Habe jetzt Grade mal selber kurz gegoogelt, weil mein Gefühl mir gesagt hat, dass es ja durchaus unterschiedliche Dinge sind, wenn Reiswaffeln als Snack in zu großen Mengen gegessen werden oder aber es um ein Alleinfuttermittel geht. Da ist die Menge ja empfohlen hoch, dass der Tagesbedarf komplett über dieses eine Lebensmittel gedeckt wird.
Schwarze Schafe gibt es sicher immer, aber auch die wenigsten Hersteller könnten es sich leisten, dass da regelmäßig Arsenvergiftungen entstehen durch deren Futter.
Ich hatte da mal folgende Punkte zu gefunden und da auch erstmal für mich selbst ein gutes Gefühl bei.
"Um den Schutz der Tiergesundheit und die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten wurden für einzelne Schwermetalle je nach Futtermittel-Art unterschiedliche Höchstgehalte festgelegt (Richtlinie 32/2002 EG). Diese Höchstgehalte berücksichtigen nicht nur die jeweilige Futtermittelart, also etwa Zusatzstoffe oder unterschiedliche Futtermittel-Ausgangserzeugnisse (Einzelfuttermittel) und Mischfuttermittel, sondern gegebenenfalls auch unterschiedliche Zieltierarten."
(https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/futtermittel/ueberwachung/unerwuenschte_stoffe/et_schwermetalle.htm)
Zu dem ÖKO-TEST, Ausgabe 11/2024, 25 Trockenfutter für erwachsene Hunde:
"Ein Speziallabor hat die Zusammensetzung des Hundefutters analysiert und eine Vielzahl von Mineralstoffen, Aminosäuren, Fettsäuren und Vitamin D₃ bestimmt. Das Labor hat auch das Futter auf Verunreinigungen mit Schwermetallen (Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber) untersucht, jedoch keine relevanten Mengen gefunden."
(https://www.chip.de/news/Test-Ergebnis-enttaeuscht-Diese-bekannte-Hundefuttermarke-wird-mit-Note-6-abgestraft_185555716.html)
Dazu habe ich auch noch von dem Napfcheck Podcast im Kopf, dass die Vorgaben für Tierfutter oft relativ streng sind, da vieles erstmal auf Tüte, die für den menschlichen Konsum gedacht sind ausgelegt ist und Hunde da nicht immer eine eigene Kategorie haben.