Bevor ich aus dem Zwerg ne Zirkusattraktion mache, würde ich der Kleinen erst mal Ruhe, Frusttoleranz und Gelassenheit einprügeln, natürlich im übertragenen Sinne.
Die Kleinen neigen nämlich extrem dazu, mit einer sturen Vehemenz die Weltherrschaft an sich reißen zu wollen. Und genau damit bringen sie sich im Alltag ständig selbst in Scheiße.
(Das mit dem Einprügeln steht natürlich für Intensität und Konsequenz. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Kleinen extrem sensibel sind. Ein etwas zu strenger Ton kann dir da direkt alle Trainingserfolge zunichtemachen.)
Das Zweite wäre…
Sämtliche Positionen des Liegen trainieren. Sieh es einfach als Trockenübung für die Tierarztbesuche. Zwergspitz und Zwergpudel sind für sich genommen schon Stammgäste beim Doc. Aber die Kombination? Tja, das wird noch richtig lustig.
Ach ja, und gewöhn sie von Anfang an ordentlich an eine Tasche. Da landen die Schnuffis später sowieso hin und wieder. Und wenn so ein Fliegengewicht aus dem Arm oder der Tasche segelt, war's das ganz schnell mit den Knochen.
Ganz ehrlich?
Bei Zwergspitz x Zwergpudel holt man sich die perfekte Mischung aus Reizüberflutung (Pudel) und Kläff- bzw. Wachtrieb (Spitz) ins Haus.
(Carola wird mich töten😳)
Verpaart mit einem Körper, der gesundheitlich eh auf wackligen Beinen steht.
Das wahllose Verpaaren zweier solcher genetischen Baustellen ist für mich verantwortungslos gegenüber dem Tier.
Wer glaubt, er kauft sich da einen unkomplizierten Begleithund zum Knuddeln, liegt leider völlig daneben.