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Lisa
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 13
heute 18:18

Austausch über Erziehung

Hallo,

Ich möchte mich gerne einfach mal austauschen. Toffee ist bald 6 Monate alt und ich habe sie dann etwas über zwei Monate.
Wie kann schon „stopp“ „Nein“ „sitz“ „Platz“ „Pfote“ „hier“ „Körbchen“ verstehen.. was ist euer ultimatives Must have was ein Hund können sollte und was vielleicht im Alltag praktisch ist?
Wir üben noch die Leinenführigkeit, wie habt ihr das bei so ganz kleinen Hunden gemacht? Schneller Richtungswechsel klappt nur bedingt, habe Angst ihr versehentlich auf die Pfötchen zu treten. Wir machen es so falls sie zu schnell wird oder sogar zieht bleiben wir stehen und sagen „langsam“ und wenn sie wieder zieht holen wir sie mit der Leine ran oder gehen schnell vor ihr und dann auf sie zu das sie zurück geht also mit der Körpersprache. Wir sind noch nicht mit ihr mit Bus und Bahn gefahren, aber dafür Auto und das findet sie auch gut. Wie macht ihr das so mit euren Welpen und wie sieht euer Alltag aus? Welche situationen sind bei euch gerade Thema?
 
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Carola
Beliebteste Antwort
heute 06:44
Für mich war von Anfang an das Wichtigste der Rückruf und Stopp.
Leinenführigkeit ist ebenfalls super wichtig aber das dauert meistens doch ziemlich lange und muss immer wieder und wieder geübt werden.
Sitz und Platz sind durchaus nützlich aber für mich am Anfang zweit wichtig gewesen.
Die meisten Hunde wollen lernen und tun das auch mit großer Freude.
So kann man sie beschäftigen, das Team verbessern und ihnen dabei noch viele nützliche Sachen(manchmal auch unnütze😏 ) beibringen.
Bei solchen Sachen lernen die Hunde nebenbei auch noch Impulskontrolle die aus meiner Sicht auch sehr wichtig ist. Gerade bei sehr quirligen Hunden ist das nicht immer ganz einfach aber es ist gut wenn sie es lernen.
Wichtig ist dass die Freude nicht verloren geht.
 
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Carola
heute 06:44
Für mich war von Anfang an das Wichtigste der Rückruf und Stopp.
Leinenführigkeit ist ebenfalls super wichtig aber das dauert meistens doch ziemlich lange und muss immer wieder und wieder geübt werden.
Sitz und Platz sind durchaus nützlich aber für mich am Anfang zweit wichtig gewesen.
Die meisten Hunde wollen lernen und tun das auch mit großer Freude.
So kann man sie beschäftigen, das Team verbessern und ihnen dabei noch viele nützliche Sachen(manchmal auch unnütze😏 ) beibringen.
Bei solchen Sachen lernen die Hunde nebenbei auch noch Impulskontrolle die aus meiner Sicht auch sehr wichtig ist. Gerade bei sehr quirligen Hunden ist das nicht immer ganz einfach aber es ist gut wenn sie es lernen.
Wichtig ist dass die Freude nicht verloren geht.
 
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Sarah
heute 07:24
Also unser Bruno hat bei uns zu Hause keinen Ruhepunkt gefunden ist uns immer gefolgt und das war auf Dauer irgendwann nervig beim putzen oder sonstiges und für ihn ist das ja auch Stress pur gewesen immer zu denken. Ach was passiert jetzt da haben wir zum Beispiel eine Hausleine genutzt und für bestimmte Stunden am Tag eingesetzt, die sich auf sein Körbchen beschränkt haben, besser sein Körbchen akzeptiert hat und da mittlerweile auch ohne Leine seine Ruhepol findet und dazu immer zu ihm „Decke“ gesagt. Jetzt versteht er das Decke bedeutet, dass er da hingehen muss und da findet er auch zur Ruhe und da geht er auch selbstständig drauf.
 
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Sarah
heute 07:25
Außerdem viel mit Körpersprache, Zeit und leider Geduld und Leckerlis😊😊

Sobald du etwas sagst und er macht das direkt ein leckerli
 
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Sarah
heute 07:26
Ich muss dazu sagen, bei uns funktioniert es auch nicht ganz perfekt. Bruno ist zwei Jahre alt manchmal braucht er zwei dreimal die Kommandos, aber dann klappt’s auch.
 
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Anni
heute 07:45
Huhuuu
wir haben ebenfalls einen 4,5 Monate alten Welpen.
Für uns war Ruhe lernen mit am wichtigsten und möglichst viele Situationen kennenlernen wie Auto, Bahn, Bus, mal neue Orte etc. Aber alles in Maßen.

Wir wohnen in der Stadt, daher haben wir da viel Wert drauf gelegt.
Ich finde Sachen wie Sitz und Platz auch hilfreich aber waren auch nicht das wichtigste bei uns.

Leinenführigkeit klappt auch noch nicht wirklich, da sie vor allem neue Orte viel spannender findet, Orte die sie kennt oder wo wir täglich hin gehen da klappt es schon wesentlich besser. Wir machen es aktuell auch so, dass sobald sie extrem zieht stehen bleiben bis sie zu uns kommt und anschaut und die leine locker wird. Ob das die beste Methode ist weiß ich nicht, aber bisher klappt das ganz gut das sie versteht sie soll auf uns achten.

Wir feiern dafür die kleinen Sachen, wenn es mal kurz funktioniert. Am Ende sind die ja doch noch sehr jung.

Ich merke oft das man selber auch Geduld braucht und das ist vor allem ein learning für mich.

Wir üben aktuell in kleinen Schritten das alleine sein, damit die in Zukunft auch mal paar Stunden alleine sein kann. (Bevor ich die Hundepolizei aktiv wird …. Ich rede nicht von vielen Stunden und nur in Ausnahmefällen)

Thema ist bei uns auch das sie wirklich zu jeden Hund will und auch zu jeden Menschen, was manchmal auch recht nervig ist. Wir lassen sie nicht zu jeden und Leinen Kontakt wollen wir auch vermeiden, aber bisher hat sie es noch nicht so ganz verstanden 😅
 
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Rany
heute 07:56
Für mich war das Ultimative auch bleib..... Denn stell dir mal vor ihr Seid jetzt mal auf dem Feld. Und es wird überraschend ein Traktor oder wie so oft auch ein Auto ungerechtfertigt diesen Weg entlang und dann kannst du eben sagen bleib und er würde sich auf der andern Seite absetzen. Damit man ihn eben nicht überfährt oder so das war für mich immer ganz wichtig.
 
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Nicole
heute 08:30
Für den Anfang waren für uns am wichtigsten

1. Rückruf und Abbruch (gleichwertig und ergibt sich im Alltag irgendwie auch als erstes bei uns)

2. Warte
(Sie soll zwar warten, darf sich aber ein wenig bewegen und ist nicht festgenagelt, es ist also egal, ob sie nun noch ein oder zwei Schritte vor oder zurück gegt oder in der Zeit am Wegesrand schnüffelt.)

3. Bleib
(Sie bleibt an GENAU dieser Stelle, darf aber die Körperhaltung ändern, es sei denn, es gab diesbezüglich ein anderes Signal, z. B. "Platz Bleib". Und jaaaa, eigentlich soll sie ja eh im Platz bleiben bis es aufgelöst wird. Der Unterschied ist: während alles andere auch aus der Entfernung aufgelöst werden kann, wird sie bei BLEIB immer abgeholt. Sie braucht also auf keine weiteren Anweisungen warten und kann chillen oder wenn es länger dauert auch schlafen.)

Ansonsten ergibt sich bei uns einfach alles nach und nach im Alltag. Manchmal ist es praktisch, sie um Gegenstände herum zu schicken, es ist manchmal sehr erleivhternd, wenn sie verlorene Gegenstände wiederfindet oder Dinge vom Boden aufheben kann. Aber das Allerwichtigste ist, dass sie sich im Alltag gut zurecht findet.... Öffentliche Verkehrsmittel, Leine, Straßen, laute Geräusche, spielende Kinder, Roller und Fahrräder... Für alles gibt es Verhaltensregeln, die nicht unbedingt unter einem Signal stehen, sondern sich einfach im Zusammenleben und in unserer eigenen Kommunikation nach und nach ergeben.
Und wenn sich ein Problem zeigt, dann wird der Fokus darauf gelegt und daran gearbeitet, damit wir zusammen lernen, wie wir damit am besten umgehen können. 🥰

So läuft das bei uns und so haben sich auch noch einige verbale und nonverbale Signale etabliert.

Edit: Achja! Ruhe war am Anfang ganz wichtig, das mussten wir üben. Nicht das aktive irgendwo warten, sondern in aufregenden Situationen. Anfangs standen wir 10 Minuten im Treppenhaus vor der Tür, bis wir überhaupt in den Fahrstuhl einsteigen konnten, weil Madame vor lauter freudiger Aufregung zum kläffenden Flummi mutiert ist. Erst wenn sie ganz ruhig war, ging es weiter. Wir musstdn also anfangs für jeden Weg sehr viel mehr Zeit einplanen. 😳🤣
 
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Sonja
heute 13:20
Alltagstauglichkeit sehe ich viel wichtiger als "Kommando perfekt befolgen" und Tricks... also z.b. viele Hundebegegnungen aller Grössen/Rassen, belebte Umgebungen wie z.b. Fussgängerzonen, Märkte, Cafes, Restaurants, Geschäfte, an Spielplätzen/Schulhöfen/Sportplätzen vorbei . Öffentliche Verkehrsmittel ( Rionnag ist schon mit 11 Wochen Bus gefahren) . Anti Giftköder trainung/kurs, also das dein Hund absolut nichts vom Boden und/oder Leuten (egal ob fremde oder bekannte, also alle die nicht in deinem Haushalt leben) ohne deine feigabe annimmt/frisst. Nicht jeder weis was Hunde vertragen, besonders nicht Kinder, und es ist nunmal so das bereits , bei so einen kleinen Hund kleine Mengen von z.B. Trauben, Schokolade, Gebäck/Süssigkeiten mit Zuckerersatz etc. giftig sind. Ansonsten Hundeschule besuchen,dein Hund kommt demnächst indie Pubettät und da wird zu 110% nicht mehr alles so wie davor klappen. Ein "Pubertier" kann einen HH ganz schön zur "verzweiflung" brigen egal wie gross/klein der ist...😉 daher austausch mit "leidensgenossen" ist oft hilfreich🫣😁
 
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Karin
heute 13:33
Hi, hab zwar zur Zeit keinen Welpen mehr aber die Signale sind ja gleich.
Wichtig ist das du erstmal das mit ihr lernen solltest was ihr am ehesten benötigt und das dann dementsprechend ausbaut.
Bei uns war das nach Sitz, Platz und Bleib das Deckentraining, stop und Rückruf, alleine bleiben sowie Seite . Bei kleinen Hunden finde ich Mitte noch sehr hilfreich. Dabei soll der Hund sich zwischen deine geöffneten Füße setzen. Bietet Schutz und hält andere Hunde fern. Das leinentraining habe ich noch nie mit richtungswechsel gemacht sondern immer mit stehen bleiben und körpersprachlicher Arbeit.
Funktionierte immer fabelhaft. Bus und Bahn würde ich auch noch anschließen. Dazu eignet sich sehr gut eine endhaltestelle mit netten Busfahrer. Wir durften so immer in der Pause mit dem Hund da durch gehen, mich mal setzen oder auch mal 1 station mitfahren. 👍Viel Spaß mit der kleinen. 👋
 
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Jochen
heute 16:16
"ja", "du bist ein Großer", "fein"