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Verfasser
Steffie
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zuletzt 25. Okt.

Angst raus zu gehen

Hallo,

Ich bin neu hier und hoffe das passt hier.

Ich habe seit April einen Schäferhund Mischling. Über seine Hintergrund geschichte weiß ich nichts.

Er kam, laut Geburtsdatum mit knapp 3 Monaten zu uns. War da schon sehr ängstlich, ich dachte aber das wäre am Anfang normal, neue Familie neue Umgebung usw.

Ich hab dann irgendwann festgestellt das ihm das wohl bleibt. Er hat allerdings wirklich super Fortschritte gemacht. Mittlerweile ist er 9 Monate alt.

Bis vor fast zwei Monaten ein kleiner unangeleinter Mathäser zugeschnappt hat, Besitzer weit und breit nicht zu sehen 🙈.

Wir sind an einem Punkt an dem er nur noch bis zur Treppe geht er traut sich absolut nicht weiter, ich verzweifle, er kann doch nicht gar nicht gassi gehen....vor zwei Tagen habe ich ihn mit Käse, mehr oder weniger die treppe runter gelockt, wir waren dann auch draußen aber das hat kein zweites mal geklappt.

Es kommt bald eine Hundetrainerin ich hoffe wir kriegen das wieder hin aber vielleicht hat jemand ja ähnliche Situationen erlebt und hat Tipps?

Ihn einfach hinter mir her ziehen tue ich nicht. Einmal habe ich ihn die treppe runter getragen und dann kam die Nachbarin raus, er hat mittlerweile 23kg, wenn da mal was schief geht sind wir beide eventuell verletzt.

Bin über jeden sinnvollen Tipp dankbar 🙏
 
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Sonja
23. Okt. 00:36
So gut wie gar nicht kommen wir aus dem Haus. Das ist es ja was mich verzweifeln lässt 🙈. Ich kann ihn die Treppe nicht runter zerren oder ziehen, da würde er sich verletzten, heute hat er sich auf den bauchgelegt, ich habe noch etwas gezogen bis er mit den Pfoten auf der ersten Stufe war, keine Chance. Ich hab bis jetzt alles versucht, Leckerli, Spielzeug, spielerisch alles mögliche, er weigert sich die Treppe runter zu gehen. Es sind maximal 7 Stufen, dann kommt der Aufzug.
Hmm ich bin jetzt etwas verwirrt : Treppe oder Aufzug oder beides🤔. Also ist es etwa so; Wohnungstür raus, dann ca 7 Stufen zum Aufzug , und dann mit Aufzug runter zur Haustür? 🤔.... wenn das so ist : hast mal darüber nachgrdacht das es womöglich gar nicht die "Begegnung mit dem freilaufenden Hund" war SONDERN die Treppe die ihm "Angst" macht. 🤔 Vielleicht ist er mal gerutscht, hat sich gestossen ohne das du es bemerkt hast etc.. , vielleicht spieglt sich etwas vielleicht riecht sie seltsam, vielleicht ist die ihm zu glatt etc etc... hast du es schon mal mit einer "Rampe" versucht oder auch mit rutschfesten unterlagen auf den Stufen. Da kannst z.b. mit zwei + Fussmaten/Teppischstücken arbeiten die du auf die stufen legst , und so Stufe für Stufe gehst/aufbaust...
 
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Sonja
23. Okt. 01:33
Hmm ich bin jetzt etwas verwirrt : Treppe oder Aufzug oder beides🤔. Also ist es etwa so; Wohnungstür raus, dann ca 7 Stufen zum Aufzug , und dann mit Aufzug runter zur Haustür? 🤔.... wenn das so ist : hast mal darüber nachgrdacht das es womöglich gar nicht die "Begegnung mit dem freilaufenden Hund" war SONDERN die Treppe die ihm "Angst" macht. 🤔 Vielleicht ist er mal gerutscht, hat sich gestossen ohne das du es bemerkt hast etc.. , vielleicht spieglt sich etwas vielleicht riecht sie seltsam, vielleicht ist die ihm zu glatt etc etc... hast du es schon mal mit einer "Rampe" versucht oder auch mit rutschfesten unterlagen auf den Stufen. Da kannst z.b. mit zwei + Fussmaten/Teppischstücken arbeiten die du auf die stufen legst , und so Stufe für Stufe gehst/aufbaust...
Würde auch folgendes versuchen: Nimm eine etwas lägere Leine also Schleppleine, (resp. verlängere die Führleine). Leine den Hund an und gehe ganz selbstverständlich ohne zurückzublicken und/oder den Hund zu locken die Stufen runter und setze dich hin. Warte einfach bis der Hund zu dir kommt, Leine ohne spannung, resp. auf den Boden/Stufen liegend. Irgend wann ( vielleicht nach 10 Minuten vielleicht nach einer stunde ) ... wird der Hund zu dir konnen...lobe/belohne jede Stufe die er nimmt, aber lass ihm einfach die Zeit , also nicht an der Leine ziehen, verbal locken/rufen etc..Mach dich für ihn interssant, während du auf der Treppe sitzt, egal ob nun mit seinem Lieblibgsspielzeug spielst, Leckerlis runschiebst, Käse isst, singst oder jodelst 😉... also mach irgend was "konisches" das seine neugierde erweckt ..(.auch wenn die Nachbaren darüber tuschelln wie du dich zum Affen machst etc.🤗🤪..)
 
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Steffie
23. Okt. 09:54
Kann es sein daß er ein Problem mit der Treppe hat? und gar nicht mit dem raus gehen selbst? Vielleicht hat er sich mal weh getan,oder ausgerutscht. Immer bekommt man auch nicht alles mit. Ist nur so ein Gedanke .
Es kam eine Nachbarin aus der Tür, zu der tür schaut er auch immer, wahrscheinlich hat er sich erschrocken. Hier im Haus ist immer die "Gefahr" das jemand raus kommt
 
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Steffie
23. Okt. 09:55
Hmm ich bin jetzt etwas verwirrt : Treppe oder Aufzug oder beides🤔. Also ist es etwa so; Wohnungstür raus, dann ca 7 Stufen zum Aufzug , und dann mit Aufzug runter zur Haustür? 🤔.... wenn das so ist : hast mal darüber nachgrdacht das es womöglich gar nicht die "Begegnung mit dem freilaufenden Hund" war SONDERN die Treppe die ihm "Angst" macht. 🤔 Vielleicht ist er mal gerutscht, hat sich gestossen ohne das du es bemerkt hast etc.. , vielleicht spieglt sich etwas vielleicht riecht sie seltsam, vielleicht ist die ihm zu glatt etc etc... hast du es schon mal mit einer "Rampe" versucht oder auch mit rutschfesten unterlagen auf den Stufen. Da kannst z.b. mit zwei + Fussmaten/Teppischstücken arbeiten die du auf die stufen legst , und so Stufe für Stufe gehst/aufbaust...
Also wir gehen aus der Wohnungstür, dann kommen 7 stufen, dann in den aufzug und dann zur Haustür nach drausen. Er ist die schon 1000 mal gelaufen, aufeinmal nicht mehr
 
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Sonja
23. Okt. 14:00
Also wir gehen aus der Wohnungstür, dann kommen 7 stufen, dann in den aufzug und dann zur Haustür nach drausen. Er ist die schon 1000 mal gelaufen, aufeinmal nicht mehr
Dann war warscheinlich dort irgend was.....uns Menschen fallen oftnals irgendwelche Kleinigkeiten/Veränderungen etc. nicht auf.....Hunde sind um vieles sensibler ala wir mit ubseren abgestimpftennSinnen.und vermute ( bez.deiner Beschreibung) eher das es eher diese Passge ist die ihm "Angst" macht. Oftmals haben Junghunde in dem alter, also anfang Pubertät, eine "Spookie Phase"
 
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Sonja
23. Okt. 14:07
Es kam eine Nachbarin aus der Tür, zu der tür schaut er auch immer, wahrscheinlich hat er sich erschrocken. Hier im Haus ist immer die "Gefahr" das jemand raus kommt
Gut möglich, und vielleicht bist zudem auch selbst unvewusst unsicher und überrtägst das auf den Hund. Versuche den gedanken ..." es kann jederzeit wer rauskommen..." zu verdrängen/ignorieren. Du "kennst" ja wahrscheonlich auch den ungefährennTagesablauf deiner Nachbarn, (man bekommt es ja meist so nebenbei mit😉) . Gehe also zu Zeiten in denen es eher unwahrscheinlicher ist, dass; ...plötzlich wer rauskommt..."🙃
 
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Marie
23. Okt. 15:13
Gut möglich, und vielleicht bist zudem auch selbst unvewusst unsicher und überrtägst das auf den Hund. Versuche den gedanken ..." es kann jederzeit wer rauskommen..." zu verdrängen/ignorieren. Du "kennst" ja wahrscheonlich auch den ungefährennTagesablauf deiner Nachbarn, (man bekommt es ja meist so nebenbei mit😉) . Gehe also zu Zeiten in denen es eher unwahrscheinlicher ist, dass; ...plötzlich wer rauskommt..."🙃
Gäbe ja auch noch die Möglichkeit sich mit den Nachbarn bekannt zu machen !
Man kann nicht immer einplanen wann,wer kommt !
Das ist ja auch für alle stressig!
Einfach mal mit den Nachbarn reden, vielleicht gibt's mal ein Leckerchen oder ne Streicheleinheit,vorausgesetzt beide Seiten wollen das.
 
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Annett
23. Okt. 15:35
Der Hund kam mit knapp 3 Monaten zu dir. Das ist ein normales Alter, wo auch Züchter die Welpen abgeben. Mich macht jetzt stutzig, wieso du über seine Hintergrundgeschichte nichts weißt.🤷‍♀️Kommt der Hund denn aus dem Tierschutz, oder hast du ihn von einem Hinterhofvermehrer gekauft? Das könnte beispielsweise dieses Verhalten erklären. Ich befürchte aber schon, dass auch dein Verhalten (natürlich unbewusst) in solchen Situationen schuld daran ist, dass dieses Verhalten des Hundes immer schlimmer wird. Der Hund ist seit 6 Monaten bei dir! Das ist zwar noch nicht ewig, aber schon eine angemessene Zeit, in der das richtige Training durchaus Früchte tragen kann. Da sollte das Problem sich schon deutlich gebessert haben, wenn du richtig damit umgehst. Wie wurde ja hier schon von einigen beschrieben. Ein Schäferhundmischling ist ja nun in dem Alter kein Zwerg mehr. Wenn ihn da ein kleiner Malteser mal zwickt, sollte das eigentlich nicht solche Folgen haben, schon gar nicht im Haus. Warum hast du nicht schon eher einen Hundetrainer hinzugezogen, wenn du mit den Problemen nicht klarkommst? Auch dass der Hund bisher (mit nun schon 9 Monaten) noch keine Hundekontakte hatte, kann das Problem verstärken. Hunde brauchen von Anfang an den Kontakt mit anderen, möglichst souveränen gut sozialisierten Hunden, um ordentlich mit anderen Hunden interagieren zu können. Ermöglichst du das nicht, wird er sehr wahrscheinlich Probleme mit anderen Hunden haben/ bekommen. Das kann sich je nach Charakter des Hundes in Unsicherheit, Angst, oder auch Aggression äußern. Ich denke aber, dass dieses Verhalten im Haus, dass er nicht raus möchte, auch noch andere Ursachen haben muss. Wenn er ein Tierschutzhund ist, könnte er z.B. auch einfach Angst vor Treppen haben, wenn er diese nie richtig kennengelernt hat. Nach 6 Monaten bei dir sollte dieses Problem bei richtiger Unterstützung aber eigentlich behoben sein. Wir kennen dich hier alle nicht persönlich und damit können wir auch deinen Umgang mit dem Hund nicht einschätzen. Das wäre aber wichtig, um hier die richtigen Tipps zu geben. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, dass du dir wirklich zeitnah einen guten Hundetrainer besorgst. Und damit meine ich nicht nur, dass du in eine Hundeschule gehen solltest, sondern der Trainer muss dich zu Hause im Umgang mit dem Hund beobachten, um dir die richtigen Tipps geben zu können.
 
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Petra
23. Okt. 16:29
Mal die anderen Situationen, die du beschreibst beiseite gelegt…
Ist es vielleicht möglich, dass er die Stufen nicht gut erkennen kann?
Wäre zwar komisch, das dies plötzlich so ist, aber ich würde das nicht ausschließen.
Viele Hunde haben bei weißen/ hellen (hellblau) Stufen ein Problem.
War jetzt nur so ein Gedanke.
Nachtrag: habe gerade gelesen, dass auch andere schon die Treppe selbst in Verdacht haben!😁
 
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Simone
23. Okt. 17:00
So gut wie gar nicht kommen wir aus dem Haus. Das ist es ja was mich verzweifeln lässt 🙈. Ich kann ihn die Treppe nicht runter zerren oder ziehen, da würde er sich verletzten, heute hat er sich auf den bauchgelegt, ich habe noch etwas gezogen bis er mit den Pfoten auf der ersten Stufe war, keine Chance. Ich hab bis jetzt alles versucht, Leckerli, Spielzeug, spielerisch alles mögliche, er weigert sich die Treppe runter zu gehen. Es sind maximal 7 Stufen, dann kommt der Aufzug.
Und diese 7 Stufen muss er eben getragen werden es gibt extra trage hilfen es ist unverantwortlich nicht mindestens 3 mal am Tag Gassi zu gehen und tierschutz widrig. Es muss immer möglich sein sein Hund zu tragen er kann immer krank werden oder durch das Alter keine Treppen mehr laufen können. Macht er dann in die Wohnung]? Auf die Angst darf man gar nicht eingehen deshalb ist das ja so eskaliert