Daher finde ich es ja auch so "daneben" von "gesunder Rückzüchtung" zu sprechen... aber irgendwie findet dieser "Betrug" ( anders kann man es ja nicht nennen) immer mehr Anhänger/Liebhaber.... um den ganzen "Mist" und Tierleid zu minimieren muss daher ein Zuchtverbot ( auch für die "Retros") her, und ja auch ein Haltungsverbot oder auch Auflagen zur Haltung...wie z.B. eine vielfache Hundesteuer ( wie bei Listenhunden) ...Wahrscheinlich würde dann die Anzahl dieser Hunde zurückgehen wenn z.B. 700+€ Hundesteuer fällig währe, und wenn weniger Nachfrage wird auch weniger "Produziert"...
Aber ein genialer Marketing-Schachzug ist das schon! Das kennt man doch auch aus der Lebensmittelindustrie. Kaum steht da irgendwas von gesund oder etwas, was man mit mit dem Begriff gesund in Zusammenhang bringt, drauf, wird es bedenkenlos gekauft. Ich glaube, der Wahrheitsgehalt dieses Versprechens wird dem Besitzer erst klar, wenn sich Tierarztrechnungen stapeln. Werden nicht so auch viele Käufer getäuscht? Nicht zuletzt, weil man ihnen ein gutes Gewissen einredet? Und wenn ein Züchter soetwas zu ihnen sagt, glauben sie da dann nicht dem "Fachmann", der aber lediglich verkaufen möchte? Wie viele dieser Käufer wissen vorher eigentlich wirklich was über die Rasse, bevor sie sich das Tier anschaffen? Man sollte es tun, ja, aber wieviele setzen sich vorher WIRKLICH damit auseinander? Ich bin der Meinung, dass sich der Großteil der Besitzer höchstens mit den charakterlichen Merkmalen auseinander gesetzt hat. Schlauer werden sie, wie gesagt, erst mit der Zeit, wenn die Probleme auftreten.