Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Verhaltensveränderung im Urlaub

Verfasser
Ilona
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 31
heute 08:43

Verhaltensveränderung im Urlaub

Ihr Lieben Wir sind gerade im Urlaub im ländlichen Gebiet. Yuna ist hier total tiefenentspannt. Kein Ziehen an der Leine, sehr gute Ansprechbarkeit, schläft gut. Kann mit ihr am Feld laufen ohne zieherei etc. Wir wohnen ja in Berlin und da sieht ihr Verhalten etwas anders aus. Grundsätzlich hat sie eine gute Leinenführigkeit. Ist aber doch schnell hoch in der Erregung durch Hundesichtungen, Fussgänger, Radfahrer etc. Die Ansprechbarkeit ist in Berlin gut, nimmt aber ab je mehr Reizen sie ausgesetzr ist. Vorallem die Hundedichte ist in Berlin ja ne andere als hier. Hier begegne ich mal 1 bis 2 Hunde beim Gassi, in Berlin sind es ja doch erheblich mehr... So nun meine Frage an Euch: sollte ich im Alltag in Berlin was ändern? Wir gehen schon oft zu Zeiten wo weniger los ist. Aber vermeiden kann ich Reize ja gänzlich nicht. Ich freue mich sehr, das ich Yuna hier so anders erlebe. Und denke mir, das sie ja kann. Aber was kann ich von hier mit in den Alltag nehmen? Mehr Pausentage? Hier gehen wir unterschiedliche Runden. Sie darf viel schnüffeln und auch beobachten. Gerade die Tierwelt ist hier für sie interessant. Training oder Bespassung findet hier nur wenig statt. Also was meint ihr? Ich hätte gerne diese Yuna auch in Berlin.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jörg
14. Mai 18:08
Das ist wie Urlaub für ihr Nervensystem scheinbar, ich kann mir vorstellen das es in Berlin sehr anstrengend ist.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
14. Mai 18:10
Also Urlaub scheint Urlaub zu sein
Da wurde auch keiner angepöbelt
Immer schön durch Renesse
Und das war voll auch mit Hunden
Ganz gechillt
Völlig anders als zu Hause ☺️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
14. Mai 19:54
Das geht mir genauso. Beim Gassi hab ich den Rundum Blick....🤣🤣
👍ich auch …😃
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
14. Mai 20:27
Das ist wie Urlaub für ihr Nervensystem scheinbar, ich kann mir vorstellen das es in Berlin sehr anstrengend ist.
Mmh, kommt drauf an: Wir wohnen am Ku‘damm (allerdings am unprätentiösen Ende…😬) und da is schon einiges los. Aber kaum biegt man in ne Seitenstraße ab, wird’s ruhig. Allerdings ist Polli auch total gechillt: deren größtes Problem ist, dass sie die runtergefallene Pizza bei der Pizzeria an der Ecke aus erstes findet!😫 … sie läuft halt auch da frei.

Zum Gassi geht’s um die Ecke in ein paar Gärten, da treffen wir fast nie jemanden. Und auch im Park gibt’s halt die „Autobahn“ direkt am Ast oder eben die Hintertüren an den Gebüschen entlang…

Klar, Polli ist auch echt ein ruhiges Gemüt, da haben wir echt Glück.
Aber wenn wir z.B. in MV im Garten sind, mutiert sie auch zum Hofhund und hat damit schon echt ordentlich zu tun! Da hat sie dann echt ne Aufgabe!!!
In Berlin hat sie da längst aufgegeben…

Will sagen: klar, das Umfeld gibt den Rahmen vor. Aber der jeweilige Mensch definiert zu einem großen Grad den Stress-Level…🥴

Und auch wenn Großstadt: Es lassen sich prima Ecken mit allen möglichen Reiz-Niveaus zum Üben finden!
Auch Polline war am Anfang mit einem deutlich anderen Stress-Level unterwegs, nur hat man es ihr nicht über Problem-Verhalten angemerkt, sie war halt „auf Durchzug“.
Nach 4 Jahren ist sie da nur noch gechillt!
Nur Mut und vielleicht öfter mal die Stadt gemeinsam einfach um sich „rum branden“ lassen…
 
Beitrag-Verfasser
Marie
14. Mai 20:43
Ganz ehrlich?
Ich bin fest davon überzeugt ,wenn der Hund etwas dazu sagen könnte ob er in der Stadt oder auf dem Land leben möchte,wäre die Antwort,Land !!!!
Unsere Hunde "ertragen " das Stadtleben, glücklich sind sie damit sicher nicht !
Zuviel Reize,Stress usw.,darauf würden sie sicher gern verzichten!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
14. Mai 21:58
Ganz ehrlich? Ich bin fest davon überzeugt ,wenn der Hund etwas dazu sagen könnte ob er in der Stadt oder auf dem Land leben möchte,wäre die Antwort,Land !!!! Unsere Hunde "ertragen " das Stadtleben, glücklich sind sie damit sicher nicht ! Zuviel Reize,Stress usw.,darauf würden sie sicher gern verzichten!
So pauschal würde ich Dir da definitiv widersprechen!

Es kommt immer (wie eigentlich bei allem) auf den jeweiligen Hund an…

Polli wäre definitiv unglücklicher, wenn man ihr die Reste der menschlichen Zivilisation (sprich: runtergefallene Döner, weggeworfene Pausenbrote etc) wegnehmen würde. Sie profitiert da definitiv von der Anonymität der Stadt: auf dem Dorf wäre sie schon längst erwischt & verscheucht!
Und Wald findet sie für ne Weile ganz nett, hat dann aber nach nem Tag im Wald definitiv die Nase voll… da wird sich dann nur noch ne Kuhle gescharrt und beleidigt geguckt, wann‘s endlich wieder nach Hause geht.🥴

Mag aber auch an ihrem vorherigen Leben als Strassenhund liegen, dass sie da die entsprechende Dickfelligkeit für das Stadtleben mitbringt…
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katharina
heute 05:51
Da hilft wohl nur eins: aufs Land ziehen für den Hund 😀😉😁
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia 🐾Nero
heute 06:58
So pauschal würde ich Dir da definitiv widersprechen! Es kommt immer (wie eigentlich bei allem) auf den jeweiligen Hund an… Polli wäre definitiv unglücklicher, wenn man ihr die Reste der menschlichen Zivilisation (sprich: runtergefallene Döner, weggeworfene Pausenbrote etc) wegnehmen würde. Sie profitiert da definitiv von der Anonymität der Stadt: auf dem Dorf wäre sie schon längst erwischt & verscheucht! Und Wald findet sie für ne Weile ganz nett, hat dann aber nach nem Tag im Wald definitiv die Nase voll… da wird sich dann nur noch ne Kuhle gescharrt und beleidigt geguckt, wann‘s endlich wieder nach Hause geht.🥴 Mag aber auch an ihrem vorherigen Leben als Strassenhund liegen, dass sie da die entsprechende Dickfelligkeit für das Stadtleben mitbringt…
Du darfst dabei aber auch nicht vergessen, dass es wiederholt und messbar belegt ist, dass Menschen in der Stadt höheren, chronischen Stress erfahren. Man kann sogar zeigen, dass bei Menschen in der Stadt Gehirnregionen für Stress und Gefahrenverafbeitung stärker aktiv sind.
Das wirkt sich alles auf Blutdruck, Cortisol usw aus, auch wenn man es nicht bewusst wahrnimmt.
Besonders belastend wird dabei Lärm eingestuft.

Wie stark dies bei anderen Säugetieren ausgeprägt ist lässt sich nur erahnen. Gerade Hunde, deren Wahrnehmung so viel sensibler ist, könnte das schon stark belasten. Wenn man dann noch reizoffene Rassen nimmt, die wortwörtlich dazu gezüchtet wurden weite Räume zu überblicken und auf kleinste Veränderungen in der Umwelt zu reagieren, dann kann man spekulieren, dass sie chronischen Stress erfahren.

Stadt ist aber natürlich auch nicht gleich Stadt. Wie du sagst, entscheidend ist der Lärmpegel, Zugang zu Grünflächen usw. Auch bei Menschen macht das messbare Unterschiede.
Allerdings muss man da glaube ich schon ein bisschen achtsamer und aktiver Erholungsräume aufsuchen und auch das Verhalten des Hundes richtig einsortieren.

Meiner ist in einem etwas urbanerem, aber ruhigen Wohngebiet zum Beispiel grundsätzlich entspannter, als in der schönen Waldrandlage. Aber Frankfurt City wäre auch nichts für ihn.
Ich habe in Frankfurt City sehr entspannte Hunde gesehen, allerdings war da der Übergang zur Apathie schwer zu differenzieren.

Ich würde zum Beispiel niemandem raten einen reizoffenen und vom Nervenkostüm zu Stress neigenden Hütehund in der City zu halten. Wenn man die Wahl hat einen Welpen beim Züchter auszuwählen, dann gibt es auf jeden Fall Rassen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie mit dem Trubel klar kommen. Am Ende geht es ja immer um Wahrscheinlichkeiten.
Komischerweise ist für viele ein HSH in der Stadt ein NoGo. Dabei empfinde ich HSH als so ziemlich die entspanntesten und gemütlichsten Hunde überhaupt, solange sie keine Gefahr vermuten. Wer ein großes Grundstück hat kann vielleicht einem HSH in der Stadt ein besseres Umfeld bieten, als jemand mit einer kleinen Wohnung ohne Balkon und Garten im Dorf.

Am Ende finde ich es aber immer wichtig, dass man das Individuum vor sich betrachtet und die beste Entscheidung trifft. Ich selber kenne Fälle, in denen sowohl Katzen, als auch Hunde aus der Stadt aufs Land vermittelt wurde, weil es den Tieren deutlich besser in ländlicher Umgebung ging. Das hat man gesehen, da musste man kein Cortisol messen, das war zweifelsfrei.

In anderen Fällen klappt das Leben in der Großstadt, wenn man vielleicht nicht direkt an der Hauptstraße wohnt, genügend Erholungsräume zur Verfügung stehen und man einen Hund hat, den Umweltreize nicht sonderlich interessieren.
 
Beitrag-Verfasser
Ilona
heute 08:29
Du darfst dabei aber auch nicht vergessen, dass es wiederholt und messbar belegt ist, dass Menschen in der Stadt höheren, chronischen Stress erfahren. Man kann sogar zeigen, dass bei Menschen in der Stadt Gehirnregionen für Stress und Gefahrenverafbeitung stärker aktiv sind. Das wirkt sich alles auf Blutdruck, Cortisol usw aus, auch wenn man es nicht bewusst wahrnimmt. Besonders belastend wird dabei Lärm eingestuft. Wie stark dies bei anderen Säugetieren ausgeprägt ist lässt sich nur erahnen. Gerade Hunde, deren Wahrnehmung so viel sensibler ist, könnte das schon stark belasten. Wenn man dann noch reizoffene Rassen nimmt, die wortwörtlich dazu gezüchtet wurden weite Räume zu überblicken und auf kleinste Veränderungen in der Umwelt zu reagieren, dann kann man spekulieren, dass sie chronischen Stress erfahren. Stadt ist aber natürlich auch nicht gleich Stadt. Wie du sagst, entscheidend ist der Lärmpegel, Zugang zu Grünflächen usw. Auch bei Menschen macht das messbare Unterschiede. Allerdings muss man da glaube ich schon ein bisschen achtsamer und aktiver Erholungsräume aufsuchen und auch das Verhalten des Hundes richtig einsortieren. Meiner ist in einem etwas urbanerem, aber ruhigen Wohngebiet zum Beispiel grundsätzlich entspannter, als in der schönen Waldrandlage. Aber Frankfurt City wäre auch nichts für ihn. Ich habe in Frankfurt City sehr entspannte Hunde gesehen, allerdings war da der Übergang zur Apathie schwer zu differenzieren. Ich würde zum Beispiel niemandem raten einen reizoffenen und vom Nervenkostüm zu Stress neigenden Hütehund in der City zu halten. Wenn man die Wahl hat einen Welpen beim Züchter auszuwählen, dann gibt es auf jeden Fall Rassen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie mit dem Trubel klar kommen. Am Ende geht es ja immer um Wahrscheinlichkeiten. Komischerweise ist für viele ein HSH in der Stadt ein NoGo. Dabei empfinde ich HSH als so ziemlich die entspanntesten und gemütlichsten Hunde überhaupt, solange sie keine Gefahr vermuten. Wer ein großes Grundstück hat kann vielleicht einem HSH in der Stadt ein besseres Umfeld bieten, als jemand mit einer kleinen Wohnung ohne Balkon und Garten im Dorf. Am Ende finde ich es aber immer wichtig, dass man das Individuum vor sich betrachtet und die beste Entscheidung trifft. Ich selber kenne Fälle, in denen sowohl Katzen, als auch Hunde aus der Stadt aufs Land vermittelt wurde, weil es den Tieren deutlich besser in ländlicher Umgebung ging. Das hat man gesehen, da musste man kein Cortisol messen, das war zweifelsfrei. In anderen Fällen klappt das Leben in der Großstadt, wenn man vielleicht nicht direkt an der Hauptstraße wohnt, genügend Erholungsräume zur Verfügung stehen und man einen Hund hat, den Umweltreize nicht sonderlich interessieren.
Dem kann ich nur zustimmen ich wohne zwar in Berlin aber im Randbezirk. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, yuna mit zum Kudamm zu nehmen oder zum Alexander Platz. Das stresst mich ja schon. Ich hab letztens ein Podcast gehört der sich um Genetik und Epigenetik drehte. Sehr interessant war , das zwar bestimmte Dinge in den Genen sind, sie aber trotzdem nicht zum Vorschein kommen müssen. Siehe Yuna. Labrador. Denkt man, sie würde glatt ins Wasser springen. Pustekuchen. Die findet Wasser so Semi gut. Man muss wirgklich individuell schauen. Da Yuna schon reizoffener ist als zb ihr Bruder, spare ich mir einfach bestimmte Dinge.
Für mich ist es so, das ich mal schaue, wie oder ob ich diese Entspanntheit die sie hier hat, übertragen kann in unserem Alltag. Wird jetzt nicht 1 zu 1 gehen, aber mal schauen was geht. Vielleicht kann ich ihr das Leben ja doch moch an der einen oder anderen Stelle leichter machen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
heute 08:39
Du darfst dabei aber auch nicht vergessen, dass es wiederholt und messbar belegt ist, dass Menschen in der Stadt höheren, chronischen Stress erfahren. Man kann sogar zeigen, dass bei Menschen in der Stadt Gehirnregionen für Stress und Gefahrenverafbeitung stärker aktiv sind. Das wirkt sich alles auf Blutdruck, Cortisol usw aus, auch wenn man es nicht bewusst wahrnimmt. Besonders belastend wird dabei Lärm eingestuft. Wie stark dies bei anderen Säugetieren ausgeprägt ist lässt sich nur erahnen. Gerade Hunde, deren Wahrnehmung so viel sensibler ist, könnte das schon stark belasten. Wenn man dann noch reizoffene Rassen nimmt, die wortwörtlich dazu gezüchtet wurden weite Räume zu überblicken und auf kleinste Veränderungen in der Umwelt zu reagieren, dann kann man spekulieren, dass sie chronischen Stress erfahren. Stadt ist aber natürlich auch nicht gleich Stadt. Wie du sagst, entscheidend ist der Lärmpegel, Zugang zu Grünflächen usw. Auch bei Menschen macht das messbare Unterschiede. Allerdings muss man da glaube ich schon ein bisschen achtsamer und aktiver Erholungsräume aufsuchen und auch das Verhalten des Hundes richtig einsortieren. Meiner ist in einem etwas urbanerem, aber ruhigen Wohngebiet zum Beispiel grundsätzlich entspannter, als in der schönen Waldrandlage. Aber Frankfurt City wäre auch nichts für ihn. Ich habe in Frankfurt City sehr entspannte Hunde gesehen, allerdings war da der Übergang zur Apathie schwer zu differenzieren. Ich würde zum Beispiel niemandem raten einen reizoffenen und vom Nervenkostüm zu Stress neigenden Hütehund in der City zu halten. Wenn man die Wahl hat einen Welpen beim Züchter auszuwählen, dann gibt es auf jeden Fall Rassen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie mit dem Trubel klar kommen. Am Ende geht es ja immer um Wahrscheinlichkeiten. Komischerweise ist für viele ein HSH in der Stadt ein NoGo. Dabei empfinde ich HSH als so ziemlich die entspanntesten und gemütlichsten Hunde überhaupt, solange sie keine Gefahr vermuten. Wer ein großes Grundstück hat kann vielleicht einem HSH in der Stadt ein besseres Umfeld bieten, als jemand mit einer kleinen Wohnung ohne Balkon und Garten im Dorf. Am Ende finde ich es aber immer wichtig, dass man das Individuum vor sich betrachtet und die beste Entscheidung trifft. Ich selber kenne Fälle, in denen sowohl Katzen, als auch Hunde aus der Stadt aufs Land vermittelt wurde, weil es den Tieren deutlich besser in ländlicher Umgebung ging. Das hat man gesehen, da musste man kein Cortisol messen, das war zweifelsfrei. In anderen Fällen klappt das Leben in der Großstadt, wenn man vielleicht nicht direkt an der Hauptstraße wohnt, genügend Erholungsräume zur Verfügung stehen und man einen Hund hat, den Umweltreize nicht sonderlich interessieren.
Da sagst Du was: „achtsamer & aktiver“…😀

Ich wohne jetzt auch schon 30 Jahre in der Großstadt (vorher in Kleinstadt aufgewachsen) und ich merke am mir selber, wie mir die Stadt manchmal auf den Keks geht und ich dann wirklich aktiv dran arbeiten muss! Deswegen hab ich mir Rückzugsmöglichkeiten (Segelboot, Garten…) geschaffen, die dafür sorgen, dass ich mich in meiner Hinterhofwohnung (Innenhof mit 10m Durchmesser, Sonne nur im Sommerhalbjahr) denn doch richtig wohl fühle. Und es immer wieder genieße, dass ich alles (sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, Theater, Kino etc.) in 10-15 Minuten LAUFweite habe.

Als Polli 2-jährig aus Spanien kam, lebte sie bei einer Pflegefamilie am Kotti… da wo Berlin so richtig laut & dreckig ist. Da war sie definitiv nahe der Apathie… siehe Foto vom Probespaziergang: einfach Motto „Ohren auf Durchzug und ich mach mein Ding“.
Aber mich hat da schon die Fähigkeit, auch mit solch einer Stressituation einen Weg zu finden, trotz neuem Umfeld, Lebensumständen usw., echt beeindruckt!
Nebenbei bemerkt: sie ist ein Mix aus 4 verschiedenen Hütehund-Rassen, davon 50% Aussi (bzw. Carea Leones, ein Vorläufer des Aussis).
Das Video ist der Hund aktuell in der Stadt, da is sie echt relaxt und auch an allem Möglichen interessiert.
Auf’m Ku’damm muss ich dann immer aufpassen, dass sie sich nicht irgendwo verschlumpft: wenn dann irgendwann mehr Menschen zwischen uns sind, kriegt sie dann Orientierungsprobleme („Mist, wo is meine Herde hin?“)… sie is dann aber mit nem Pfiff auch schnell wieder im Lot.😀

Klar, wenn man aussucht, sollte man schon nach der Rasse gehen. Aber ich möchte auch da ermutigen, genau nach dem jeweiligen Individuum und dessen Prägung zu schauen…

PS: HSH haben wir hier auch ne Handvoll, allerdings in Pollis 2. Heimat in Karlshorst, eher einem Randbezirk von Berlin. Die sind aber durchweg eher angespannt auf der Gassi-Runde und einer hat hier auch kürzlich einen anderen Hund getötet.
Ich glaube, die sind nur so entspannt, wenn sie IHR Areal haben, für das sie zuständig sind. Und das sollte mehr als ne Etagenwohnung sein. Gassi braucht’s dann wohl auch eher weniger…🥴