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Celine
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Anzahl der Antworten 19
heute 18:57

Training nach 5 Wochen?

Hallo liebe Hundefreunde, ich habe eine Frage und ich möchte eine ehrliche Einschätzung. Ich habe mein Pablo jetzt seit circa fünf Wochen. In meiner Stadt ist ein Hundekurs frei geworden für Trainingseinheiten, wie Giftköder Training Leinenführigkeit Bei Fuß Und eventuell Rückruf Ich habe leider ab August nicht mehr wirklich Zeit für Hundeschule, da ich neben der Arbeit mein Abitur nachholen meine Frage dazu ist es egoistisch, Pablo schon nach fünf Wochen ins Training zu schicken oder kann man das machen die Trainingseinheiten sind immer A 1 Stunde Samstag morgens. Pablo ist nicht mehr ängstlich. Er frisst gut. Er spielt viel und ist sehr neugierig. Wäre er noch ängstlich, würde ich das natürlich nicht machen. Aber wie ist eure Meinung dazu? Ist das zu viel für den Anfang oder ist das okay? Unter anderem liebt er den Umgang mit anderen Hunden und das wäre ein Gruppenkurs. Danke für eure Rückmeldung. Schönen Tag noch
 
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Celine
heute 17:34
Ich denke das hängt sehr individuell vom Hund und seiner Vorgeschichte ab. Den Beagle, den wir von einer zeitlich überlasteten aber freundlichen Privatperson übernommen haben, da wäre das kein Problem gewesen und sicher gut für den Bindungsaufbau. Mit Yaco aus dem spanischen ATS, traumatisiert mit Gewalterfahrung, wäre das nichts gewesen. Der war mit im Haushalt anwesend sein schon gut ausgelastet. Wo hast du deinen Pablo her? Was weißt du über seine Vorgeschichte?
Pablo stammt aus einer Hundegruppe im Wald ich gehe davon aus das er sehr unterwürfig war dadurch er sehr gelassen und „zurückhaltend“ ist und lieber still beobachtet als zu bellen.
 
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Celine
heute 17:36
Also meine Tierschutzhündin konnte schon nach einem Monat in gewissen Gebieten ohne Leine laufen. Allerdings war das nie mein Anspruch in dieser Zeit. Nur du kannst wissen, ob dein Hund bereit ist, ob etwas zu viel oder zu wenig ist. Mir war Orientierung und Freilauf erstmal wichtiger als alles andere. Der Rest kam von alleine und insgesamt kann ich sagen, dass sie nach 2 Jahren richtig angekommen ist und selbstsicher wurde. Mach die Trainingseinheiten aber gönne dem Hund viel Ruhe zum verarbeiten und wenn du merkst, dass der Hund noch gar nicht aufnahmefähig ist, lass es erstmal. Vielleicht entscheidest du dich erstmal für 1-2 Themen. So hast du im August evtl auch Zeit für andere Trainingseinheiten, weil nicht gleich alles auf einmal passiert.
Das habe ich nähmlich auch so vor, ich möchte alles in seinem Tempo
Machen.
Die Themen sind nur Beispiele die eventuell in dem Kurs stattfinden die werden nicht abgebacken sondern in der gruppe entschieden.
 
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Sebbi
heute 17:39
Also meine Tierschutzhündin konnte schon nach einem Monat in gewissen Gebieten ohne Leine laufen. Allerdings war das nie mein Anspruch in dieser Zeit. Nur du kannst wissen, ob dein Hund bereit ist, ob etwas zu viel oder zu wenig ist. Mir war Orientierung und Freilauf erstmal wichtiger als alles andere. Der Rest kam von alleine und insgesamt kann ich sagen, dass sie nach 2 Jahren richtig angekommen ist und selbstsicher wurde. Mach die Trainingseinheiten aber gönne dem Hund viel Ruhe zum verarbeiten und wenn du merkst, dass der Hund noch gar nicht aufnahmefähig ist, lass es erstmal. Vielleicht entscheidest du dich erstmal für 1-2 Themen. So hast du im August evtl auch Zeit für andere Trainingseinheiten, weil nicht gleich alles auf einmal passiert.
Um einen Hund nach fünf Wochen lesen zu können, braucht es aber viel mehr Erfahrung als Celine besitzt – vermutlich sogar mehr, als wir beide und noch ein paar andere zusammen haben.

Und wenn man bedenkt, dass Hunde sich mindestens drei Monate Zeit nehmen, bis sie überhaupt mal ihr wahres Ich zeigen… 🤔

Gerade in Celines Fall spricht man von der 3-3-3-Regel. Und damit ist das absolute Minimum gemeint.
 
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Celine
heute 17:45
Um einen Hund nach fünf Wochen lesen zu können, braucht es aber viel mehr Erfahrung als Celine besitzt – vermutlich sogar mehr, als wir beide und noch ein paar andere zusammen haben. Und wenn man bedenkt, dass Hunde sich mindestens drei Monate Zeit nehmen, bis sie überhaupt mal ihr wahres Ich zeigen… 🤔 Gerade in Celines Fall spricht man von der 3-3-3-Regel. Und damit ist das absolute Minimum gemeint.
Es kommt halt auch immer auf den Hund an. Tierschutz bedeutet nicht automatisch traumatisierter Hund. Aber ja Erfahrung bedarf es alle Mal! 🙈

Deshalb erwähnte ich auch nochmal, dass ich bei Ronja nach 2 Jahren sagen kann, dass sie gefestigt ist. Die Arbeit hat sich gelohnt. 😄
 
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Sebbi
heute 17:52
Es kommt halt auch immer auf den Hund an. Tierschutz bedeutet nicht automatisch traumatisierter Hund. Aber ja Erfahrung bedarf es alle Mal! 🙈 Deshalb erwähnte ich auch nochmal, dass ich bei Ronja nach 2 Jahren sagen kann, dass sie gefestigt ist. Die Arbeit hat sich gelohnt. 😄
Das klingt alles wirklich super lieb, Celine, und man merkt total, wie wichtig dir Pablo ist. Du willst das Beste für ihn, und das ist ein toller Ansatz.

Mit einem Welpen vergleichen solltest du ihn allerdings nicht. Ein Welpe ist ein unbeschriebenes Blatt.
Pablo hat eine Vorgeschichte. Seine jetzige "Gelassenheit" nach nur fünf Wochen ist meistens noch kein echter Charakter, sondern eine Mischung aus Anpassung und Reizüberflutung. Er funktioniert gerade einfach.

Eine Hundeschul-Gruppe ist für so einen Hund auch kein entspannter Spieltreff, sondern stressige Schwerstarbeit. Wenn er Hundekontakte braucht, ist eine ruhige Runde mit einem einzelnen, entspannten Hund viel besser für den Anfang.
Echte Bindung entsteht bei einem Tierschutzhund in den ersten Monaten nicht durch Training und Grenzen, sondern durch pure Sicherheit, Ruhe und Alltag. Lass ihn erst mal richtig landen, bevor der Ernst des Lebens losgeht. Ihr habt doch alle Zeit der Welt.
 
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Ina
heute 18:11
Rainer&Sebbi, du sprichst mir aus der Seele!
Wenn Pablo vorher in einer Hundegruppe im Wald gelebt hat, ist er damit beschäftigt in unserem geregelten deutschen Haushalt mit all seinen Geräuschen, mit dem Kontakt mit dem Menschen zurecht zu kommen.
Und das eigentliche Wesen eines solchen Tierschutzhundes kommt erst mit der Zeit zum Vorschein, wenn er merkt, dass er in Sicherheit ist, dass er zu Hause ist.
 
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Sebbi
heute 18:18
Aber eines muss ich auch mal erwähnen☝🏼

Der Pablo ist ein verdammt gut aussehender Junge👍🏼
Typisch Mann😇



…ok, ich bin Tot 🤭
 
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Celine
heute 18:34
Aber eines muss ich auch mal erwähnen☝🏼 Der Pablo ist ein verdammt gut aussehender Junge👍🏼 Typisch Mann😇 …ok, ich bin Tot 🤭
Ich antworte jetzt einfach mal auf alle deine Nachrichten.

Ich danke dir erstmal für dein komplett ehrliches Feedback, ich nehme mich dir an und sollte es doch zur Hundeschule gehen beläuft es sich auf ein Einzeltraining.
Danke!
 
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Karin
heute 18:57
Ich halte es für nicht falsch mit dem Hund frühzeitig in die Hundeschule zu gehen.
Wir sind nach 3 Wochen das erste Mal hin gegangen.
Dort habe ich gute Tipps im Umgang mit Roxy bekommen, ganz nebenbei das normale wie Sitz, Platz, bleib... Zu anfangs ist man , ich denke das nicht nur ich so bin, etwas zurückhaltend, hat Sorge etwas falsch zu interpretieren und dementsprechend zu handeln....Fut ist natürlich auch das man dem Hund auf einem gesichertem Gelände laufen lassen kann. Bei uns gibt es keine Hundewiesen u.ä. So kann man erkennen wie er auf andere Menschen und Hunde reagiert und welche Probleme er grundsätzlich hat. Mich hat das ganze etwas bestärkt und unserer Bindung bestimmt nicht geschadet. 🤷‍♀️😉
Zum Thema Hundeschule möchte ich dir nur ans Herz legen nicht unbedingt alles so zu machen wie der Trainer das möchte. Es gibt verschiedene Wege und ihr solltet den für euch passenden finden. Hör auf dein Herz und Bauchgefühl und beobachtete genau deinen Hund. Er wird dir zeigen ob es das richtige für ihn ist. 👋
Ich wünsche euch viel Spaß.