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Lisa
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 14
heute 18:50

Austausch über Erziehung

Hallo,

Ich möchte mich gerne einfach mal austauschen. Toffee ist bald 6 Monate alt und ich habe sie dann etwas über zwei Monate.
Wie kann schon „stopp“ „Nein“ „sitz“ „Platz“ „Pfote“ „hier“ „Körbchen“ verstehen.. was ist euer ultimatives Must have was ein Hund können sollte und was vielleicht im Alltag praktisch ist?
Wir üben noch die Leinenführigkeit, wie habt ihr das bei so ganz kleinen Hunden gemacht? Schneller Richtungswechsel klappt nur bedingt, habe Angst ihr versehentlich auf die Pfötchen zu treten. Wir machen es so falls sie zu schnell wird oder sogar zieht bleiben wir stehen und sagen „langsam“ und wenn sie wieder zieht holen wir sie mit der Leine ran oder gehen schnell vor ihr und dann auf sie zu das sie zurück geht also mit der Körpersprache. Wir sind noch nicht mit ihr mit Bus und Bahn gefahren, aber dafür Auto und das findet sie auch gut. Wie macht ihr das so mit euren Welpen und wie sieht euer Alltag aus? Welche situationen sind bei euch gerade Thema?
 
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Kirsten
heute 16:35
Das sich der Hund freut, wenn er mit seinem (Spitz)Namen angesprochen wird, gerne den Grund für die Ansprache erfährt und das auch so bleibt ☺️
 
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Katrin
heute 16:48
Ich habe gerade einen Welpen und neben dem Namen, komm, Sitz, Platz, bleib werden wir als nächstes Focus bzw schau mich an üben .
Lob wenn etwas richtig läuft, nicht warten bis etwas schief geht und immer korrigieren . Lieber vorher Alternativen bieten. Bei der Leinenführigkeit loben wenn es gut läuft und vor allem wenn der Hund nach dir schaut und sich nicht im Außen verliert und nicht ansprechbar ist
 
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Tina
heute 18:18
Das was hier als Erziehung tituliert wird (Überschrift), ist für mich Training/Dressur. Ein Hund der "Sitz" kann ist nicht zwangsläufig gut erzogen.
Erziehung bedeutet für mich, dass ein Hund feinfühlig und sozial in Alltagssituationen reagiert.
Der Weg dorthin ist für jedes Mensch-Hunde-Team anders.
Wichtig ist jedoch der Faktor Verhaltensübertragung. Ein Hund wird wohl kaum ruhig in einer Situation bleiben, wenn der Halter hysterisch wird.
Erziehung des Hundes beginnt am anderen Ende der Leine.
 
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Sebbi
heute 18:50
Bevor ich aus dem Zwerg ne Zirkusattraktion mache, würde ich der Kleinen erst mal Ruhe, Frusttoleranz und Gelassenheit einprügeln, natürlich im übertragenen Sinne.
Die Kleinen neigen nämlich extrem dazu, mit einer sturen Vehemenz die Weltherrschaft an sich reißen zu wollen. Und genau damit bringen sie sich im Alltag ständig selbst in Scheiße.
(Das mit dem Einprügeln steht natürlich für Intensität und Konsequenz. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Kleinen extrem sensibel sind. Ein etwas zu strenger Ton kann dir da direkt alle Trainingserfolge zunichtemachen.)

Das Zweite wäre…
Sämtliche Positionen des Liegen trainieren. Sieh es einfach als Trockenübung für die Tierarztbesuche. Zwergspitz und Zwergpudel sind für sich genommen schon Stammgäste beim Doc. Aber die Kombination? Tja, das wird noch richtig lustig.

Ach ja, und gewöhn sie von Anfang an ordentlich an eine Tasche. Da landen die Schnuffis später sowieso hin und wieder. Und wenn so ein Fliegengewicht aus dem Arm oder der Tasche segelt, war's das ganz schnell mit den Knochen.

Ganz ehrlich?
Bei Zwergspitz x Zwergpudel holt man sich die perfekte Mischung aus Reizüberflutung (Pudel) und Kläff- bzw. Wachtrieb (Spitz) ins Haus.
(Carola wird mich töten😳)
Verpaart mit einem Körper, der gesundheitlich eh auf wackligen Beinen steht.

Das wahllose Verpaaren zweier solcher genetischen Baustellen ist für mich verantwortungslos gegenüber dem Tier.

Wer glaubt, er kauft sich da einen unkomplizierten Begleithund zum Knuddeln, liegt leider völlig daneben.