Ich finde es schade . Sollte ein neues Zuhause nicht Priorität haben anstatt im Shelter zu bleiben. Wenn die Person ansonsten gut geeignet gewesen wäre.
Wenn man als Vermittler die Verantwortung für das weitere Leben eines Hundes hat, dann geht es nicht darum, ob es irgendwo besser als im Shelter ist.
Wenn man nicht hinter einer Vermittlung steht, dann vermittelt man nicht, jetzt mal ganz abgesehen von den Gründen.
Ich höre das sehr oft von Interessenten, die es völlig normal finden, dass ein Hund mehr als 8 Stunden alleine Zuhause bleibt.
Wenn ich ablehne, dann wird verächtlich gesagt, dass es ja ein merkwürdiger Tierschutz ist, wenn man den Hund da lieber im Tierheim lässt.
Tatsächlich ist es aber so, dass ich dann einfach abwarte, bis sich ein besseres Zuhause auftut.
Wenn man ein schlechtes Bauchgefühl hat, dann sollte man nicht vermitteln, das lernt jeder, der für Vermittlungen zuständig ist.
Und es ist auch rechtens, denn man entscheidet für den Hund.
Auch einem Interessenten steht es jederzeit frei, einen Hund dann doch abzulehnen und das sollte keine Einbahnstraße sein.
Zum vorliegenden Fall... diese Person war mir namentlich nicht bekannt und hat sich ja dort auch nicht mit ihrer Parteitzugehörigkeit vorgestellt.
Vielleicht war der Vermittler politisch sehr aktiv und kennt sämtliche Parteimitglieder, ansonsten empfinde ich eine Ablehnung aus genannten Gründen, innerhalb von 15 Minuten schon recht ungewöhnlich.
Ich zumindest google nicht umgehend alle Menschen, die sich bei mir melden...