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Fatma & Nora
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Anzahl der Antworten 34
heute 14:55

Schwere bis gar keine Selbstregulation

Hallo zusammen 😊, unser Welpe (10 Wochen alt), ein Mischling aus Golden Retriever und Australian Shepherd dreht so gut wie an jedem Abend durch. Er bellt, schnappt (vor allem seinen Schwanz) springt hoch und kriegt sich nicht ein. Tagsüber ist er auch oft überdreht. Allerdings begleiten wir ihn da in sein Auslaufgitter mit einer Schleckmatte oder Futter. Danach geht es meist und er schläft ein. Nach 30 oder 45 min wach sein (tagsüber) zeigt er schon Übermüdung und dreht über. Und wir begleiten ihn wieder hinein usw.. Am Abend ist es aber am schlimmsten. Aktuell schläft er nachts in seiner Box. Auch da bekommt er was zum Schlecken. Aber bis er einschläft kratzt, bellt und jault er in der Box. Sowohl im Gitter als auch in der Box haben wir nur eine kleine Kuscheldecke und ein Seil zum Kauen. Wir schauen eigentlich, dass er nicht zu viel Input, aber viel Ruhe bekommt. Dennoch sind wir verzweifelt. Wir wissen, dass Welpen sich noch nicht selbst regulieren können, aber habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Können wir (noch) was anderes tun?
 
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Ramona
heute 14:49
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Besser hätte man es nicht sagen können ❤️
 
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Fatma & Nora
heute 14:50
Danke für deine Worte 😊. Er lernt schnell und die Bindung zwischen mir und ihm und meiner Partnerin und ihm wird auch immer vertrauter. Er beobachtet auch viel. Macht er alles toll. Und er ist toll. Wir achten einfach intensiv drauf, dass er genug Schlaf hat und nicht zu viel überreizt wird 😊. Ich denke, dass ist so das, worauf wir achten sollten.
 
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Nicole
heute 14:55
Danke für deine Worte 😊. Er lernt schnell und die Bindung zwischen mir und ihm und meiner Partnerin und ihm wird auch immer vertrauter. Er beobachtet auch viel. Macht er alles toll. Und er ist toll. Wir achten einfach intensiv drauf, dass er genug Schlaf hat und nicht zu viel überreizt wird 😊. Ich denke, dass ist so das, worauf wir achten sollten.
Das ist häufig die Krux an der Sache, gerade beim schnellen Lerner neigt man dazu zu viel auf einmal zu machen.

Versucht euch trotzdem damit zurückzuhalten, ein 10 Wochen alter Welpe muss eigentlich noch nichts können außer seinen Namen und vielleicht noch ein ,No‘
 
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Fatma & Nora
heute 14:55
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Vielen Dank für deine schöne und informative Nachricht.