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Gina
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Anzahl der Antworten 2
heute 22:11

Massive Probleme mit dem Fressen

Ich hoffe ihr habt einen Rat <3 es handelt sich um den Hund einer sehr guten Freundin. Meine alte Hündin (15 ½ Jahre) hat seit mehreren Wochen massive Probleme mit dem Fressen und ich bin langsam echt ratlos. Organisch wurde schon einiges abgektärt (Blutwerte, Bauchspeicheldrüse ete.), teils mit kleineren Auffalligkeiten, aber nichts drastisches. Sie wirkt ansonsten meistens fit, läuft normal Gassi, freut sich, nimmt Leckerlis. Normales Nassfutter verweigert sie aber komplett oder frisst quasi gar nicht selbstständig (selten Ausnahmen, ab und an frisst sie mal Hühnchen aus dem Napf, aber selbst das eben eher selten) Aktuell füttere ich ihr eine Mischung aus Babybrei und Reis mit Zusätzen über eine Spritze, damit sie genug Kalorien bekommt und nicht weiter abnimmt. Aktuell bekommt sie MCP gegen Übelkeit und Novalein als Schmerzmittel, weil vermutet wurde, dass evtl. Übelkeit oder Schmerzen dahinterstecken könnten. Anfangs schien dies auch etwas zu helfen, inzwischen hab ich auch da nicht mehr das Gefühl. Außerdem bekommt sie Incurin, Furotab und Vetmedin. An Futter habe ich echt gefühlt alles durch inzwischen an Sorte und Art. Es ist insģesamt ein ständiges Auf und Ab: 2-3 Tage frisst sie wieder MINIMAL! besser am nächsten Tag wieder gar nicht. Aber insgesamt sind die schlechten Phasen was das Fressen angeht deutlich häufiger (95%), Vielleicht hatte jemand schon mal etwas Ähnliches oder noch eine Idee, woran sowas liegen könnte oder was geholfen hat Ieh bin inzwischen wirlich nur noch verzweifelt
 
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Marie
heute 20:58
Hallo

Ich kenne das sehr gut.
Meine Hündin hat damals ca 6mon bevor sie gegangen ist auch.
Sie wurde 16,5j alt.
Hatte aber immer nur 5kg, kl Jack Russel.
Morgen ist sie genau 1 Jahr nicht mehr da.
Auch wenn ich seit 4mon einen neuen Begleiter habe. Sie fehlt.
Ich hatte am ende für ca 6/7 mon Futter hier.
Hühnersuppe, selbstgemachte, die hat sie am Ende gefuttert.

Wie schwer ist deine Hündin normalerweise?
 
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Andrea
heute 22:11
Hallo
Also Mila hatte das auch sehr lange, bis durch eine Magen- und Darmspiegelung festgestellt wurde, dass sie IBD hat. Das ist eine chronische Entzündung von Magen und hauptsächlich Darm.
Sie hatte einfach Schmerzen durch das Futter und deshalb Angst vor dem Fressen. Ich kürze das hier nur ab, in Wirklichkeit hat sich das ewig hingezogen und viele, viele Untersuchungen und Futterumstellungen gebraucht, bis wir endlich die Diagnose hatten. Das Futter wurde entsprechend der IBD umgestellt und siehe da, nachdem Mila nach dem Fressen keine Schmerzen mehr hatte, lernte sie förmlich wieder Vertrauen ins Futter zu bekommen und der Spuk ging langsam vorüber.
Ich wünsche euch alles Gute