Die Antwortfindung war nicht einfach. Ich habe verschiedene Perspektiven berücksichtigt, den kategorischen Imperativ angewendet und auch mich selbst hinterfragt, da ich Programm und Propaganda der AfD auch selbst ablehne. Zusätzlich habe ich aber auch recherchiert das Ergebnis meiner Recherche hat meine Meinung stark geprägt.
Ich komme zu dem Ergebnis, dass der Tierschutzverein im Recht ist:
Es ist nicht okay, dass eine Abgeordnete MigrantInnen aus dem Ausland deportieren, aber Hunde aus dem Ausland adoptieren möchte. Das ist ein wirklich suspekter ethischer Modus.
Sie selbst postet auch nur Screenshots eines Austauschs auf Instagram. Das ist keine offizielle Adoptionsanfrage, die da abgelehnt wurde. Das ist ein blanker Instagramaustausch - etwas komplett unverbindliches.
Fun fact: Auf dem Screenshot, den Frsu Behrendt publiziert hat, ist noch nicht einmal erkenntlich, wer ihr denn da geantwortet hat.
Komischerweise berichten neben Behrendt auch nur rechte Medien wie Niuws, Apollo und einige Verteilerkanäle der AfD darüber. Es ist halt lediglich ein Instagramaustausch, der nun von Rechten künstlich aufgebauscht wird.
Ist das wirklich im Sinne der Setterhündin? Geht bei der Inszenierung dieser politischen Opferrolle wirklich noch um die Hündin? Nein, um die Hündin geht es nicht.
Vanessa Behrendt argumentiert selber mit dem Schicksal der Hündin. In der Wahl zwischen ihrer Ideologie und dieser Hündin, war die Hündin aber nicht mehr wichtig.
Die Hündin und ihr Schicksal werden gerade von der Abgeordneten einer rechtsextremen Partei instrumentalisiert, um das Märchen der armen verfolgten Rechten zu erzählen. Das war nicht das erste, das einzige oder gar das letzte Mal, das Abgeodnete der AfD so agieren.
Der Verein hatte also Recht die Hündin nicht an Frau Behrendt zu vermitteln. Hunde haben Besseres verdient, als eine solche Instrumentalisierung.
Danke, für deine obektive und faktisch absolut richtige Darstellung der Sachlage! 👍🏻
Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.