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Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 15
heute 17:52

Training nach 5 Wochen?

Hallo liebe Hundefreunde, ich habe eine Frage und ich möchte eine ehrliche Einschätzung. Ich habe mein Pablo jetzt seit circa fünf Wochen. In meiner Stadt ist ein Hundekurs frei geworden für Trainingseinheiten, wie Giftköder Training Leinenführigkeit Bei Fuß Und eventuell Rückruf Ich habe leider ab August nicht mehr wirklich Zeit für Hundeschule, da ich neben der Arbeit mein Abitur nachholen meine Frage dazu ist es egoistisch, Pablo schon nach fünf Wochen ins Training zu schicken oder kann man das machen die Trainingseinheiten sind immer A 1 Stunde Samstag morgens. Pablo ist nicht mehr ängstlich. Er frisst gut. Er spielt viel und ist sehr neugierig. Wäre er noch ängstlich, würde ich das natürlich nicht machen. Aber wie ist eure Meinung dazu? Ist das zu viel für den Anfang oder ist das okay? Unter anderem liebt er den Umgang mit anderen Hunden und das wäre ein Gruppenkurs. Danke für eure Rückmeldung. Schönen Tag noch
 
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Claudia
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heute 16:09
Ich frage mich tatsächlich, warum man sich einen Hund holt, der Zeit braucht, am Anfang sogar etwas mehr und man dann aber schon abschätzen kann, dass bald nichtmal mehr 1 Stunde für die Hundeschule bleibt.
 
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Claudia
heute 16:06
Ich finde es für den Bindungsaufbau ganz gut. Ihr lernt euch einzuschätzen und du lernst klare Ansagen zu geben.
Ich würde vielleicht noch nicht ganz so viel erwarten, sondern wirklich schauen, wie weit er schon gut mitmachen kann und ihn/euch nicht zu überfordern. Zum Beispiel bei der einfacheren Aufgabe des Tages bleiben, die aber dafür wirklich gut meistern.
 
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Claudia
heute 16:09
Ich frage mich tatsächlich, warum man sich einen Hund holt, der Zeit braucht, am Anfang sogar etwas mehr und man dann aber schon abschätzen kann, dass bald nichtmal mehr 1 Stunde für die Hundeschule bleibt.
 
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Miriam
heute 16:53
Ich würde sagen, mach den Kurs. Er fördert eure Bindung und deine Sicherheit in vlt stressigen Situationen.
Wenn es eine gute Hundeschule ist wird auch sehr auf euch als Team eingegangen.
Und falls es doch gar nix für euch ist könnt ihr ja auch die hundeschule wechseln.
Ich denke verlieren kann man bei dem Versuch eher nicht.
 
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Sebbi
heute 17:07
Also eigentlich bekommst du ja von den Vermittlern eine Unterweisung. Dazu gehört auch das Ankommenlassen. Ein dreijähriger Hund, der gerade mal fünf Wochen bei dir ist, ist alles, aber bei weitem nicht angekommen.

Gestern wolltest du noch Trainingsanleitungen für den Rückruf. Schon da sagte ich dir, dass du erst mal eine solide Basis für euch schaffen musst.

Heute haust du noch eins (drei) drauf. Bleib bitte mal auf dem Boden.
Gestern Rückruf, heute Leinenführigkeit, Giftköder und Fuß laufen – schon vom Prinzip her klingt das äußerst unseriös. Da will dir jemand eine Illusion verkaufen.
Das sind alles hammerharte Themen. Wir reden hier von den sogenannten Königsdisziplinen!Das kann einfach nicht klappen. Nicht mal eins wird in drei Monaten sitzen.

Wenn du jetzt nur Training und Action mit ihm machst, ziehst du dir einen waschechten Junkie heran, der permanent unter Strom steht und diese Beschäftigung auch dauerhaft einfordert.

Und was passiert dann im August in deiner Abi-Phase? Was passiert danach?
Da wird das Programm auf einmal komplett heruntergefahren. Der Hund, den du bis dahin auf 180 hochgedreht hast, versteht die Welt nicht mehr.
Er wird Frust schieben, unter extremem Stress stehen und dir im schlimmsten Fall aus chronischer Unterforderung die Bude zerlegen oder Verhaltensprobleme entwickeln, genau dann, wenn du eigentlich Ruhe zum Lernen brauchst.
Fünf Wochen sind für einen Hund noch gar nichts.

Wenn du an der Basis arbeiten willst und das musst du bei deinen Zielen, sind andere Hunde im Moment eher störend und sorgen nur für Ablenkung.
Für einen soliden Bindungsaufbau ist das absolut destruktiv, denn ein ganz wichtiges Thema für euch ist jetzt erst mal Ruhe.
Durch den Trubel in der Gruppe holst du dir aktuell nur Frust und Stress ins Boot.

Alles braucht seine Zeit. Lernt euch doch erst mal besser kennen und vertrauen. Nutze die Zeit bis August lieber für euer Fundament im Alltag und bringt Ruhe rein.

Wenn du Hilfe willst, nimm lieber ein paar Einzelstunden. Das ist effektiver, bedeutet weniger Stress für Pablo und lässt sich viel flexibler mit deinem Abitur vereinbaren.

Erst die Basis, dann die Hundeschule.

Aber hey, wie immer gilt:
Dein Hund
Deine Verantwortung
Deine Entscheidung
 
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Ina
heute 17:10
Ich denke das hängt sehr individuell vom Hund und seiner Vorgeschichte ab.
Den Beagle, den wir von einer zeitlich überlasteten aber freundlichen Privatperson übernommen haben, da wäre das kein Problem gewesen und sicher gut für den Bindungsaufbau.
Mit Yaco aus dem spanischen ATS, traumatisiert mit Gewalterfahrung, wäre das nichts gewesen. Der war mit im Haushalt anwesend sein schon gut ausgelastet.

Wo hast du deinen Pablo her? Was weißt du über seine Vorgeschichte?
 
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Olli
heute 17:20
Im Kurs der HuSchu lernt ja maßgeblich der Mensch, wie er dem Hund was beibringt.

Das richtige und zeitaufwändige Lernen des Hundes findet an verschiedenen Orten außerhalb statt.
 
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Susanne
heute 17:21
Erziehung beginnt ab dem ersten Tag. Wenn es dir hilft, solltest du durchaus da mitmachen. Zur Sozialisierung ist der Umgang mit anderen Hunden sehr wichtig.
 
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Celine
heute 17:23
Ich frage mich tatsächlich, warum man sich einen Hund holt, der Zeit braucht, am Anfang sogar etwas mehr und man dann aber schon abschätzen kann, dass bald nichtmal mehr 1 Stunde für die Hundeschule bleibt.
So ist das nicht da wurde was falsch verstanden, ich könnte dennoch mit meinem Hund zur Hundeschule dadurch er aber überall mit dabei ist Arbeit/Schule möchte ich ihn nicht noch zusätzlich stressen.
Ich kann auch ab August zur Hundeschule dachte nur es ist besser für Pablo wenn wir alles nach und nach machen.
 
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Celine
heute 17:24
Also meine Tierschutzhündin konnte schon nach einem Monat in gewissen Gebieten ohne Leine laufen. Allerdings war das nie mein Anspruch in dieser Zeit. Nur du kannst wissen, ob dein Hund bereit ist, ob etwas zu viel oder zu wenig ist.

Mir war Orientierung und Freilauf erstmal wichtiger als alles andere. Der Rest kam von alleine und insgesamt kann ich sagen, dass sie nach 2 Jahren richtig angekommen ist und selbstsicher wurde.

Mach die Trainingseinheiten aber gönne dem Hund viel Ruhe zum verarbeiten und wenn du merkst, dass der Hund noch gar nicht aufnahmefähig ist, lass es erstmal.

Vielleicht entscheidest du dich erstmal für 1-2 Themen.
So hast du im August evtl auch Zeit für andere Trainingseinheiten, weil nicht gleich alles auf einmal passiert.
 
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Celine
heute 17:34
Also eigentlich bekommst du ja von den Vermittlern eine Unterweisung. Dazu gehört auch das Ankommenlassen. Ein dreijähriger Hund, der gerade mal fünf Wochen bei dir ist, ist alles, aber bei weitem nicht angekommen. Gestern wolltest du noch Trainingsanleitungen für den Rückruf. Schon da sagte ich dir, dass du erst mal eine solide Basis für euch schaffen musst. Heute haust du noch eins (drei) drauf. Bleib bitte mal auf dem Boden. Gestern Rückruf, heute Leinenführigkeit, Giftköder und Fuß laufen – schon vom Prinzip her klingt das äußerst unseriös. Da will dir jemand eine Illusion verkaufen. Das sind alles hammerharte Themen. Wir reden hier von den sogenannten Königsdisziplinen!Das kann einfach nicht klappen. Nicht mal eins wird in drei Monaten sitzen. Wenn du jetzt nur Training und Action mit ihm machst, ziehst du dir einen waschechten Junkie heran, der permanent unter Strom steht und diese Beschäftigung auch dauerhaft einfordert. Und was passiert dann im August in deiner Abi-Phase? Was passiert danach? Da wird das Programm auf einmal komplett heruntergefahren. Der Hund, den du bis dahin auf 180 hochgedreht hast, versteht die Welt nicht mehr. Er wird Frust schieben, unter extremem Stress stehen und dir im schlimmsten Fall aus chronischer Unterforderung die Bude zerlegen oder Verhaltensprobleme entwickeln, genau dann, wenn du eigentlich Ruhe zum Lernen brauchst. Fünf Wochen sind für einen Hund noch gar nichts. Wenn du an der Basis arbeiten willst und das musst du bei deinen Zielen, sind andere Hunde im Moment eher störend und sorgen nur für Ablenkung. Für einen soliden Bindungsaufbau ist das absolut destruktiv, denn ein ganz wichtiges Thema für euch ist jetzt erst mal Ruhe. Durch den Trubel in der Gruppe holst du dir aktuell nur Frust und Stress ins Boot. Alles braucht seine Zeit. Lernt euch doch erst mal besser kennen und vertrauen. Nutze die Zeit bis August lieber für euer Fundament im Alltag und bringt Ruhe rein. Wenn du Hilfe willst, nimm lieber ein paar Einzelstunden. Das ist effektiver, bedeutet weniger Stress für Pablo und lässt sich viel flexibler mit deinem Abitur vereinbaren. Erst die Basis, dann die Hundeschule. Aber hey, wie immer gilt: Dein Hund Deine Verantwortung Deine Entscheidung
Da gebe ich dir in den meisten Punkten recht, wie du vielleicht merkst bauen meine Fragen aufeinander auf, Pablo ist kein Energie Bündel … er ist ein sehr gelassener und ruhiger Hund anders als vielleicht bei anderen Tierschutzhunden.
Die Hunde Schule hat mich nicht angeworben sondern mir einfach eine Rückmeldung gegeben und meine Fragen beantwortet.
Ein Einzeltraining wäre vielleicht auch sinnvoll das wurde mir auch angeboten, dadurch Pablo aber andere Hunde liebt und gerne welche um sich rum hat habe ich mir gedacht das wäre vielleicht ein Einstieg um eventuelles Verlangen nach Hunde Gesellschaft zu stillen.

Natürlich weiß ich das Pablo noch nicht zu 100 % angekommen ist aber wie macht man das dann mit Welpen? Richtig von Anfang an werden im ruhigen Tempo Grenzen und Training aufgezeigt.
Junghunde genau das selbe.
Auch ein Welpe ist nach 12 Wochen noch nicht angekommen.
Aber in meinem Empfinden habe ich das Gefühl das umso mehr Vertrauen man durch Training und Grenzen setzt umso besser wird die Bindung.

Das Thema mit Frust und Stress würde ich auch sofort unterbinden, merke ich der Hund möchte nicht und zeigt mir SEINE Grenzen wird das ganze gestoppt schließlich sind wir ein Team und keine Rivalen.
Stress sehe ich bei Pablo besonders wenn er nicht weiter weiß oder wenn er nicht versteht was falsch ist.
Ich möchte ihn weder Stressen noch einen Adrenalin Junkie aus ihm machen ich würde das Training beginnen um mit ihm zu arbeiten damit er mehr Freiheit und Vertrauen bekommt genauso wie ich.