Unterwolle nicht auskämmen - Hund friert sonst
Ihr Lieben,
könnt ihr mir mal bei einer Diskussion in der Familie helfen?
Ab und zu nehme ich die Hunde meiner Tante mit Gassi. Ich liebe diese Runden.
Im letzten Dezember viel mir dabei auf, dass Tantes Hündin Mala super viel (toter) Unterwolle hat. Mala ist eine Hundeseniorin und vom Typ her auch eine mit viel Unterwolle (ähnlich Langhaar-Schäfi). Dennoch schien da deutlich zu viel abgestoßenes Fell noch mit am Hund zu sein. Auch an einigen Stellen mit vielen großen Schuppen.
Da habe ich mir nach der Gassirunde mal Zeit genommen und einiges an Unterwolle und Schuppen rausgekämmt. Nicht zu viel, weil ich die Mala (ehemalige Angsthündin) nicht zu sehr ärgern wollte.
Seither wirken Haut und Fell gesünder. Viel weniger Schuppen.
ABER das war der Start der Diskussion. Tante sagt, dass Mala deswegen angefangen hat zu frieren und zu zittern. Sie sagt, dass man die zu Unterwolle nicht auskämmt, weil die im Winter wärmt. Und das Totschlagargument: Wölfe kämmen sich ja auch nicht.
Was soll ich dazu jetzt noch sagen?
Sie fängt immer wieder damit an.
Nicht weil ich die Tiere gebürstet habe, sondern weil es "falsch" gemacht war. Sie kämmt eben nur die Knoten raus.
Uff. Aus meiner Sicht gibt es da viele Argumente dagegen.
Aber mich würde interessieren, was ihr dazu sagt.
Wie würdet ihr reagieren?
Mein Ziel ist nicht Recht zu haben, sondern das Wohlbefinden von Mala. Und auch den Familienfrieden zu wahren.
Dankeschön für eure Tipps.
LG