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Carolin
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Anzahl der Antworten 67
zuletzt 19. Apr.

Mein Hund mag keine anderen Hunde oder Kinder, warum ist das so?

Ich habe meinen Pepe seid dem er 10 Wochen jung war(Französische Bulldogge und jetzt 8Monage jung)er hat in der Zeit, seid dem er bei uns ist keine schlechten Erfahrungen gemacht. Nicht mit Kindern oder mit anderen Hunden. Von klein an habe ich ihn immer mitgenommen, da wo er auch mit rein darf/durfte. So wie er ein Kinderwagen sieht mit Kind drinnen oder andere Hunde die er nicht kennt, geht er sie aggressiv an und lässt sich schwer beruhigen. Wie als wenn ein Schalter bei ihm um klickt, der schaltet um und ja, bisher hat er keinen gebissen. Wenn fremde Menschen(nicht alle)auf ihn zu gehen und denn schon immer sagen: oh du bist ja niedlich, ach Gott ist der Goldig.. sag ich schon immer nur, nur anschauen nicht streicheln🤦🏻‍♀️ ich weiß nicht was ich verkehrt gemacht habe und zu dem ist er nicht mein erster Hund, aber der einzige der das macht. Wäre froh über jede Antwort und eventuelle Tipp‘s
 
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Carolin
13. Apr. 03:19
Eventuell sozial motivierte leinen Aggression? Wie reagiert er denn bevor er so abgeht ? Durfte er als welpe immer mit der leine an andere Hunde? Guck dir mal auf Youtube Videos zur leinen Aggression an :) es gibt verschiedene Videos die verschiedene Auslöser zeigen .So solltest du eventuell herausfinden können woran das liegt . Und dann muss ein weg gefunden werden das raus zu trainieren . Durch clickern , ablenken , warten aber bloß nicht meiden Ich hoffe das das schnell wieder weg ist :) aber sowas ist oft ein langer Prozess Meiner hat mit 7 Monaten angefangen. Und jetzt wird es langsam besser . (1.5 Jahre 😅) Er hat das aufgebaut weil wir als Welpe immer leinen Kontakt zu anderen hatten ( ja soll man nicht machen, erziehungsfehler) Eventuell hat deiner ja auch sowss . Das mit dem Kinderwagen ist nur seltsam. Das sie mal von einem Wagen angerempelt wurde? Also das es hier 2 Auslöser gibt?
Er knurrt wenn er sie von weiten sieht und wenn er nah genug ran ist, fängt er laut stark an zu bellen und das Nackenfell stellt sich hoch. Es ging vorher alles mit Leine ist er gut gelaufen ohne Beachtung den anderen Hunden zu schenken, ohne Leine hat er sich auch abrufen lassen ohne den anderen an zu bellen vorher. Und Leinen Kontakt habe ich fast gar nicht machen lassen.
 
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Dogorama-Mitglied
13. Apr. 05:34
Noch ein kleiner Nachtrag; Wenn dein Hund so extrem auf einige fremde Leute reagiert das du schon sagen musst " nur gucken nicht anfassen" , wenn du selbst sagst das "ein schalter hei ihm kippt " und des,weiteren erwähnst "bisher hat er keinen gebissen" , also scheinst du es ja selbst für möglich zu halten dass,er eben beisst .... gehört auf jedenfall ein Maulkorb drauf, bis du das Verhalten in Griff hast und er es nicht mehr macht...Was wenn ein Kind nicht auf deine Worte hört, ihn anfasst und der Hund zubeisdt oder auch nur schnappt.... willst du dieses Risiko eingehen ? Das man einen fremden Hund nicht einfach anfasst, sollte eigentlich erwachsen Leuten klar sein, und den meisten ist es ja auch. Aber es gibt auch welche die dies nicht verstehen/verstehen wollen , besonders Kinder. und genau für solche Personen darf keine Gefahr bestehen das der Hund zubeissen/schnappen könnte/würde. Falls dies jedoch der Fall ist, ist ( meiner Meinung) Maulkorb Pflicht.
Safety first, natürlich, aber auch nicht hysterisch werden. ›Da gehört auf jeden Fall ein Maulkorb drauf.‹ Das Ding kann im Training praktisch sein, weil es Leute auf Abstand hält (aber auch nicht garantiert!), es macht auch Sinn, einen Hund an den MK zu gewöhnen, immer, aber es muss(!) kein MK drauf, wenn ich als Halter in der Lage bin, den Hund an der Leine zu händeln und Menschen verbal auf Abstand zu halten. Sprich, wenn ich auch mit anderen Mitteln Sicherheit gewährleisten kann.

Wo wohnt ihr, dass Kinder bei euch scheinbar Ninja-like ausm Gebüsch auf eure Hunde springen und ihr Menschen-Kontakt nicht an einer 2m Führleine nicht verhindern könnt, dass da ›auf jeden Fall ein Maulkorb‹ drauf muss? Die meisten Menschen, inkl Kinder, verstehen es spätestens, wenn der Hund knurrt. Das ist fürs Training natürlich zu spät (Ich knurre, die kleinen, gruseligen Aliens verziehen sich), aber das verhindert auch kein MK.

Ein Maulkorb pack ich auf den Hund drauf, wenn es eine amtliche Pflicht gibt, oder der Hund auch nicht sauber eskaliert, sondern sofort losschießt, sodass ich keine andere Managementmöglichkeit habe. Oder wenn ich wirklich mit pöbeligen Hunden KONTAKT übe. Oder wenn man wo ist, wo Ausweichen nicht möglich ist (Bus, Bahn, Straßenfest – wobei der MK NICHT den Stress nimmt!!! Da sollte man eher schauen, warum man den Hund unbedingt mitnehmen muss). Ansonsten für Maulkorbtraining oder um vor unerwünschter Nahrungsaufnahme zu schützen, weil das Antikiftködertraining noch nicht so weit ist. Oder halt, wenn ich als Halter schlicht nicht in der Lage bin, meine Umwelt einzuschätzen und entsprechend zu lenken (wegschicken). Letzteres scheint die TE aber wohl zu beherrschen. Statt jetzt den MK einfach draufzuballer (weil muss ja, gefühlte PFLICHT, keine Zeit zum Auftrainieren) sollte sie sich eher drauf konzentrieren, auch ihren Hund in solchen Situationen zu lenken.
 
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Dogorama-Mitglied
13. Apr. 05:41
Er knurrt wenn er sie von weiten sieht und wenn er nah genug ran ist, fängt er laut stark an zu bellen und das Nackenfell stellt sich hoch. Es ging vorher alles mit Leine ist er gut gelaufen ohne Beachtung den anderen Hunden zu schenken, ohne Leine hat er sich auch abrufen lassen ohne den anderen an zu bellen vorher. Und Leinen Kontakt habe ich fast gar nicht machen lassen.
Carolin, so ein Verhalten entsteht aber nicht über Nacht.
Der Hunde hat lange bevor so etwas eskaliert Signale gesendet, die du offensichtlich nicht gesehen hast und/oder falsch darauf reagiert hast.

Evtl. musst du da im Einzeltraining mit einer kompetenten Person üben.
 
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Lisa
13. Apr. 07:05
Ganz einfach es gehört zur Erziehung /Training das (m)ein Hund an der Leine andere nicht ankläfft. Ebenso gehört es dazu den Hund an Kindern Kinderwagen, Scater, Jogger, Fahradfahrer, Menschen mit Rollator, fremde Menschen die auf ihn zukommen und si weiter nicht "agressiv anmacht" also den Leinenrambo raushängen lässt. Und genau das tut dein Hund wie du selbst beschreibst. Also kennt er die Grenze eben nicht.... und genau dabei kann die eine Hundeschule/Trainer zum Beispiel indem ihr Socialwalks mitmacht helfen. Du hast gefragt woran es liegt ich habe geantwortet.....🤗
Das hat nicht immer was mit Erziehung zu tun, Training ist sowieso nochmal was anderes.
Es kann auch an ihrem Verhalten liegen, das sie schon angespannt oder selbst schon genervt ist wenn Hunde oder Kinder kommen und sich das auf den Hund überträgt
Dieses Verhalten an der Leine kann dutzende Ursachen haben!
Von Unsicherheit, Beschützer Denken, Unsicherheit beim Halter bis Fehler beim Leine aufbauen.


Deshalb sollte ein Trainer erstmal die Ursache herausfinden, an der muss nämlich gearbeitet werden.
 
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Dogorama-Mitglied
13. Apr. 07:19
Ich schätze, du hast es gut gemeint mit Pepe und ihm so früh wie möglich so viel wie möglich zeigen wollen. Kann mir vorstellen, dass er da echt viele Eindrücke gesammelt hat und diese in der Fülle etwas viel für ihn waren oder sogar noch sind. Aber das muss nicht sein, sofern er stets ausreichend Ruhe zum Verarbeiten hat(te).

Dass er laute, gruselige Kinder und fremde Hunde fernhalten möchte ist eigentlich ganz normal. Hier wäre es deine Aufgabe, solche Reize nicht zu intensiv auf ihn einprasseln zu lassen. Schaut euch Kinder von Weitem an, ganz in Ruhe und vielleicht sogar mit einigen Leckerchen. Schau, wo seine Wohlfühldistanz liegt und lass unangenehme Reize in nächster Zeit nicht näher, als diese Distanz es zulässt. Später dann kannst du in kleinen Schritten vorsichtig in seinem Tempo näher rangehen. Dabei immer entspannt bleiben und die Belohnung nicht vergessen und direkt wieder die Distanz vergrößern :)

Fremde Menschen haben deinen Hund nicht ungefragt anzufassen. Das darfst du auch gerne kommunizieren ;-) Und auch fremde Hunde haben nicht einfach so auf euch zuzusteuern.

Du musst jetzt keine Selbstzweifel entwickeln, denn dass Pepe ein Problem mit unangenehmen Reizen hat, ist ja nicht schlimm. Es ist ein Grund sich diese klar zu machen und mit Zeit und Ruhe aus unangenehm erträglich und aus erträglich angenehm zu machen. Dafür braucht es Vertrauen und vor allem Verständnis. Lerne zu erkennen, wann Pepe sich unwohl fühlt, wann er lieber weg möchte und wann er okay mit etwas ist. So könnt ihr am besten daran arbeiten und Fortschritte erzielen :)

Keine Sorge, er will nicht die Weltherrschaft an sich reißen. Er fühlt sich auch nicht mächtiger, als du und beginnt deswegen als Führer zu agieren. Das sind alles irgendwelche Interpretationen, die ein Training nur erschweren. Klar ist: Er hat ein Problem, fühlt sich unwohl und will vermutlich mehr Distanz.

Nimm seine Bedürfnisse ruhig ernst, denn damit wächst sein Vertrauen in dich und er wird es dir sicher danken, wenn er weniger Stress im Alltag hat. Mach dir keine Vorwürfe, wegen geschehener Dinge, sondern konzentriere dich auf das Hier und Jetzt mit Blick auf euer gemeinsames Ziel. Es dauert seine Zeit, aber ihr werdet gewiss bald entspannter unterwegs sein und vielleicht in einigen Monaten sogar mal an einem tobenden oder schreiendem Kind vorbeikommen. Aber verlange nicht mehr, als Pepe leisten kann ;-)
 
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Dogorama-Mitglied
13. Apr. 07:26
Ich schätze, du hast es gut gemeint mit Pepe und ihm so früh wie möglich so viel wie möglich zeigen wollen. Kann mir vorstellen, dass er da echt viele Eindrücke gesammelt hat und diese in der Fülle etwas viel für ihn waren oder sogar noch sind. Aber das muss nicht sein, sofern er stets ausreichend Ruhe zum Verarbeiten hat(te). Dass er laute, gruselige Kinder und fremde Hunde fernhalten möchte ist eigentlich ganz normal. Hier wäre es deine Aufgabe, solche Reize nicht zu intensiv auf ihn einprasseln zu lassen. Schaut euch Kinder von Weitem an, ganz in Ruhe und vielleicht sogar mit einigen Leckerchen. Schau, wo seine Wohlfühldistanz liegt und lass unangenehme Reize in nächster Zeit nicht näher, als diese Distanz es zulässt. Später dann kannst du in kleinen Schritten vorsichtig in seinem Tempo näher rangehen. Dabei immer entspannt bleiben und die Belohnung nicht vergessen und direkt wieder die Distanz vergrößern :) Fremde Menschen haben deinen Hund nicht ungefragt anzufassen. Das darfst du auch gerne kommunizieren ;-) Und auch fremde Hunde haben nicht einfach so auf euch zuzusteuern. Du musst jetzt keine Selbstzweifel entwickeln, denn dass Pepe ein Problem mit unangenehmen Reizen hat, ist ja nicht schlimm. Es ist ein Grund sich diese klar zu machen und mit Zeit und Ruhe aus unangenehm erträglich und aus erträglich angenehm zu machen. Dafür braucht es Vertrauen und vor allem Verständnis. Lerne zu erkennen, wann Pepe sich unwohl fühlt, wann er lieber weg möchte und wann er okay mit etwas ist. So könnt ihr am besten daran arbeiten und Fortschritte erzielen :) Keine Sorge, er will nicht die Weltherrschaft an sich reißen. Er fühlt sich auch nicht mächtiger, als du und beginnt deswegen als Führer zu agieren. Das sind alles irgendwelche Interpretationen, die ein Training nur erschweren. Klar ist: Er hat ein Problem, fühlt sich unwohl und will vermutlich mehr Distanz. Nimm seine Bedürfnisse ruhig ernst, denn damit wächst sein Vertrauen in dich und er wird es dir sicher danken, wenn er weniger Stress im Alltag hat. Mach dir keine Vorwürfe, wegen geschehener Dinge, sondern konzentriere dich auf das Hier und Jetzt mit Blick auf euer gemeinsames Ziel. Es dauert seine Zeit, aber ihr werdet gewiss bald entspannter unterwegs sein und vielleicht in einigen Monaten sogar mal an einem tobenden oder schreiendem Kind vorbeikommen. Aber verlange nicht mehr, als Pepe leisten kann ;-)
Ganz ehrlich?
Ein gut erzogener, wesensfester Hund hat weder mit Fremdhunde noch mit Menschen, egal in welcher Form Probleme. Das ist ein schön reden der menschlichen Unfähigkeit den Hund richtig zu erziehen.

Und durch dieses schönreden haben wir immer mehr Problemhunde!!!!!!!!

Ihr müsst euch im Klaren sein, dass dieses Verhalten bereits angezeigt werden kann. Dann hat sie Besitzerin ganz schnell einen gefährlichen Hund an der Leine.
Und in Folge ganz viele Probleme
 
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Lena
13. Apr. 07:43
Liebe Carolin :) Es gibt natürlich eine Reihe an möglichen Ursachen dafür. Häufig haben Hunde einfach nicht gelernt, mit Begegnungen auf kleiner Distanz umzugehen oder fühlen sich unsicher. Das Verhalten kann auch erst mit der Zeit auftreten gerade in der Pupertät ändert sich ja nochmal einiges. Ich würde vor allem mit viel Ruhe daran gehen. Versuch die Distanz bei Begegnungen deutlich zu vergrößern, so dass dein Hund noch ruhig bleiben kann. Dann lasst du ihn beobachten und arbeitest mit Klick für Blick (dein Hund sieht den anderen + Markerwort/Klicker + Belohnung). So kann die Erregungslage gesenkt und der Reiz positiv verknüpft werden. So ein Verhalten hat nichts mit fehlender Dominanz oder Machtverhältnissen zu tun. Vorallem wenn ein Hund das Verhalten aus Angst zeigt, wäre ein bestrafendes Verhalten noch schlimmer. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, einen Trainer oder eine Trainerin vom IBH ev oder 'trainieren statt dominieren' zu suchen. Auf deren Websites gibt es Karten mit vielen Trainern deutschlandweit, die nach gleichen Prinzipien arbeiten. Dabei werden die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt und nicht mit aversiven Methoden gearbeitet, die den Hund hemmen oder verängstigten. Ich wünsche euch alles gute !
 
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Sonja
13. Apr. 07:46
Ganz ehrlich? Ein gut erzogener, wesensfester Hund hat weder mit Fremdhunde noch mit Menschen, egal in welcher Form Probleme. Das ist ein schön reden der menschlichen Unfähigkeit den Hund richtig zu erziehen. Und durch dieses schönreden haben wir immer mehr Problemhunde!!!!!!!! Ihr müsst euch im Klaren sein, dass dieses Verhalten bereits angezeigt werden kann. Dann hat sie Besitzerin ganz schnell einen gefährlichen Hund an der Leine. Und in Folge ganz viele Probleme
Ganz deiner Meinung 😉 Ein Hund, besonders Rüde, muss nicht alle anderen Hunde mögen oder als Freunde betrachten, aber ers sollte auch seine "Feinde" nicht grundlos, also aus Entfernung ankläffen etc. Das ist nunmal erziehungssache. Und besonders auf Menschen darf er nicht "agressiv oder bedrohlich" werden wenn die auf ihn zukommen. Es ist nähmlich so: wenn sich die Fremde Person von deinen Hund "bedroht fühlt" ( und das ist immer eine Ansichtssache) kann sie dich anzeigen. Dein Hund muss also gar nicht erst beissen/schnappen etc. Es kann ganz schnell gehen und schon gilt dein Hund ( auch wenn er niemanden verletzt hat) als potentiell gefährlicher Hund eingestuft werden. Das würde dann Auflagen mit sich bringen ( leine & maulkorbpflicht) ...ist dir das bewusst ? 🤔 Im Alltag ist es nicht selten dass man mit dem Hund "enge Passagen" , zum Beispiel schmale gehsteige nur auf einer Straßenseite etc. gehen muss. Wenn dann ein fremder Mensch egal ob Erwachsener oder Kind entgegenkommt hat dein Hund den zu ignorieren und ohne gekläffe, geziehe etc. vorbeizugehen. Oder aber man lässt den Hund ruhig "sitz" machen und wartet bis die Person vorbei ist, auch da hat ein guterzogener Hund nichts zu "sagen".
 
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Sonja
13. Apr. 07:49
Das hat nicht immer was mit Erziehung zu tun, Training ist sowieso nochmal was anderes. Es kann auch an ihrem Verhalten liegen, das sie schon angespannt oder selbst schon genervt ist wenn Hunde oder Kinder kommen und sich das auf den Hund überträgt Dieses Verhalten an der Leine kann dutzende Ursachen haben! Von Unsicherheit, Beschützer Denken, Unsicherheit beim Halter bis Fehler beim Leine aufbauen. Deshalb sollte ein Trainer erstmal die Ursache herausfinden, an der muss nämlich gearbeitet werden.
Ja aber daran kann und muss man arbeiten also Training/erziehung. Nach meiner Ansicht gehören Training und Erziehung zusammen oder anders ausgedrückt : kein Training ohne Erziehung und keine Erziehung ohne Training 😉.
 
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Dogorama-Mitglied
13. Apr. 07:53
Ganz ehrlich? Ein gut erzogener, wesensfester Hund hat weder mit Fremdhunde noch mit Menschen, egal in welcher Form Probleme. Das ist ein schön reden der menschlichen Unfähigkeit den Hund richtig zu erziehen. Und durch dieses schönreden haben wir immer mehr Problemhunde!!!!!!!! Ihr müsst euch im Klaren sein, dass dieses Verhalten bereits angezeigt werden kann. Dann hat sie Besitzerin ganz schnell einen gefährlichen Hund an der Leine. Und in Folge ganz viele Probleme
Erziehung und Wesensfestigkeit sind nicht gleichzusetzen.

Ein 'gut erzogener Hund' ist nicht selten ein intensiv konditionierter Roboter, der kaum mehr denkt und vielmehr funktioniert. Kann man gut finden und passt natürlich prima in unsere gesellschaftliche Norm. Ist für den Hund aber jetzt nicht unbedingt das Nonplusultra.

Ein wesensfester Hund hat im Leben viele Erfahrungen gemacht und gut verarbeiten können. Er hat die Zeit gehabt eigene Strategien zu entwickeln und diese ausreichend zu erproben. Wesensfest ist ein Hund auch, wenn er kontinuierlich auf die Strategie des Kampfes zurückgreift, um seine Ziele zu erreichen. Nur weil wir Menschen diese Strategien als schlecht empfinden, heißt es in der Welt eines Hundes dies nicht.

Bin ich als Mensch schlecht erzogen und im Wesen nicht fest, weil ich manch eine Person nicht mag und ihr das auch mitteile? War meine Mutter unfähig, weil ich heute anderen aus dem Weg gehe, dir mir unangenehm sind?

Ein jeder Hund hat das Recht etwas unangenehm zu finden und dies zu kommunizieren. Und ein jeder Mensch sollte schauen, warum das so ist und wie man es dem Hund folglich angenehmer gestalten kann.

Es ist überaus unfair andere als unfähig zu betiteln, nur weil deren Hunde keine perfekten Maschinen sind. Manch einer muss erst noch lernen damit umzugehen und seinen Hund auf den richtigen Weg zu begleiten. Das ist kein Schönreden, sondern einfach nur fair.

Problemhunde haben wir nicht durch Schönreden, sondern durch all die auferzwungenen Regeln und vor allem dadurch, dass so viele Menschen keine Ahnung von hündischer Kommunikation haben oder sogar fehlerhaften Interpretationen nachgehen... Da helfen auch tausende Ausrufezeichen nicht.

Dieses Verhalten kann nicht angezeigt werden. Es kann beim Ordnungsamt gemeldet werden und die werden sich ins Fäustchen lachen. Ein Hund ist immer gefährlich, denn es ist ein Hund und diese laufen nunmal mit einem Kleinhirn herum. Der Stempel "gefährlicher Hund" ist mit Schande besetzt und sollte eigentlich alltäglich und normal sein. Der Stempel kann aber auch sehr nützlich sein, um Zeit und Gedankengut für künftige Trainingsansätze zu erhalten. Es ist keine Schande, dass Hunde Bellen, Knurren und Beißen. Es ist normal. Nicht normal ist es, ein solches Tier als schlecht abzutun, nur weil es seinem genetisch bedingtem Verhalten nachgeht und nicht von grundauf in unsere Schubladen passt.