Ich wäre definitiv für zwei Hunde, aber nur, wenn es wirklich funktioniert und man sich vorher alle Punkte gut überlegt.
Wir haben damals mit Sunny über zwei Jahre immer wieder auf andere Rüden aufgepasst, um herauszufinden, ob ein zweiter Hund für uns infrage kommt. Dabei haben wir gemerkt, dass es mit Weibchen nicht funktioniert und für uns, wenn überhaupt, nur ein Rüde infrage kommt.
Als wir dann soweit waren und vor allem auch unsere Sunny bereit dafür war, kam Tyson aus dem Tierheim zu uns – ein Scheidungshund. Wir haben Sunny zum Kennenlernen mitgenommen. Hätte es zwischen den beiden nicht funktioniert, hätten wir diesen Schritt nicht gewagt. Am Ende würden sonst beide Hunde darunter leiden und das möchte man natürlich nicht.
Zum Glück hat es von Anfang an super harmoniert und Tyson war innerhalb einer Woche bei uns. ❤️ Leider ist unsere Sunny dieses Jahr aufgrund einer Erkrankung verstorben.
Man darf aber auch nicht vergessen, dass zwei Hunde **mehr Zeit und natürlich auch mehr Kosten** bedeuten. Gassi gehen, beide beschäftigen, Futter richten, Tierarzt usw. – vieles wird einfach mehr.
Auch die finanziellen Aspekte sollte man wirklich vorher bedenken: Hundesteuer, Futter, Versicherung und vor allem Tierarzt- oder Klinikaufenthalte können ordentlich ins Geld gehen. Wir haben allein von Februar bis Juni für Sunny aufgrund ihrer OP und der anschließenden Behandlungen rund 12.000 € ausgegeben.
Deshalb: **Ich bin grundsätzlich immer für einen zweiten Hund**, weil Hunde zu zweit oft nochmal ganz anders aufblühen. 🐶🐶 Aber man sollte vorher ehrlich prüfen, ob die beiden charakterlich zusammenpassen und ob man die zusätzliche Zeit und die Kosten auch dauerhaft stemmen kann.