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Antonia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
heute 20:38

Abrufbarer Junghund

Ich brauche mal eure Tipps 🙈
Mein einjähriger Golden-Retriever-Rüde ist bei Hundebegegnungen absolut nicht abrufbar. Egal ob Leckerli, Käse, Wurst, Wienerle oder sein Lieblingsspielzeug – er reagiert auf nichts mehr. Er lässt sich überhaupt nicht ablenken und möchte um jeden Preis zu dem anderen Hund.

Ich übe bereits Orientierungstraining und verschiedene Ansätze, aber sobald ein Hund in Sicht ist, ist für ihn alles andere komplett uninteressant. 😅

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Hund gemacht und vielleicht noch Tipps, was ich ausprobieren könnte? Ich bin langsam etwas ratlos. 🐶
 
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Simone
Beliebteste Antwort
heute 18:30
Bei so hohem Erregungslevel kann das auch kontraproduktiv sein. Hab ich zumindest bei meinen Social Walks die Erfahrung gemacht.
Am Anfang kann man ganz weit hinten mit Abstand gehen und nur soweit aufrücken wie der Hund und der Besitzer sich wohlfühlen das kann man immer weiter steigern auch wie lange man dabei bleibt ist ja alles die eigene Entscheidung
 
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Petra
heute 17:55
Wenn der Reiz so stark ist, dass er nicht mehr auf dich reagieren kann, dann ist es sinnvoll den Abstand zu dem anderen Hund so zu vergrößern, das dein Hund noch ansprechbar bleibt.
So Kannst du dich dann vorarbeiten, dass du die Abstände zu anderen Hunden immer mehr verringern kannst.
Ich würde ggf. ein Markerwort einführen. Z.B.: schau, dein Hund soll dich anschauen und dafür bekommt er ein leckerli. Ggf. Mit einem kleinen leckerlispiel verbunden.
Mein Hund ist immer auf der Suche nach Wild… wenn ich merke, das er intensiv schaut kommt bei mir das Wort Pingpong, da weiß er jetzt fliegen leckerli herum, aber immer im Kontakt mit mir….
So Sachen kann man auch aufbauen. Z.B. das er mit der Nase deiner Hand folgen muss, dafür bekommt er wiederum leckerli…. Locker und spielerisch, ohne das du dem anderen Hund Aufmerksamkeit schenkst, du bist voll und ganz bei deinem Hund und machst Spaß!
Und vor allem übe es vorab, ohne das irgend ein Reiz in der Nähe ist, so freut sich dein Hund schon auf euer gemeinsames Spiel.
Wenn du nun gut im Training bist und es kommt dir ein Hund entgegen, du kannst aber nicht genügend Abstand zwischen euch bringen, dann würde ich dem aus dem Weg gehen und umdrehen.
 
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Simone
heute 17:55
Das ist komplett normaler Wahnsinn in der Pubertät am besten überhaupt kein fremd Hunde Kontakt mehr. Er hatte ja wahrscheinlich damit schon öfter Erfolge
 
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Tina
heute 17:59
Geht es denn um Abrufbarkeit im Freilauf aus einem Kontakt heraus oder die allgemeine Ansprechbarkeit an der Leine bei Begegnungen oder beides?
 
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Antonia
heute 18:00
Geht es denn um Abrufbarkeit im Freilauf aus einem Kontakt heraus oder die allgemeine Ansprechbarkeit an der Leine bei Begegnungen oder beides?
Eher um die allgemeine Ansprechbarkeit an der Leine . Wenn wir eben einen Hund schon von der Ferne sehen ..
 
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Antonia
heute 18:02
Wenn der Reiz so stark ist, dass er nicht mehr auf dich reagieren kann, dann ist es sinnvoll den Abstand zu dem anderen Hund so zu vergrößern, das dein Hund noch ansprechbar bleibt. So Kannst du dich dann vorarbeiten, dass du die Abstände zu anderen Hunden immer mehr verringern kannst. Ich würde ggf. ein Markerwort einführen. Z.B.: schau, dein Hund soll dich anschauen und dafür bekommt er ein leckerli. Ggf. Mit einem kleinen leckerlispiel verbunden. Mein Hund ist immer auf der Suche nach Wild… wenn ich merke, das er intensiv schaut kommt bei mir das Wort Pingpong, da weiß er jetzt fliegen leckerli herum, aber immer im Kontakt mit mir…. So Sachen kann man auch aufbauen. Z.B. das er mit der Nase deiner Hand folgen muss, dafür bekommt er wiederum leckerli…. Locker und spielerisch, ohne das du dem anderen Hund Aufmerksamkeit schenkst, du bist voll und ganz bei deinem Hund und machst Spaß! Und vor allem übe es vorab, ohne das irgend ein Reiz in der Nähe ist, so freut sich dein Hund schon auf euer gemeinsames Spiel. Wenn du nun gut im Training bist und es kommt dir ein Hund entgegen, du kannst aber nicht genügend Abstand zwischen euch bringen, dann würde ich dem aus dem Weg gehen und umdrehen.
Sobald der Abstand groß genug ist versuche ich ihn immer abzurufen . Manchmal klappt’s aber er möchte in dem ,, Zustand „ nicht mal leckerli haben . Lobe ihn dann eben nur mit Worten oder streicheln ..
 
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Antonia
heute 18:03
Das ist komplett normaler Wahnsinn in der Pubertät am besten überhaupt kein fremd Hunde Kontakt mehr. Er hatte ja wahrscheinlich damit schon öfter Erfolge
Ja lässt sich meistens dann nur nicht vermeiden wenn einer entgegen kommt und man nicht ausweichen kann .. 🥲 dann zieht und springt er unheimlich an der Leine ..
 
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Simone
heute 18:05
Ja lässt sich meistens dann nur nicht vermeiden wenn einer entgegen kommt und man nicht ausweichen kann .. 🥲 dann zieht und springt er unheimlich an der Leine ..
Und du lässt ihn an der Leine dann zu dem fremden Hund
 
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Antonia
heute 18:05
Und du lässt ihn an der Leine dann zu dem fremden Hund
Nein . Belohne ihn ja nicht für das Verhalten in dem Moment ..
 
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Simone
heute 18:09
Nein . Belohne ihn ja nicht für das Verhalten in dem Moment ..
Zur abgewannten Seite nehmen und vorbei gehen zügig wird eine hundeschule besucht oder hundeplatz da werden auch immer Begegnungen geübt und das die Anwesenheit fremder Hunde völlig unspektakulär sind
 
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Lisa
heute 18:14
Ja lässt sich meistens dann nur nicht vermeiden wenn einer entgegen kommt und man nicht ausweichen kann .. 🥲 dann zieht und springt er unheimlich an der Leine ..
Ok, das musst Du aushalten ( ruhig atmen, sichern). Ich würde die nächste Zeit keine fremden Hunde an der Leine an ihn ranlassen, Bogen laufen, wo es geht, weil es höflicher für Hunde ist. Aber viel Spielen im Freilauf mit Freunden, das ist echt wichtig, damit er spürt wer er ist in einer konstanten Gruppe. Auch Kontakte zu älteren Hunden fördern, die ihm vieles zeigen und ihn korrigieren/ erziehen werden. Und Geduld haben, es dauert bis er an der Leine nicht mehr reaktiv ist.