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Kathi
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 49
heute 20:15

Reizangel

Hallo zusammen, unser Golden Retriever kennt ein Platz auf Distanz. Gerade bei viel Dynamik fällt ihm das aber noch schwer. Wir wollen deshalb eine Reizangel als Hilfsmittel nehmen um neben der Impulskontrolle langfristig auch das Stoppen aus der Bewegung zuverlässig abrufen zu können. Habt ihr Tipps für gute Anleitungsvideos oder auch Trainer/Jäger/ambitionierte Hundehalter, die Input dazu geben? Die Grundlagen und der Aufbau von Kommandos sind klar, es geht mir eher um weiterführende Tipps, wie man die Reizangel noch besser nutzen kann. Und habt ihr Empfehlungen für bestimmte Reizangeln/Marken/Hersteller? Mit welchen Maßen oder Gewichten kommt ihr gut klar? Worauf würdet ihr beim Kauf achten?
 
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Jochen
heute 15:43
Ich möchte das Potential meines Hundes nutzen und ihm möglichst viel Freiraum und auch Freizeit ermöglichen - genau deswegen muss ich auch mit einem hohen Erregungslevel arbeiten, sonst läuft mein Hund ja immer nur auf Sparflamme und ich muss ihn ständig einschränken. Das kann ich unter anderem auch über einen Belohnungsaufschub trainieren. Der Hund stoppt, weil er gelernt hat, dass das seine Aufgabe ist, weil er gefallen will und weil er gelernt hat, dass er eine Belohnung bekommt (zb auch das Spiel mit mir zusammen). Mit Furcht oder Tierschutz hat das gar nichts zu tun. Nur mit einem guten Trainingsaufbau und der fördert dann auch wieder die Beziehung.
Kathi, wir werden nicht mehr zusammenkommen. Trotzdem nochmal meine letzten Worte dazu.

Hunde leben im Hier und Jetzt, an eine verstandene Belohnungsverzögerung glaube ich nicht.

Es gibt ebenso viele professionelle Leute, die behaupten, dass es keinen Will to please gibt.

Und natürlich möchte jeder Hundehalter dem Hund maximale Freiheit bieten.
Aber das eine schließt das andere nicht aus.

Ich konnte Pepe bislang (toitoitoi) bei jeder Hasenflucht und Rehquerung stoppen. Er ist ein reinrassiger Jagdhund und stand -als ich ihn bekommen habe- schreiend auf zwei Beinen am Ende der Schlepp bei Rehsichtung.

Innerartlich verlassen Hunde/Wölfe nicht die Gemeinschaft. Welpen, die das tun werden sofort wieder eingesammelt. Gemeinschaft bedeutet Sicherheit, ein Verlassen dieser gefährdet die ganze Gruppe, gejagt wird auch nur gemeinsam. Nur daran musst du deinen Hund erinnern, es steckt bereits alles in ihm. Und wenn er das Verständnis gewonnen hat, ist es egal wie extrem der Reiz ist.

Ich habe Pepe zB. immer vor Kreuzungen stoppen lassen, bin vor zum Checken und er hat schnell verstanden, dass das Stoppen Sinn macht und dass es sinnvoll ist auf mich zu achten und zu hören.

Schaue deinen Hund an und werde kreativ wie du bei ihm das Verständnis wecken kannst, mit der Reizangel aber höchstwahrscheinlich nicht.
 
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Petra
heute 15:44
Vorsicht bei der Reizangel, denk an die Gelenke deines Goldis (Show- oder Arbeitslinie?). Das Stop ist wirklich wichtiger als das Platz auf Entfernung, denn es gibt Situationen da wäre es gar nicht sinvoll und ich halte in diesem Fall nichts von "Kadavergehorsam". Mein Hund stoppt in mitten einer Ausführung wenn etwas komisch ist oder plötzlich jemand kommt, dreht sich zu mir um und wartet auf meinen Kommentar, das ist doch vernünftig und ich bestätige dieses Verhalten, wir wollen doch als Team arbeiten 👋🐾💕
 
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W
heute 15:59
Kathi, wir werden nicht mehr zusammenkommen. Trotzdem nochmal meine letzten Worte dazu. Hunde leben im Hier und Jetzt, an eine verstandene Belohnungsverzögerung glaube ich nicht. Es gibt ebenso viele professionelle Leute, die behaupten, dass es keinen Will to please gibt. Und natürlich möchte jeder Hundehalter dem Hund maximale Freiheit bieten. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Ich konnte Pepe bislang (toitoitoi) bei jeder Hasenflucht und Rehquerung stoppen. Er ist ein reinrassiger Jagdhund und stand -als ich ihn bekommen habe- schreiend auf zwei Beinen am Ende der Schlepp bei Rehsichtung. Innerartlich verlassen Hunde/Wölfe nicht die Gemeinschaft. Welpen, die das tun werden sofort wieder eingesammelt. Gemeinschaft bedeutet Sicherheit, ein Verlassen dieser gefährdet die ganze Gruppe, gejagt wird auch nur gemeinsam. Nur daran musst du deinen Hund erinnern, es steckt bereits alles in ihm. Und wenn er das Verständnis gewonnen hat, ist es egal wie extrem der Reiz ist. Ich habe Pepe zB. immer vor Kreuzungen stoppen lassen, bin vor zum Checken und er hat schnell verstanden, dass das Stoppen Sinn macht und dass es sinnvoll ist auf mich zu achten und zu hören. Schaue deinen Hund an und werde kreativ wie du bei ihm das Verständnis wecken kannst, mit der Reizangel aber höchstwahrscheinlich nicht.
Viel gelesen und nicht alles geglaubt ist wohl im normalen Bereich.
Wir müssten uns treffen und uns bei dem alltäglichen Umgang mit dem Hund und beim Training beobachten. So glaube ich dir auch nicht.
 
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Katja
heute 16:10
Kathi, wir werden nicht mehr zusammenkommen. Trotzdem nochmal meine letzten Worte dazu. Hunde leben im Hier und Jetzt, an eine verstandene Belohnungsverzögerung glaube ich nicht. Es gibt ebenso viele professionelle Leute, die behaupten, dass es keinen Will to please gibt. Und natürlich möchte jeder Hundehalter dem Hund maximale Freiheit bieten. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Ich konnte Pepe bislang (toitoitoi) bei jeder Hasenflucht und Rehquerung stoppen. Er ist ein reinrassiger Jagdhund und stand -als ich ihn bekommen habe- schreiend auf zwei Beinen am Ende der Schlepp bei Rehsichtung. Innerartlich verlassen Hunde/Wölfe nicht die Gemeinschaft. Welpen, die das tun werden sofort wieder eingesammelt. Gemeinschaft bedeutet Sicherheit, ein Verlassen dieser gefährdet die ganze Gruppe, gejagt wird auch nur gemeinsam. Nur daran musst du deinen Hund erinnern, es steckt bereits alles in ihm. Und wenn er das Verständnis gewonnen hat, ist es egal wie extrem der Reiz ist. Ich habe Pepe zB. immer vor Kreuzungen stoppen lassen, bin vor zum Checken und er hat schnell verstanden, dass das Stoppen Sinn macht und dass es sinnvoll ist auf mich zu achten und zu hören. Schaue deinen Hund an und werde kreativ wie du bei ihm das Verständnis wecken kannst, mit der Reizangel aber höchstwahrscheinlich nicht.
Mmh, ich weiß nicht, ob Du Dir das Fichtlmeier-Video angeschaut hast… aber darin geht‘s eigentlich um genau das, was Du beschreibst: Es geht doch genau um die Gemeinschaft dabei und dem Hund aufzuzeigen, dass sich das vielmehr lohnt als das stumpfe Hetzen.

Manche Hunde lernen das über Checken der Kreuzung, für andere braucht’s ein höheres Reiz-Niveau/mehr Dynamik. Warum sollte man da alle über einen Kamm scheren?

Am Schluss ist doch wichtig, dass es für DAS Mensch/Hunde-Team funktioniert, oder?
Und im Reizangel-Training (gerade wie Fichtlmeier sie im Video vorführt) steckt echt so viel Miteinander drin… sonst würde man es ja bei Jagdhunden auch nicht machen…
 
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Frank
heute 16:13
Ich hab mir anfangs - Hundine war da ca. 1,5 Jahre alt - selbst ne RAngel gebastelt, Weidenstock, Schnur dran, dazu Leckerchen-Dummy drangehängt.
Ich hab das immer(!) unter Berücksichtigung der Teamarbeit(!) betrieben.
Also Gewöhnung und Führung bei der Arbeit.
Mit Spass und Party, erst Hundine richtig aufwärmen - ähnlich wie beim Agility - dann kleine Aufgaben auf niedrigem Erregungslevel mit Abbruch. Je besser das klappte umso mehr in den Hetztrieb, peu a peu.

Die Reizangel ist nur eine(!) von mehreren Trainigsmöglichkeiten zur Impulskontrolle, z.B. Abruf aus dem Apportierlauf oder bei der Futterdummy-Suche usw. gehören genauso dazu,
wie auch z.B. Abruf beim Spielen mit anderen Hunden usw.
Letztendlich gibt es massenhaft Gelegenheiten daran zu arbeiten.

Kernthema ist dabei immer(!) das Team.
Der Jagdabbruch setzt das nicht nur meiner Ansicht nach zwingend voraus und darum geht es für mich immer wenn ich mit Hundine unterwegs oder sonst mit ihr beschäftigt bin.

LG 🌻
 
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Jochen
heute 16:41
Viel gelesen und nicht alles geglaubt ist wohl im normalen Bereich. Wir müssten uns treffen und uns bei dem alltäglichen Umgang mit dem Hund und beim Training beobachten. So glaube ich dir auch nicht.
Ja, das habe ich mir gedacht und finde ich auch verständlich bei allem was so im Internet behauptet wird. Du kannst auch mal hier in die Impulskontrollchallenges schauen. Ich plane mir demnächst eine Boddycam zu besorgen, weil man sowas ja leider sonst nicht filmen kann. Mein Ziel ist aber eigentlich auch gar nicht der Stoppabbruch, sondern, dass er selbstständig ohne Kommando mit mir agiert.

In dem Film kannst du zB. sehen, dass er trotz recht hohem Jagdlevels sofort auf Ansprache reagiert (wenngleich das natürlich nicht mit einem flüchtenden Hasen vergleichbar ist).
 
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W
heute 17:27
Ja, das habe ich mir gedacht und finde ich auch verständlich bei allem was so im Internet behauptet wird. Du kannst auch mal hier in die Impulskontrollchallenges schauen. Ich plane mir demnächst eine Boddycam zu besorgen, weil man sowas ja leider sonst nicht filmen kann. Mein Ziel ist aber eigentlich auch gar nicht der Stoppabbruch, sondern, dass er selbstständig ohne Kommando mit mir agiert. In dem Film kannst du zB. sehen, dass er trotz recht hohem Jagdlevels sofort auf Ansprache reagiert (wenngleich das natürlich nicht mit einem flüchtenden Hasen vergleichbar ist).
Dann sind wir doch nicht so weit auseinander. Das gefällt mir so auch. Die Wege und Gedanken geben einiges her. Ich habe halt aus länger Zeit im Sport meine Erfahrungen gemacht. Viel falsches wo ich auch nicht Glücklich war hat mich immer zum Umdenken und dazu lernen gebracht. Seminare und viele Prüfungen wo man viele andere Menschen und Variationen des Umgangs mit dem Hund gesehen und erfahren hat. Es ist soviel möglich! Es gibt aber auch sehr unterschiedliche Hunde. Der Eine möchte das der Hund optimal von selbst reagiert. Der andere möchte das selbe macht es aber anders. Na und? Der sich auslebende glückliche Hund ist der Erfolg.
 
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Babs
heute 19:00
Ich finde das Thema Jagdverhalten immer sehr interessant und es gibt viele Wege, mit diesem "umzugehen". Für mich ist es wichtig, dass man das Jagdverhalten akzeptiert und MIT dem Hund arbeitet und nicht:" Das Jagdverhalten wegtrainieren." Es ist und bleibt immer in der Genetik verankert!

Was mir an diesem Thread gerade sehr gut gefällt ist, dass hier unterschiedliche Wege aufgezeigt werden, wie man mit seinem Hund auf jagdlicher Ebene agieren kann. Welcher Weg geeignet ist, legt m. E. der Hund fest UND dem Hundeführer muss es auch Spaß machen, da genau das der Hund in meinem Augen spürt.

Ich selber habe Schutzdienst mit meinem Rüden gemacht, um in hoher Trieblage zu "arbeiten". Das hilft aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn der Hase kommt, ist es eine andere Situation und dann muss man gerne mal zum "Gehorsam" greifen bzw. das Training außerhalb des Platzes durchführen. Dennoch darf man bei manchen Hunden nicht verkennen, dass denen IGP Spaß macht.

Auf der anderen Seite habe ich mit meinem Rüden oft Tiere beobachtet. Ich habe ihn nachdenken lassen, seine Aufmerksamkeit gelobt und mich über seine kurzen Blicke zu mir gefreut. Es entsteht in solchen Situationen eine tiefe Verbundenheit. Natürlich dauerte es ein bissel, bis mein Hund verstanden hatte, dass ich das Beobachten toll finde. Bei einigen Tieren haben wir ein Anzeigeverhalten trainiert. Er ist dann mega stolz, wenn er mir ein Tier zeigen kann. Hier war das gemeinsame Erarbeiten, was die Bindung geschaffen hat.

Im Feld achte ich also darauf, dass wir aufmerksam, aber in der Ruhe arbeiten und im IGP arbeiten wir in hoher Trieblage, in der er einfach anders arbeitet. Auch "Gehorsam" in hoher Trieblage ist anstrengend und fordert viel vom Hund. Auch das darf man m. E. wertschätzen.

Und jetzt muss ich einen Satz loswerden: Kadavergehorsam und Befehlsempfänger sind aus meiner Sicht Schimpfwörter den Hunden gegenüber. Sie werten die Intelligenz der Hunde ab und genau das haben Hunde nicht verdient. Sorry, den Satz musste ich loswerden, da auch hier wieder der "Gerhorsam" als Kadavergehorsam bezeichnet wurde.
 
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W
heute 20:15
Ich finde das Thema Jagdverhalten immer sehr interessant und es gibt viele Wege, mit diesem "umzugehen". Für mich ist es wichtig, dass man das Jagdverhalten akzeptiert und MIT dem Hund arbeitet und nicht:" Das Jagdverhalten wegtrainieren." Es ist und bleibt immer in der Genetik verankert! Was mir an diesem Thread gerade sehr gut gefällt ist, dass hier unterschiedliche Wege aufgezeigt werden, wie man mit seinem Hund auf jagdlicher Ebene agieren kann. Welcher Weg geeignet ist, legt m. E. der Hund fest UND dem Hundeführer muss es auch Spaß machen, da genau das der Hund in meinem Augen spürt. Ich selber habe Schutzdienst mit meinem Rüden gemacht, um in hoher Trieblage zu "arbeiten". Das hilft aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn der Hase kommt, ist es eine andere Situation und dann muss man gerne mal zum "Gehorsam" greifen bzw. das Training außerhalb des Platzes durchführen. Dennoch darf man bei manchen Hunden nicht verkennen, dass denen IGP Spaß macht. Auf der anderen Seite habe ich mit meinem Rüden oft Tiere beobachtet. Ich habe ihn nachdenken lassen, seine Aufmerksamkeit gelobt und mich über seine kurzen Blicke zu mir gefreut. Es entsteht in solchen Situationen eine tiefe Verbundenheit. Natürlich dauerte es ein bissel, bis mein Hund verstanden hatte, dass ich das Beobachten toll finde. Bei einigen Tieren haben wir ein Anzeigeverhalten trainiert. Er ist dann mega stolz, wenn er mir ein Tier zeigen kann. Hier war das gemeinsame Erarbeiten, was die Bindung geschaffen hat. Im Feld achte ich also darauf, dass wir aufmerksam, aber in der Ruhe arbeiten und im IGP arbeiten wir in hoher Trieblage, in der er einfach anders arbeitet. Auch "Gehorsam" in hoher Trieblage ist anstrengend und fordert viel vom Hund. Auch das darf man m. E. wertschätzen. Und jetzt muss ich einen Satz loswerden: Kadavergehorsam und Befehlsempfänger sind aus meiner Sicht Schimpfwörter den Hunden gegenüber. Sie werten die Intelligenz der Hunde ab und genau das haben Hunde nicht verdient. Sorry, den Satz musste ich loswerden, da auch hier wieder der "Gerhorsam" als Kadavergehorsam bezeichnet wurde.
Wer sich wirklich interessiert und gutem Hundesport zuschaut der sieht meistens triebige Hunde mit Freude bei der Arbeit. In Situationen wo der Hund alleine ist sieht man Fokussiertheit und Sicherheit. Wenn Unsicherheiten auftauchen der Hund nicht konzentriert ist gibt es einige Anzeichen oder Auffälligkeiten wo es sofort Punktabzug und schlechte Bewertungen gibt. Aus dem beifuß gehen soll der Hund zum Beispiel ins Sitz was er macht und dann gähnt er und schaut sich um .
Ist er während der Prüfung müde geworden und sucht einen Schlafplatz. Bei einigen Ortsgruppen Prüfungen sieht man ähnliches öfter mal. So eine Übersprunghandlung zeigt einfach das Hund und Hundeführer nicht auf einem Sender arbeiten. Im reinen Gehorsam den Sinn nicht erlernt. Beim Training gibt es da ja auch Bestätigung und Freude. Wenn der Hund nur Gehorsam ist und nicht mit Ausstrahlung bei der Arbeit ist kann man heute bei den Malis keinen Blumentopf mehr gewinnen. Das als kleines Beispiel möchte man so nicht sehen. Im Triebverhalten gibt es da noch vieles zu sehen und zu vergleichen. Es gab mal Zeiten da war es bei den Schäferhunden möglich eine Prüfung zu bestehen und der Hund hat den Ärmel nicht wirklich freiwillig ausgelassen. Die Ruthe war meistens weit unten und die Ohren angelegt. Das war dann Kadavergehorsam oder gar keiner. Von zusammen arbeiten und einem guten Verhältnis war man weit weg. Für die Bewertungen der Leistungsrichter des DMC hatte man wenig Verständnis. Heute ist es viel besser geworden! Man kann Hundesportler nicht alle über einen Kamm ziehen. Es gibt leider auch heute noch Hundesportler mit einer bestanden Prüfung die Jochens Vorhaben das der Hund eine Selbständigkeit haben soll gar nicht auf ihrem Programm haben. Beim Training soll immer zuschauen wer möchte.
Es klappt nicht immer alles und auch Rückschritte kommen vor. Das kann dann auch jeder Sehen. Das sollte kein Problem sein. Mit guten Hunde-Leuten im Umfeld gehört das dazu!
Wenn es einfach wäre hieße Fußball.