Hallo Moni, ich sehe das ähnlich, capper würde auch nicht dauerhaft rennen müssen, nur ein paar Strecken, aber der unterschied ist wirklich, dass ihm das etwas gibt. Er ist ein Jagdhund Mix/HSH, wir machen regelmäßig Suchspiele im Wald, die ihn mental sehr auslasten und er seine Umgebung vergisst. Dann lassen wir ihn einfach mal EINMAL im Freilauf die Wiese hochsprinten zu mir oder meinem Mann. Das geht dann mit der konzebtration und Aufmerksamkeit noch, aber es reicht nicht aus. Wenn er die Schleppleine auf einer menschenleeren Wiese bekommt, wedelt endlich das Schwänzchen. Ansonsten an der kurzen Leine ist er sehr artig, ich kann fast flüstern und er gehorcht sofort. Er läuft Fuß, aber er hat Angst. Er dreht sich wirklich dauerhaft um und checkt die Lage. Kommt dann jemand von hinten, setzt er sich brav an den Wegesrand und wartet, bis das Fahrrad zum Beispiel vorbeigefahren ist, um weiterlaufen zu können. Er macht dann keinen Mucks, kein grummeln nichts. Aber er hat einfach keine Freude. Der Auslauf mit Artgenossen in einem eingezäunten Bereich wäre einfach ideal, denn die Leine signalisiert (zum Glück) bei den meisten Menschen, ihre Hunde auch an die Leine zu nehmen, aber so kann er nie „Hallo“ sagen und die schönen Dinge auf einem Spaziergang auch erleben.
Ich kann dich schon verstehen. 😉
Und dieses, sich umdrehen und das Umfeld sondieren macht er an der Schleppleine auf freiem Feld oder gar ohne Leine auf freiem Feld nicht ?