Der Hundehalter, der das relativ kleine eingezäunte Hundefreilaufgebiet, dazu benutzt hat seinem großen Hund das Bellen beizubringen.
Und zudem auch nicht wirklich zu seinem Wort stand.
Ich bin heute früh mit Kuromi dahin gegangen, weil ich dachte das morgens die Chance geringer ist, dass dort ein anderer Hund ist und stattdessen war dort ein großer schwarzer Hund,
Der angefangen hat zu bellen als wir noch nicht mal ganz am Zaun angekommen waren. (Und da war mir das Risiko einfach zu groß, zudem gestern nachmittags die Situation ähnlich war nur noch mit einem 2.großen Hund und die auch relativ grob gespielt haben.)
Also sind wir eine Runde durch den normalen Park gelaufen und haben uns dann etwas hingesetzt (bestimmt für so 15-20 Minuten) weil ich gehofft habe das sie vielleicht bald gehen. Und in der Zeit hab ich eben auch mitbekommen, dass er jedesmal wenn der Hund gebellt hat Leckerlis gegeben hat. Als das nicht eintrat hab ich den Besitzer gefragt, wie lange sie noch planen zu bleiben um einschätzen zu können ob sich weiter warten lohnt oder nicht.
Er versicherte mir, dass sie sowieso gleich gehen würden (für mich sind gleich höchstens ein paar Minuten, also haben wir weitergewartet.
Aber nach weiteren 10 Minuten wurde es mir zu bunt und wir sind gegangen.
Und das ist ja nicht nur für mich schade sondern auch für Kuromi, denn die hat sich sowohl gestern als auch heute eigentlich gefreut da hin zu gehen 😔
Hallo Fiona,
ich sehe das Problem eher darin, dass diese eingezäunten Flächen oft gar nicht mehr für das genutzt werden, wofür sie eigentlich da sind.
Ein bellender Hund am Zaun ist zwar nervig, aber eigentlich das kleinste Übel im Vergleich zu dem, was dort sonst oft abgeht.
Viel schlimmer ist die Tagescamper-Fraktion, die diese Plätze für sich beansprucht. Da sitzen Leute auf Klappstühlen, daddeln am Handy und konsumieren Alkohol, während ihre Hunde völlig sich selbst überlassen sind. Die Krönung ist dann, wenn sie sich noch Pizza direkt an die Hundewiese bestellen, um dort in Ruhe zu picknicken.
Damit das Ganze dann noch mehr „Dynamik“ bekommt, wird der Launcher (Wurfarm) ausgepackt und Bälle durch die unkontrollierte Menge gefeuert, weil man merkt, dass der eigene Hund vom Rumsitzen beim Picknick gelangweilt ist.
Damit steigt die Spannung und das freudige Erwachen einer Massenschlägerei rückt immer näher.
Mein Border ist zwar ein klein wenig größer als Kuromi, aber er war auf solchen Flächen eigentlich immer der Star. Er hat so viel Hummeln im Hintern, dass er alle anderen zum Rumrennen animiert hat, bis sie völlig erschöpft aufgeben mussten. Eigentlich könnten die ganzen Handy-Daddler und Pizza-Besteller mir ein paar Scheine in die Hand drücken, schließlich hat mein Hund deren Job erledigt und für die nötige Bewegung gesorgt.
Aber ich habe schlichtweg keine Lust, dieses Gebaren dort noch zu unterstützen. Ich gehe da maximal noch hin, um etwas Impulskontrolle zu trainieren.
Was willst du eigentlich auf diesen Plätzen, wenn du eh nur mit Kuromi alleine dort sein möchtest?
Mach es wie ich, bevor ich diese Plätze überhaupt erst mal betreten habe.
Such dir abgelegene Orte, wo du mit deinem Mädel in Ruhe interagieren kannst.
Übe mit ihr den Rückruf, mach Distanztraining und baue einen soliden Freilauf auf.
Suche dir Kontakte, die passen, und triff dich mit ihnen für Social Walks oder veranstalte mit Kuromi Suchspiele mit dem Futterbeutel.
Du kannst mit ihr Dinge anstellen, die ihr definitiv viel mehr Spaß machen, als ihn dumm in diesen blöden Freilaufflächen hin- und herrennen zu lassen.