Guten Abend wir hatten vor etwa drei Wochen eine ähnliche Situation.
Lange Geschichte kurz: meine beiden Hunde sind unkastriert und meine Rüde wurde sterilisiert. Samenleiter durchtrennt, nicht kastriert.
Heißt wenn meine Hündin läufig ist, deckt er sie in den letzten zwei bis drei Tagen.
Sie ist jetzt auch schon drei und es ist also schon ein paar mal passiert. Alles gut.
In ihrer letzten Läufigkeit hatte sie allerdings, kurz nachdem er das Interesse an ihr verloren hat, also nach der Standhitze, zwei Tage lang bräunlichen Ausfluss. Hat extrem nach Eisen gerochen. Habe erstmal abgewartet.
Zwei Tage war dann gar nichts, dann plötzlich weiß/gelblicher Ausfluss. Einerseits Verdacht auf Pyometra, andererseits nicht, weil viel zu früh nach der Standhitze. Eine Pyometra tritt etwa in der Regel nach drei bis vier Wochen der Standhitze auf. Wenn Bakterien in die Gebärmutter gelangt sind und diese sich dann schließt.
Dann gibt es keinen Weg mehr die Bakterien abzusondern, dadurch staut es sich in der Gebärmutter und irgendwann platzt es,sozusagen.
Habe das auch alles erläutert, meine Tierärztin weiß bescheid, und hat demnach nur ein Abstrich und keinen Ultraschall gemacht.
Meine Vermutung, und auch ihre, waren, dass er sie beim Deckakt verletzt hat und sich das entzündet hat.
Wir haben für 10 Tage Antibiotika bekommen und nach zwei Tagen war der Ausfluss schon vorbei.
Heißt jetzt entweder die Gebärmutter hat sich geschlossen und es entwickelt sich jetzt eine Pyometra oder es war wirklich nur eine sogenannte "Vaginitis", also ein Infektionsherd außerhalb der Gebärmutter, und die Sache ist vorbei.
Warum lässt man seinen Rüden die Hündin völlig unnötig decken? War dir die Verletzungsgefahr nicht bekannt?