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Aga
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Anzahl der Antworten 33
zuletzt 31. Okt.

Kann euer Hund auf der Decke bleiben?

Hallo zusammen, ich bin Neuling was das Thema Hunde angeht und mich würde die Meinung von erfahrenen Hundebesitzern interessieren. Unsere 5 Monate alte Zwergpudel Hündin lebt seit fast 3 Monaten bei uns und wir versuchen uns das erste Mal in der Hundeerziehung, was sich bei dem ein oder anderen Thema schwierig gestaltet. Wie zum Beispiel das Thema, muss der Hund zwingend lernen auf der Decke zubleiben? Im Moment bin ich der Meinung: warum sollte ich den Hund zwingen auf die Decke zu gehen und dort zu bleiben? Vielleicht möchte sie das gerade nicht… sie kann woanders zur Ruhe kommen, dort wo sie möchte und nicht wo ich es ihr vorschreibe. Hauptsache sie kommt zu Ruhe. Das fühlt sich für mich so an, wie wenn die Eltern früher einen aufs Zimmer geschickt haben😊🤣
Haltet ist es für sinnvoll, dass der Hund das lernt? Vielleicht übersehe ich es als Hundeneuling.
 
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Norman
30. Okt. 21:23
Ich finde es super, dass du auf dein Bauchgefühl hörst und nicht nur stupide irgendwelche Ratgeber befolgst, die nicht zu dir und deinem Hund passen. Mir ist es nur wichtig, dass der Hund sich wegschicken lässt, also wenn er gerade in unpassenden Situationen penetrant Aufmerksamkeit einfordert, im Weg liegt, bettelt etc, er sich dann zurück zieht und ruht. Wohin er sich dann legt ist mir völlig egal, das darf er selbst entscheiden. Hauptsache er kann sich dort schnell entspannen. Die Lieblingsplätze meiner Hunde wechseln ständig je nach Tageszeit, und nach Jahreszeit sowieso. Manchmal suchen sie die Nähe zueinander, manchmal möchten sie alleine liegen, mal eher warme, mal eher kühle Plätze. Es mag sicher Hunde geben, die zB aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten ein sehr hohes Maß an Struktur benötigen, für die Deckentraining sinnvoll sein kann. Aber dem Durchschnittlichshund bringt es mMn nichts, wenn ich mich ihm gegenüber durchsetzen kann, wo er zu liegen hat.
Nur mal aus Interesse.
Fordert dein Hund viel Aufmerksamkeit ein?
Ich würde Hela zum Beispiel nicht wegschicken, wenn sie mit einem Spielzeug kommt.
Ich betrachte es dann so, daß sie mich in ihre Hundewelt einlädt und Spaß daran hat.
Aber das ist sicher bei jedem Hund verschieden, je nach Veranlagung, Charakter und Erfahrungen.
Jeder Hund ist individuell und zum guten Teil Produkt seiner Umwelt.
Da ähneln sie doch sehr uns Menschen.
 
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Aga
31. Okt. 04:45
Ich finde Deckentraining auch sinnvoll. Amira darf wenn wir alleine sind überall hin. Aber es gibt doch Situationen wie von den Vorgängern beschrieben wo es sinnvoll ist. Bei mir wenn meine Mutter zu Besuch ist, da muss sie auf die Decke und dort bleiben weil sie bei ihr einfach zu aufgeregt ist. Natürlich habe ich das erstmal alleine in nicht aufgeregten Situationen geübt. Die Decke ist bei uns auch egal welche. Zu Beginn habe ich sie auch drauf gelockt und bestätigt wenn sie mit allen vieren der auf war, dann immer wieder bestätigt wenn sie draufbleibt und dann die Situation mit ok auflösen und den Hund mit einer Handbewegung wieder runter holen. In meinem Alltag muss Amira eigentlich nicht zwingend auf die Decke, aber wir üben es natürlich immer mal wieder. Mein Hund muss nicht auf dem Boden liegen, sie hat keine Unterwolle und findet es von den Gelenken her unangenehm. Sie kennt ein Platz muss bei mir aber nie länger auf dem Boden liegen, das würde sie freiwillig auch nicht tun, aber es kommt natürlich auf den Hund an.
 
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Sina
31. Okt. 05:08
Nur mal aus Interesse. Fordert dein Hund viel Aufmerksamkeit ein? Ich würde Hela zum Beispiel nicht wegschicken, wenn sie mit einem Spielzeug kommt. Ich betrachte es dann so, daß sie mich in ihre Hundewelt einlädt und Spaß daran hat. Aber das ist sicher bei jedem Hund verschieden, je nach Veranlagung, Charakter und Erfahrungen. Jeder Hund ist individuell und zum guten Teil Produkt seiner Umwelt. Da ähneln sie doch sehr uns Menschen.
Das mache ich auch so, aber es gibt ja auch Situationen, wo es gerade nicht passt.
ZB weil ich mich gerade auf die Arbeit konzentrieren muss, oder in einem Online Meeting bin. Da kann ich ja nicht mittendrin anfangen mit dem Hund zu zergeln.
Sobald ich dann aber fertig bin, wird das Spielen natürlich nachgeholt.
Auf unpassende Situationen sollte das Beispiel also bezogen sein, habe das in meinem Beitrag jetzt noch ergänzt.
 
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Ingo
31. Okt. 06:34
Ja, mein Hund kann auf seinem Platz bleiben. Es ergibt durchaus Sinn bei einem bestimmten Hund. Gerade wenn Hunde sehr territorial sind. Zum Beispiel bei Besuch oder wenn sich der Hund zu höherem berufen fühlt. Auch beim Thema allein bleiben kann es förderlich sein.

Für dich mal einen Tipp als Neuling, es gibt viele Ansätze und Erfolge, die nicht zum eigenen Hund passen. Hund ist nicht gleich Hund. Es gibt verschiedene Rassen und Individuen. Auch früher gab es mal die eine oder andere berechtigte Situation, wo mich meine Eltern aufs Zimmer geschickt haben.
 
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Lisa-Eileen
31. Okt. 07:57
Richtiges Deckentraining hab ich nie gemacht, aber es ist generell wichtig das der Hund eben lernt Grenzen zu respektieren und einzuhalten und das du diese jederzeit durchsetzen kannst.
Eine Decke, Box oder Körbchen oä ist einfach nur ein Hilfsmittel für euch beide das ihr auch optisch eine Grenze habt.
Das hilft euch beiden.
 
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Lisa-Eileen
31. Okt. 08:02
Meinst du das klappt nur wenn „DIE“ Decke dabei hat?
Hunde lernen situations und Ortsbezogen bzw auch Gegenstandsbezogen.
Das kann tatsächlich passieren das der Hund es nur mit einer bestimmten Decke verknüpft wenn man es nur damit übt, dann muss man das iwann abbauen.
Kenns von anderen wo sowas passiert ist, hatten sie die Decke vergessen war schluss mit Ruhe halten.😅
Deswegen nutze ich fürs Ruhetraining auch keine Decke, ich hab ihn egal wo abgelegt und körpersprachlich/ taktil begrenzt wenn er sich vom Fleck rühren wollte.
Daher geht das überall, egal welcher Untergrund oder Situation.
 
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Mia Sophie
31. Okt. 08:15
Ich finde es sinnvoll, weil es immer mal Sinnvoll sein kann.
 
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Mia Sophie
31. Okt. 08:16
Ich finde Deckentraining auch sinnvoll. Amira darf wenn wir alleine sind überall hin. Aber es gibt doch Situationen wie von den Vorgängern beschrieben wo es sinnvoll ist. Bei mir wenn meine Mutter zu Besuch ist, da muss sie auf die Decke und dort bleiben weil sie bei ihr einfach zu aufgeregt ist. Natürlich habe ich das erstmal alleine in nicht aufgeregten Situationen geübt. Die Decke ist bei uns auch egal welche. Zu Beginn habe ich sie auch drauf gelockt und bestätigt wenn sie mit allen vieren der auf war, dann immer wieder bestätigt wenn sie draufbleibt und dann die Situation mit ok auflösen und den Hund mit einer Handbewegung wieder runter holen. In meinem Alltag muss Amira eigentlich nicht zwingend auf die Decke, aber wir üben es natürlich immer mal wieder. Mein Hund muss nicht auf dem Boden liegen, sie hat keine Unterwolle und findet es von den Gelenken her unangenehm. Sie kennt ein Platz muss bei mir aber nie länger auf dem Boden liegen, das würde sie freiwillig auch nicht tun, aber es kommt natürlich auf den Hund an.
💯
 
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Miriam
31. Okt. 10:43
Für uns war das deckentraining extrem sinnvoll.
Odie geht oft mal mit ins Büro, wir besuchen mit ihr Restaurants etc oder wir machen Urlaub oder haben besuch mit / von anderen Hunden.
Da sie von sich aus eher ein quirliger sehr lebendiger Hund ist der gerne aktiv ist und mit jedem in Kontakt tritt, hilft uns das ungemein wenn wir sie auf den Platz schicken können und sie dort auch bleibt.

Wir haben das zu Anfang so geübt dass sie immer alle Leckerlis etc auf ihrem Platz/Decke bekommen hat und auch immer darauf warten musste wenn es essen gab.(das machen wir heute beides noch)
Positive Verknüpfung also. Die hausleine wurde als Hilfsmittel genutzt,natürlich nur mit uns direkt daneben. Das fand sie anfangs richtig kacke weil Frusttoleranz war noch nicht. Wenn sie sich ruhig verhalten hat wurde das natürlich auch belohnt. Beim dritten Mal war das ganze aber schon gar kein Ding mehr.
Auch im Urlaub auf dem Campingplatz ist es praktisch dass wir ihr sagen können- jetzt bleibt mal da und geh nicht ständig vor zum Weg.
Falls mal wer anders auf sie aufpasst, erleichtert es denen auch gern einiges wenn dein Hund das kann. Vor allem in der Pubertät wo die ja gern mal freidrehen 😂
Fazit: Wir profitieren sehr vom deckentraining.
 
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Takumi
31. Okt. 12:23
Deckentraining erleichtert unseren Alltag extrem. Takumi kommt 3x die Woche mit ins Büro und wenn ich da z.B. auf Toilette oder kurz in die Küche möchte, wird er dort hingeschickt und verbleibt dort kurz entspannt. Auch auf interne Besprechung darf er, weil er niemanden stört immer mit. Während unsere anderen vierbeinigen Kollegen dann oft ins Auto gebracht werden müssen.

Auch zu Hause ist es praktisch wenn Picknick liefert oder Handwerker kommen. Ansonsten darf sich Takumi natürlich frei bewegen.

Ein zuverlässiges Deckentraining lässt uns einfach viel entspannter durchs Leben gehen.