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Dogorama
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heute 17:58

Qualzucht-Verbot bei der Welthundeausstellung in Österreich?

Im Mai 2027 findet in Tulln die Welthundeausstellung statt – 20.000 Hunde werden erwartet. 😳 Züchter, Richter und Besucher aus aller Welt küren die „besten" Hunde der Welt. Jetzt macht dem Veranstalter ein neues Rechtsgutachten mächtig Druck. ⚠️ Das österreichische Tierschutzgesetz verbietet die Ausstellung von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen. Und das Gutachten des Wiener Tierschutz-Kampagnenbüros „Shifting Values" ist eindeutig: Nicht nur Aussteller, sondern auch der Veranstalter selbst haftet. Betroffen wären bspw. Mops, Französische und Englische Bulldogge, Cavalier King Charles Spaniel – Hunde, bei denen Atemprobleme, Gelenkschäden und neurologische Leiden rassebedingt sind. Aber das eigentliche Problem sitzt tiefer: Was feiern wir auf solchen Ausstellungen eigentlich? Hunde, die nicht mehr natürlich gebären können, bei Hitze kollabieren, ihr Leben lang röcheln – preisgekrönt. Dazu kommt: solche Shows heizen den kommerziellen Rassehundehandel weiter an, das Idealbild siegt über das Tierwohl – während die Tierheime voll sind. 😔 Was denkt ihr? 👇 🏆 Ist das Konzept der Welthundeausstellung überhaupt noch zeitgemäß? 💰 Heizt die Show den kommerziellen Rassehundehandel an – auf Kosten der Tierheime? 😤 Solange solche Rassen gezüchtet und verkauft werden dürfen – was bringt dann ein Ausstellungsverbot? Quelle: QUALZUCHT IM VISIER: Mops-Verbot bei der Welthundeausstellung? Katharina Lattermann, Tierecke. Krone.at. 20.08.2026
 
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Carola
heute 17:15
Mich bewegt schon seit ner ganzen Zeit ein Gedanke, weil ich ja fleißig mitlese. Also hab ich da mal ne (vielleicht ja auch dumme) Frage: Sagt mal, ist die Massenproduktion sogenannter Modehunde nicht auch eine Form von Qualzucht? Also ich habe es im Laufe meines Lebens schon öfter erlebt, dass es immer wieder Modehunde gab, die man plötzlich an jeder Straßenecke sah, wie beispielsweise der West-Highland-Terrier, dann ne zeitlang der Dalmatiner, später der Golden Retriever, der Labrador, der sich schon etwas länger hält, oder gerade aktuell diese ganzen Doodle oder der Australian Shepherd, um nur einige davon zu nennen. Es gab noch weitere Rassen, die plötzlich, weil jeder sie haben wollte, in Massen da und später sang und klanglos wieder weg waren. Sogar die Hundefutterpackungen wurden danach jeweils geändert. Bringt nicht auch die plötzliche Produktion auf Masse gesundheitliche / psychische Probleme mit sich? Und mit diesen Tieren wird dann ja zwangsläufig auch weitergezüchtet...
Ob das jetzt nun direkt Qualzucht ist, weiß ich nicht aber ich denke es ist auf jeden Fall fragwürdig. Wenn auf Teufel komm raus eine bestimmte Rasse massenhaft gezüchtet wird dann geht es mit Sicherheit zu Lasten der Gesundheit.
Auch der Collie, der Dackel und der Border Collie waren mal Modehunde. Zum einen sind es sicherlich Züchter aber zum anderen ist das natürlich ein wunderbares Feld für Vermehrer.
Beim Zwergspitz, der ja jetzt klangvoll Pomeranian heißt , kann man ja sehen was dieser Trend zum Modehund inklusive der optischen Absurditäten mit einer eigentlich gesunden Rasse anrichtet - bis hin zur Qualzucht.
Die Cousins der Zwergspitze wie der Großspitz, der Klein- und Mittelspitz sowie der Wolfsspitz hatten Glück und wurden eben keine Mode Hunde darum sind diese Rassen recht gesund, wenn auch selten denn sie eignen sich nicht als Modehunde. Ich glaube ähnliches ist auch beim Schnauzer passiert aber auch der eignet sich nicht wirklich als Modehund. Auch beim Pudel kann man ja diese Entgleisungen wie Mini Pudel und Toy Pudel betrachten, die größeren Schläge sind ja nicht großartig von Krankheiten betroffen.
Dazu kommen ja auch noch wilde Mischlinge, die plötzlich in Mode sind und denen man irgendwelche klangvollen Namen verpasst und auch das dürfte der Gesundheit eher abträglich sein!
 
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Clivia Marie
heute 17:32
Das betrifft aber sicher nur illegale Züchter. Beim DTK wird inzwischen sehr darauf geachtet, dass die Zuchtteckel gesund sind, nicht zu lang und nicht zu niederläufig. Bevor die Züchter eine Zuchterlaubnis bekommen müssen sie einiges an Untersuchungen nachweisen.
Das stimmt nicht so ganz, leider! Ich finde, bei einem Züchter muss es ringsherum passen, nicht nur mit der körperlichen Gesundheit der Tiere. Wir hatten einen Dackel einer eingetragenen Züchterin, das war ein Angstbeisser, Zwingerneurose, Männer- und Schäferhundhasser…. Und als er als Welpe krank wurde hieß es „sucht euch einen anderen aus, dieser kommt dann weg“
 
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Katrin
heute 17:53
Mich bewegt schon seit ner ganzen Zeit ein Gedanke, weil ich ja fleißig mitlese. Also hab ich da mal ne (vielleicht ja auch dumme) Frage: Sagt mal, ist die Massenproduktion sogenannter Modehunde nicht auch eine Form von Qualzucht? Also ich habe es im Laufe meines Lebens schon öfter erlebt, dass es immer wieder Modehunde gab, die man plötzlich an jeder Straßenecke sah, wie beispielsweise der West-Highland-Terrier, dann ne zeitlang der Dalmatiner, später der Golden Retriever, der Labrador, der sich schon etwas länger hält, oder gerade aktuell diese ganzen Doodle oder der Australian Shepherd, um nur einige davon zu nennen. Es gab noch weitere Rassen, die plötzlich, weil jeder sie haben wollte, in Massen da und später sang und klanglos wieder weg waren. Sogar die Hundefutterpackungen wurden danach jeweils geändert. Bringt nicht auch die plötzliche Produktion auf Masse gesundheitliche / psychische Probleme mit sich? Und mit diesen Tieren wird dann ja zwangsläufig auch weitergezüchtet...
Ich glaube allein die Masse ist es weniger solange darauf geachtet wird nicht immer die selben Hunde zu verpaaren. Bei guter Zucht kommt die Hündin vielleicht 4x zum Einsatz. Rüden häufiger. Das muss beachtet werden. Solange man drauf schaut gesunde Hunde zu verpaaren die genetisch weit genug auseinander sind und dementsprechend zusammenpassen hat das auch keine negativen Auswirkungen. Problematisch wird es halt durch die Vermehrer die eben nicht darauf achten.
 
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Clivia Marie
heute 17:58
Auszug Ralph Rückert: Oft wird das Argument vorgebracht, dass sich ja schon was tun würde, dass es – speziell in der sogenannten Dissidenz – viele Frenchies und Möpse geben würde, die wieder viel längere Nasen hätten. Es ist richtig, ab und zu (ab und zu!) sieht man solche löblichen Beispiele. Wer aber nun glaubt, dass allein mit einer optischen Wiederverlängerung der Nase plötzlich alle Probleme beseitigt wären, der ist leider ziemlich naiv in Sachen Genetik. Nur weil die Nase länger ist, sind die Nasenmuscheln, das Gaumensegel und andere Strukturen noch lange nicht so, wie sie sein sollten, von den weiteren Problemen wie der unglaublich schlimmen Neigung zu Hauterkrankungen, Keilwirbeln und Bandscheibenvorfällen ganz zu schweigen. Eine Rückzucht der Frenchies und der Möpse zu einem Status wie vor 75 Jahren ist ein Projekt, das – wenn es mit dem momentan noch vorhandenen genetischen Material überhaupt gelingen kann – mehr als eine Menschengeneration in Anspruch nehmen wird. Für die Englische Bulldogge ist es allerdings schon zu spät. Diese Rasse ist nicht mehr zu retten, jede weitere Zucht könnte mit Fug und Recht sofort eingestellt bzw. verboten werden. https://www.ralph-rueckert.de/blog/bully-bashing-oder-die-qualzucht-rassen-franzoesische-bulldogge-englische-bulldogge-und-mops/
Soooo traurig und sooo beschämend!