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Jan
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Anzahl der Antworten 458
zuletzt 15. Mai

Ist mein Hundefutter gut?

Hier soll eine Sammlung an Inhaltsstoffen und deren Verträglichkeit mit dem Hundemagen besprochen werden. Teilt gerne die Inhaltsstoffe eures Futter und gemeinsam mit der Community können wir alle dann besprechen, was die vor und die Nachteile des Futters sind.
 
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Chloe
29. Okt. 11:26
Das ist in der EU Futtermittel Verordnung geregelt. Dazu gibt es noch einen (freiwilligen) labeling Code der fediaf. Es gab mal einen Napfcheck Podcast dazu (einen der ersten) - den kann ich nur empfehlen.
 
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Steffi
29. Okt. 11:26
Fleisch ist Fleisch, also Muskel.
Das einzige, das hier etwas abweicht ist Separatorenfleisch, also Fleisch, das vom Knochen separiert wurde
 
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Tom
29. Okt. 13:59
Die genaue rechtliche Definition findest du im sogenannten Katalog der Einzelfuttermittel.
EU 68/2013 bzw in der 767/2009.
Die kannst du ergoogeln.

Fleisch ist definiert als Skelettmuskulatur. Deshalb ist die Angabe Rindfleisch oder rindermuskelfleisch unnötig und besagt dasselbe.
Damit gehört die Muskulatur des Bewegungsapparates dazu und z.B Herz und Zunge und Kronfleisch (Zwerchfell) nicht. Obwohl es rein stofflich fast das selbe wäre bzw gleichwertig für den gesunden Hund.

In der Deklaration nehmen manche Hersteller das nicht so eng oder morgen.
Dann wird z.B von X Prozent Fleisch geredet und am Ende ist da auch noch Lunge Leber und Pansen dabei was nicht mal Muskulatur ist.
Genau genommen nicht zulässig.
 
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Steffi
30. Okt. 05:18
Ja, es gibt eine gesetzliche Regelung dafür. Ich hab die auch mal rausgesucht, aber im Moment keinen Zugriff darauf, daher kann ich’s dir leider grad nicht sagen.
Die Angabe Muskelfleisch ist ein weißer Schimmel.
 
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Tom
30. Okt. 12:19
Ja, hätte man umfangreicher drauf eingehen können.
Der Fleischbegriff ist noch an anderen Stellen definiert, aber dort nicht unbedingt rechtskräftig, va nicht EU weit.
Die EU-Gesetzgebung gibt einen Rahmen vor der dann von den Mitgliedstaaten eventuell noch ausgestaltet wird. Aber zumindest ist es schon mal definiert im Gegensatz zu anderen Dingen wie die Mehle die du angesprochen hast.
Die sehr anonyme Form wäre halt geflügelprot oder Proteinmehmehl. Sehr vieles kann als "verarbeitetes tierisches Protein bezeichnet werden".

Aber auch zB Geflügelfleischmehl ist nirgends definiert. Mit gesundem Menschenverstand stellt man sich vor, es wäre Fleisch, getrocknet und vermahlen. (gibt es auch und wird teilweise so deklariert, ist zumindest rechtlich nicht dasselbe.

Geflügelfleischmehl ist er ein Handelsname und bedeutet dass da AUCH Fleisch drin IST. In Form von Karkassen. Zusätzlich hat auch noch andere Dinge.
Geflügelmehl bedeutet nicht, dass da komplette Hühner drin sind, sondern im Unterschied zwischen Geflügelfleischmehl ist dort Fleisch als Zutat nicht zu erwarten.
Die Zutaten erfährt man nicht im Gesetz, sondern bei den Anbietern dieser Produkte.
Bei Protein oder Proteinmehl erfährt man zt noch weniger über die Rohstoffe.
 
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Tom
30. Okt. 18:59
Fleisch ist zumindest futtermittelrechtlich klar definiert.
Bei NassFutter darf übrigens auch das zugesetzte Wasser tatsächlich dem tierischen Proteinanteil angerechnet werden bei den Prozenten.
Was für mich persönlich nicht in Ordnung ist, aber ist legal.

Leute wie Anifit machen beides, die rechnen das ganze Wasser und die ganzen Innereien zum Fleisch und behaupten dann irgendwas von 90% Fleischanteil. Am Ende ungefähr die Hälfte.
Zum Teil gelogen und gemogelt, aber an der Grenze der Legalität und teilweise auch futterreckenmittelrechtlich einfach gar nicht in Ordnung.

Ich finde, man sollte da unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich zulässig ist und dem, was traurigerweise in der Realität zt rechtswidrig gelebt und umgesetzt wird.

Ich finde es gut, sich für beides zu interessieren.

Die Botschaft, dass man sich dafür (Rechtslage) eh nicht zu interessieren braucht, weil eh viel gemogelt und geschummelt wird, halte ich für nicht richtig und nicht zielführend.
Entspricht für mich einer kompletten Resignation und es ist am Ende auch teilweise verschwörungstheoretisch.

Damit provoziere ich eventuell Steffi Schmitt, die das teilweise etwas anders sieht und das ist im Moment evtl nicht ganz fair, weil sie grad evtl nicht aufwendig und ausführlich darauf reagieren kann oder möchte und anderweitig beschäftigt ist, aber dazu bestimmt was zu sagen hätte.

Das ist mein Standpunkt, aber die weitere Diskussion würde ich gerne auf einen Zeitpunkt vertagen, wo sie dann auch wieder intensiver teilnehmen kann und mit diskutieren möchte.

Wäre jetzt so mein Vorschlag.
 
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Li
1. Nov. 08:05
Genau dasselbe frage ich mich auch die ganze Zeit.
In vielen getreidefreien Hundefuttersorten ist Süßkartoffel.
Wegen des Oxalsäuregehaltes soll das Kochwasser weggeschüttet werden.
Sie sind im Hundefutter in großer Menge vorhanden und da wird ja alles zusammen verarbeitet.
Bei den Kartoffeln ist es ähnlich und beim Reis das Arsen.
Ich habe kein Trockenfutter gefunden, das für uns in Frage käme und musste notgedrungen Eins mit Süßkartoffel nehmen...🤷‍♀️
Der Hund verträgt es gut, aber auf lange Sicht weiß man halt nicht, wie die Auswirkungen sind.
 
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Alina
1. Nov. 08:22
Habe jetzt Grade mal selber kurz gegoogelt, weil mein Gefühl mir gesagt hat, dass es ja durchaus unterschiedliche Dinge sind, wenn Reiswaffeln als Snack in zu großen Mengen gegessen werden oder aber es um ein Alleinfuttermittel geht. Da ist die Menge ja empfohlen hoch, dass der Tagesbedarf komplett über dieses eine Lebensmittel gedeckt wird.
Schwarze Schafe gibt es sicher immer, aber auch die wenigsten Hersteller könnten es sich leisten, dass da regelmäßig Arsenvergiftungen entstehen durch deren Futter.
Ich hatte da mal folgende Punkte zu gefunden und da auch erstmal für mich selbst ein gutes Gefühl bei.

"Um den Schutz der Tiergesundheit und die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten wurden für einzelne Schwermetalle je nach Futtermittel-Art unterschiedliche Höchstgehalte festgelegt (Richtlinie 32/2002 EG). Diese Höchstgehalte berücksichtigen nicht nur die jeweilige Futtermittelart, also etwa Zusatzstoffe oder unterschiedliche Futtermittel-Ausgangserzeugnisse (Einzelfuttermittel) und Mischfuttermittel, sondern gegebenenfalls auch unterschiedliche Zieltierarten."
(https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/futtermittel/ueberwachung/unerwuenschte_stoffe/et_schwermetalle.htm)

Zu dem ÖKO-TEST, Ausgabe 11/2024, 25 Trockenfutter für erwachsene Hunde:
"Ein Speziallabor hat die Zusammensetzung des Hundefutters analysiert und eine Vielzahl von Mineralstoffen, Aminosäuren, Fettsäuren und Vitamin D₃ bestimmt. Das Labor hat auch das Futter auf Verunreinigungen mit Schwermetallen (Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber) untersucht, jedoch keine relevanten Mengen gefunden."
(https://www.chip.de/news/Test-Ergebnis-enttaeuscht-Diese-bekannte-Hundefuttermarke-wird-mit-Note-6-abgestraft_185555716.html)

Dazu habe ich auch noch von dem Napfcheck Podcast im Kopf, dass die Vorgaben für Tierfutter oft relativ streng sind, da vieles erstmal auf Tüte, die für den menschlichen Konsum gedacht sind ausgelegt ist und Hunde da nicht immer eine eigene Kategorie haben.
 
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Li
1. Nov. 09:02
Ich hab mal was rausgesucht, deshalb wollte ich eigentlich keine Süßkartoffel.
Das Hauptproblem sehe ich darin , dass kein Kochwasser weggeschüttet wird und die Süßkartoffeln in einer großen Menge im Hundefutter enthalten sind.
Ich denke mir schon, dass das vielleicht irgendwann zuviel wird.
Ist meine Meinung.
 
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Alina
1. Nov. 09:21
Dass sich Stoffe über längere Zeit ansammeln können, ist mir bewusst.
Anscheinend verstehe ich dann aber nicht den Unterschied genug zwischen einen erhöhten Arsengehalt und das, was als Arsenvergiftung Beschrieben wird. Da alles, was ich zu erhöhten Arsengehalt vorhin kurz gesehen hatte, direkt die Überschrift Arsenvergiftung hatte.