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Karin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 21
heute 18:57

Farbgenetik

Hallo, Ich habe einen silbernen Grosspudel, meine Freundin eine blonde Grosspudelhündin. Beide sind Kern gesund und haben einen wundervollen Charakter. Gelegentlich denken wir darüber nach, die Beiden einmalig zu verpaaren. Wir würden dann jeder einen behalten und für die anderen ein sehr gutes Zuhause bei Bekannten suchen. Kennt sich jmd. mit Farbgenetik aus und weiß welche Farbe wahrscheinlich ist oder Farbverläufe im Fell möglich sind.
 
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Karin
heute 17:24
Bitte lasst das Projekt Einmal Welpen haben ganz bleiben. Ein Hund ist nicht ‚kerngesund‘, weil er im Alltag fit wirkt. Beim Großpudel müssen vor einer Verpaarung aufwendige, medizinische Gutachten auf Erbkrankheiten gemacht werden (HD, ED, Patellaluxation, erbliche Augenerkrankungen wie PRA etc.). Wenn ihr die genetischen Hintergründe und Testergebnisse der Ahnen eurer Hunde nicht kennt, ist das genetisches russisches Roulette auf dem Rücken der Welpen. Auch der Plan mit den Bekannten ist riskant. Großpudel haben oft große Würfe. Habt ihr im Ernstfall wirklich Platz, Zeit und Geld für 9 oder 10 Welpen, falls sich im Bekanntenkreis doch jemand umentscheidet? Was passiert, wenn ein Hund nach zwei Jahren wegen Trennung oder sonstwas zurückgegeben wird? Und abgesehen davon ist Silber x Blond unter Pudelzüchtern ein absolutes No-Go, weil die Gene sich gegenseitig völlig unvorhersehbar in die Quere kommen.
Vielen Dank für die kompetente Antwort
 
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Lena
heute 17:26
Beide Hunde haben Papiere und es geht nicht um Geldmacherei, sondern ausschließlich darum, einen Nachkommen vom geliebten Familienmitglied zu bekommen
Um mal bei deinem Gedankengang zu bleiben- wenn du von Familienmitglied sprichst.

Du sprichst dann davon einem Familienmitglied eine Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft aufzuzwingen- weil du einen Nachkommen haben willst?!

Viele Risiken für einen sehr egoistischen Zweck…
 
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Karin
heute 17:30
Direkt zur Frage sind Creme, apricot, schwarz, silber , blau wahrscheinliche möglichkeiten...aber!! Für konkretes müsste man genau bestimmen, welche Farbe die Elterntiere haben(bspw farbgenetiktest) bzw welche Farben die Ahnentafel hergibt. Denn auch die Eltern sind da sehr relevant... Also so von der Frage her - schwer zu sagen, alles möglich. Weiß vlt erstmal eher unwahrscheinlich. Zur Frage der Zucht... Die Idee und Vorstellung ist schön...die Realität mehr als anspruchsvoll und eigentlich sollte man das als Laie einfach lassen. Die gesellschaftliche Ansicht unterstreicht noch weitere Aspekte zum Nein. Auch ein züchter kann nichts garantieren. Was raus kommt und gute zu Hause zu suchen, ist ohne Planbarkeit schier gut gemeint, aber kein leichtes eher waghalsiges Versprechen. Dagegen spricht sehr viel. Risiko für die hündin, Erfahrungsmangel, Geburt und Komplikationen. Evtl Komplikationen dann noch bei den Welpen. Gewagtes Risiko hier, ganz klar die leichte Sterblichkeit von Welpen und dee Anspruch an das Muttertier. Anzahl und Gesundheit sind grundsätzlich nicht garantiert, dazu gehören Untersuchungen, Tests, ernährungswissen und natürlich muss man auch Mal bedenken, was wenn was schief geht?Habt ihr die Zeit für viele kleine dauerabhängige pflegis? ... Je einen behalten...und wenn es 10sind? 8leute parat die genau das nehmen, was "übrig" ist?... Es klingt absurd blauäugig und in einer Gesellschaft mit Hundeboom und überquellendem Markt eigentlich schwer nachvollziehbar. Denn gute zu Hause...also ich kenne nette Menschen die Interesse haben, aber ich würde meine Hunde bspw nicht zur Obhut da lassen... Die Abgabe könnte ich mir bei Welpen genauso schwer vorstellen. Da ist viel Traum, aber keine Realität zu lesen ... Leider, ganz klares, lasst es besser sein.
Vielen Dank für diese ehrliche Antwort.
Die Zeit hätten wir beide, aber die Vorstellung, dass einer der Nachkommen ein Wanderpokal wird, ist furchtbar 😞
 
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Karin
heute 17:30
Diese Überlegung hatten wir auch schon und es ist erst Mal nur ein Gedanke. Natürlich würden wir im Ernstfall beide tierärztlich untersuchen lassen
Inklusive Narkose für Röntgenuntersuchungen?
 
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Karin
heute 17:35
Was wäre denn dagegen einzuwenden, wenn ihr euch einfach jeder einen weiteren Hund von eurem bisherigen Züchter holt?
Meine Züchterin ist mir mittlerweile zu kommerziell. Sie hat bisher über Doodle gelästert, plötzlich verkauft sie auch diese in allen Größen.
Entscheidend für mich ist, dass Hündinnen, die kenne, nicht mehr bei ihr wohnen
 
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Karin
heute 17:40
Inklusive Narkose für Röntgenuntersuchungen?
Unser gemeinsamer Tierarzt macht das mit Sedierung.
Hat er bei meinem alten Hund wegen einer orthopädischen Sache auch gemacht.
Entscheidend ist für mich das Risiko für die Hündin und das würde ich ohne ärztlichen Rat nicht eingehen.
Wir sind keine Egoisten
 
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Jessica
heute 17:52
Beide Hunde haben Papiere und es geht nicht um Geldmacherei, sondern ausschließlich darum, einen Nachkommen vom geliebten Familienmitglied zu bekommen
Und was spricht dagegen die offizielle zuchtzulassung mit allen Untersuchungen machen zu lassen?

Ich sehe bei Silber übrigens die Gefahr das es sich um Dillut handelt was ein gendefekt ist. Wenn die Hündin den Genedefekt trägt, bekommt ihr nur kranke Hunde und es gibt noch viele andere Krankheiten.

Beim Großpudel sollen auch die Hüften und die Ellbogen geprüft werden. Nur als weiteres Beispiel.

Ich kann es ja verstehen das man vom eigene Hund einen Welpen haben will und genau aus dem Grund hat mein Rüde die offizielle Zuchtzilassung.

Beim Rüden mit 4 Jahren sollte es noch machbar sein.
Bei einer Hündin in dem Alter sollte man als erstgebärend der Hündin zu liebe verzichten, egal ob mit zuchtzulassung oder als ich will mal Welpen haben Projekt.
 
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Karin
heute 18:05
Und was spricht dagegen die offizielle zuchtzulassung mit allen Untersuchungen machen zu lassen? Ich sehe bei Silber übrigens die Gefahr das es sich um Dillut handelt was ein gendefekt ist. Wenn die Hündin den Genedefekt trägt, bekommt ihr nur kranke Hunde und es gibt noch viele andere Krankheiten. Beim Großpudel sollen auch die Hüften und die Ellbogen geprüft werden. Nur als weiteres Beispiel. Ich kann es ja verstehen das man vom eigene Hund einen Welpen haben will und genau aus dem Grund hat mein Rüde die offizielle Zuchtzilassung. Beim Rüden mit 4 Jahren sollte es noch machbar sein. Bei einer Hündin in dem Alter sollte man als erstgebärend der Hündin zu liebe verzichten, egal ob mit zuchtzulassung oder als ich will mal Welpen haben Projekt.
Die Hündin wird im Dezember 3.
Aber ich verstehe, dass ich viele Aspekte zu blauäugig gesehen habe
 
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Celine
heute 18:11
Meine Züchterin ist mir mittlerweile zu kommerziell. Sie hat bisher über Doodle gelästert, plötzlich verkauft sie auch diese in allen Größen. Entscheidend für mich ist, dass Hündinnen, die kenne, nicht mehr bei ihr wohnen
Das kann ich nachvollziehen, dieser Züchter klingt in meinen Augen auch leider nicht wirklich seriös..
 
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Celine
heute 18:14
Beide Hunde haben Papiere und es geht nicht um Geldmacherei, sondern ausschließlich darum, einen Nachkommen vom geliebten Familienmitglied zu bekommen
Dass ihr eure Hunde liebt und es euch nicht ums Geld geht, bezweifelt niemand. Aber biologisch gesehen ist dieser Wunsch ein riesiger Denkfehler.

Was erhofft ihr euch denn genau davon?

Ein Welpe ist kein Klon seines Vaters oder seiner Mutter. Er ist eine völlig neue, unvorhersehbare Kombination aus den Genen beider Eltern. Die Chance, dass ihr charakterlich oder optisch genau das bekommt, was ihr an eurem jetzigen Hund so liebt, ist reine Glückssache. Wenn ihr Pech habt, erbt der Welpe genau die Eigenschaften, die ihr eben nicht wolltet.
Und spinnt diesen Gedanken doch mal weiter. Was passiert beim nächsten Hund? Wenn ihr dieses Familienmitglied dann genauso liebt, wollt ihr dann wieder ‚nur einmal‘ vermehren, um einen Nachkommen zu haben? Wo fängt das an und wo hört das auf?