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Steph
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 28
zuletzt 7. Feb.

Wieder Panik beim Einsteigen ins Auto

Brauche dringend ein paar Tipps wie ich das Autofahren wieder positiv aufbauen kann. Es gibt zwar schon viel zu diesem Thema, aber das Problem ist dass Luna absolut keine Leckerlis annimmt und vlt gibts ja jemanden der ähnliche Probleme hatte. Vor knapp 1 Jahr haben wir sie mit dem Auto aus dem Tierheim geholt und es hat mehrere Monate gedauert, dass sie nicht zitternd und winselnd ins Auto gesprungen ist. Seit 2 Wochen ist es jedoch plötzlich noch schlimmer als damals, sie zittert, winselt und haut ab egal was ich mache 😒 Sie hat totale Panik, wenn wir nur zum Auto laufen und schaut mich wie ein Häufchen Elend an 😱 ich hab leider keine Ahnung warum es auf einmal so schlimm ist wir haben jede Autofahrt immer mit was positiven verbunden. Mit Leckerlis kann ich bei ihr in Stresssituationen leider überhaupt nicht arbeiten, deshalb ist das nicht so einfach...🤷‍♀️
 
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Sophia
Beliebteste Antwort
6. Nov. 09:38
Hallo Steph, Unsere hatte auch Stress mit dem Einsteigen und nimmt im Auto keine Leckerchen an. Wir haben zweierlei gemacht: 1. Das Auto wurde ohne Einsteigen in den Alltag integriert. Bei jedem Gassigang dran vorbei, so nah dass noch Leckerlis gehen, ein Zerrspiel spielen, mal eine Tür aufmachen etc. Immer wieder Ruhe belohnen. 2. Kurze Fahrten zu schönen Orten. Wald, Hundekumpel etc. Da muss dann eingestiegen werden, und man muss selbst ganz ruhig und ohne Trara bleiben. Also nicht bequatschen, sondern hin, rein und los. Bei aussteigen (hin und zurück) dann große Party! Lieblingsleckerchen, kurzes Spiel, positives Ende der Fahrt. Senna akzeptiert Autofahren inzwischen als notwendiges Übel. Großen Spaß hat sie nicht, aber sie steigt ein und auf der Fahrt wird nur noch selten gehechelt. Ich hoffe das hilft dir, viel Erfolg!
 

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Sophia
6. Nov. 09:38
Hallo Steph, Unsere hatte auch Stress mit dem Einsteigen und nimmt im Auto keine Leckerchen an. Wir haben zweierlei gemacht: 1. Das Auto wurde ohne Einsteigen in den Alltag integriert. Bei jedem Gassigang dran vorbei, so nah dass noch Leckerlis gehen, ein Zerrspiel spielen, mal eine Tür aufmachen etc. Immer wieder Ruhe belohnen. 2. Kurze Fahrten zu schönen Orten. Wald, Hundekumpel etc. Da muss dann eingestiegen werden, und man muss selbst ganz ruhig und ohne Trara bleiben. Also nicht bequatschen, sondern hin, rein und los. Bei aussteigen (hin und zurück) dann große Party! Lieblingsleckerchen, kurzes Spiel, positives Ende der Fahrt. Senna akzeptiert Autofahren inzwischen als notwendiges Übel. Großen Spaß hat sie nicht, aber sie steigt ein und auf der Fahrt wird nur noch selten gehechelt. Ich hoffe das hilft dir, viel Erfolg!
 
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Ute
6. Nov. 10:01
Du kannst sie auch erstmal nur noch im Auto füttern, ohne fahren natürlich
 
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Steffi
6. Nov. 10:49
Ich würde darauf achten täglich in Kontakt mit dem Auto zu kommen und in dessen Nähe etwas positives zu erleben. Es klingt, als wärt ihr bislang nur zum Auto gegangen, wenn ihr es auch genutzt habt.
 
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Martina
6. Nov. 10:58
Hi, Mein Monty hatte auch Panik und beim autofahren hat er sich immer übergeben. Dann wurde meine andere Hündin am Auge operiert und wir durften die beiden nicht alleine lassen. Also musste ich Monty mit zur Arbeit nehmen, da durfte er aber nicht mit rein. Ich habe die Sitze umgeklappt, ihm ein gemütliches Nest mit Spielzeug und Leckerlis und seiner Decke gebaut und bin alle halbe Stunde bis Stunde zu ihm raus. Ich hab ihn aus dem Auto geholt, kurz mit ihm gespielt und dann wieder ins Auto gesetzt. Das ging ca. 8 Stunden so. Seitdem liebt er das Auto 😃
 
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Steph
6. Nov. 13:35
Hallo Steph, Unsere hatte auch Stress mit dem Einsteigen und nimmt im Auto keine Leckerchen an. Wir haben zweierlei gemacht: 1. Das Auto wurde ohne Einsteigen in den Alltag integriert. Bei jedem Gassigang dran vorbei, so nah dass noch Leckerlis gehen, ein Zerrspiel spielen, mal eine Tür aufmachen etc. Immer wieder Ruhe belohnen. 2. Kurze Fahrten zu schönen Orten. Wald, Hundekumpel etc. Da muss dann eingestiegen werden, und man muss selbst ganz ruhig und ohne Trara bleiben. Also nicht bequatschen, sondern hin, rein und los. Bei aussteigen (hin und zurück) dann große Party! Lieblingsleckerchen, kurzes Spiel, positives Ende der Fahrt. Senna akzeptiert Autofahren inzwischen als notwendiges Übel. Großen Spaß hat sie nicht, aber sie steigt ein und auf der Fahrt wird nur noch selten gehechelt. Ich hoffe das hilft dir, viel Erfolg!
Hi Sophia, Punkt 1 werde ich auf jeden Fall probieren, Punkt 2 haben wir bisher genauso gemacht und werden wir versuchen beizubehalten sobald es besser ist. Danke dir 🥰
 
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Steph
6. Nov. 13:37
Hi, Mein Monty hatte auch Panik und beim autofahren hat er sich immer übergeben. Dann wurde meine andere Hündin am Auge operiert und wir durften die beiden nicht alleine lassen. Also musste ich Monty mit zur Arbeit nehmen, da durfte er aber nicht mit rein. Ich habe die Sitze umgeklappt, ihm ein gemütliches Nest mit Spielzeug und Leckerlis und seiner Decke gebaut und bin alle halbe Stunde bis Stunde zu ihm raus. Ich hab ihn aus dem Auto geholt, kurz mit ihm gespielt und dann wieder ins Auto gesetzt. Das ging ca. 8 Stunden so. Seitdem liebt er das Auto 😃
Ohh wow das ist natürlich lange 😁 aber super wenn es so funktioniert hat, leider kommt das für mich nicht in Frage 😅 hoffe es geht deiner Hündin besser mit dem Auge 😚
 
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Martina
6. Nov. 13:38
Ohh wow das ist natürlich lange 😁 aber super wenn es so funktioniert hat, leider kommt das für mich nicht in Frage 😅 hoffe es geht deiner Hündin besser mit dem Auge 😚
Ja alles gut danke 😊
 
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Steph
6. Nov. 13:40
Ich würde darauf achten täglich in Kontakt mit dem Auto zu kommen und in dessen Nähe etwas positives zu erleben. Es klingt, als wärt ihr bislang nur zum Auto gegangen, wenn ihr es auch genutzt habt.
Hey Steffi 😁 wir kommen quasi immer am Auto vorbei sobald wir rausgehen weil es vor der Einfahrt steht. Sie ging bisher auch jeden Tag hin um am Auto zu schnüffeln ob das auch wirklich unseres ist 😀 Vlt probiere ich mal aus immer hinzugehen und sie zu belohnen wenn sie in der Nähe ist, das habe ich bisher nicht versucht...
 
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Steph
6. Nov. 13:43
Du kannst sie auch erstmal nur noch im Auto füttern, ohne fahren natürlich
Das habe ich schon versucht, leider nimmt sie da garnichts an, selbst draußen nimmt sie erst seit ein paar Wochen Leckerlis und nur draussen füttern haben wir auch schon versucht, lieber hungert sie 🙈
 
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Ronja
6. Nov. 17:17
Eine Trainerin hatte mir mal zu cpd-tropfen geraten, weil meinem Hund beim Autofahren schlecht wird. Noch nicht so schlimm, dass sie brechen muss, aber sie sabbert extrem und hat wahrscheinlich auch Stress. Ihr Gang verlangsamt sich je näher wir ans Auto kommen. Ich achte darauf, dass sie nicht unmittelbar vor Autofahrten etwas frisst. Dann speichelt sie weniger. Und lasse sie selbst bestimmen wann sie ins Auto hüpft, aber ich lasse sie auch nicht zurück, wenn sie den Rückwärtsgang einlegen möchte und beim Aussteigen, versuche ich sie nicht aus dem Auto stürmen zu lassen, sondern geb sie erst frei, wenn sie ruhiger wirkt. Und anfangs bin ich auch einfach mal zwischendurch mit ihr zum Auto. Manchmal nur um sie ein- und aussteigen zu lassen, manchmal sind wir nur ums Auto herumgelaufen (zB. Beim Abfall runtertragen) und wieder weg oder wir haben ein paar Kommandos in der Nähe des Autos geübt. Bisher klappt das gut. Und ich hab das Gefühl es ist auch schon nicht mehr so schlimm für sie, wie am Anfang.
 

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