Nee, da bin ich anderer Meinung, sorry. Mein Dad war Polizist, hatte also beruflich auch mit dem Thema zu tun. Da meine Mutter sehr früh gestorben ist, tat er sich als alleinerziehender Vater etwas schwer, war Anfang der 80er Jahre. Er hat mal gesagt, es wäre ihm lieber, wenn wir Zuhause in seinem Beisein zum ersten Mal Zigaretten und Alkohol probieren, als wenn wir es heimlich irgendwo täten. Denn dann würden wir es wahrscheinlich übertreiben und in der Kleinstadt hätte er es sowieso erfahren.
Das Verbot reizt Jugendliche einfach mehr, als wenn es legitim ist. Muss sagen, das war eine gute Entscheidung von ihm, weder mein Bruder noch ich haben es je übertrieben und haben eine gesunde Einstellung dazu. Hätte ich Kinder, dann hätte ich es wohl ähnlich wie mein Dad gemacht.
Du das ist auch eine gute Einstellung von deinem Vater gewesen. Aber ich glaube nicht das er die selbe Einstellung zu härteren dingen hätte. Genauso wenig glaube ich das dein Vater nicht der selben Einstellung wäre wo es dann um straff Taten geht. Es geht auch nicht um das Verbot es geht darum das jugendliche die Auswirkung sehen wenn sie es übertreiben. Ich sag nichts dagegen wenn ein 16.Jahriger mal alle paar Monate ein Bier trinkt. Wenn es aber jeden Tag oder jede Woche ist würde ich da ihm schon zeigen wo es hinführt wenn es zur Gewohnheit wird.