Home / Forum / Welpen & Junghunde / Welpe schläft nur im Bett, nicht auf seinem Schlafplatz

Verfasser-Bild
Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 64
zuletzt 31. Jan.

Welpe schläft nur im Bett, nicht auf seinem Schlafplatz

Hallo Alle, Ich hätte eine kleine Frage, Wir haben uns vor 5 Wochen einen Welpen zugelegt er ist jetzt 4 Monate alt. Wir haben für ihn natürlich Bettchen und Decke usw alles gekauft, er schläft uns aber nicht darin. Das Bett steht neben unserem im Schlafzimmer, er will aber in unser Bett bzw. bei jemanden schlafen. Jetzt haben wir es in der Eingewöhnung so gemacht das immer jemand mit ihm auf der Couch schläft, da er da mit uns liegt und kuschelt oder auch dort sein Plätzchen findet. Jetzt wollen wir natürlich auch wieder im Bett schlafen weil auf Dauer die Couch nicht das bequemste ist. Wir versuchten ihn dann an sein Bett neben unserem reinzulegen mit ihm dort kurz liegen geblieben, gestreichelt, leckerli aber Nein sobald Ich mich bewege und ins Bett rein lege will er auch und winselt. Er sucht noch sehr die Nähe. Jetzt haben wir ihn seit ein paar Tagen im Bett😅 er schläft super und mit uns wirklich so gut es geht durch, nur haben wir einen nicht sehr angenehmen schlaf, ständiges wach werden weil er einmal zu mir legt einmal zu meinem Partner, dann sich wieder ausbreitet (das so ein kleiner überhaupt so viel Platz braucht 😂) Oder natürlich es wecken weil er raus muss. Es ist auf dauer etwas mühsam. - Soll ich es einfach immer wieder probieren, soll ich ihn einfach mal unten lassen? - Ist er einfach noch zu klein? soll ich es probieren wenn er etwas älter ist? und daweil noch bei und schlafen lassen? Hätte jemand einen Tipp? Danke euch! 🥰
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ingrid
24. Jan. 10:48
Ja im Moment schläft er auch so, Nur sind einfach die Nächte für uns etwas Mühsam wegen dem platz wechsel auf einem drauf legen😂 ist ja total okay nur schlafen wir unruhiger. Hat es sich bei dir sonst etwas verändert wo er dann stubenrein war und älter wurde ? wurde es dann ruhiger beim schlafen ? 🥰
Och ist das sweet 🥰
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Vera
24. Jan. 11:07
Hm ich finde ziemlich schwierig dir eine "richtige " Antwort zu geben....denn jeder Hund ist anders. Ja vielleicht stimmt es das er sich merkt super, wenn ich jammere dann darf ich ins bett usw...aber vielleicht ist es auch richtig und wichtig für euren Hund, Körperkontakt zu haben. Deshalb wäre mein persönlicher Rat, mach das was sich für dich richtig anfühlt! Denn, wenn du etwas machst was du eigentlich nicht willst, aber trotzdem tust, bist du nicht mehr authentisch und das merkt der Hund als erstes😄kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen. Manchmal bekommt man so viele Ratschläge und man weiß am Ende garnichts mehr😄Deshalb schau mal was für dich und deinen Hund richtig ist. Drücke euch ganz doll die Daumen!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Karin
24. Jan. 11:18
Das erinnert mich sehr an die Zeit mit unseren Kindern 🤣. Im Prinzip ist das ja nichts anderes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die du hast: entweder du gibst nach, hast jemanden zum kuscheln, brauchst keine Wärmflasche mehr...oder du setzt dich durch. Ja wie das so mit Regeln halt ist, gefällt nicht jedem. 🤣 Anfangs nervig, ständiges gefiepe, gejammer, geheule...aber mit der Zeit wird es besser.
Unsere Hündin schläft übrigens nicht in unserem Bett sondern direkt neben meinem in ihrem Hundebett. Anfangs habe ich meinen Arm raus hängen lassen und bei Bedarf mal gestreichelt oder nur berührt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tatiana
24. Jan. 11:24
Ja, er lernt jetzt, das wenn er jammert Papa und Mama ihn schon ins Bett nehmen werden. 😅 das hat er schon herausgefunden. Ich würde ihn jammern lassen und konsequent bleiben. Bald hört er damit auf, weil er merkt das ihm das nichts bringt.
Das stimmt natürlich was du da sagst. Er lernt, er darf ins Bett und bei Konsequenz eben nicht.
Er will aber nicht um des Bettes Willen ins Bett. Was er einfordert und ausdrückt ist Angst und Unbehagen und er fordert Nähe und Schutz. Das ist absolut altersangemessen. Das zu ignorieren bedeutet,dass man Bedürfnisse nicht ernst nimmt und beantwortet. Wenn er dann aufhört zu jaulen, ist das Bedürfnis aber nicht weg. Er erwartet bloß nicht mehr das es jemand erfüllt. Eine Alternative die ausdrückt,dass man das Bedürfnis wahrgenommen hat, sollte es unbedingt geben. Hunde gehen zu Menschen dieselbe Bindung ein, wie Menschen zu Menschen. Das ist seit den 2000ern mehrmals wissenschaftlich belegt worden. Herangezogen hat man dafür die Oxytocin Ausschüttung.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
24. Jan. 11:28
Das stimmt natürlich was du da sagst. Er lernt, er darf ins Bett und bei Konsequenz eben nicht. Er will aber nicht um des Bettes Willen ins Bett. Was er einfordert und ausdrückt ist Angst und Unbehagen und er fordert Nähe und Schutz. Das ist absolut altersangemessen. Das zu ignorieren bedeutet,dass man Bedürfnisse nicht ernst nimmt und beantwortet. Wenn er dann aufhört zu jaulen, ist das Bedürfnis aber nicht weg. Er erwartet bloß nicht mehr das es jemand erfüllt. Eine Alternative die ausdrückt,dass man das Bedürfnis wahrgenommen hat, sollte es unbedingt geben. Hunde gehen zu Menschen dieselbe Bindung ein, wie Menschen zu Menschen. Das ist seit den 2000ern mehrmals wissenschaftlich belegt worden. Herangezogen hat man dafür die Oxytocin Ausschüttung.
Ob das wirklich Angst ist weiß man ja nicht. Man ist doch in der Nähe und würde auch Hand runter lassen um zu streichen oder Nähe zu signalisieren.
Also ich denke wenn ein Welpe zu seinem Elternteil kommt und ihn stören will der Elternteil es aber nicht möchte, würde er den Welpen anknurren und Maßregeln. Ich sehe das als Erziehung an und nicht als Strafe ☺️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tatiana
24. Jan. 11:54
Ob das wirklich Angst ist weiß man ja nicht. Man ist doch in der Nähe und würde auch Hand runter lassen um zu streichen oder Nähe zu signalisieren. Also ich denke wenn ein Welpe zu seinem Elternteil kommt und ihn stören will der Elternteil es aber nicht möchte, würde er den Welpen anknurren und Maßregeln. Ich sehe das als Erziehung an und nicht als Strafe ☺️
Ich kann da gut unterschiedliche Meinungen nebeneinander stehen lassen. In der Hundeerziehung findet jeder seinen Weg.
Du hast aber im ersten Beitrag gesagt, ignorieren. Hand runterlassen schreibst du jetzt. Mir ging es darum,den Hund eine Alternative zu bieten.
Von Erziehung und Strafe habe ich nichts geschrieben. Nur von Bindung, da ist meine Aussage aber Stand der Forschung und keine persönliche Meinung.
Ich will aber aus Interesse fragen, würde die Hündin nachts nicht bei ihrem Wurf schlafen oder die Geschwister nicht zusammen? Warum würde er nachts sonst ins Bett wollen?
 
Beitrag-Verfasser
Petra
24. Jan. 12:08
Unsere ist aus dem Tierschutz, sie hatte am Anfang starke Verlustangst , wollte immer bei uns sein. Nach der Anfangszeit hat sie gelernt das wir sie nicht verlassen und schläft jetzt vor dem Bett
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
24. Jan. 12:47
Ich kann da gut unterschiedliche Meinungen nebeneinander stehen lassen. In der Hundeerziehung findet jeder seinen Weg. Du hast aber im ersten Beitrag gesagt, ignorieren. Hand runterlassen schreibst du jetzt. Mir ging es darum,den Hund eine Alternative zu bieten. Von Erziehung und Strafe habe ich nichts geschrieben. Nur von Bindung, da ist meine Aussage aber Stand der Forschung und keine persönliche Meinung. Ich will aber aus Interesse fragen, würde die Hündin nachts nicht bei ihrem Wurf schlafen oder die Geschwister nicht zusammen? Warum würde er nachts sonst ins Bett wollen?
Ich hab hier mal ein Bild, wie der Wurf von meiner Kira geschlafen hat. Meine liegt sogar alleine oben 😄 bei der Mutter-Hündin niemand
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jasmin
24. Jan. 12:51
Hey das Thema Bett ist so oder so umstritten. Das beste was du für die Bindung machen kannst ist ihn bei dir im Körperkontakt schlafen zulassen. Vor allem positiv daran du bemerkst wenn er unruhig wird und raus muss. Ich würde ihn wenn ihr ihn nicht mehr im Bett haben wollt noch Zeit geben und es erst dann wenn er um einiges größer und älter ist schritt für Schritt abgewöhnen und grenzen für das Bett beibringen. Klar wird es dann mühsam sein aber man muss am Ball bleiben es lohnt sich. So wird es auch bei allen anderen dingen sein. Wichtig ist die Prägung und Bindung. Jedoch auf passen und keinen Kontrollzwang oder Bindungsangst zulassen oder dagegen wirken. (Dies ist mal wichtig wenn es um das alleine bleiben geht. Am besten jetzt klein anfangen)
Ich hoffe es hilft dir etwas weiter. Mach das wo du siehst es tut euch beiden gut ♥️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tatiana
24. Jan. 12:52
Ich hab hier mal ein Bild, wie der Wurf von meiner Kira geschlafen hat. Meine liegt sogar alleine oben 😄 bei der Mutter-Hündin niemand
Das ist süß! Aber bestimmt auch anstrengend....
Aber war das auch nachts so?
Das die Hündin sich am Tag zurückzieht kenne ich auch. Und die Geschwister sind ja schon beieinander. Ich habe aber in meinem ersten Beitrag hier im Thread gesagt,dass sie das lernen können!