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Albertine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 45
heute 13:47

"Vermehrer" Was sagt ihr dazu?

Hallo liebe alle, ich würde gerne mal etwas zur Diskussion stellen, was ich in der Debatte dazu als unterrepräsentiert empfinde. Ob es nun im Forum ist oder zu diversen Anlässen auf der Pinnwand - so manches Mal wurde die Meinung ziemlich massiver "Vermehrer-Kritiker" sehr laut und dominant, bis hin zu (vermutlich freiwilliger) Löschung eigener Pinnwand-Beiträge. Dieses Thema würde ich gerne aufgreifen, auch auf die Gefahr hin, wieder exteme Beiträge zu provozieren. Also prophylaktisch die Bitte, die eigene Meinung sachlich zu formulieren und zurückhaltend. Mir sind die "Vermehrer-Kritiker" und ihre Argumente zu extrem. Ja, das Bild eines "Vermehrers", der an irgendeinem abgelegenen Ort, vielleicht im Stall, gleich mehrere Hündinnen hält, die am laufenden Band Welpen produzieren, die ohne Sozialisierung und gute Fürsorge einfach nur zum Profitobjekt werden - dieses Bild empfinde auch ich als äußerst abstoßend. Solchen Leuten gehört das Handwerk gelegt. Aber wenn ein ganz normaler Hundehalter seine Hündin gerne mal decken lassen möchte, oder seinen vielleicht reinrassigen Rüden sich fortpflanzen lassen möchte - das Natürlichste von der Welt - dann kommen gleich schrille "Vermehrer!!!"-Rufe um die Ecke. (Ich formuliere das so extrem, weil die "Argumente" und Äußerungen üblicherweise wirklich sehr spontan und heftig, und verlässlich erfolgen.) Die Rassezucht in allen Ehren - alles was der Mensch so systematisch, kontrolliert und kategorisch macht, schränkt doch irgendwo auch die Natur ein, oder kann auch mal nach hinten losgehen. Ich bin froh über einen möglichst großen Genpool, und die Masse der Mischlinge, die ja auch oft als besonders gesund und verträglich gelten, auch wenn so mancher Rasse- oder Zuchtliebhaber so einen Gedanken gar nicht zulassen wollte. Also, ich möchte eine Lanze brechen für Privatleute, die einfach nur mal ihrem Hund die natürliche Fortpflanzung ermöglichen wollen, die damit einen Bedarf decken (nach günstigen, verträglichen und gesunden Welpen), und die meiner Ansicht nach keinerlei Schaden anrichten.
 
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Nicole
Beliebteste Antwort
heute 09:19
Das sehe ich tatsächlich anders und würde dich bitten Abstand davon zu nehmen das als gesunde Hunde vermarkten zu wollen.

Fakt ist es ist überhaupt nichts bekannt darüber. Weder über die Genetik noch irgendetwas sonst.

Nur einmal Welpen haben birgt Risiken, vor allem für den doch so geliebten Familienhund vor allem wenn man nicht weiß was man tut und wie man primär erkennt das was nicht richtig läuft.

Das Risiko das es doch schief geht steigt bei der Hündin mit zunehmenden Alter.
Unelastizität des Beckens z.b.

Ein Deckakt ist auch für einen Rüden nicht komplett ungefährlich vor allem wenn beide nicht untersucht sind.
Z.b Übertragung von Mykoplasmen etc

Ich kann dieses der Natur ihren Lauf lassen wirklich nur noch schwer ertragen.
Ich habe so oft auch hier auf Dogorama den Upsis und einmal Welpen haben Leuten mit meiner Expertise zur Seite gestanden ich kann es nicht mehr zählen.

Wenn man ein Züchter werden will gerne!
wir brauchen engagierte Leute, die überhaupt noch Willens sind weiterzumachen und sich mit der Vielzahl an Verrückten herumzuschlagen.
Macht Kurse, schreibt eure Reinrassigen Zuchttauglich und lasst sie untersuchen und vergesst nicht, dass man ggf. auch bauliche Veränderungen in der Hütte braucht um es ordentlich machen zu können.
Welpen in einer Etagenwohnung hochzuziehen ist tatsächlich nichts wo man sonderlich stolz drauf sein sollte, Welpen brauchen Platz und Welpen brauchen auch regelmäßig Gras unter den Füßen. Hat man diese Voraussetzungen nicht sollte man es einfach sein lassen.
 
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Nicole
heute 09:19
Das sehe ich tatsächlich anders und würde dich bitten Abstand davon zu nehmen das als gesunde Hunde vermarkten zu wollen.

Fakt ist es ist überhaupt nichts bekannt darüber. Weder über die Genetik noch irgendetwas sonst.

Nur einmal Welpen haben birgt Risiken, vor allem für den doch so geliebten Familienhund vor allem wenn man nicht weiß was man tut und wie man primär erkennt das was nicht richtig läuft.

Das Risiko das es doch schief geht steigt bei der Hündin mit zunehmenden Alter.
Unelastizität des Beckens z.b.

Ein Deckakt ist auch für einen Rüden nicht komplett ungefährlich vor allem wenn beide nicht untersucht sind.
Z.b Übertragung von Mykoplasmen etc

Ich kann dieses der Natur ihren Lauf lassen wirklich nur noch schwer ertragen.
Ich habe so oft auch hier auf Dogorama den Upsis und einmal Welpen haben Leuten mit meiner Expertise zur Seite gestanden ich kann es nicht mehr zählen.

Wenn man ein Züchter werden will gerne!
wir brauchen engagierte Leute, die überhaupt noch Willens sind weiterzumachen und sich mit der Vielzahl an Verrückten herumzuschlagen.
Macht Kurse, schreibt eure Reinrassigen Zuchttauglich und lasst sie untersuchen und vergesst nicht, dass man ggf. auch bauliche Veränderungen in der Hütte braucht um es ordentlich machen zu können.
Welpen in einer Etagenwohnung hochzuziehen ist tatsächlich nichts wo man sonderlich stolz drauf sein sollte, Welpen brauchen Platz und Welpen brauchen auch regelmäßig Gras unter den Füßen. Hat man diese Voraussetzungen nicht sollte man es einfach sein lassen.
 
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Micha
heute 09:38
Mischlingshunde sind durch ihren größeren Genpool oft robuster und weniger anfällig für rassespezifische Erbkrankheiten. Eine Garantie für Gesundheit gibt es jedoch nicht. Beide Gruppen ( Mischlinge und Rassehunde) können an allgemeinen Krankheiten leiden. Seriöse Züchter senken das Risiko bei Rassehunden durch strenge Kontrollen und Gesundheitsprüfungen .

Da für Mischlingshunde keine Zuchtstandards gelten , entfällt oft die Überprüfung des Gesundheitszustandes der Elterntiere vor der Verpaarung.

Krankheiten der Vorfahren sind oft unbekannt , weshalb auch Mischlinge genetisch bedingte Erkrankungen entwickeln können .

Wozu noch mehr Welpen (Mischlinge ) , wenn die Tierheime voll sind ?
 
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C
heute 09:40
Züchten bedeutet mehr, als einfach mal so der Natur ihren Lauf zu lassen. Dahinter stecken Planung, Fachwissen und Verantwortung. Gute Zucht zielt nicht nur auf Nachwuchs ab, sondern auf Gesundheit und Charakter. Es gehört ebenfalls viel Arbeit dazu, die Welpen mit Mutter zu begleiten und vor allem die richtigen Menschen als Käufer auszuwählen. Und, seriöse Züchter begleiten auch über den Kauf hinweg. So ein Posting macht mich unfassbar ärgerlich! Es gibt genügend Hunde auf diesem Planeten, da müssen wir jetzt nicht auch noch das Vermehren über Privatleute schönreden.
 
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Tina
heute 09:41
Das Problem ist ja bei den meisten Privatleuten, dass dabei überhaupt nicht ansatzweise garantiert ist, dass die Hunde gesund sind.

Genetische und Körperliche Untersuchungen müssen bei beiden Elterntieren gemacht werden und kosten auch nicht wenig Geld. Ein guter Züchter prüft sogar im Zweifel mehrere Generationen rück, ob genetisch wirklich alles passt.

Nächstes großes Thema was ich finde - Wer übernimmt (hinten raus) die Verantwortung? Sind Privatleute mit den "Ups-Dorfhunden" wirklich kompetente Ansprechpartner für die zukünftigen HH? Allein schon bei der Auswahl der richtigen und passenden Menschen, über eine adäquate Beratung für das neue zu Hause und evtl. auftretende "Zuchtschäden", die sich vllt erst später zeigen. Ich könnte noch ewig weiter machen mit Punkten die dagegen sprechen.

Und ja, ich muss ehrlich sagen, dass ich früher da schon drüber nachgedacht habe meine Hündin iwann mal decken zu lassen. Wenn dann nur gründlich untersucht. Ich kam jedoch zu dem Schluss, dass ich mir den Hut dieser immensen Verantwortung nicht aufsetzen möchte, reine Vernunft und Gewissen, weil ich für absolut gar nichts garantieren könnte, mir komplett die Erfahrung mit tragenden Hunden fehlt und dazu vielen Menschen nicht traue (vor allem bei potentiellen Welpenkäufern) und ich nicht unter eigenen Fehlentscheidungen leiden möchte. Und auch die Tiere nicht unter meiner oder anderer Inkompetenz leiden sollten. Ich denke wer einen Welpe "billig" für bspw. 200€ verkauft, der kann finanziell keine großen Gesundheitschecks und viel Vorsorge und Mühe gemacht haben. Und Menschen die auf solche Angebote eingehen.... Puh, schwierig.
 
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Simone
heute 09:56
Ich halte null davon. Das ist Verantwortungslos Hündinnen können bei der Geburt auch streben die Welpen genauso wenn man keine ahnung davon hat und abgesehen davon das eltern über Generationen frei von sämtlichen Erbkrankheiten sein müssen
Für mich kommt nur Hunde aus einer vernünftigen zucht mit Ahnentafel in Frage
 
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Stephanie
heute 09:57
Kontrollierte Zucht vs. Vermehrung ist oft ein heiß diskutiertes Thema. Ich selbst habe einen Mischlingshund aus dem Tierschutz sowie eine reinrassige Hündin aus einer wirklich seriösen VDH-Zucht.

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema unseriöse Zucht / Vermehrung im Bereich der Schäferhundzucht (besonders im Bereich Malinois, DSH, Herder und ganz besonders X-Herder) und bin da aus meinen aktuellen Recherchen auf folgende Ergebnisse gekommen:

- Inzuchtskoeffizient wird oft bei sogenannten „Schwarzzuchten“ absolut null beachtet. So hat eine recht bekannte X-Herder-Zucht bereits zum 2. Mal einen Deckrüden verwendet, dessen Elterntiere einfach Halbgeschwister sind. Und das ganze ist tatsächlich auf ihrer selbstveröffentlichten Ahnentafel öffentlich einzusehen.

- Erbkrankheiten in früheren Generationen: Gerade bei Würfen aus Schwarzzuchten gibt es meist nicht ausreichende Gesundheitszeugnisse der vorherigen Generationen. Dass vor allem auch Erbkrankheiten manchmal rezessiv vererbt werden, sollte auf jeden Fall beachtet werden. Wenn man allerdings keine Ahnung hat, dass das Tier Träger sein könnte, dann hat das meiner Meinung nach nichts in der Zucht verloren.

- die wildesten Genmischungen… Gerade Gebrauchshunde sind meist höchst spezialisiert und wenn dies mit irgendwas komplett konträrem verpaart wird, dann kann das richtig spaßig werden. Eine ganz wilde „Verpaarung“ hatte ich mal bei einem Mali x Husky Mix erlebt. Dort hatte man die extreme Bewegungsfreude von beiden, die massiv territoriale Komponente und Wachsamkeit vom Mali und dazu noch die Unabhängige vom Husky… wohnt natürlich in einer 3 Zimmer Wohnung in der Stadt - herzlichen Glückwunsch 😅

Natürlich läuft auf bei vielen VDH-Zuchten einiges schief, aber immerhin ist da noch jemand dahinter, der so manche dumme Idee von manchen Menschen einfach stoppt. Bzw. jemand an den man sich wenden kann, wenn in einer Zuchtstätte massive Mängel vorliegen.

Wenn man mit seinem Tier Welpen produzieren möchte, dann sollte man halt auch die nötigen Schritte dafür gehen und den offiziellen Weg gehen.
Wer auf der Suche nach einem Mischlingshund ist, der wird zu 100% im Tierschutz fündig wo er genau diese natürlich Verpaarung findet. Dafür müssen aber nicht noch mehr Welpen produziert werden.
 
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S
heute 10:00
Warum muss denn jetzt Hans und Franz Babys von seinem Hund haben? Es gibt genügend Hunde. Wenn man einen Mischling will kann man auch im Tierschutz schauen, wenn man einen Rassehund will bei einem Züchter der auch wirklich Ahnung davon hat. Oder auch in dem Fall im Tierheim.
Hunde gibt es genug.
 
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Katrin
heute 10:02
Die ganz normalen wir wollen mal decken lassen Halter die null Ahnung von Genetik haben sind meiner Meinung nach mit dafür verantwortlich das die Tierheime voll sind und für sehr viel Tierleid.

Und genau aus diesem Grund kann das nix gutes sein.
 
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Steffi
heute 10:04
Das Problem ist ja bei den meisten Privatleuten, dass dabei überhaupt nicht ansatzweise garantiert ist, dass die Hunde gesund sind. Genetische und Körperliche Untersuchungen müssen bei beiden Elterntieren gemacht werden und kosten auch nicht wenig Geld. Ein guter Züchter prüft sogar im Zweifel mehrere Generationen rück, ob genetisch wirklich alles passt. Nächstes großes Thema was ich finde - Wer übernimmt (hinten raus) die Verantwortung? Sind Privatleute mit den "Ups-Dorfhunden" wirklich kompetente Ansprechpartner für die zukünftigen HH? Allein schon bei der Auswahl der richtigen und passenden Menschen, über eine adäquate Beratung für das neue zu Hause und evtl. auftretende "Zuchtschäden", die sich vllt erst später zeigen. Ich könnte noch ewig weiter machen mit Punkten die dagegen sprechen. Und ja, ich muss ehrlich sagen, dass ich früher da schon drüber nachgedacht habe meine Hündin iwann mal decken zu lassen. Wenn dann nur gründlich untersucht. Ich kam jedoch zu dem Schluss, dass ich mir den Hut dieser immensen Verantwortung nicht aufsetzen möchte, reine Vernunft und Gewissen, weil ich für absolut gar nichts garantieren könnte, mir komplett die Erfahrung mit tragenden Hunden fehlt und dazu vielen Menschen nicht traue (vor allem bei potentiellen Welpenkäufern) und ich nicht unter eigenen Fehlentscheidungen leiden möchte. Und auch die Tiere nicht unter meiner oder anderer Inkompetenz leiden sollten. Ich denke wer einen Welpe "billig" für bspw. 200€ verkauft, der kann finanziell keine großen Gesundheitschecks und viel Vorsorge und Mühe gemacht haben. Und Menschen die auf solche Angebote eingehen.... Puh, schwierig.
abgesehen davon, dass viele Mischlingswelpen auch gar nicht günstig verkauft werden. Meiner Meinung nach nicht, weil es teure gesundheitliche Voruntersuchungen gab, sondern weil der Markt an fatalen Mode-Mischungen bedient wird und es um Profit geht.
 
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Steffi
heute 10:19
Wir sind mal dahingrhend angesprochen worden, dass unsere Islandhündin doch süße Welpen von dem Husky-Rüden bekommen könnte😵‍💫..Iskys oder was? Die deutliche Ablehnung traf auf absolutes Unverständnis.