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Vic
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Anzahl der Antworten 126
zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Katharina
7. Apr. 20:26
Ich weiß nicht ob alles so schlimm teurer wird. Vor 40 Jahren hatte in einer fünfköpfigen Familie nicht jeder ein Auto. Heute oft schon. Zwei Autos ist schon fast standart. Vor 40 Jahren gab es bei der Mehrheit ein Auto in der Familie. Man baute sich sein Haus frühesten ab 40 den vorher hatte man noch nicht genug angespart. Man zahlte sein Hauskredit mit 12 % Zinsen ab. Heute mit 1,5%. Man hatte eben ein Hund und nicht drei oder mehr. Wenn man etwa knapper war eben ein kleineren Hund. Ich glaube man muss sich auch mal überlegen was denn jetzt so viel schwieriger wird. Man muss sein Hund beim Tierarzt nicht um jeden Preis behandeln lassen. Also im Grunde muss man sich doch nur mal besinnen wo man sich einschränken muss wenn es jetzt wieder alles etwas teurer wird oder schwerer bezahlbar. Vielleicht kauft man sich dann lieber mal wieder hochwertigere Konsumartikel aber dafür nur einmal. Und man muss nicht immer das teuerste Futter kaufen sondern recherchieren was das gesündeste ist und abwägen. Ich muss nicht jeder Behandlung für mein Tier zustimmen. Auch wenn ich es bezahlen könnte gibt es da bei mir Grenzen. Wenn man Kindern hat steht ihnen das meiste Vermögen zu und sicher nicht dem Hund. Dann gibt es eben einfach Grenzen auch wenn das heißt das dann mit weiteren Behandlungen Schluss ist. Wo dieses Ende ist ist ja individuell aber ich finde diese Grenze darf und muss ja auch da sein. Man muss sich nicht zum Sklaven aller Möglichkeiten machen…
 
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Katharina
7. Apr. 20:33
Suma sumarum wir lieben unsere Fellnasen und können nicht ohne. Und keiner wird uns daran hindern. Danke 😊
Natürlich schau doch in die Welt. Egal wie groß die Armut ist. Es werden Kinder gezeugt obwohl man sie nicht ernähren kann und Tiere werden immer gehalten werden. Die ärmsten der ärmsten haben immer Tiere um sich. Deshalb ist es j so schrecklich das die Tierarzt Kosten so angestiegen sind. Nun wird das Elend der Tiere eben auch wieder vorprogrammiert weil die Leute sich die Behandlung nicht mehr leisten können.
 
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Sigi
7. Apr. 22:12
Sehe ich auch so. Die allermeisten hier wollen ihren Hund behalten, anders als im Südosten. Ich hatte die Fragestellung eher so verstanden, dass es um eine Neuanschaffung bei den gestiegenen Kosten geht. Aber da fand ich schon immer, dass man sich das genau überlegen sollte, ob man das die nächsten 10-15 Jahre stemmen kann.
Sber um das zu wissen braucht man eine Kristallkugel.🫣🤔
 
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Svenja
8. Apr. 05:20
Mein Mitgefühl hört da ehrlich gesagt auf. Einsamkeit ist schlimm, gar keine Frage aber das entbindet mich nicht von der Verantwortung dem Tier gegenüber. Wie schon gesagt, fehlen die Voraussetzungen gehört der Wunsch nach einem Tier mehr wie gründlich überdacht.
Du hast mich nicht richtig verstanden. Es gibt Menschen, die haben dieses Verantwortungsgefühl, diese Weitsicht, diese Klarheit usw nicht. Weil sie unter völlig anderen Bedingungen aufgewachsen sind, als du dir das wahrscheinlich vorstellen kannst. Was ich nicht gelernt habe, das kann ich nicht beherrschen, es ist ein bisschen so, wie bei Hunden. Da sagt man auch immer, kein Hund kommt böse auf die Welt. Es braucht jemanden, der dich liebevoll erzieht. Und den haben viele Kinder nicht. Ich finde es nicht richtig, mit dem erhobenen Zeigefinger auf solche Menschen zu schauen und ganz einfach zu sagen, Hundehaltung oder Haustierhaltung im Allgemeinen ist eben ein Luxusgut und wenn deine Herkunft eine schlechte ist und du eh schon sozial benachteiligt bist, dann hast du da auch kein Recht drauf, egal wie sehr es dich sozial unterstützen könnte.
Aber hier befinden wir uns schon in einer gesellschaftlichen Diskussion, die vielleicht auch einfach den Rahmen sprengt.
 
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Arinka
8. Apr. 06:04
Ich weiß nicht ob alles so schlimm teurer wird. Vor 40 Jahren hatte in einer fünfköpfigen Familie nicht jeder ein Auto. Heute oft schon. Zwei Autos ist schon fast standart. Vor 40 Jahren gab es bei der Mehrheit ein Auto in der Familie. Man baute sich sein Haus frühesten ab 40 den vorher hatte man noch nicht genug angespart. Man zahlte sein Hauskredit mit 12 % Zinsen ab. Heute mit 1,5%. Man hatte eben ein Hund und nicht drei oder mehr. Wenn man etwa knapper war eben ein kleineren Hund. Ich glaube man muss sich auch mal überlegen was denn jetzt so viel schwieriger wird. Man muss sein Hund beim Tierarzt nicht um jeden Preis behandeln lassen. Also im Grunde muss man sich doch nur mal besinnen wo man sich einschränken muss wenn es jetzt wieder alles etwas teurer wird oder schwerer bezahlbar. Vielleicht kauft man sich dann lieber mal wieder hochwertigere Konsumartikel aber dafür nur einmal. Und man muss nicht immer das teuerste Futter kaufen sondern recherchieren was das gesündeste ist und abwägen. Ich muss nicht jeder Behandlung für mein Tier zustimmen. Auch wenn ich es bezahlen könnte gibt es da bei mir Grenzen. Wenn man Kindern hat steht ihnen das meiste Vermögen zu und sicher nicht dem Hund. Dann gibt es eben einfach Grenzen auch wenn das heißt das dann mit weiteren Behandlungen Schluss ist. Wo dieses Ende ist ist ja individuell aber ich finde diese Grenze darf und muss ja auch da sein. Man muss sich nicht zum Sklaven aller Möglichkeiten machen…
Du sprichst mir aus der Seele!
Vor 40 Jahren hatten wir definitiv nicht so viel Luxus wie heute, auch wenn es uns nicht schlecht ging.
 
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Vic
8. Apr. 06:46
Du hast mich nicht richtig verstanden. Es gibt Menschen, die haben dieses Verantwortungsgefühl, diese Weitsicht, diese Klarheit usw nicht. Weil sie unter völlig anderen Bedingungen aufgewachsen sind, als du dir das wahrscheinlich vorstellen kannst. Was ich nicht gelernt habe, das kann ich nicht beherrschen, es ist ein bisschen so, wie bei Hunden. Da sagt man auch immer, kein Hund kommt böse auf die Welt. Es braucht jemanden, der dich liebevoll erzieht. Und den haben viele Kinder nicht. Ich finde es nicht richtig, mit dem erhobenen Zeigefinger auf solche Menschen zu schauen und ganz einfach zu sagen, Hundehaltung oder Haustierhaltung im Allgemeinen ist eben ein Luxusgut und wenn deine Herkunft eine schlechte ist und du eh schon sozial benachteiligt bist, dann hast du da auch kein Recht drauf, egal wie sehr es dich sozial unterstützen könnte. Aber hier befinden wir uns schon in einer gesellschaftlichen Diskussion, die vielleicht auch einfach den Rahmen sprengt.
Das nur reiche Leute das Recht haben Tiere zu halten dann kann man sagen nur Reiche haben Recht Kinder zu haben. Arme hätten Recht auf gar nichts dann weil sie arm sind. Dann müsste man jeden Reichen aufzwingen Tiere zu halten und viele Kinder zu haben denn sie es können und sollen.
Dass ist aber nicht so.
Hirte waren arm und hielten Ziegen und Schafe und Herdenhunde, Bauern waren arm und hielten Kühe und Hühner und Wachhunde. Und ohne die Arme Bauer hätten die Reichen nichts zu essen. Übrigens gilt heute noch.
Aber das ist nicht das Thema. Wäre vielleicht für ein anderes thread.
 
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Katrin
8. Apr. 07:00
Du hast mich nicht richtig verstanden. Es gibt Menschen, die haben dieses Verantwortungsgefühl, diese Weitsicht, diese Klarheit usw nicht. Weil sie unter völlig anderen Bedingungen aufgewachsen sind, als du dir das wahrscheinlich vorstellen kannst. Was ich nicht gelernt habe, das kann ich nicht beherrschen, es ist ein bisschen so, wie bei Hunden. Da sagt man auch immer, kein Hund kommt böse auf die Welt. Es braucht jemanden, der dich liebevoll erzieht. Und den haben viele Kinder nicht. Ich finde es nicht richtig, mit dem erhobenen Zeigefinger auf solche Menschen zu schauen und ganz einfach zu sagen, Hundehaltung oder Haustierhaltung im Allgemeinen ist eben ein Luxusgut und wenn deine Herkunft eine schlechte ist und du eh schon sozial benachteiligt bist, dann hast du da auch kein Recht drauf, egal wie sehr es dich sozial unterstützen könnte. Aber hier befinden wir uns schon in einer gesellschaftlichen Diskussion, die vielleicht auch einfach den Rahmen sprengt.
Verstanden hab ich dich da schon nur finde ich es nicht gut wenn deswegen ein Tier angeschafft wird obwohl man die nötigen Voraussetzungen nicht erfüllen kann oder will nur um nicht alleine zu sein. Gerade in der heutigen Zeit gibt es eine fülle von Möglichkeiten das Tier abzusichern aber das benötigt ein Mindestmaß an Kontakt zu Menschen oder halt Geld.

Fehlt beides finde ich Tierhaltung dem Tier gegenüber schlicht unfair und verantwortungslos.

Geben tut es das trotzdem, leider. Hier wäre aber eher Hilfe zur Selbsthilfe sinnvoller oder Unterstützung durch Menschen und Hilfsorganisationen.

Wer schon mit dem eigenen Leben nicht klarkommt braucht Hilfe und sollte sie auch bekommen aber halt nicht auf Kosten anderer Lebewesen.
 
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Vic
8. Apr. 07:09
Liebe Leute es geht wie immer mit der Zeit am Thema vorbei.
Wir wollten nur wissen ob man sich vorstellen kann einen neuen Hund anzuschaffen nachdem der jetzige irgendwann von uns weg geht in der heutige finanzieller schwieriger Lage.
 
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Svenja
8. Apr. 07:10
Verstanden hab ich dich da schon nur finde ich es nicht gut wenn deswegen ein Tier angeschafft wird obwohl man die nötigen Voraussetzungen nicht erfüllen kann oder will nur um nicht alleine zu sein. Gerade in der heutigen Zeit gibt es eine fülle von Möglichkeiten das Tier abzusichern aber das benötigt ein Mindestmaß an Kontakt zu Menschen oder halt Geld. Fehlt beides finde ich Tierhaltung dem Tier gegenüber schlicht unfair und verantwortungslos. Geben tut es das trotzdem, leider. Hier wäre aber eher Hilfe zur Selbsthilfe sinnvoller oder Unterstützung durch Menschen und Hilfsorganisationen. Wer schon mit dem eigenen Leben nicht klarkommt braucht Hilfe und sollte sie auch bekommen aber halt nicht auf Kosten anderer Lebewesen.
Finde ich zu einfach und irgendwie auch zu - sorry nicht böse verstehen - überheblich gedacht.
Man muss sein Leben nicht "nicht im Griff" haben, um seelisch belastet, psychisch krank oder einsam zu sein. Menschen, die als Kinder geschlagen, vernachlässigt oder sogar körperlich oder seelisch missbraucht werden (und davon gibt es mehr, als wir alle wahr haben wollen) werden in den meisten Fällen Leben lang Probleme im zwischenmenschlichen Bereich haben und deshalb vielleicht auch nie viel Geld verdienen können, aber sie leisten dennoch viel, haben eine andere Sicht auf die Welt und vor allem tragen sie keine Schuld an ihrem Schicksal. Niemand, der solches Leid nicht erfahren hat, hat in meinem Augen das Recht, über solche Menschen und deren Wunsch und Umsetzung nach tierischer Gesellschaft zu urteilen, geschweige denn über ihre Hilfebedürftigkeit.
 
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Svenja
8. Apr. 07:11
Liebe Leute es geht wie immer mit der Zeit am Thema vorbei. Wir wollten nur wissen ob man sich vorstellen kann einen neuen Hund anzuschaffen nachdem der jetzige irgendwann von uns weg geht in der heutige finanzieller schwieriger Lage.
Stimmt, musste trotzdem dazu Stellung nehmen, halte mich jetzt aber zurück!