Hund an Hühner/Küken gewöhnen – Erziehung & Training – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

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Eva
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Anzahl der Antworten 21
zuletzt 28. Jan.

Hund an Hühner/Küken gewöhnen

Hallo meine Frage in die Runde: Hat jemand Erfahrung damit, den Hund an Hühner zu gewöhnen? Mein Pflegehund ist 2 Jahre alt und kennt Hühner leider nicht von klein auf. Da bei ihr jetzt neuerdings welche eingezogen sind und aktuell auch Küken dabei sind würden wir sie gerne an die Tiere gewöhnen und ihr beibringen, sie in Ruhe zu lassen. Leider sieht sie das so gar nicht ein und hat auch schon eines der Küken erwischt:/ Habt ihr vielleicht Tipps bzw. wie habt ihr es gemacht? Vielen Dank😊
 
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Stefan
Beliebteste Antwort
23. Nov. 15:15
Wir haben Colbie vor fast 2 Jahren bekommen und wir haben ihn ca 2 Wochen an die Hühnerse gewöhnt indem wir immer mit Leine zum Stall gegangen sind und später dann auch in den Auslauf...mit den Küken wäre ich aber sehr vorsichtig...da würde ich generell keinem Hund trauen 🤔 ich drück dir die Daumen...Colbie passt jetzt auf unsere Hühner auf ✌🏼
 

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Jörg
22. Nov. 11:30
Erste Maßnahme!? https://www.google.de/search?q=maschendrahtzaun&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de-de&client=safari
 
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Kathy
22. Nov. 11:36
Erste Maßnahme!? https://www.google.de/search?q=maschendrahtzaun&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de-de&client=safari
Das ist nicht wirklich eine hilfreiche Antwort, dazumal Küken problemlos da durch passen, die passen sogar durch doppelsteg Zäune.
 
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Dogorama-Mitglied
22. Nov. 11:38
Ich schaffe es leider auch nur das sie die Hühnchen hinterm Zaun zumindest in Ruhe lässt. Alles andere ist mit zu riskant. Wenn die Hühner draussen sind ist JayJay nicht dabei
 
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Kathy
22. Nov. 11:40
Den Hund erstmal an der Leine lassen und zur Ruhe bringen (sich mit ihr in die Nähe der Hühner setzen, Platz machen lassen und zur Ruhe kommen) und das positiv mit Lob oder leckerchen bestärken, je nach dem zur abenkung auch etwas zum kauen anbieten. Wenn Sie so in der Nähe ruhigbist und das Interesse verliert langsam annähern, Schritt für Schritt und jedes desinteresse belohnen. Schauen und schnuppern ja, und belohnen, bei allem anderen abbrechen, zurück zum Ausgangspunkt und wieder zur Ruhe kommen lassen.
 
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Monika
22. Nov. 11:42
Hallo 👋🏻 Ich bin tatsächlich Hundehalterin und Hühnerhalterin. Meine Hündin hatte allerdings auch schon als Welpe die Begegnung mit einer Stockentenmami, die klar fauchte: "Fass ein Küken an und ich mache dich platt!!!" Diese Erfahrung gab sie dann auch ihrem Sohn weiter. Enten sind tabu! Lily war allerdings auch mal der Meinung ein Huhn schnappen zu müssen, da war sie ca 1 Jahr alt. Einmal schimpfen hatte allerdings auch gereicht und sie ging auch keine Hühner mehr an. Beide Hunde gingen/gehen nicht an die Hühner. Ich lasse sie aber auch nicht zusammen. Wenn die Hühner in dem mobilen Zaun sind, den der Hund überwinden könnte (aber nicht macht), habe ich ihn trotzdem im Auge. Mein Hahn hält ebenfalls die Augen offen und ich habe eher Angst, dass der Hahn auf den Hund losgehen könnte (Hahn ist halt nicht so gut dressiert 😉). Ich denke es ist Trainigssache. Nimm den Pflegehund ruhig (also ohne Aufregung, ganz im Alltagstrott) mit Richtung Hühner. Lasse ihn aber keinen direkten Zugang. Fängt er an zu fixieren sage ruhig Nein. Geht er die Hühner an (und Hühner flattern ja gern mal, was dann den Hund wieder reizt) auch mit etwas schärferem "Nein" korrigieren. Ist der Hund ruhig in der Gegenwart der Hühner, belohne ihn. Ich rede immer viel mit meinen Tieren. Schon damit die Hühner wissen "Chefin kommt" und und nicht erschrecken, wenn jemand um die Stallecke kommt. So flattern sie nicht auf und triggern den Hund nicht. Es kann aber auch sein, dass dein Pflegehund dauerhaft eine Bedrohung für die Hühner bleibt.
 
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Eva
22. Nov. 11:43
Den Hund erstmal an der Leine lassen und zur Ruhe bringen (sich mit ihr in die Nähe der Hühner setzen, Platz machen lassen und zur Ruhe kommen) und das positiv mit Lob oder leckerchen bestärken, je nach dem zur abenkung auch etwas zum kauen anbieten. Wenn Sie so in der Nähe ruhigbist und das Interesse verliert langsam annähern, Schritt für Schritt und jedes desinteresse belohnen. Schauen und schnuppern ja, und belohnen, bei allem anderen abbrechen, zurück zum Ausgangspunkt und wieder zur Ruhe kommen lassen.
Klingt auf jeden Fall hilfreich danke! Kann bei ihr nur ziemlich lange dauern weil sie die Hühner echt total spannend findet und am liebsten jagen würde … aber ich werds versuchen:)
 
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Eva
22. Nov. 11:45
Hallo 👋🏻 Ich bin tatsächlich Hundehalterin und Hühnerhalterin. Meine Hündin hatte allerdings auch schon als Welpe die Begegnung mit einer Stockentenmami, die klar fauchte: "Fass ein Küken an und ich mache dich platt!!!" Diese Erfahrung gab sie dann auch ihrem Sohn weiter. Enten sind tabu! Lily war allerdings auch mal der Meinung ein Huhn schnappen zu müssen, da war sie ca 1 Jahr alt. Einmal schimpfen hatte allerdings auch gereicht und sie ging auch keine Hühner mehr an. Beide Hunde gingen/gehen nicht an die Hühner. Ich lasse sie aber auch nicht zusammen. Wenn die Hühner in dem mobilen Zaun sind, den der Hund überwinden könnte (aber nicht macht), habe ich ihn trotzdem im Auge. Mein Hahn hält ebenfalls die Augen offen und ich habe eher Angst, dass der Hahn auf den Hund losgehen könnte (Hahn ist halt nicht so gut dressiert 😉). Ich denke es ist Trainigssache. Nimm den Pflegehund ruhig (also ohne Aufregung, ganz im Alltagstrott) mit Richtung Hühner. Lasse ihn aber keinen direkten Zugang. Fängt er an zu fixieren sage ruhig Nein. Geht er die Hühner an (und Hühner flattern ja gern mal, was dann den Hund wieder reizt) auch mit etwas schärferem "Nein" korrigieren. Ist der Hund ruhig in der Gegenwart der Hühner, belohne ihn. Ich rede immer viel mit meinen Tieren. Schon damit die Hühner wissen "Chefin kommt" und und nicht erschrecken, wenn jemand um die Stallecke kommt. So flattern sie nicht auf und triggern den Hund nicht. Es kann aber auch sein, dass dein Pflegehund dauerhaft eine Bedrohung für die Hühner bleibt.
Vielen Dank! Ja wenn‘s nicht klappt ist der Teil mit den Hühnern zumindest vom „normalen“ Garten, in den der Hund darf, abgegrenzt 😅
 
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Kathy
22. Nov. 11:47
Vielen Dank! Ja wenn‘s nicht klappt ist der Teil mit den Hühnern zumindest vom „normalen“ Garten, in den der Hund darf, abgegrenzt 😅
Wir haben auch ein großes Gehege für die Hühner, mit 2m hohen doppelsteg Zaun aber die Küken passen da trotzdem durch. Daswird ein geduldsspiel vor allem wenn der Hund nun schon einmal erfolgreich war aber mit viel Geduld wird das.
 
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Ute
22. Nov. 11:51
Das ist nicht wirklich eine hilfreiche Antwort, dazumal Küken problemlos da durch passen, die passen sogar durch doppelsteg Zäune.
Und ein Hasenzaun erstmal ?
 
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Jörg
22. Nov. 11:54
Es ist sicher hilfreicher (für die Kücken😏),den Drahtzaun unten mit Hasendraht unten zusätzlich zu sichern, als einen zweijährigen Hund vom Kückenschreddern sicher abhalten zu wollen. Vor allem, da er schon ein Erfolgserlebnis hatte. 🤷🏼‍♂️ Nicht meine Kücken,toi,toi,toi! 👋
 

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