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Jennifer
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 41
zuletzt 20. Sept.

Chi Welpe hat Angst vor Hunden

Hallo zusammen.
Unsere kleine Chiauaua Hündin ist nun 13 Wochen alt und hat totale Angst vor (großen) Hunden.
Schlechte Erfahrung hat sie keine gemacht, das war schon die ganze Zeit so.
Sie fängt an zu zittern, will sofort umdrehen und kommen ihr, weil der Weg zu eng, die Hunde doch mal zu nahe, knurrt sie sofort.
Wie gebe ich ihr die nötige Sicherheit? Oder wir verhalte ich mich generell?
Sie ist noch nicht perfekt Leinenführung, heißt einfach einen großen Bogen drum laufen ist auch schwierig, da sie sich sofort in die Leine springt und wegrennen will sobald und ein Hund entgegen kommt.
 
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Jennifer
17. Sept. 10:43
Meine Chihuahua Hündin ist fast 1 Jahr ich wäre froh wenn sie wenigstens einen gewissen Respekt gegenüber großen Hunden haben würde. Zum Glück ist sie gut abrufbar. Zittern tut sie in allen Lebenslagen Freude Strss ...
Ja zittern ist ja doch sehr rassetypisch.
 
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Doreen
17. Sept. 10:56
Sie ist noch ein "Baby", da würde ich jetzt erstmal meinen Fokus auf die Bindung legen. Viele kleine ruhige Pillerrunden, um die nähere Umgebung kennen und einschätzen zu lernen. Nicht zu viele Reize auf einmal.

Hunde mit ausreichend Abstand beobachten. Irgendwann wird die Neugier größer sein als die Angst. Und da wünsche ich euch einen tiefenentspannten Hund, der ihr zeigen kann dass es keinen Grund für Flucht gibt.

Ich habe damals sehr gefiltert am Anfang, damit mein Angsthase nicht noch mehr Ängste entwickelt. Gute Erfahrungen waren wichtiger als viele eher nicht so entspannte Erfahrungen. Die Sicherheit kommt dann nach und nach.

Guck, was sie wirklich braucht und mach keinen Druck: sie muss dies und jenes lernen. Hab Geduld und zeige ihr dass du ihre Angst wahrnimmst, indem du erstmal für Abstand sorgst. Das gibt ihr das nötige Vertrauen.
 
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Annett
17. Sept. 12:49
Ich finde das etwas zu pauschal direkt zu behaupten der Hund Stamme von einem schlechten Züchter. Der Welpe hat kein Problem mit Menschen, egal ob klein oder groß. Kein Problem mit Radfahrern, Joggern, Fahrzeuge jeglicher Art . Kommt wunderbar mit unseren freilaufenden Hühnern zurecht und schläft zusammen mit unseren Katzen. Sie ist entspannt wenn es klingelt oder bei sonstigen Arten von Geräuschen drinnen wie draußen. Hat keine Angst vor dem Tierarzt und hat keinerlei Probleme mit dem Autofahrer. Das einzige Problem ist, dass sie unsicher bei Anderen, vor allem großen Hunden ist. Sie schmeißt sich auch nicht in die Leine, indem sie nach vorne zum anderen Hund geht, sie schmeißt sich in die Leine weil sie wegrennen will. Also in die andere Richtung. Das ein Welpe in dem Alter noch nicht Leinenführig ist, weiß ich natürlich. Dadurch gestaltet sich aber das "einfach im großen Abstand sicher dran vorbei gehen" eben noch etwas schwierig.
Sorry, ich habe auch nicht geschrieben, „schlechter Züchter“, sondern „nicht besonders guter Züchter“, obwohl meine Meinung ist, dass es nicht mehr tierschutzrechtlich tragbar ist, Hunde dieser Rassen weiterhin nachzuzüchten. Zumindest hätte sie dich dann gleich auf das Problem hinweisen und dir Verhaltenstipps geben können, damit du da sofort entgegenwirken kannst. Diese Hunde werden leider ein Leben lang an gesundheitlichen Problemen leiden müssen, da braucht man das nicht auch noch. Schon dieses Wissen sollte einen „Züchter“ doch langsam davon abhalten, weitere Hunde dieser Rasse zu erschaffen, zumindest wenn man davon ausgeht, dass er tierlieb ist.
Ja, das mit dem Schmeißen in die Leine und der Richtung habe ich schon verstanden. Trotzdem ist diese Reaktion in diesem Ausmaß, wie du es ja selber beschreibst, sehr auffällig. Wie schon geschrieben, ist die sowieso wichtige Sozialisation mit Artgenossen bei einem solchen Minihund noch einmal ganz besonders wichtig. Und all das andere, wie sich dein Welpe sonst verhält, klingt ja schon richtig gut. Das hattest du hier aber bisher nicht geschrieben und somit kann man das ja nicht wissen, wenn man euch nicht persönlich kennt.
Und noch einmal meine Frage, wenn die Züchterin auch noch eine Freundin ist, kann sie dir da nicht auch helfen und gute Tipps geben. Sie weiß ja selber am besten, ob etwas versäumt wurde oder vielleicht gar schlechte Erfahrungen in der Zeit bei ihr eine Rolle spielen könnten.🤷‍♀️
 
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S.W.🌸
17. Sept. 17:03
Danke. Ich hab ja ne Labbihündin. Die hatte damals Angst vor fliegenden Drohnen/ Hubschrauber. Wenn sie umdrehen wollte, sind wir zusammen weggerannt...irgendwann konnte sie das dann beobachten. Und das hab ich belohnt. Jetzt ist das kein Problem mehr.
Ich habe eine Frage hab ich es richtig verstanden das du ihre Angst vor Drohnen und Hubschraubern bestätigt hast in dem du mit ihr geflüchtet bist? Anstatt ihr zu zeigen das keine Gefahr besteht.
 
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S.W.🌸
17. Sept. 17:10
Ich würde auch eine Trainerin nehmen und schauen ob in der Nähe ein Hund ist der entspannt ist und fragen ob man zusammen spazieren gehen kann.
 
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Ilona
17. Sept. 17:26
Ich habe eine Frage hab ich es richtig verstanden das du ihre Angst vor Drohnen und Hubschraubern bestätigt hast in dem du mit ihr geflüchtet bist? Anstatt ihr zu zeigen das keine Gefahr besteht.
Das hat ihr den Schutz gegeben. Weil ich ihre Angst wahr genommen habe und sie nicht dadurch gezwungen habe . Ich hab sie wahr genommen und ihr gezeigt: ich sehe das. Ein Hund im Fluchtmodus ist so unter Stress, das er nicht lernen kann. Das lernen kann passieren, in Situationen die für den Hund machbar sind. Je älter sie wurde, desto entspannter wurde sie. Natürlich kann ich schlecht an Drohnen oder Flugzeuge üben, weil das unberechenbar auftritt. Aber ich kann in anderen Situationen üben, die ihr Schwierigkeiten machen. Dadurch lernte sie mir zu vertrauen. Anderes Beispiel: yuna hat Probleme mit kleineren Kindern, die rennen, schwankend Laufrad fahren etc . Sie weiss, das sie sich mittlerweile auf mich verlassen kann, weil ich sie evtl abschirme wenn nötig, weil ich Eltern anspreche und darum bitte, ihr kind auf die andere Seite zu nehmen, weil ich evtl grosszügig ausweiche und sie dann beobachten lasse. Je mehr sie lernt, das ich sie unterstütze, desto leichter wird es dann. Gerade bei Angst, würde ich keinen Hund dadurch zwingen. Angst ist eine Emotion, die sich nicht ändert, nur weil ich sie zb. Zwinge auszuhalten, das ne Drohne über sie fliegt.
 
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Annett
17. Sept. 23:15
Das hat ihr den Schutz gegeben. Weil ich ihre Angst wahr genommen habe und sie nicht dadurch gezwungen habe . Ich hab sie wahr genommen und ihr gezeigt: ich sehe das. Ein Hund im Fluchtmodus ist so unter Stress, das er nicht lernen kann. Das lernen kann passieren, in Situationen die für den Hund machbar sind. Je älter sie wurde, desto entspannter wurde sie. Natürlich kann ich schlecht an Drohnen oder Flugzeuge üben, weil das unberechenbar auftritt. Aber ich kann in anderen Situationen üben, die ihr Schwierigkeiten machen. Dadurch lernte sie mir zu vertrauen. Anderes Beispiel: yuna hat Probleme mit kleineren Kindern, die rennen, schwankend Laufrad fahren etc . Sie weiss, das sie sich mittlerweile auf mich verlassen kann, weil ich sie evtl abschirme wenn nötig, weil ich Eltern anspreche und darum bitte, ihr kind auf die andere Seite zu nehmen, weil ich evtl grosszügig ausweiche und sie dann beobachten lasse. Je mehr sie lernt, das ich sie unterstütze, desto leichter wird es dann. Gerade bei Angst, würde ich keinen Hund dadurch zwingen. Angst ist eine Emotion, die sich nicht ändert, nur weil ich sie zb. Zwinge auszuhalten, das ne Drohne über sie fliegt.
Sorry, wenn ein Hund vor etwas Angst hat, braucht er einen Hundeführer, der ihm durch sein entspanntes Verhalten und sein ruhiges und selbstbewusstes Auftreten deutlich zeigt, dass diese Situationen nicht schlimm oder gar bedrohlich ist. Das gibt einem Hund Sicherheit. Wenn du dich aber auf das gleiche Level begibst und zusammen mit dem Hund wegrennst, sagt das dem Hund, oh Frauchen findet die Situation auch richtig blöd und hat Angst, dann muss es ja wirklich richtig schlimm sein. Deshalb gibt das dem Hund keinen Schutz, sondern macht es nur noch schlimmer. Dass du sie vor Dingen beschützt, indem du sie abschirmst oder einen Bogen läufst, ist wiederum gut und völlig in Ordnung so. Auf diese Weise gewinnt der Hund Vertrauen, dass du die Situation im Griff hast, durch das Wegrennen allerdings nicht. Wenn du in solchen Situationen ruhig und gelassen reagierst, hat das absolut nichts mit Zwang zu tun.
 
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Tina
18. Sept. 05:15
Ich konnte nicht alles lesen, deshalb ggf. eine Wiedeholung entschuldigen.
Unbedingt unter professioneller Anleitung weiterarbeiten. Keine Eigenversuche.
Ganz wichtig: jede Situation, in der sie knurrt unbedingt zu 100% meiden. Wenn sie einmal lernt, dass sie mit knurren Distanz herstellen kann, dann hast du ein richtiges Problem.
 
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Jennifer
18. Sept. 05:17
Ich konnte nicht alles lesen, deshalb ggf. eine Wiedeholung entschuldigen. Unbedingt unter professioneller Anleitung weiterarbeiten. Keine Eigenversuche. Ganz wichtig: jede Situation, in der sie knurrt unbedingt zu 100% meiden. Wenn sie einmal lernt, dass sie mit knurren Distanz herstellen kann, dann hast du ein richtiges Problem.
Ja ich habe Samstag schon eine Verabredung mit eine Trainerin
 
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Ilona
18. Sept. 06:28
Sorry, wenn ein Hund vor etwas Angst hat, braucht er einen Hundeführer, der ihm durch sein entspanntes Verhalten und sein ruhiges und selbstbewusstes Auftreten deutlich zeigt, dass diese Situationen nicht schlimm oder gar bedrohlich ist. Das gibt einem Hund Sicherheit. Wenn du dich aber auf das gleiche Level begibst und zusammen mit dem Hund wegrennst, sagt das dem Hund, oh Frauchen findet die Situation auch richtig blöd und hat Angst, dann muss es ja wirklich richtig schlimm sein. Deshalb gibt das dem Hund keinen Schutz, sondern macht es nur noch schlimmer. Dass du sie vor Dingen beschützt, indem du sie abschirmst oder einen Bogen läufst, ist wiederum gut und völlig in Ordnung so. Auf diese Weise gewinnt der Hund Vertrauen, dass du die Situation im Griff hast, durch das Wegrennen allerdings nicht. Wenn du in solchen Situationen ruhig und gelassen reagierst, hat das absolut nichts mit Zwang zu tun.
Nee, da gehen wohl die Meinungen auseinander. Ich bin ja nicht kreischend wild rennend mit ihr weg gerannt. Durch dss rennen konnte sie Distanz aufbauen und ist dann ja auch stehen geblieben, sodas sie beobachten kann. Bei Angst kann man keinen Hund durch die Situation zwingen. Und ich möchte keinen Hund, der Angst in einer Situstion hat und es aushalten soll Für uns hat es funktioniert. Du kannst das ja gerne anders handhaben. Bleibt ja dir überlassen .