Das klingt wirklich nach einem harten Fall. Also weil ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, der Hund muss doch Geschäfte machen, Wiesen erschnüffeln, ein paar Außenreize erleben dürfen um sich zu entwickeln...
Ich weiß nicht wie viel das hilft, aber hatte das Beispiel beim Tierarzt, meine wollte nicht in den Behandlungssraum, sie ist umgedreht, abgebogen, gestoppt usw. Mir wurde auch von einer Trainerin gesagt, die einmal mit dabei war, sehr viel läuft über meine Körpersprache. Wenn ich dort selbst rein laufe wie ein Schlückchen Wasser und sofort weich werde, weil mein Hund stehen bleibt/ich den kleinsten Zug auf der Leine keinesfalls dulden kann und direkt nachgebe, sei das nicht gut. Ich hatte paar Runden im Wartebereich gedreht und mehrere Anläufe ins Zimmer gemacht und wurde immer bestimmter und "fester", Rücken gerade und Brust raus und mein Hund ist mir gefolgt und nicht mehr abgebogen oder stehen geblieben. Ist halt aber natürlich ein Unterschied, wir konnten uns in dem Setting nicht Ewigkeiten Zeit nehmen und uns vor das Behandlungszimmer setzen und warten bis sie freiwillig ein geht. Es hat aber funktioniert, dass sie sich seither nicht mehr so sehr vorm Behandlungsraum drückt und es immer besser wird.
Ja ich frage mich manchmal ob es vielleicht an mir liegt. Wobei ich immer das selbe mache, da ist keine Unsicherheit dabei, zumindest nicht bewusst 😅. Nur die Hoffnung das es klappt.