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Fatma & Nora
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Anzahl der Antworten 67
zuletzt 2. Juni

Schwere bis gar keine Selbstregulation

Hallo zusammen 😊, unser Welpe (10 Wochen alt), ein Mischling aus Golden Retriever und Australian Shepherd dreht so gut wie an jedem Abend durch. Er bellt, schnappt (vor allem seinen Schwanz) springt hoch und kriegt sich nicht ein. Tagsüber ist er auch oft überdreht. Allerdings begleiten wir ihn da in sein Auslaufgitter mit einer Schleckmatte oder Futter. Danach geht es meist und er schläft ein. Nach 30 oder 45 min wach sein (tagsüber) zeigt er schon Übermüdung und dreht über. Und wir begleiten ihn wieder hinein usw.. Am Abend ist es aber am schlimmsten. Aktuell schläft er nachts in seiner Box. Auch da bekommt er was zum Schlecken. Aber bis er einschläft kratzt, bellt und jault er in der Box. Sowohl im Gitter als auch in der Box haben wir nur eine kleine Kuscheldecke und ein Seil zum Kauen. Wir schauen eigentlich, dass er nicht zu viel Input, aber viel Ruhe bekommt. Dennoch sind wir verzweifelt. Wir wissen, dass Welpen sich noch nicht selbst regulieren können, aber habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Können wir (noch) was anderes tun?
 
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Aga
2. Juni 04:20
Entschuldigung aber ich muss hier nochmal was zur Box sagen, es ist tierschutzwiedrig diese übere mehrere Stunden zu zu machen. Also nachts da einzusperren geht gar nicht finde ich. Die Box darf laut Gesetz nicht regelmäßig verschlossen werden. Ich habe nie ein Auslauf oder Box genutzt, ich mag so eine Begrenzung nicht. Und hatte auch reaktive Welpen.
 
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Sina
2. Juni 08:18
Kein erfahrener und seriöser Züchtern gibt einen Welpen mit 8 Wochen ab! Für eine soziale und richtig mentale Entwicklung erst ab 12 Wochen. 8 Wochen ist gesetzliches Minimum, jedoch viel zu früh, ausgenommen kleine Hunderassen, da die frühsünder sind. Bei kleine bis mittelgroße Hunde frühestens 11. Woche. In der 10. bis 12. Woche findet die höchste Entwicklungsphase bei großen Hunden statt und ist sehr wichtig für die Sozialisierung.
Ich weiss nicht, woher du diese Informationen hast, aber ein seriöser Züchter entscheidet erstmal individuell je nach Wurf.

Wenn die Mutter die Welpen mit 8 Wochen bereits wegbeisst, was sehr häufig vorkommt, dann macht es überhaupt keinen Sinn die Welpen noch weitere 4 Wochen bei ihr zu lassen.

Ansonsten lassen sich die Züchter den Welpen auch gerne mal bis zur 9. oder 10. Woche Zeit, aber meist ist die Entwöhnungsphase mit 8 Wochen abgeschlossen.

Die Sozialisierungsphase beginnt übrigens bereits mit 4 Wochen, die wichtigste Lernphase findet zwischen 8 und 12 Wochen statt. In dieser Zeit sollten sie sich bereits im neuen Zuhause einleben.

12 Wochen ist bei einem seriösen Züchter eigentlich eher die Höchstgrenze, denn dann ist die wichtigste Prägephase bereits größtenteils abgeschlossen, und die juvenile Phase beginnt.
 
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Nicole
2. Juni 08:24
Ich weiss nicht, woher du diese Informationen hast, aber ein seriöser Züchter entscheidet erstmal individuell je nach Wurf. Wenn die Mutter die Welpen mit 8 Wochen bereits wegbeisst, was sehr häufig vorkommt, dann macht es überhaupt keinen Sinn die Welpen noch weitere 4 Wochen bei ihr zu lassen. Ansonsten lassen sich die Züchter den Welpen auch gerne mal bis zur 9. oder 10. Woche Zeit, aber meist ist die Entwöhnungsphase mit 8 Wochen abgeschlossen. Die Sozialisierungsphase beginnt übrigens bereits mit 4 Wochen, die wichtigste Lernphase findet zwischen 8 und 12 Wochen statt. In dieser Zeit sollten sie sich bereits im neuen Zuhause einleben. 12 Wochen ist bei einem seriösen Züchter eigentlich eher die Höchstgrenze, denn dann ist die wichtigste Prägephase bereits größtenteils abgeschlossen, und die juvenile Phase beginnt.
Genauso ist es!
Übrigens bleiben eher kleine Rassen und geringere Wurfstärke länger wie große bei der Mutter.

Welpen brauchen ab da vermehrt individuelle Aufmerksamkeit und sollten Erfahrungen unabhängig von Geschwistern und restlichen Pack machen dürfen.
Das lässt sich bei 8+ Welpen nur noch sehr schwer umsetzen, auch nicht beim besten Züchter
 
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Fatma & Nora
2. Juni 08:40
Ich weiss nicht, woher du diese Informationen hast, aber ein seriöser Züchter entscheidet erstmal individuell je nach Wurf. Wenn die Mutter die Welpen mit 8 Wochen bereits wegbeisst, was sehr häufig vorkommt, dann macht es überhaupt keinen Sinn die Welpen noch weitere 4 Wochen bei ihr zu lassen. Ansonsten lassen sich die Züchter den Welpen auch gerne mal bis zur 9. oder 10. Woche Zeit, aber meist ist die Entwöhnungsphase mit 8 Wochen abgeschlossen. Die Sozialisierungsphase beginnt übrigens bereits mit 4 Wochen, die wichtigste Lernphase findet zwischen 8 und 12 Wochen statt. In dieser Zeit sollten sie sich bereits im neuen Zuhause einleben. 12 Wochen ist bei einem seriösen Züchter eigentlich eher die Höchstgrenze, denn dann ist die wichtigste Prägephase bereits größtenteils abgeschlossen, und die juvenile Phase beginnt.
Vielen Dank für die Aufklärung. Ich verstehe manche hier nicht. Sie denken es sei vollkommen falsch was Thema Box oder Abholen o.ä. geht. Wir wollen doch alle das Beste für unsere Fellnasen.
 
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Fatma & Nora
2. Juni 08:41
Genauso ist es! Übrigens bleiben eher kleine Rassen und geringere Wurfstärke länger wie große bei der Mutter. Welpen brauchen ab da vermehrt individuelle Aufmerksamkeit und sollten Erfahrungen unabhängig von Geschwistern und restlichen Pack machen dürfen. Das lässt sich bei 8+ Welpen nur noch sehr schwer umsetzen, auch nicht beim besten Züchter
Danke auch dir für die aufklärende Nachricht
 
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Miriam
2. Juni 08:43
Unsere welpenzeit war ein Kampf. Hund kam gar nicht zur Ruhe, schlief nur so 14-15 Stunden insgesammt (viel zu wenig) und war einfach wie der duracell Hase auf LSD. Box fand sie unglaublich kacke tagsüber. Wir hatten keine niedliche Engelchen phase. Der chaot hat uns echt zum weinen gebracht vor lauter frust. Trotz Ruhe und normalem Training und Unterstützung durch die Hundeschule.
Ab 4 Monaten wurde es langsam insges. besser. Mit 7/8 Monaten war sie dann super in der Lage auch einfach zu entspannen und die Box wird bereitwillig angenommen ohne das wir da was sagen müssen. Sie geht einfach rein wenn sie müde etc ist.

Mit der Mischung hast du auch nicht den einfachsten Mix.
Auch wenn du manchmal denken wirst du machst keine Fortschritte, es wird. Manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit. Das nur vorab weil ich glaube dass deine stressige Phase nicht so bald rum sein wird.
Bleib dran, versuch dir täglich mal ne Stunde Auszeit für dich zu nehmen um durchzuatmen.
Halte durch ❤️
 
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W
2. Juni 08:44
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Man muss wirklich auch über seine eigene Körpersprache und sich selbst nachdenken. Sorgenvolle Blicke und viele andere Faktoren lassen Hunde nicht zur Ruhe kommen. Wie kann mich jemand beruhigen dem ich Angespantheid anmerke. Grundvertrauen ist ja noch nicht sehr ausgeprägt.
In der Ruhe liegt die Kraft!
 
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Fatma & Nora
2. Juni 08:47
Unsere welpenzeit war ein Kampf. Hund kam gar nicht zur Ruhe, schlief nur so 14-15 Stunden insgesammt (viel zu wenig) und war einfach wie der duracell Hase auf LSD. Box fand sie unglaublich kacke tagsüber. Wir hatten keine niedliche Engelchen phase. Der chaot hat uns echt zum weinen gebracht vor lauter frust. Trotz Ruhe und normalem Training und Unterstützung durch die Hundeschule. Ab 4 Monaten wurde es langsam insges. besser. Mit 7/8 Monaten war sie dann super in der Lage auch einfach zu entspannen und die Box wird bereitwillig angenommen ohne das wir da was sagen müssen. Sie geht einfach rein wenn sie müde etc ist. Mit der Mischung hast du auch nicht den einfachsten Mix. Auch wenn du manchmal denken wirst du machst keine Fortschritte, es wird. Manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit. Das nur vorab weil ich glaube dass deine stressige Phase nicht so bald rum sein wird. Bleib dran, versuch dir täglich mal ne Stunde Auszeit für dich zu nehmen um durchzuatmen. Halte durch ❤️
Danke für deine Nachricht. Da fühlen wir uns nicht alleine.
 
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Miriam
2. Juni 08:52
Danke für deine Nachricht. Da fühlen wir uns nicht alleine.
Ich kann noch sagen uns hat die hundeschule sehr geholfen. Nur nur für unsere Fragen und Hilfe, sondern auch weil da noch andere Leute waren die gerade etwas ähnliches wie wir durchmachten.
 
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Fatma & Nora
2. Juni 08:54
Ich kann noch sagen uns hat die hundeschule sehr geholfen. Nur nur für unsere Fragen und Hilfe, sondern auch weil da noch andere Leute waren die gerade etwas ähnliches wie wir durchmachten.
Ja, da nimmt dann schon viel mit an Wissen und vor allem fühlt man sich nicht alleine. Wir sind auch auf einer und haben da schon in den zwei Stunden was gelernt.