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Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 14596
heute 11:22

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Sebbi
heute 10:27
Also diese Freilaufplätze generell zu "verdammen" finde ich jetzt auch nicht ganz richtig. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Es ist bei uns auch so, dass eine kleine Gruppierung den Platz für sich beanspruchen möchte, aber ich kenne die Uhrzeit und gehe dann halt in der Früh!
Da mir keiner Geld schenkt, ist meine Zeitliche flexibilität deutlich eingeschränkt.
Und bei entsprechendem Wetter, bleiben nur die Zeiten, wenn die natürliche Beleuchtung nicht mehr gegeben ist.
Aber vermutlich ist es nicht überall gleich.👍🏼
 
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Mel und
heute 10:31
Ich würde meinen Hund nicht als total verängstigt bezeichnen…. Meine threads oder Posts die du gesehen hast sind ja schließlich auch nur Moment aufnahmen und sprechen nicht für die Zeit oder Momente die ich nicht teile. Für mich ist es völlig normal dass sie vor bestimmten Dingen Angst hat (hat ja eigentlich jeder, egal ob Hund oder Mensch). Sie hat definitiv vertrauen zu mir und auch eine Bindung aufgebaut, sonst wäre sie Ja z.b. sofort weggerannt sobald die Leine weg war. Und auch sonst läuft sie idr neben mir und versucht nicht von mir wegzukommen. Und mittlerweile weiß ich einfach, dass sie manchmal eben nicht sofort hallo sagen will sondern es mehr genießt wenn ich erstmal in Ruhe meine Straßen Sachen auszieh und mich dann ins Bett lege und wir kuscheln. Sie ist mein erster eigener Hund und ich habe nur nach Tipps oder so gefragt gehabt, weil ich die Situation in dem Moment nicht kannte und vielleicht schlichtweg etwas überfordert war und du ziehst sofort falsche Schlüsse.
Man sieht in Threads natürlich immer nur einzelne Situationen und nie den kompletten Alltag. Aber die Antworten beziehen sich halt auf das, was du selbst geschrieben hast. Und gerade dein letzter Thread wirkte schon ziemlich heftig.

Nur weil ein Hund nah bei seinem Menschen bleibt oder draußen nicht wegrennt, heißt das nicht automatisch, dass schon eine feste Bindung da ist. Gerade ängstliche Hunde orientieren sich dann draußen oft stark an einer Person, weil ihnen die Außenwelt noch viel mehr Angst macht.

Und ehrlich gesagt würde es mich nach deinem letzten Thread sehr wundern, wenn nach der kurzen Zeit plötzlich alles total gefestigt wäre.

Das ist ja noch gar nicht lange her und da klang es schon so, als wäre Kuromi teilweise ziemlich überfordert gewesen und hätte sich nach deiner Arbeit am liebsten nur noch im Rucksack verkrochen.
Das meine ich auch gar nicht böse oder als Vorwurf. Viele unterschätzen einfach, wie lange sensible Hunde wirklich brauchen, um anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Genau deshalb wäre ich persönlich bei Hundewiesen und unkontrollierten Freilaufflächen einfach extrem vorsichtig.

Und ja, du hast nach Tipps gefragt und die Leute haben versucht, die Situation anhand deiner Schilderungen einzuschätzen.

Ich finde deshalb auch nicht, dass das „falsche Schlüsse“ sind. Wenn du schreibst, dass der Hund sich nach der Arbeit nur noch im Rucksack verkriecht, Angst vor vielen Dingen hat und erst seit kurzer Zeit da ist, dann wirkt das eben wie ein Hund, der ziemlich unsicher und überfordert ist.

Nicht jede kritische Rückmeldung ist automatisch ein Angriff oder ein „falscher Schluss“. Manchmal sehen Außenstehende Dinge eben etwas nüchterner, gerade wenn man selbst emotional mitten drin steckt.
 
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Jörg
heute 11:04
Man sieht in Threads natürlich immer nur einzelne Situationen und nie den kompletten Alltag. Aber die Antworten beziehen sich halt auf das, was du selbst geschrieben hast. Und gerade dein letzter Thread wirkte schon ziemlich heftig. Nur weil ein Hund nah bei seinem Menschen bleibt oder draußen nicht wegrennt, heißt das nicht automatisch, dass schon eine feste Bindung da ist. Gerade ängstliche Hunde orientieren sich dann draußen oft stark an einer Person, weil ihnen die Außenwelt noch viel mehr Angst macht. Und ehrlich gesagt würde es mich nach deinem letzten Thread sehr wundern, wenn nach der kurzen Zeit plötzlich alles total gefestigt wäre. Das ist ja noch gar nicht lange her und da klang es schon so, als wäre Kuromi teilweise ziemlich überfordert gewesen und hätte sich nach deiner Arbeit am liebsten nur noch im Rucksack verkrochen. Das meine ich auch gar nicht böse oder als Vorwurf. Viele unterschätzen einfach, wie lange sensible Hunde wirklich brauchen, um anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Genau deshalb wäre ich persönlich bei Hundewiesen und unkontrollierten Freilaufflächen einfach extrem vorsichtig. Und ja, du hast nach Tipps gefragt und die Leute haben versucht, die Situation anhand deiner Schilderungen einzuschätzen. Ich finde deshalb auch nicht, dass das „falsche Schlüsse“ sind. Wenn du schreibst, dass der Hund sich nach der Arbeit nur noch im Rucksack verkriecht, Angst vor vielen Dingen hat und erst seit kurzer Zeit da ist, dann wirkt das eben wie ein Hund, der ziemlich unsicher und überfordert ist. Nicht jede kritische Rückmeldung ist automatisch ein Angriff oder ein „falscher Schluss“. Manchmal sehen Außenstehende Dinge eben etwas nüchterner, gerade wenn man selbst emotional mitten drin steckt.
Manchmal wird das geschriebene auch falsch interpretiert. Viele schreiben eigentlich mehr von Unsicherheiten und weniger von Ängsten. Ich weiß nicht was geschrieben worden ist, dennoch sollte man Unsicherheit nicht mit Angst verwechseln. Das sind unterschiedliche Dinge und wenn man diese Durcheinander bringt ist es Kontraproduktiv.
 
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Sebbi
heute 11:11
Ich würde meinen Hund nicht als total verängstigt bezeichnen…. Meine threads oder Posts die du gesehen hast sind ja schließlich auch nur Moment aufnahmen und sprechen nicht für die Zeit oder Momente die ich nicht teile. Für mich ist es völlig normal dass sie vor bestimmten Dingen Angst hat (hat ja eigentlich jeder, egal ob Hund oder Mensch). Sie hat definitiv vertrauen zu mir und auch eine Bindung aufgebaut, sonst wäre sie Ja z.b. sofort weggerannt sobald die Leine weg war. Und auch sonst läuft sie idr neben mir und versucht nicht von mir wegzukommen. Und mittlerweile weiß ich einfach, dass sie manchmal eben nicht sofort hallo sagen will sondern es mehr genießt wenn ich erstmal in Ruhe meine Straßen Sachen auszieh und mich dann ins Bett lege und wir kuscheln. Sie ist mein erster eigener Hund und ich habe nur nach Tipps oder so gefragt gehabt, weil ich die Situation in dem Moment nicht kannte und vielleicht schlichtweg etwas überfordert war und du ziehst sofort falsche Schlüsse.
Dass ein Hund vor bestimmten Dingen Angst hat, ist zwar menschlich nachvollziehbar, aber bei einem vierjährigen Hund eigentlich kein Normalzustand mehr. In diesem Alter sollte ein Hund bei solidem Training und klarer Führung charakterlich so gefestigt sein, dass er Alltagssituationen souverän meistert. Wenn er dann noch vor vielem Angst hat, deutet das eher auf Lücken in der Sozialisierung oder Führung hin, die man angehen sollte, statt sie als normal zu akzeptieren.



Dass sie ohne Leine neben dir läuft, ist erst einmal nur Orientierung, noch kein Beweis für eine Art von tiefem Vertrauen oder tiefer Bindung. Viele Hunde bleiben in der Nähe, weil sie sich alleine unsicher fühlen oder keine Reize sie wegziehen. Echtes Vertrauen beweist sich erst unter Stress. Wenn der Hund dann entspannt bei dir bleibt, weiß er deine Führung zu schätzen und vertraut dir.
Auch dass sie nicht sofort Hallo sagt, deutet für mich eher auf eine noch nicht allzu feste Bindung hin – es sei denn, man hat dieses höfliche Abwarten explizit so trainiert. Wenn ein Hund erst abwartet, bis die Straßensachen ausgezogen sind und du im Bett liegst, wirkt das oft eher wie eine vorsichtige Distanzierung oder Unsicherheit als wie entspanntes Genießen.
 
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Mel und
heute 11:15
Manchmal wird das geschriebene auch falsch interpretiert. Viele schreiben eigentlich mehr von Unsicherheiten und weniger von Ängsten. Ich weiß nicht was geschrieben worden ist, dennoch sollte man Unsicherheit nicht mit Angst verwechseln. Das sind unterschiedliche Dinge und wenn man diese Durcheinander bringt ist es Kontraproduktiv.
Du hast das Video aus dem damaligen Thread offenbar nicht gesehen. Da konnte man meiner Meinung nach schon ziemlich deutlich erkennen, dass der Hund nicht nur etwas unsicher war, sondern wirklich Angst hatte und sehr gestresst wirkte.

Und ehrlich gesagt verstehe ich deinen Beitrag deshalb auch nicht ganz. Klar werden Dinge manchmal falsch interpretiert. Aber nur weil das grundsätzlich vorkommt, muss das ja jetzt nicht automatisch auf meine Einschätzung zutreffen?!
 
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Jörg
heute 11:22
Du hast das Video aus dem damaligen Thread offenbar nicht gesehen. Da konnte man meiner Meinung nach schon ziemlich deutlich erkennen, dass der Hund nicht nur etwas unsicher war, sondern wirklich Angst hatte und sehr gestresst wirkte. Und ehrlich gesagt verstehe ich deinen Beitrag deshalb auch nicht ganz. Klar werden Dinge manchmal falsch interpretiert. Aber nur weil das grundsätzlich vorkommt, muss das ja jetzt nicht automatisch auf meine Einschätzung zutreffen?!
Woran hast du denn fest gemacht das es Angst ist Stress und Unsicherheit wirken oft wie Angst. Ich habe bei meinem auch teilweise falsch gelegen was meinen angeht. Bei meinem ist das er ganz genau weiß was er will und was nicht.