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Susa
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Anzahl der Antworten 35
zuletzt 17. Juli

Jagdtrieb erkennen/testen

Hallo liebe Community, ich bin Anfängerin und habe gerade meinen ersten eigenen Hund. Uns beschäftigt zur Zeit das Thema Freilauf und da würde ich euch gern nochmal um euren Rat bzw. eure Erfahrungen bitten. Woran erkannt man einen stark ausgeprägten Jagdtrieb beim Hund bzw woran habt ihr es bei eurem Hunde erkannt? Kann man das irgendwie vorab testen oder merke ich das erst, wenn der Hase da und der Hund weg ist? Wenn euer Hund nicht jagt bzw minimal wie hat sich das geäußert? Bei uns ist es so: Wenn mein Hund irgendwelche Tiere sieht, reagiert er eigentlich immer gleich egal obs Katzen, Schafe oder Rehe sind. Solange die Tiere ruhig irgendwo sitzen/liegen/grasen sind die ihm komplett egal. Wenn die Tiere sich bewegen bellt er die an. Manchmal bleibt er stehen und bellt, manchmal zieht er an der Leine. Einmal ist uns leider bei einer Katze die Leine aus der Hand gefallen, da ist er hingerannt, kurz vor der Katze stehen geblieben und hat sie angebellt. Vögel, Enten, Gänse usw sind ihm komplett egal, da können wir im Park dicht dran vorbei. Eichhörnchen sind bisher wohl die spannendsten Tierchen, aber die bewegen sich auch am meisten/schnellsten. Ist das Jagdtrieb oder verbellt er die Tiere um sie zu verscheuchen?
 
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Kira
27. März 17:26
Ja danke, dass mache ich auch schon, aber mein Hund ist irgendwie nicht so verspielt, der lässt sich ganz oft nicht zum Spielen motivieren. Da muss man nen guten Moment erwischen, wo er gerade Lust hat. Am interessanten findet er noch solche Seile zum dranziehen deswegen übe ich gerade damit, dass er das Seil ins Maul nimmt und da muss ich auch ne Show abziehen damit er reinbeist 😅
es gibt auch so Bälle mit Schnur dran, die Schnur kann man noch verlängern und den Ball durch die Wiese ziehen, wenn er sonst sich schnell bewegende Tiere verfolgt, wird er wahrscheinlich auch den Ball jagen. es geht halt darum, den Jagdtrieb umzulenken auf Spielzeuge und dich selbst interessanter zu machen als die Umwelt
 
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Sonja
28. März 08:37
Es ist eindeutig jagdtrieb , den hat jeder Hund. Bei geringem jagdtrieb ist es oft auch so das nur reagiert wird wenn das Tier sich bewegt, das ist dann der "Trigger" also der Auslöser . Würde dir zu einem Anti-jagdkurs empfehlen, dort lernst wie du frühzeitig erkennen kannst ob der Hund gleich reagieren wird und auch wie das umlenken kannst. Jagdtrieb kann man nur umlenken /kontrollieren aber nicht abtrainieren. Bei Rionnag klappt " hinsetzen und zusammen beobachten" gut, auch das ist ein Teil vom "Jagd Ablauf" aber eben kontrolliert so das keiner dabeizu schaden kommt. Was bei deinemmHund am besten klappt musst ausprobieren 🙃...und dann darauf aufbauen 😉
 
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Susa
28. März 09:42
Es ist eindeutig jagdtrieb , den hat jeder Hund. Bei geringem jagdtrieb ist es oft auch so das nur reagiert wird wenn das Tier sich bewegt, das ist dann der "Trigger" also der Auslöser . Würde dir zu einem Anti-jagdkurs empfehlen, dort lernst wie du frühzeitig erkennen kannst ob der Hund gleich reagieren wird und auch wie das umlenken kannst. Jagdtrieb kann man nur umlenken /kontrollieren aber nicht abtrainieren. Bei Rionnag klappt " hinsetzen und zusammen beobachten" gut, auch das ist ein Teil vom "Jagd Ablauf" aber eben kontrolliert so das keiner dabeizu schaden kommt. Was bei deinemmHund am besten klappt musst ausprobieren 🙃...und dann darauf aufbauen 😉
Na so wie ich meinen Hund kenne wird wahrscheinlich irgendwas mit Futter gut klappen, zB ne Hand voll Futter auf den Boden werfen und ihn schnüffeln lassen.
Oder Futterbeutel suchen, sobald er das kann.
Muss ich mal nach so einem Kurs schauen.

Das gute ist auch, er hat bisher nur auf Tiere die sehr dicht dran waren, also unter 20 Meter...
Meistens bekomme ich Tiere eher mit als er und rufe ihn dann vorher ran.

Bei Hunden ist es aber anders, die registriert er auch wenn die sehr weit weg sind und beobachtet die Hunde dann auch. Also er könnte die Rehe etc. definitiv vorher wahrnehmen und reagieren.
 
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Susa
28. März 10:00
Ist halt am Anfang irgendwie so viel alles. Der Hund muss ja gefühlt 1000 Sachen lernen, finde es da teilweise echt schwierig Prioritäten zu setzen und nen richtigen Trainingsplan zu verfolgen.

Wahrscheinlich bin ich da auch irgendwie zu langsam oder zu unstrukturiert.

Wir haben unseren Hund jetzt seit 6 Monaten und er kann Name, Schau, Rückruf, Sitz, Platz, Bleib, Fuß, Decke/Körbchen, Such, Nein, Aus, Hopp (Hochspringen/reinspringen), runter (oder raus aus dem Auto/Anhänger zb)

Dann haben wir die Dauerthemen Leinenagression, Tierarzt/Medical Training, Besuch und Leinenführigkeit. Wo wir schon gute Fortschritte machen, aber muss halt trotzdem immer weiter geübt werden.

Dann kann unser Hund noch Maulkorb tragen, Bus und Zug fahren, sich durch Menschenmengen bewegen und gerade üben wir noch Fahrradanhänger.

Nächste Themen sind halt Freilauf (dazu gehören Hundebegegnungen und Jagdtrieb kontrollieren), bessere Beschäftigung (bisher machen wir Futtersuche an unterschiedlichen Orten, Schnüffelteppich usw. )
Dachte wie gesagt an Apportieren und kleine Objekte suchen. Vielleicht auch Mantrailing irgendwann.

Ich wünsch mir ja eigentlich nur für meinen Hund, dass er körperlich und geistig ausgelastet ist und Artgenossenkontakte hat. Und da wäre Freilauf schon echt von Vorteil, auch wenn er jeden Tag an der Schleppleine Auslauf hat, würde ich mir schon sehr wünschen, dass er irgendwann frei laufen kann.

Naja wir üben dann erstmal weiter Fahrradanhänger, damit wir zu den eingezäunten Hundewiesen kommen.
 
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Albertine
6. Okt. 12:43
Ist halt am Anfang irgendwie so viel alles. Der Hund muss ja gefühlt 1000 Sachen lernen, finde es da teilweise echt schwierig Prioritäten zu setzen und nen richtigen Trainingsplan zu verfolgen. Wahrscheinlich bin ich da auch irgendwie zu langsam oder zu unstrukturiert. Wir haben unseren Hund jetzt seit 6 Monaten und er kann Name, Schau, Rückruf, Sitz, Platz, Bleib, Fuß, Decke/Körbchen, Such, Nein, Aus, Hopp (Hochspringen/reinspringen), runter (oder raus aus dem Auto/Anhänger zb) Dann haben wir die Dauerthemen Leinenagression, Tierarzt/Medical Training, Besuch und Leinenführigkeit. Wo wir schon gute Fortschritte machen, aber muss halt trotzdem immer weiter geübt werden. Dann kann unser Hund noch Maulkorb tragen, Bus und Zug fahren, sich durch Menschenmengen bewegen und gerade üben wir noch Fahrradanhänger. Nächste Themen sind halt Freilauf (dazu gehören Hundebegegnungen und Jagdtrieb kontrollieren), bessere Beschäftigung (bisher machen wir Futtersuche an unterschiedlichen Orten, Schnüffelteppich usw. ) Dachte wie gesagt an Apportieren und kleine Objekte suchen. Vielleicht auch Mantrailing irgendwann. Ich wünsch mir ja eigentlich nur für meinen Hund, dass er körperlich und geistig ausgelastet ist und Artgenossenkontakte hat. Und da wäre Freilauf schon echt von Vorteil, auch wenn er jeden Tag an der Schleppleine Auslauf hat, würde ich mir schon sehr wünschen, dass er irgendwann frei laufen kann. Naja wir üben dann erstmal weiter Fahrradanhänger, damit wir zu den eingezäunten Hundewiesen kommen.
Du machst das doch schon richtig toll, so viel kann dein Hund schon! Der Rest kommt auch noch, vieles wächst sich auch aus, und mit der Zeit hat man mehr Erfahrung, und versteht wie der eigene Hund "funktioniert". Hast ja schon ein paar Tipps bekommen, bleib einfach dran! 🤷‍♂️
 
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Susa
6. Okt. 13:19
Du machst das doch schon richtig toll, so viel kann dein Hund schon! Der Rest kommt auch noch, vieles wächst sich auch aus, und mit der Zeit hat man mehr Erfahrung, und versteht wie der eigene Hund "funktioniert". Hast ja schon ein paar Tipps bekommen, bleib einfach dran! 🤷‍♂️
Die Frage ob Jagdtrieb vorhanden ist, hat sich übrigens inzwischen geklärt, nachdem wir im Freilauf Reh und Hase begegnet sind und unser Hund natürlich erstmal hinterher gerannt ist 😅

Zum Glück war er nicht schnell genug und kam dann zu uns zurück.
 
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Jörg
15. Juli 17:52
Carl hat auch eine gute Portion Jagdtrieb. Generell kann man sagen das wild primär morgens und abends unterwegs ist. Das heißt Carl darf bei uns auch nur in sehr ausgewählten Gegenden und eigentlich nur mittags frei laufen. Ansonsten ist bei uns auch die Schleppleine dran. Carl halt auch nicht so viel von apportieren. Was hilft ist was richtig mega geiles im den Futterbeutel zu tun, er muss warten , ich verstecke den, und er soll den suchen und dann bringt er ihn auch. Wenn ich den gleichen Beutel 3m weit weg werfe, Ernte ich den Stinkefinger. Wenn dein Hund irgendwo wild sieht oder Tiere, dann belohnen ihn immer wenn er ruhig steht, oder sich sogar zu dir umdreht. Alles andere würde ich an der Schleppleine aussitzen und Abstand aufbauen. Außerdem würde ich versuchen die Anzeichen kennenzulernen bevor den Hund los läuft und bellt. Bevor Carl im Jagdtunnel verschwindet geht der Kopf hoch, er steht kerzengerade mit gerunzelter Stirn da, Ohren nach vorne und fixiert irgendwas (aktuell sind Vogelscheuchen anscheinend jagdbar......)
Habt ihr aber gut erzogenes wild bin um 16:30 Uhr losgelaufen und was soll ich sagen im Wald sind uns dann alle 15min ein Reh begegnet. Das war gerade voll der Spaziergang den ich so gar nicht wollte und gerade da wo am wenigsten Ablenkung ist wird Wild halt noch interessanter habe ich so das Gefühl.
 
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Katja
16. Juli 03:16
Bisher war er immer nur an der Leine/Schleppleine und hat nie einem Tier geschadet. Das Bellen ist also eher ein Zeichen für den Jagdtrieb und nicht dagegen? Mir schien das irgendwie unlogisch...wenn ich was jagen wöllte, würde ich mich doch ranschleichen und mich nicht hinstellen und erstmal anbellen 😅aber vielleicht macht er das auch nur weil er an der Leine ist nicht hin kann. Und ja die Rehe waren da schon dicht dran als er reagiert hat. Wenn Tiere weiter weg sind wirkt es immer so als ob er die gar nicht wahrnimmt, auch wenn sie sich bewegen... Da er aber am Anfang Hunde angepöbelt hat die super weit weg waren, gehe ich davon aus, dass seine Augen in Ordnung sind und er die Rehe sehr wohl sehen kann
Wenn mein Hund der eindeutig sehr gerne Jagen würde, an der Leine ist, reagiert er auch nicht auf Rehe oder ähnliches. Er weiß dann das er keine Option hat. Wir können beispielsweise auch problemlos an Enten vorbei wenn er angeleint ist. Außerdem macht es bei uns einen großen Unterschied ob die Tiere sich bewegen oder still bleiben.
Ich habe sehr schnell an seiner Körpersprache bemerkt das er jagdlich unterwegs ist. Er schnüffelt intensiv und alles spannt sich an. Rute steil hoch, Ohren nach oben vorne und Körper Recht steif. Im Freilauf sehr nützlich weil ich auf die kleinsten Anzeichen reagieren kann und er dann noch abrufbar ist.
 
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Katja
16. Juli 03:18
Danke dir, dass sind Sachen die wir ja sowieso schon üben und da machen wir auch Fortschritte. Hab auch gehört dem Hund ne Alternative jagdähnliche Beschäftigung geben kann helfen? Ich versuche gerade meinem Hund das apportieren beizubringen, aber mindestens einer von uns beiden stellt sich dabei wohl ziemlich dumm an 😅das wird also noch dauern...
Ich ziehe meinem Hund mit dem Futterbeutel oder Wurstwasser Fährten. Vielleicht ist das eine Idee. Macht ihm auch mehr Spaß als apportieren:)
 
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Katja
16. Juli 03:19
Wenn mein Hund der eindeutig sehr gerne Jagen würde, an der Leine ist, reagiert er auch nicht auf Rehe oder ähnliches. Er weiß dann das er keine Option hat. Wir können beispielsweise auch problemlos an Enten vorbei wenn er angeleint ist. Außerdem macht es bei uns einen großen Unterschied ob die Tiere sich bewegen oder still bleiben. Ich habe sehr schnell an seiner Körpersprache bemerkt das er jagdlich unterwegs ist. Er schnüffelt intensiv und alles spannt sich an. Rute steil hoch, Ohren nach oben vorne und Körper Recht steif. Im Freilauf sehr nützlich weil ich auf die kleinsten Anzeichen reagieren kann und er dann noch abrufbar ist.
Ah und wenn ich bei einer gehobenen Pfote nicht spätestens reagieren würde, wäre es zu spät und er würde abdampfen. Das ist quasi unser letztes Zeichen dafür, das er eine Fährte aufgenommen hat.