür geeignet. Der Therapiebegleithund meiner Freundin wird in der Logopädie eingesetzt, sowohl in der Praxis, als auch im Altenheim und bei Krankenhausbesuchen. Da sind Kinder mit Autismus, die auch mit der Hündin interagieren dürfen, Menschen nach Schlaganfällen, die wieder sprechen lernen müssen oder auch nur Geschäftsleute mit leichter Sprachstörung, wo die Hündin tatsächlich nur in der Ecke liegt oder Pause im Personalzimmer hat.
Da wir ja grundsätzlich keine widersprüchlichen Meinungen vertreten, will ich hier nicht zu viele Korinthen kacken, aber bei mir sind "Anforderungen nicht so hoch" und andere Anforderungen sehr verschieden. Leider werden Therapie-- und Assistenzhunde oft über einen Kamm geschoren, was immer wieder zu Missverständnissen führt. Man sagt ja auch nicht, daß beim Hüten die Anforderungen nicht so hoch sind wie bei der Jagd, das sind unterschiedliche Aufgaben, für die verschiedene Rassen geeignet sind.
 
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Sonja
4. Aug. 07:19
Der Name kam soweit ich weiß viel später und zwar von einem Züchter, der Golden Retriever und Pudel verpaarte und als Golden Doodle mit "perfekten Eigenschaften" vermarktete. Das waren gar nicht die Namen der ersten Labrador Pudel Mischlinge und auch nicht die des Blindenführhundes. Dieser wurde glaube ich nicht mal verkauft, sondern von der Organisation gespendet. Es war als gute Sache gemeint, die sich später durch andere in Profit und Vermarktung verselbstständigt hat. Zumindest den Informationen nach, die ich mal gelesen haben. Also weder Name, noch Vermarktung waren dem ersten "Doodle" geschuldet. Der Name kam später und wird halt nachträglich für alle Mischlinge verwendet, in denen Pudel steckt.
Stimmt wohl so nicht. Siehe wolf & hounds Quelle:
"Ein neuer Hund wurde geboren, eine Weltinnovation, wie Conron damals annahm. Doch außer dem Paar auf Hawaii war niemand interessiert an dem Hybrid aus Labrador und Pudel. Erst als Conron den Mischling medienwirksam "Labradoodle" taufte, meldeten sich Leute aus allen möglichen Ländern bei ihm, um den neuen Wunderhund zu beschnuppern. Das war Anfang der Neunziger. Heute sagt Conron: "Ich habe einen Frankenstein auf die Menschheit losgelassen!""
Ja, das ist genau das was ich meine. Steckt also doch ne Masche dahinter. Auch wenn sie bitter bereut wurde.
 
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Regina
5. Aug. 06:21
Ich halte vom ganzen "gedoodle" absolut nichts. Wie "wolf & hund" schon schrieb: selbs der "Gründer" vom Labradoodle bereut es damit angefangen zu haben....Es war ein ",gut gemeintes" Experiment das "fehlschlug" resp. Nur teilweise die gewünschten Resulat brachte. Ganz ähnlich wars ja in den 60er beim TWH und SWH , die Tschechen wollten einen besseren, "schärferen" Schäferhund als Diensthund, das ging völlig nach hinten los da die Welpen halt die scheuheit des Wolfes erbeten. Einige Jahre später versuchen es die Holländer Genauer gesagt " Herr Saarloos" , er wollte damals einen gesündere Rasse aber mit dem will to please des SH. Auch das klappte nur teilweise, gesünder waren die Rasse zwar ( im damaligen Vergleich zu den DSH) aber sie hatten auch viel weniger "will to please" als der DSH... Der eigentliche unteschied zwischen den TWH und SWH ist eigentlich nur das bei einer Rasse der Rüde ein Wolf war und der andern das Weibchen/Fähe . (Verwechsle oft was bei welchem WH..🫣 Dazu sollte man aber auch erwähnen das die Gründer-Wölfe keine wilden/freilebenden waren). Aber egal , da diese "Experimente" nicht so Resultate brachten wie erhoft , wurde zum glück auch mit dieser Kreuzung experimentiert.Also andere Rassen als DSH direkt mit einem "reinrassigen" Wolf verpaart. Bei dem ganzen "gedoodle" ist das ja nicht so da wird ja fast alles mit Pudel verpaart, egal ob die zwei Rassen Anatoisch oder vom Wesen her auch nur ähnlich/vergleichbar sind...🙄
Ich denke, das "gedoodle" ist in, weil man die Mixe prima als Allergikerhunde vermarkten kann. Wer auf Aussies steht, aber allergisch ist, dem verkauft man einen Aussiedoodle.
 
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wolf
5. Aug. 06:28
Ich denke, das "gedoodle" ist in, weil man die Mixe prima als Allergikerhunde vermarkten kann. Wer auf Aussies steht, aber allergisch ist, dem verkauft man einen Aussiedoodle.
Und leider ist das genau das Problem, daß es um das vermarkten geht. Eigentlich sollte Hundezucht eine Angelegenheit von Liebhabern sein, die eine Rasse schätzen und sich für deren gesunden Erhalt einsetzen, und nicht eine Vermarktung.
 
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Regina
5. Aug. 06:34
Und leider ist das genau das Problem, daß es um das vermarkten geht. Eigentlich sollte Hundezucht eine Angelegenheit von Liebhabern sein, die eine Rasse schätzen und sich für deren gesunden Erhalt einsetzen, und nicht eine Vermarktung.
Da gebe ich Dir Recht, aber leider gibt es viel zu viele, die nur an das Geld denken. Ich habe schon so viele HH kennen gelernt, die sich Doodles als Allergikerhunde gekauft haben, wo es aber nicht geklappt hat. Diese Hunde landen dann bei Kleinanzeigen mit der Überschrift "schweren Herzens muss ich aus gesundheitlichen Gründen...." 🤮
 
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wolf
5. Aug. 06:54
Da gebe ich Dir Recht, aber leider gibt es viel zu viele, die nur an das Geld denken. Ich habe schon so viele HH kennen gelernt, die sich Doodles als Allergikerhunde gekauft haben, wo es aber nicht geklappt hat. Diese Hunde landen dann bei Kleinanzeigen mit der Überschrift "schweren Herzens muss ich aus gesundheitlichen Gründen...." 🤮
Ich habe mich mal mit der Thematik beschäftigt, da ich wissen wollte, ob die Rasse meines Hundes als wenig haarend und ohne Unterfell geeignet für Allergiker ist. Mein Fazit, es gibt keinen wirklichen Allergikerhund, das ist alles sehr individuell. Der Begriff selbst ist schon eher in Richtung Vermarktung. Es gibt Eigenschaften, die die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion beeinflussen können, aber dennoch muß man es individuell testen. Und bei Mixen hat man ja in der Regel über das Auftreten dieser Eigenschaften keine Kontrolle.
 
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A.
5. Aug. 06:58
Habe letzten auch eine Anzeige für Doberalian Welpen gesehen, ein Mix aus Dobermann und Australien Shepard. Warum man die Mixen muss, keine Ahnung. Die Hündin war ein Blue Merle Australien Shepard. Mit Merle Faktor kann man die bestimmt noch ein bisschen teurer verkaufen
 
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Regina
5. Aug. 08:14
Ich habe mich mal mit der Thematik beschäftigt, da ich wissen wollte, ob die Rasse meines Hundes als wenig haarend und ohne Unterfell geeignet für Allergiker ist. Mein Fazit, es gibt keinen wirklichen Allergikerhund, das ist alles sehr individuell. Der Begriff selbst ist schon eher in Richtung Vermarktung. Es gibt Eigenschaften, die die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion beeinflussen können, aber dennoch muß man es individuell testen. Und bei Mixen hat man ja in der Regel über das Auftreten dieser Eigenschaften keine Kontrolle.
Das habe ich auch so empfunden. Meine Nichte ist Allergikerin, wollte unbedingt einen Hund. Meine Emma hat das kurze Fell der Dogge geerbt, ohne Unterwolle. Trotzdem schlug die Allergie nach 20 Minuten durch. Tja, sie hat der Züchterin geglaubt, dass Havaneser DIE Allergikerhunde sind. Freitagabend den Welpen abgeholt, Sonntagmorgen zurück gebracht... GsD hatte die Züchterin eine Warteliste, so dass die kleine Fellnase ein schönes Zuhause bekommen hat.
 
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Sonja
5. Aug. 08:30
Das habe ich auch so empfunden. Meine Nichte ist Allergikerin, wollte unbedingt einen Hund. Meine Emma hat das kurze Fell der Dogge geerbt, ohne Unterwolle. Trotzdem schlug die Allergie nach 20 Minuten durch. Tja, sie hat der Züchterin geglaubt, dass Havaneser DIE Allergikerhunde sind. Freitagabend den Welpen abgeholt, Sonntagmorgen zurück gebracht... GsD hatte die Züchterin eine Warteliste, so dass die kleine Fellnase ein schönes Zuhause bekommen hat.
Fakt ist das die meisten "Hunde allergien" eben nicht direkt durch das Fell/Haare/Fellart ausgelöst werden, sondern durch Proteine die in Speichel, Urin und Hautschuppen vorkommen. Das Fell/Haare an sich enthält keine bekannten Allergene ! ABER das Fell kann diese Allrgene aus der Umgebung aufnehmen und weiter verbreiten. Also z.B. Wenn der Hund sich putzt gelangt Speichel ins Fell, oder wen er sich kratzt, wälzt etc lösen sich Hautschuppen und bleiben im Fell hängen und verteilen sich etc...
 
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Regina
5. Aug. 08:37
Fakt ist das die meisten "Hunde allergien" eben nicht direkt durch das Fell/Haare/Fellart ausgelöst werden, sondern durch Proteine die in Speichel, Urin und Hautschuppen vorkommen. Das Fell/Haare an sich enthält keine bekannten Allergene ! ABER das Fell kann diese Allrgene aus der Umgebung aufnehmen und weiter verbreiten. Also z.B. Wenn der Hund sich putzt gelangt Speichel ins Fell, oder wen er sich kratzt, wälzt etc lösen sich Hautschuppen und bleiben im Fell hängen und verteilen sich etc...
Ja, ist bei Katzen auch so. Mein Mann ist teilweise auf Katzen allergisch. Äussert sich total unterschiedlich, mit manchen Katzen kann er stundenlang kuscheln, nichts passiert. Bei manchen bekommt er so Pickel an den Stellen, die die Katze berührt haben und ganz extrem bei manchen Katzen, da bekommt er Atemnot und Asthmaanfälle. Daher gibt's für uns keine Katzen, wir nehmen ja nur Tiere aus dem Tierheim und wir möchten es keinem Tier zumuten, es zurück zu geben. Also gibt's nur Hunde für uns, da reagiert Männe überhaupt nicht.