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Isabel
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Anzahl der Antworten 37
zuletzt 7. Mai

Meine kleine französische Bulldogge überfordert mich bzw. Uns

Hallo .... Seit ca 4 Woche haben wir eine kleine französische Bulldogge... Sie ist nun 15 Wochen und ist sehr Eigen. Ich hatte bereits schon mal eine französische Bulldogge,aber sie war vom Wesen komplett anders. Meine kleine Nala hat absolut keine Ohren und von Respekt hält Sie null... PROBLEM NR.1 Bin ich mit ihr bei meinen Eltern klappt das mit den Pullern super gut. Bin ich wieder beim mir zuHause pullert Sie immer wo sie will. (Macht sich auch nicht bemerkbar, dass Sie muss) Dazu kommt... Sie ist mal so gut auf ihre Pullerunterlage gegangen. Jetzt macht sie genau daneben oder davor... PROBLEM NR.2 Und sobald ich den Raum verlasse gibt Sie keine Ruhe. Sie muss immer mit mir mit oder Sie macht so lange Terror , dass Ich meist wieder kommen muss bzw. Sie mit nehmen muss weil sie sonst keine Ruhe gibt ... PROBLEM NR.3 Allein bleiben , geht auch nicht. Ich habe schon Etappenweise mit ihr das Allein sein geübt. 2 Minuten , dann hat Sie sich so hoch gefahren, dass sie keine Luft mehr bekommen hat. Ich weiss langsam nicht mehr was ich noch machen soll, da momentan Nala unsern Alltag bestimmt. Ich liebe meine kleine Maus , aber es müssen Änderungen passieren... Vielleicht könnt ihr mir ja helfen... Danke schön mal in voraus Liebe Grüße Isabel
 
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Anja
5. Mai 11:03
Das ist ganz normal, es ist ein kleines Kind. Auch dieser "Blues" und das Gefühl es dreht sich alles nur noch um den Hund. Der kommt nicht "fertig und erzogen ab Werk" Nachhause.
Das hatte ich selbst bei meiner Erwachsenen Hündin. Ein Welpe hingegen ist nichts Anderes als ein Kleinkind. Geduld Geduld Geduld.
Das mit der Pipi Matte verstehe ich generell nicht. Denn das soll dein Hund doch nicht lernen. Du willst das sie stubenrein wird. Das bedeutet alle 2-3 Stunden rausgehen, nach dem Schlafen, nach dem Fressen. Bis sie draussen macht und dann freust du dich als wäre es das Tollste der Welt.
Nicht alle Hunde machen sich bermekbar wenn sie müssen. Meine ist 3 Jahre alt und hält einfach ein... bis sie raus kommt.

Sie hört nicht weil sie noch ein Welpe ist, sie testet Grenzen aus und Bullys schalten ohnehin gerne auf Durchzug wenn sie nicht wollen.
Sei Stur, gib nicht nach um sie zu holen wenn sie Theater macht.
Lass sie allein, für ein paar Minuten und steigere das langsam.
Und wenn es Anfangs nur 1 Minute ist. Ohne Verabschiedung oder Dergleichen, geh einfach raus... Zum Briefkasten oder so... Komm zurück und beachte sie nicht wenn sie bellt oder ein riesen Zinober veranstaltet.
Lass sie dir auch nicht ständig hinterherlaufen, steh auf, verlasse das Zimmer und schließe die Tür, geh in einen anderen Raum und komme zurück. Wenn es in der Wohnung klappt ohne das sie hochfährt dann kannst du raus gehen und das allein bleiben steigern.
 
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Sigried
5. Mai 11:17
Gib ihr Zeit und viel Liebe. Das wird schon. Wenn sie etwas richtig gut gemacht hat belohne sie..Welpen sind so unterschiedlich wie wir Menschen und nehmen am Anfang sehr viel Zeit ein.
 
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Dogorama-Mitglied
5. Mai 11:19
Vielleicht war Schimpfen falsch formuliert... Sie darf bei mir alles und ich lass alles so gut wie durch gehen..
Und das ist falsch.
Ein Hund, auch ein Welpe, der alles darf und keine Grenzen gezeigt bekommt, der aber auch nicht lernen darf was richtig ist, der wird zum Pöbler erzogen.
 
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Sigried
5. Mai 11:20
Das ist keine Schwäche! Du solltest mit einem Welpen nicht schimpfen. Wozu soll das gut sein?
Geh mit ihr zur Hundeschule, ich denke je eher je besser für Hund und dich..Du must geduldig sein und täglich üben.
 
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Katja
5. Mai 11:33
Hallo Isabel, ich habe eine ähnliche Situation wie du erlebt. Mein Hund ist zwar schon 10 Monate , kommt aber ausm Tierschutz. Ich hab mir einen Trainer genommen, der mir klar gemacht hat, dass ICH das Alpha Tier bin und der Hund überhaupt nichts zu entscheiden hat. D.h. Ich lege fest, wann er gestreichelt wird, wohin er mir folgen darf und wo sein Platz ist. Das funktioniert vor allem über Körpersprache,sodass du nicht verbal schimpfen musst. Seitdem hab ich einen entspannten Hund, für den selbstverständlich ist, nicht permanent bei mir sein zu müssen. Sie respektiert mich jetzt mehr und achtet mehr auf mich. Ich hoffe, das hilft dir weiter.
 
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Dogorama-Mitglied
5. Mai 11:36
Problem Nr. 1
Deine Hündin ist noch nicht fähig ihre Blase zu kontrollieren und es ist nicht ihre Aufgabe dir Bescheid zu geben oder eine Toilette zu nutzen, sondern deine Aufgabe sie gut im Blick zu haben und rechtzeitig mit ihr raus zu gehen.

Problem Nr. 2
Sie ist alleine nicht überlebensfähig und hat keine andere Lösung darauf aufmerksam zu machen. Es ist deine Aufgabe ihr Sicherheit zu vermitteln und ihr in kleinen, fairen Schritten das Alleinebleiben beizubringen. Es ist absolut danaben ihre Hilferufe als Terror abzutun und das Problem bei ihr und nicht bei dir zu sehen.

Problem Nr. 3
Du erwartest viel zu viel und scheinst keinen sinnvollen Trainingsplan zu haben. Mit etwas Wissen und Empathie würdest du dem Hundekind solch einen Stress gar nicht erst zumuten.

Problem Nr. 4
Du unterstellst einem unerfahrenen, jungen Hundekind keine Ohren zu haben und keinen Respekt zu zeigen. Es ist an dir ihr die Welt zu zeigen, ihre Bedürfnisse im Blick zu haben und ihr zu helfen deine Wünsche zu verstehen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein Hund alles kann. Das anzunehmen ist überaus fatal.

Bitte setze dich dringend mit den Bedürfnissen von (jungen) Hunden auseinander, bilde dich zu fairem und hundegerechtem Training weiter und schau ganz dringend, dass du mehr über die Kommunikation von Hunden lernst. Ich sehe hier ganz viele Probleme auf menschlicher Seite.
 
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Sonja
5. Mai 13:00
Vielleicht war Schimpfen falsch formuliert... Sie darf bei mir alles und ich lass alles so gut wie durch gehen..
Auch wenn sie ein Welpe ist, braucht sie dich ihre Grenzen, und du als "ersatzhundemutter" musst sie ihr aufzeigen. Aber das solltest nicht über ein "schimpfen" sondern konsequent, gelassen und ruhig. Einfaches beispiel: du willst das sie auf ihrer Decke/Körbchen bleibt, sie läuft dir aber hinterher.... trage sie wird zurück auf ihren Platz, sobald sie sitzt/ liegt verknüpfen das mit einem Kommando und loben. Du gehst widrer weg, und der Hund folgt dir, trag sie wieder an ihren Platz , auch wenn du es x mal ( zig mal am tag) Tag machen musst bleib dabei immer ruhig und konsequent. Irgend wann wird sie es begreifen was du willst... Hast du schonmal Hundemütter beobachten können wie die mit ihren Welpen umgehen ? Z.b. sie schubsen/tragen sie immer wieder an dem Platz zurück wo sie die kleinen haben wollen. Aus Hunden die (als Welpen ) alles dürfen entwickeln sich pöbler und oder sie lassen den Menschen nach ihrer Pfeife tanzen. Es ist ähnlich wie mit Kindern die mit der "alles dürfen methode" erzogen werden. Wer kennt das nicht: Kleinkinder die sich mitten im Laden auf den Boden werfen und weiben/schreien wil sie etwas nicht bekommen, und die Eltern geben dan nach .... und es wird immer schlimmer🤗. Also Hunde brauchen Grenzen, aber die soll/kann man ihnen auf ruhige art und ohne "Zwang und geschrei" beibringen,... das einzige was man dazu braucht ist konsequenz und noch mehr Geduld 😉 Besuche mit ihr eine Welpenschule, am besten eine die nach "trainieren statt dominieren" lehrt, wahrscheinlich wirst du dort mehr, ( Umgang mit dem welpen) als dein Hund lernen. 😉
 
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Dogorama-Mitglied
5. Mai 13:30
Auch wenn sie ein Welpe ist, braucht sie dich ihre Grenzen, und du als "ersatzhundemutter" musst sie ihr aufzeigen. Aber das solltest nicht über ein "schimpfen" sondern konsequent, gelassen und ruhig. Einfaches beispiel: du willst das sie auf ihrer Decke/Körbchen bleibt, sie läuft dir aber hinterher.... trage sie wird zurück auf ihren Platz, sobald sie sitzt/ liegt verknüpfen das mit einem Kommando und loben. Du gehst widrer weg, und der Hund folgt dir, trag sie wieder an ihren Platz , auch wenn du es x mal ( zig mal am tag) Tag machen musst bleib dabei immer ruhig und konsequent. Irgend wann wird sie es begreifen was du willst... Hast du schonmal Hundemütter beobachten können wie die mit ihren Welpen umgehen ? Z.b. sie schubsen/tragen sie immer wieder an dem Platz zurück wo sie die kleinen haben wollen. Aus Hunden die (als Welpen ) alles dürfen entwickeln sich pöbler und oder sie lassen den Menschen nach ihrer Pfeife tanzen. Es ist ähnlich wie mit Kindern die mit der "alles dürfen methode" erzogen werden. Wer kennt das nicht: Kleinkinder die sich mitten im Laden auf den Boden werfen und weiben/schreien wil sie etwas nicht bekommen, und die Eltern geben dan nach .... und es wird immer schlimmer🤗. Also Hunde brauchen Grenzen, aber die soll/kann man ihnen auf ruhige art und ohne "Zwang und geschrei" beibringen,... das einzige was man dazu braucht ist konsequenz und noch mehr Geduld 😉 Besuche mit ihr eine Welpenschule, am besten eine die nach "trainieren statt dominieren" lehrt, wahrscheinlich wirst du dort mehr, ( Umgang mit dem welpen) als dein Hund lernen. 😉
Mit der Beschreibung vom Hund wurde ich ohne Ausnahme daheim eine dünne Leine hin machen.
Nicht tragen, die Gefahr dass sie dann ausweicht oder gar alles ins schnappen über geht, Leine und wortlos agieren. Loben ist wichtig. Das korrigieren nur mit dem Signalwort z.b. Decke
 
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Peter
5. Mai 13:30
Vielleicht war Schimpfen falsch formuliert... Sie darf bei mir alles und ich lass alles so gut wie durch gehen..
Was das Training für das Alleine bleiben angeht, kamen hier schon die richtigen Tipps und Trainingsansätze. Ich möchte nur noch hinzufügen, dass es anfangs nicht auf die Dauer ankommt (die kann man ab einem gewissen Punkt gut steigern), sondern auf die Anzahl der Wiederholungen. Lerneffekt soll sein, dass dein Welpe merkt und versteht: Du gehst zwar oft weg (erstmal nur kurz anderes Zimmer), kommst aber genau so oft wieder. Das baut Vertrauen auf und zeigt ihr, dass sie auch überlebt, wenn du mal 10 Sekunden oder ne Minute ausser Sicht bist.
Verhalte dich dann ganz normal, ohne betüddeln, das verstärkt nur ihre Unsicherheit.

Wo ich stutzig geworden bin ist dein Satz, dass du alles durchgehen lässt und sie alles darf. Das ist ein Problem! Dein Hund lernt (sehr schnell), dass sie dich manipulieren kann. Durch ihre Unruhe (Bellen, Winseln, Röcheln) bringt sie dich dazu, zu reagieren und auf sie einzugehen. Wenn Bellen bewirkt, dass du wieder kommst, wird sie es wieder tun.
Auch bei Welpen gilt: die Regeln gelten ab Tag 1 nach Einzug. Nicht erst Wochen später. Es gibt keine Schonfrist, Strenge ist natürlich auch nur dosiert sinnvoll. Aber was sie später nicht tun soll, darf sie jetzt auch nicht.
Klare, angemessene Regeln kapiert auch ein Welpe. Dieses Regelwerk sollte man natürlich angemessen, sanft, aber konsequent durchsetzen.
Sonst musst du den Hund 3x erziehen (jetzt, in der Pubertät und danach dann fortgeschritten).

Pipi: Die Pinkelmatte würde ich sofort abschaffen (den Sinn habe ich auch noch nie verstanden). Der Hund lernt ja nur, das drinnen okay ist. Dann lieber öfter rausgehen. Bei einem "Unfall" sehr gründlich putzen (Essigessenz geht auch und ist günstig). Hunde zeigen äußerst unterschiedliche Signale, dass sie raus wollen. Gut beobachten! Dass es bei deinen Eltern klappt könnte zeigen, dass Hunde (besonders anfangs als Welpe / Junghund) sehr ortsbezogen und situationsbezogen lernen. Das Generalisieren (eine Regel, ein Kommando, ein Verhalten gilt immer und überall) kommt erst später und nach vielen Wiederholungen. Also hat die kleine Maus vielleicht bereits abgespeichert, dass es bei euch zu Hause anders läuft, als bei deinen Eltern. Stichwort Pipimatte und "du lässt alles durchgehen".

Viel Spaß und Durchhaltevermögen beim Training ☺️
 
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Dogorama-Mitglied
5. Mai 15:19
Ja wir waren damit schon beim Arzt. Die Atemwege sind frei und darin besteht keine Gefahr.Sie regt sich so auf und steigert sich so rein das sie das nach Luft ringt.
Normal ist trotzdem anders 🤨 Habt da auf jedenfall ein Auge drauf. Leider sieht man nicht wie eng die Nasenlöcher sind, und die Atemprobleme treten allgemein eigentlich erst später auf.

Kann mir vorstellen, dass in ihrem Stress die Zunge anschwillt und dadurch die Atemwege blockiert wurden.